Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 04.09.2014)

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

vor wenigen Wochen habe ich auch die Stellungnahme zum schriftlichen Urteil fertig gestellt. Das Urteil wurde mir nämlich am 14.08.2014 in schriftlicher Form zugestellt. Es umfasst 297 Seiten, meine Stellungnahme hierzu jedoch nur 40 Seiten, da sich in diesem Urteil alles wiederholt. Der Text und die uns unterstellten Vorwürfe unterscheiden sich nicht von dem gleich Ende 2010 erstellten Polizeibericht, worauf die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft dann einen ähnlichen Charakter auswies. Nun ist selbst dieses Urteil in ähnlicher Form verfasst. Da soll noch einmal einer sagen, das Urteil wäre nicht von vornherein klar gewesen. Eine Vorverurteilung fand bereits vor 4 Jahren durch die ermittelnde Polizeibehörde statt – die Staatsanwaltschaft und selbst das Landgericht Nürnberg-Fürth bliesen dann in das selbe Horn und keine dieser Behörden hat sich jemals damit beschäftigt, dass der Sachverhalt auch ein anderer gewesen sein könnte. Mit Vehemenz hat man seitens der Behörden Beweismaterial unterdrückt, verschwiegen oder gar nicht akzeptiert. Alle Beweise der Unschuld aller Beschuldigten wurden samt und sonders verworfen und selbst das Gericht hat dementsprechende Beweisanträge mit einem Handstreich zurückgewiesen. Diesen Behörden lag es niemals an der Wahrheit. Meine Stellungnahme zum Urteil werde ich in Kürze hier auf dieser Seite veröffentlichen.

Bei mir stellt sich mittlerweile auch sehr stark das Gefühl ein, dass es der Gerichtsbarkeit nicht nur darum geht, Urteile zu fällen, sondern uns komplett fertig zu machen. Das zeigt wieder einmal ein Beispiel, dass meiner Frau derzeit widerfahren ist. Ich habe diesbezüglich einen Brief an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth verfasst, den ich hiermit als offenen Brief erkläre:

Nürnberg, den 23.08.2014

Betr.: Ihre Rechnung Nr. 822903088587 vom 12.08.2014 (Geschäftsnummer: 507 VRs 1147/13-a-01) an meine Ehefrau Silvia Martina Kirsten unter Bezugnahme der §§ 465, Abs. 1, 2 + 467, Abs. 1 StPO

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit wende ich mich im Auftrag meiner Frau an Sie bzgl. der im Betreff genannten Rechnung über 61.688,28 Euro. Ich will hier in erster Linie bemerken, dass man meine Ehefrau für 2 Jahre und 2 Wochen unschuldig inhaftiert hat und ihr dann erbärmliche 11.025,00 Euro als Haftentschädigung zugestanden hat, was all das ertragene Leid und die Qualen dieser Inhaftierung nicht wieder gut machen kann. Meine Frau verzichtete darauf, den ihr erlittenen Schaden auch mit dem ihr zuvor zustehenden monatlichen Gehalt von 2.500 Euro geltend zu machen, wobei sie dies aus Unwissenheit tat und evtl. nachholen wird. Dass man dann meine Frau wegen Beihilfe zum Bankrott verurteilt hat, war mehr oder weniger eine Folge dessen, weil man ihr nichts anderes hätte vorwerfen können.

Während der Haft musste meine Frau mit ansehen, wie sich draußen in Freiheit alles aufgrund dieser Haft verflüchtigte. So konnte die angemietete Wohnung nicht mehr gehalten werden, das Sparguthaben wurde seitens der Justiz beschlagnahmt und last but not least nahmen auch sozial bestehende Kontakte nach draußen einen großen Schaden. Ich spreche hier weiter die erlittene Haft und die daraus körperlich und seelischen Schäden an, die man im Einzelnen nicht beziffern kann, jedoch erheblich sind.

