Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 30.03.2014)

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

heute will ich Ihnen nicht allzu viel mitteilen, außer dass meine Kommunikation nach draußen nun nicht mehr der Kontrolle des Gerichtes und der Staatsanwaltschaft unterliegt. Nur noch die JVA prüft meine Post, was allerdings weitaus formloser und schneller von statten geht. So erhalte ich heuer schon Briefe, der erst vor zwei Tagen mit dem Poststempel versehen wurden. Insofern kann ich natürlich weitaus schneller auf die mir eingehende Post reagieren.

Aber nun will ich zur Beantwortung Ihrer/Eurer Zuschriften kommen:

Absender:                   H.S. aus N.
Codename:                 H.S.
Email vom:                  24. März 2014 – 22:09
Eingang hier am:        28. März 2014

Ihnen danke ich noch einmal ganz herzlich für die erneute Kontaktaufnahme. In Ihrer Email korrigieren Sie Ihre Email vom 24. Januar 2014, welches ich hier an dieser Stelle in Auszügen wiedergab. Gerne will ich diese Korrektur an alle Leser dieser Seite weitergeben. Ich tätigte folgenden Eintrag:

Auch Ihren Hinweis auf den Film „WATER – Die geheime Macht des Wassers” finde ich sehr interessant. Sie schreiben u.a.:

„[...] Ein japanischer Wissenschaftler wird gezeigt, der ein Auto mit einem Gemisch aus Diesel (79%), Wasser (20%) und einer Emulsion (1%) fährt. Zur Demonstration trinkt er noch einen Schluck des Wassers, bevor er es dem Gemisch beigibt. Das Gemisch alleine bringt schon 20% Kraftstoffersparnis. Zudem sind die Verbrauchswerte auch noch günstiger, als beim Dieselfahrzeug. [...]“

Wenn sich einige der User diesen Film anschauen, dann wäre ich diesen sehr dankbar, wenn Sie mir darüber berichten würden. Im Endeffekt ist aber schon alleine daran zu erkennen, dass diese Technologie auf Dauer nicht mehr aufgehalten werden kann – gleich wie viele Personen man noch dafür bestrafen will. Nun will ich Ihren Text der Email betreffend dieses Filmes vom 24. März 2014 hier zitieren:

„[...] Zum Film WATER darf ich noch eine kleine Korrektur anbringen. Der japanische Wissenschaftier ist tatsächlich ein chinesischer und heißt Zhang Guohua und was dem Gemisch aus Diesel und Wasser noch beigemengt wird ist 1% Lösungsmittel. Das Ganze wird dann eine milchige Emulsion und in den Autotank gefüllt. Die Energiegewinnung ist nur ein kleiner Teil dessen, was das Wasser vermag. [...]“

Insbesondere möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Verständnis danken, dass ich jetzt mehr auf meinen inneren Frieden meinen Fokus lege, wobei ich mir die Einschränkung erlaube, meine Gedanken auf die Verantwortlichen dieser Misere noch nicht aufgegeben zu haben. Dies geschieht jedoch nur indirekt, da ich mich der Ungerechtigkeit nicht beugen werde und nach wie vor um Recht und Gerechtigkeit kämpfe. Da ist es nur natürlich, dass die hierfür Verantwortlichen früher oder später Farbe bekennen müssen. Dennoch kann ich sagen, dass mein Gedankengut nicht von Hass und Zorn beeinflusst wird. Vielen Dank für Ihre Wünsche. Seien Sie versichert, ich habe zwischenzeitlich meine Kraft wiedergefunden und bin sehr zuversichtlich, dass eines Tages die Gerechtigkeit obsiegen wird. Bösartige Gedanken liegen mir fern – ich würde dies eher als traurige Gedanken bezeichnen, aufgrund der großen Enttäuschung, die ich von meinem Heimatland erfuhr.

Absender:                    U J. aus Krakau/Polen
Codename:                 Egal
Email vom:                  26. März 2014 – 13.58
Eingang hier am:         28. März 2014

 

Ihre Email ist wieder eine der Zuschriften, die mich besonders bewegen, weil Sie in dieser Nachricht genau das wiedergeben, wovon auch ich überzeugt bin. Aus diesem Grunde werde ich mir erlauben, Ihre Email in Auszügen hier wiederzugeben, was die Leser/User evtl. zum Anlass nehmen können, mir ihre Meinung, gleich ob „Pro oder Kontra” mitzuteilen. Ich zitiere:

„[,..] durch Zufall bin ich auf Ihr Prozesstagebuch aufmerksam geworden. Ich bin selbst­ständig und beschäftige mit mit neuen Technologien zur Energieerzeugung/-einsparung in Polen. Gebürtig stamme ich aus Deutschland.

Ihr Prozess ist ein mit Worten nicht zu beschreibender Skandal, anders kann man das wohl nicht betiteln. Ich kenne die Ungerechtigkeit/Befangenheit der polnischen Staatsorgane, aber das so etwas und in meinem Heimatland möglich ist, hätte ich nie gedacht. Wenn man sich mit neuen Technologien zur Energieerzeugung beschäftigt, stößt man immer wieder auf Verschwörungstheorien, die aussagen, dass in Wahrheit niemand daran interessiert ist und die Energie-Industrie (zu der ich auch den mit immensen Steuereinnahmen daran beteiligten Staat zähle) über Mittel und Wege verfügt, Innovationen und evtl. aufkommende Produkte im Keim zu ersticken.

