Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 02.06.2014)

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

heute will ich mich nicht mit vielen Worten aufhalten. Man mag es fast nicht glauben, aber meine Zeit hier im „Knast” ist auch sehr beschränkt. Das liegt aber vor allen Dingen daran, dass ich mich jeden Tag von morgens bis abends meiner „Aufarbeitung des Falles der GFE-Group” widme. Da diese auch in einer professionellen Form das Interesse des Lesers wecken soll – und ich auf der anderen Seite mit dem Ergebnis meist nicht zufrieden bin, ist das eine Aufgabe, die mich noch gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird.

Diese Aufarbeitung soll nämlich meinem Anwalt rechtzeitig zugestellt werden können, da ich diese so aufgearbeitet habe, dass sie auch für den Bundesgerichtshof bei der Revision sehr interessant sein wird. Aber darin liegt genau mein Problem. Bis zum heutigen Tag habe ich noch keine schriftliche Urteilsverkündung. Sobald ich diese habe, hat mein Anwalt, meines Wissens, die Revision beim BGH zu begründen. Last but not least kenne ich also den genauen Termin nicht, zu dem diese meine Aufarbeitung fertig gestellt sein muss. Also muss ich mich doch sehr sputen – auch auf die Gefahr hin, dass ich mir womöglich weitaus mehr Zeit hätte nehmen können. Es wäre jedoch fatal, wenn ich den Termin nicht einhalten könnte.

Diese meine Aufarbeitung wird vorerst nicht der Öffentlichkeit zugänglich sein, da darin jeder Beteiligte, ob Beschuldigter, Zeuge etc. mit Namen genannt wird. Da ich niemanden in Misskredit bringen möchte, werde ich diese Aufarbeitung nach Fertigstellung nochmals überarbeiten, indem ich dann die Namen dieses Personenkreises verändere. Danach dürfte diese Aufarbeitung für jedermann als E-Book zugänglich gemacht werden.

Ich hoffe, Ihr habt dafür Verständnis und versteht auch, weshalb ich mich in den letzten Tagen und Wochen mit Einträgen auf dieser Website etwas zurück gehalten habe.

Dieses Mal brauche ich nur auf eine einzige Email eingehen:

Absender:                   H.W. aus Sulz am Neckar
Codename:                 Der linke Revoluzzer
Betreff:                        Vorschlag
Email vom:                  23. Mai 2014 – 02:46
Eingang hier am:         27. Mai 2014

Hallo H.W. – es ist für mich schon sehr schwer, Ihren Vorstellungen zu entsprechen, da ich eine solche Vorgehensweise bis dato immer verurteilt habe. Sicher gibt es im Leben des öfteren auch mal Gründe, die ein wie von Ihnen vorgeschlagenes Vorgehen rechtfertigen würden. Ich sehe aber zum jetzigen Zeitpunkt noch andere friedlichere und weniger aufsehenerregende Möglichkeiten. Sie haben sicher nichts dagegen, dass ich Ihr Schreiben auszugsweise zitiere:

[...] Die einzige Möglichkeit geniale Erfindungen an die große Öffentlichkeit zu bringen ist eine Guerilla- Werbeaktion.

Das bedeutet, dass ein Verrückter (ich würde mich für eine solche Aktion zur Verfügung stellen) in eine Veranstaltung des Gegners hereinplatzt und die Presse auf seine Seite zieht, indem man schlagartig einen Prototyp der Erfindung, welches funktioniert, vorzeigt und den Gegner in aller Öffentlichkeit zur S.. macht.

[...] Andere Formen der Werbung sind ineffektiv weil dann die Staatsmacht alles subtil außer Gefecht setzen wird…

Herr W., mehr will ich hier an dieser Stelle nicht zitieren, da das von Ihnen Notierte doch schon ziemlich starker Tobak ist. Es gab Zeiten, da habe ich ähnlich gedacht und mir wurde zwischenzeitlich klar, dass dies sicher nicht die richtige Methode ist. Sie verzeihen es mir, denn es gibt definitiv andere Möglichkeiten, die man ausschöpfen kann. Da hat auch der Staat keine Handhabe mehr. Aber warten wir es erstmal ab.

In einem Punkt stimme ich Ihnen auf alle Fälle zu: Man muss die Presse und die Öffentlichkeit auf eine solche Erfindung erst zu einem Zeitpunkt informieren, wenn keiner mehr an den Tatsachen rütteln kann, wie es leider in meinem Fall zu Tage kam. Das Leben und die Erfahrung daraus machen einen nur noch schlauer und weise. Vor allen Dingen muss sich alles in friedlichen Schienen bewegen. Das sollte unser aller oberstes Ziel sein. Dennoch Danke für Ihre Zuschrift, die mir zeigt, dass diese Thematik die Gemüter erregt.

Ich grüße Sie/Euch wie immer in der Erwartung weiterer Zuschriften.
Ihr Horst Kirsten

Veröffentlicht unter Briefe