Am 12.12.2012 musste man endlich meine Frau aus der Haft entlassen, da man ihr in keiner Weise eine Schuld im GFE-Fall zumessen konnte. Man verbrachte sie vor die Tür der Haftanstalt und nun sollte sie zusehen, wie sie da draußen, ohne Wohnung und ohne Geld, klar kommen würde. Jedem entlassenen Strafgefangenen werden in diesem Falle mehr Sozialdienste zur Verfügung gestellt, als einer Person, die lange Zeit unschuldig diese Haft über sich ergehen lassen musste. Weitere Schwierigkeiten machte ihr daraufhin das Jobcenter, was dazu führte, dass meine Frau fast über ein Jahr nach einer Wohnung suchte, die den Richtlinien des Jobcenters entsprachen. Meine Frau muss nun von Hartz IV ihren Lebensunterhalt bestreiten und ist aufgrund der in der Haft körperlich erlittenen Schäden derzeit nicht imstande, einer regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen. Ich erinnere hier an den Beinbruch, den sie während der Haft erlitt und welcher nicht richtig behandelt wurde, was nun dazu führt, dass meine Ehefrau einen nicht wiedergutzumachenden Schaden auf alle Zeiten in Kauf nehmen muss.

Nun zu Ihrer o.a. Rechnung. Ungeachtet dessen, dass Sie die erbärmliche Haftentschädigung mit den Gerichtskosten verrechnen, empfinde ich die Gesamtrechnung als unbegründet. Da meine Frau unschuldig war, dürften doch wohl die immensen Gerichtskosten dem Staat zuzurechnen sein. Wenn man bedenkt, dass sie wegen Beihilfe zum Bankrott verurteilt wurde und die hierfür in Anspruch genommenen Verhandlungstage aufrechnet, so kommen hier lediglich maximal 5 Prozesstage in Frage, die ihr berechnet werden könnten.

Insofern gehe ich davon aus, dass hier ein Irrtum vorliegt und bitte Sie deshalb, meiner Ehefrau die mehr als notwendige Haftentschädigung auszuzahlen und ihr ggf. die wirklich hierfür erforderlichen Kosten für die wenigen Prozesstage in Rechnung zu stellen. Ich beziehe mich diesbezüglich auf den § 465 Abs. 1 und 2, § 467 Abs. 1 StPO. Sollte meine Ehefrau oder ich dies zuerst beim Landgericht beantragen müssen, so bitte ich darum, mir das unter o.a. Anschrift mitzuteilen, damit ich die entsprechenden Schritte einleiten kann. Weiter bitte ich um Stundung dieses Betrages auf unbestimmte Zeit, da meine Frau sich durch die ihr zu Unrecht vorgeworfenen Taten ebenfalls den Zivilklagen ausgesetzt sieht und dadurch ebenfalls zu Unrecht teilweise schon zu Schadensersatzleistungen verurteilt wurde. In Erwartung Ihrer hoffentlich nicht zu lange dauernden Antwort verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
Horst Kirsten

Nun bin ich ehrlich darauf gespannt, wie sich die Justiz wieder aufstellen wird und mit welchen Paragraphen sie ihre Handlungsweise rechtfertigen will. Bis zum heutigen Tage war es ja schon immer so, dass sich die Verantwortlichen in der Justiz hinter irgendwelchen Paragraphen zurückziehen konnten. Aber ich übe mich in Geduld und warte erstmal erneut auf Antwort einer Behörde, was ich ja mittlerweile schon seit fast 4 Jahren tue.

Nun will ich auf Eure Emails eingehen, wobei ich, wie beim letzten Mal versprochen, den kompletten Text der bei mir eingegangenen Mails wiedergebe. Vorab möchte ich mich bei allen Facebook-Freunden für die vielen Geburtstagsgrüße bedanken. Diese haben mich sehr gefreut und sie gaben mir erneut Kraft, diesen Kampf um die Gerechtigkeit weiterzuführen.

Absender:                 K.H.Sch.
Betreff;                     Grundlagenwissen zu Ihrer verkauften Technik
Email vom:               08. August 2014 – 14:28
Eingang hier am:      30. August 2014

Text der Email: [...] das Gerichtsurteil wird auch auf die Aussage begründet, dass Sie nicht darlegen konnten, wie ihre Technik grundlegend funktioniert. Nach Stand der heutigen Technik kann ich es auch nicht erklären. Vielleicht helfen Ihnen aber meine Beispiele zur Erklärung weiter. Einzusehen unter www.inwaauarz.de [...]