Bisher habe ich diese Theorien immer als fragwürdig abgetan und für den Technologiestandort und Rechtsstaat Deutschland sowieso ausgeschlossen. Ihr Prozess hingegen hat mir eine neues Bild von „Gerechtigkeit gemischt mit Einfluss” vermittelt. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass die Gerechtigkeit siegt und ihre Revision Erfolg bringt, auch wenn ich nicht wirklich daran glaube. Denn wenn der Prozess darauf ausgerichtet war, wirtschaftliche Interessen zu wahren, dann wird auch die kommende Instanz nicht viel ausrichten (können). Meine Familie und ich wünschen Ihnen, Ihrer Familie und allen Beteiligten, deren Leben durch diese unglaubliche Geschichte zerstört wurde, alles Gute und den Mut sowie die Kraft, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Das, was Ihnen widerfahren ist, stellt in meinen Augen bereits eine nicht unerheblich Verletzung des Grundgesetzes und auch gewisser Menschenrechte dar, wie sie unser Land sogern in China, Korea und diversen Diktatorenstaaten anprangert. Reichen Sie ein Klage beim europäischen Gerichtshof ein, machen Sie die Sache so laut wie möglich publik. Nur geben Sie nicht auf, auch wenn Ihnen diese Kraft bereits fehlen mag. Ein solch offensichtlicher „Betrug am Angeklagten” darf nicht ohne Echo verhalten. [...].

Ich will Ihnen gerne darauf antworten, zumal Sie sich mit den Technologien der Energieerzeugung befassen und offensichtlich auskennen. Wenn ich nun den Bereich der erneuerbaren Energien betrachte, so haben wir nur vermeintlich eine Schlacht verloren, nicht den Krieg. Allerdings habe ich für mich entschieden, dass ich nach dieser Schlacht, die durch die Revisionsmöglichkeit eine zweite Chance erhält, mich aus diesem Krieg zurückziehe. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man mich dann als Deserteur betrachtet. Ich sehe nur die wirklichen Gegebenheiten: In diesem Krieg stehen „sinnbildlich gesehen” viele unbewaffnete Idealisten einem riesigen bewaffneten Heer gegenüber. Natürlich wissen wir alle, dass dieses Heer nur den macht- und profitgierigen Politikern und Wirtschaftsbossen Folge leisten. Und diese verfügen über Verbindungen, die der Einzelne nicht imstande ist zu überwinden.

Das Einzige was ich mir in diesem Bereich noch vorstellen kann, ist eine Beratertätigkeit, damit Menschen, die Ähnliches planen, nicht die gleichen Fehler begehen, wie ich sie in meiner Naivität begangen habe. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Meine Naivität war darin begründet, dass ich mir niemals, selbst nicht in meinen kühnsten Träumen, hätte vorstellen können, dass ein ordentlicher Geschäftsbetrieb mit mehreren tausend fest angestellten und freiberuflichen Mitarbeitern, seitens des deutschen Staates und nur aufgrund eines Verdachtes, dem Erdboden gleichgemacht wird. Es ist mittlerweile wirklich schon so weit, dass ich an die Rechtsmäßigkeit dieses Systems nicht mehr glaube.

Weiterkämpfen werde ich sicher nach wie vor für die Gerechtigkeit. Hier den Kopf in den Sand zu stecken wäre mehr als fatal, denn hier geht es nicht nur um die Existenz, sondern oft auch um das Leben einzelner Mitmenschen. Das mussten meine geliebte Ehefrau und ich am eigenen Leibe spüren. Nach meiner Haft werde ich diesbezüglich sicher Informationen verbreiten, die diesem Rechtssystem nicht schmecken werden. Selbst zu einer politischen Talkshow wurde ich schon eingeladen. Und ich bin ein Mensch, der sicher nicht die Klappe hält, sondern das ausspricht, was er wirklich erlebt, gefühlt und erlitten hat. Und das ist, was die Justiz angeht, schon mehr als ungerecht und grausam. Es wird eine Offenbarung des Justizsystems der Bundesrepublik Deutschland sein – das kann ich Ihnen versichern.

Eine Klage beim europäischen Gerichtshof hat keine Aussicht auf Erfolg, denn man wird schon mit Antwortschreiben des EGH mehr oder weniger darauf hingewiesen, dass Beschwerden gegen die Bundesrepublik Deutschland keine großen Erfolgsaussichten haben. Evtl. sollte ich nochmals einen erneuten diesbezüglichen Anlauf nehmen. Da ich sowieso gerade dabei bin, den kompletten Fall in einer schriftlichen Form, unter Nennung aller Namen, für die Revision aufzuarbeiten, wäre es sicher sinnvoll, die komplette Aufarbeitung an den EGH zu versenden und dies mit einer Beschwerde zu verbinden. Also, nochmals vielen Dank für diesen Hinweis. Vorher muss ich jedoch alle Rechtsmittel innerhalb Deutschlands ausgeschöpft haben.

Ich möchte jedoch nun noch einmal erwähnen, dass ich mich sehr über die aufmunternden Schreiben nach der Urteilsverkündung gefreut habe, die mir jetzt schon fast täglich zugehen. Vielen vielen Dank dafür

Und wie beim letzten Mal grüße ich Sie/Euch in der Erwartung weiterer Zuschriften.

Ihr Horst Kirsten

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