Herr Sch., zugegeben, es wäre ja so einfach gewesen, dem Richter und den Sachverständigen diese Technologie zu erklären. Wir haben es ja getan – aber mit dieser Technologie waren diese Herrschaften entweder überfordert oder aber man wollte uns nicht hören, weil wir als Beschuldigte schon von vornherein als unglaubwürdig gelten. Um dem zu entgehen, habe ich diesbezüglich mehrere Beweisanträge gestellt, man solle doch die von mir genannten namhaften Professoren als Zeugen laden, die sich mit dieser Materie schon seit Jahrzehnten beschäftigen. Dem hat allerdings das Gericht nicht zugestimmt und somit konnte die Wahrheit über diese Technik nie vor Gericht erörtert werden. Da man uns schon von Beginn an als Betrüger vorverurteilt hatte, wäre eine solche Wahrheit, der Justiz nicht nur unangenehm, sie wäre für sie selbst ein vernichtendes Urteil gewesen.

Ich danke Ihnen dennoch für die Ausdrucke der o.a. Website und hoffe, dass weitere Leser dieser Zeilen ebenfalls diese Seite anklicken, damit sie erkennen, was alles noch so mit Wasser zu machen wäre, wenn man die Menschen nur lassen würde und nicht von staatlicher Seite behindert.

Absender:                   G.B. aus Berlin
Betreff:                       Dein Brief vom 10.08.2014 – Eingang am 19.08.2014
Email vom:                 24. August 2014 – 17:40
Eingang hier am:        31. August 2014

Text der Email: [...] vielen herzlichen Dank für Deinen lieben Brief, den ich einige mal gelesen habe und der

mich sehr nachdenklich machte. Ich selbst habe mich schon in der ganzen Zeit, in der ab Ende 2010 die GFE zerstört wurde und was alles danach geschah, gefragt, warum Dinge, die für die Allgemeinheit nur von Nutzen sein könnten, verworfen und die Menschen, die lange Zeit mit ihrer ganzen Kraft an der neuen Technik gearbeitet haben, eingesperrt werden. Wie die Beiträge im Internet zeigen, sind die Meinungen aller Beteiligten dahingehend, dass hier kein Betrug geplant war.

Meine Erfahrungen mit der Justiz als Geschädigter sind auch eine Katastrophe. Ich bekam eine Mitteilung, dass vom Gericht und der Staatsanwaltschaft ein Fonds über diverse Millionen Euro zugunsten der Geschädigten gebildet wurde und man sollte mit Hilfe eines Anwaltes sein Geld zurück bekommen. Natürlich meldete sich dabei gleich ein Anwalt an, der von mir den Auftrag bekam, sich für mich um den Fonds zu kümmern.

Durch Dich erfuhr ich, dass er Dir einen Mahnbescheid geschickt hatte, sofort rief ich ihn an und er meinte, es wäre notwendig, weil Du der Chef bist. Ich hatte keine Ahnung wie alles so laufen muss, sagte aber zu ihm, wenn er noch einen weiteren Mahnbescheid abschicken würde, wäre er gefeuert. Er bekam diese, am Telefon gegebene Anweisung, auch am nächsten Tag schriftlich von mir.

Lange Zeit hörte ich nichts, bis ich im Frühjahr nach Berlin kam und mich hier 1 Kilo Papier erwartete. Nun stellte ich fest, dass alle Inhaftierten der Firma ebenfalls solche Mahnschreiben erhalten.

Meine Anfragen bei den Mahngerichten Coburg und Berlin, sowie der Aussage, dass der Anwalt diese Schreiben gegen meinen Willen verschickte und somit schon lange entlassen war, brachte große Bestürzung hervor und man gab mir den Rat, die mit den Mahnschreiben gestellten Forderungen zurück zu nehmen, was ich auch tat. Auch das Gericht und das Oberlandesgericht bekamen von mir schriftlich, wie sich alles zugetragen hat. Das Ende vom Lied: Der Richter fasste den Beschluss, ich hätte die Kosten für die Fehler des von mir lange Zeit vor den angefallenen Kosten entlassenen Anwalts zu tragen. So einfach ist die Ausübung der Macht.

Ich weiß nicht, wie es den anderen Geschädigten geht, aber bestimmt auch nicht viel besser. Wo sind nun die gekauften BHKW und der Millionenfonds geblieben ??? Es lebe die Gerechtigkeit, aber wo ???

Wenn ich so über alles nachdenke und weiß, was Du noch alles zu tun hast, kann ich Dir nur von ganzem Herzen alles Glück der Erde wünschen.

PS: Die Lösung mit Deiner Frau ist auch nicht zufassen. – Ich wollte noch sagen, wie sehr die Angelegenheit mit Deiner Frau mir an die Nieren geht.

Lieber G. vielen Dank für diese Worte, die einmal mehr beweisen, was hier alles noch im Argen liegt. Den Lesern meiner Website sollte ich noch erklären, dass wir beide uns erst durch einen regen Briefwechsel nach meiner Inhaftierung kennen gelernt haben – und wir beide uns noch nie persönlich begegnet sind, was ich jedoch gerne nachhole, sobald es meine Situation wieder zulässt. Ich finde es gut, dass Du diese Thematik nun auch hier in einem öffentlichen Forum ansprichst. Du bist wie alle anderen Geschädigten vollkommen falsch beraten worden und zum großen Teil in die Irre geführt worden. Gleich zu Anbeginn, nachdem die von der GFE-Group immer pünktlich bezahlten Pachtzinsen nicht mehr eingingen, hätte ein jeder der Geschädigten sein gekauftes Handelsgut, das BHKW einfordern können, was das Normalste auf der Welt gewesen wäre, um den eingetretenen Schaden so gering wie irgend möglich zu halten. Statt dessen ließen sich viele der Geschädigten von Anwälten einlullen, indem sie mit Anwalts Hilfe ihre Kaufpreise zurück forderten. Eigenartig schon alleine deshalb, weil das Handelsgeschäft zu diesem Zeitpunkt schon für alle Seiten zufriedenstellend abgeschlossen war.

Einige Anwälte konnten sich damit eine richtig goldene Nase verdienen. Wenn sie dementsprechend viele Geschädigte für sich vereinnahmen konnten, dann waren Serienbriefe angesagt und er konnte mit jedem einzelnen Mandanten abrechnen. In einem Fall ist es mir bekannt, dass der Anwalt hierdurch mehr als eine Million Euro vereinnahmte. Das ist It. Gesetz jedoch kein Betrug – und das obwohl diese Anwälte hätten wissen müssen, dass zuallererst ein Eigentumsvorbehalt beim eingesetzten Insolvenzverwalter gemeldet werden muss – was in den meisten Fällen völlig unterblieb, denn dann hätte sich das Honorar des Anwalts auf ein Minimum bezogen. Also musste geklagt werden, was das Zeug hielt. Bundesweit finden schon seit geraumer Zeit Prozesse statt, die meines Erachtens jeder Grundlage entbehren und dennoch ergehen Urteile, die niemals vollzogen werden dürften – mit Wissen dieser Anwälte.

Die hier zivilrechtlich Verurteilten sind ja schließlich auch die Beschuldigten im Strafprozess und seitens der Justiz hat man bereits im Vorfeld unrechtmäßig beschlagnahmt, was man in die Hände bekam. Alle Beschuldigten wurden sozusagen fast nackt gemacht und sind überhaupt nicht mehr in der Lage, einen einzigen Cent zu zahlen. Und dennoch finden zahlreiche Verfahren statt. Die Geschädigten haben am Ende die Anwaltsgebühren am Hals und sehen niemals einen einzigen Cent. Dieses von ihnen geforderte Geld wurde bereits vorher durch einen ordentlichen Kaufvertrag übereignet und dafür erhielt der Geschädigte auch seine von ihm bestellte Ware, die zum Zeitpunkt unserer Verhaftung auch noch physisch vorhanden war. Seitens der Justiz scherte man sich keinen Deut darum, dass diese Ware sichergestellt wird. So ließ sie es zu, dass aus dem Hamburger Zollhafen 100 mit bereits bezahlter Kundenware (BHKWs) entwendet wurden und auf unserem Firmengelände drei Einbrüche erfolgten, die nur dem Zweck dienten, die dort befindlichen mehrere hundert BHKWs durch Befüllung von Zucker in die Tanks zu vernichten. All diese BHKWs, einschließlich derer, die in Hamburg angeliefert wurden (und seitens der GFE-Group schon vollständig bezahlt waren) waren sofort betriebsbereit. All das mussten die Anwälte wissen – aber denen ging es nur um den eigenen Profit.

Es mag sein, dass ich dem ein oder anderen Anwalt damit Unrecht tue. Es mag auch sein, dass die Informationen seitens der Staatsanwaltschaft und der Insolvenzverwalter mit großen Wissenslücken behaftet waren – aber auch das ist keine Entschuldigung, denn eine sorgfältige Ermittlung und Recherche stelle ich mir anders vor, auf alle Fälle nicht so stümperhaft – gerade dann, wenn es um ca. 60 Millionen Euro Kaufpreise geht.

Der von Dir erwähnte Fonds war nicht mehr und nicht weniger als eine Wunschvorstellung Deines Anwalts. Zumindest sagen das die mir zur Verfügung gestellten Ermittlungsakten aus. Hier will ich mal kurz einen Abschnitt daraus verlesen, wobei ich jedoch keine Namen benenne, es geht hier um ein Schreiben an den vorsitzenden Richter im Strafprozess (Nürnberg):

Des weiteren haben wir Ihnen einen Vorgang im Zusammenhang mit dem GFE-Entschädigungsfonds beigelegt mit der Bitte um Prüfung strafrechtlicher Relevanz:

Unsere Einschätzung:

Herr RA [...] hat den Entschädigungsfonds nur gegründet, um Mandate für seine Kanzlei zu sammeln. Dabei bediente er sich dem Verfahren von Prof. [...] Aus Klärschlamm Diesel oder Gas zu produzieren”! Er übernahm die Geschäftsführung für den  Exkluisiv-Vertrieb [EMG] der neu gegründeten  Genossenschaft [...].Mit halbfertigen Unterlagen schaffte er es mit alten GFE-Vermittlern ca. 4 Millionen Euro Genossenschaftskapital einzuwerben. Kalkulierte Innenprovision 12,5 %! Mit Herrn Prof. [...j vereinbarte er mit einem Konstrukt, dass die Genossenschaft angeblich  nicht belasten  würde,   dass  von  den  an  den  Professor überwiesenen Genossenschaftsgeldern zusätzlich 12,5 % zurück auf ein Treuhandkonto seiner Kanzlei zu zahlen sei. Bei Kenntnis einer solchen Kostenbelastung hätten wir nie eine Verkaufsempfehlung gegeben.  Wir haben daraufhin den Vertrag mit der Vertriebsgesellschaft gekündigt. Diese Kündigung erkennt der RA [...] nicht an und kündigt uns fristlos, mit der Folge, weder Abschluss- noch Folgeprovisionen bezahlen zu wollen. Unser Schaden ca. 11.000 Euro (Berechnung basiert auf 10 Jahre). Er hat seit Mai 2012 von Unregelmäßigkeiten gewusst, aber trotzdem weiter vermitteln lassen. Unsere [...] Kunden mit einem Volumen von 108.000 Euro haben einen noch nicht bezifferbaren Verlust erlitten. Herr RA [...] betonte uns gegenüber, dass man mal auf seiner Spielwiese der Juristerei kommen möge, da kenne er sich aus.

Ich will es damit mal bewenden lassen und es soll sich ein jeder selbst ein Bild darüber machen, wie einige Zivilanwälte die Not ihrer Mandanten ausnutzen, um sich selbst zu bereichern. Ich empfinde das als Betrug, zumal sich diese Anwälte bereits im Vorfeld ein Bild darüber machen konnten, dass es bei der GFE-Group immer rechtmäßig zuging. Diese Infos hätten sie sich von vielen Seiten beschaffen können. Damit dürfte ich Dir die Frage beantwortet haben, wo denn die vielen BHKWs geblieben sind. Allerdings kann ich Dir nicht sagen, was aus diesem sogenannten Entschädigungsfonds geworden ist. Ich bin mir fast sicher, dass sich der ein oder andere Geschädigte hat dazu verleiten lassen, hier Genossenschaftsanteile zu erwerben. Aber ich glaube nicht, dass hier nur ein einziger einen Cent zurück erhalten hat. Hoffentlich täusche ich mich mit dieser letzten Behauptung. Dir und Deiner Frau wünsche ich ebenfalls nur das Beste und lass bitte wieder von Dir hören.

Ich grüße Sie/Euch wie immer in der Erwartung weiterer Zuschriften.

Ihr/Euer Horst Kirsten