Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 26.03.2014)

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

nachdem nun die vielen Verhandlungstage vorüber und ein Urteil ergangen sind, kann ich mich weitaus mehr auf die bei mir eingehenden Nachrichten konzentrieren. Das soll jedoch nicht heißen, dass dieses ungerechte Urteil spurlos an mir vorübergeht. Es dürfte eine logische Konsequenz sein, dass ich mich damit immer noch taglich auseinandersetze. Es bleibt bei mir nur Kopfschütteln und Unverständnis übrig, einhergehend mit einer tiefen Traurigkeit.

Es ist weniger die Strafe, die, wenn man ehrlich ist, von diesem Gericht erwartet werden musste – nein, es ist die lang andauernde Trennung von meiner geliebten Frau. Das ist genau das Tragische, was ich dieser Gerichtsbarkeit vorwerfe. Ob es eine bewusste oder unbewusste Aussprache eines Urteils gab, kann ich nicht belegen. Dennoch werde ich dieses Urteil nicht wehrlos entgegennehmen. Immerhin gibt es noch den Weg der Revision, die meine Anwälte bereits schriftlich angekündigt haben.

Der Bundesgerichtshof wird dementsprechend auch mit unseren Informationen bestückt, damit zumindest dort der Wahrheitsfindung Genüge getan wird. Ich bin gerade dabei, den kompletten GFE-Fall aufzuarbeiten und muss in Folge dessen nur noch mehr feststeilen, wie unfair dieser Prozess wirklich wahr und wie viele maßgebende Punkte in keinster Weise beachtet wurden. Meine diesbezügliche Aufarbeitung, in der alle Personen namentlich ausgewiesen werden, werde ich zu gegebenem Zeitpunkt meinen Anwälten zur Einreichung beim BGH zur Verfügung stellen. Sollte die Revision, aus welchen Gründen auch immer, abgelehnt werden, so werde ich diese umfangreiche Ausarbeitung dazu nutzen, sie in Buchform heraus zu bringen, denn es kann und darf nicht sein, was hier in unserem Vaterland so passiert. Natürlich werde ich dann die Namen der Beschuldigten und Zeugen verändern, nicht aber der Justiz-Beamten bei Gericht.

Leider mussten im Falle der GFE-Group tausende von Menschen am eigenen Leibe verspüren wie grausam die deutsche Justiz sein kann. Man hat einem großen Teil davon die Existenz zerstört und tut nun so, als ob die „Macher” der GFE-Group dies zu verantworten hätten. Meines Erachtens hat man es sich hier zu leicht gemacht – aber immerhin können die entsprechenden Instanzen es sich wirklich leicht machen, denn es gibt für die deutsche Justiz kein wirkliches Kontrollorgan. Auf der anderen Seite hat man die verurteilten Personen derart enteignet, dass für einen Geschädigten dort nichts mehr zu holen sein wird. Da muss man sich doch ernsthaft die Frage stellen, wozu die vielen beschlagnahmten Millionen Euro verwendet wurden. Meines Wissens wurde bis zum heutigen Tag kein einziger (durch die Staatsanwaltschaft) Geschädigter entschädigt. Eine Chance haben die Geschädigten und die Beschuldigten, einschließlich meiner Person, nur dann, wenn der Bundesgerichtshof diese Revision zulässt.

Hat sich einer der Insolvenzverwalter, der sich gleich zu Beginn ein Honorar über mehr als 470.000 Euro von einem Konto der GFE-Group überwies, etwa nur selbst schadlos gehalten oder hat er einen einzigen Cent davon an einen Geschädigten ausgezahlt? Mir ist von einer Entschädigung bis heute nichts bekannt.

Ungeachtet dessen, dass man mir seitens der Behörden bis dato keine schlüssige Antwort darauf geben konnte, warum man nachweislich einen bereits abgesetzten Geschäftsführer für die Insolvenz unterschreiben ließ und weshalb die Insolvenzverwalter nicht über die bestehenden Verträge unter den Gesellschaften der GFE-Group rechtzeitig informiert wurden, muss ich davon ausgehen, dass niemals eine Insolvenz hätte angemeldet werden dürfen. Diese wurde dann absichtlich und bewusst durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth herbeigeführt, weil sie die Konten der Firmengruppe blockierte und somit keinen normalen Geschäftsbetrieb zuließ.

Aber es ging ja noch weiter: Die Staatsanwaltschaft entzog mit ihren Verhaftungen der GFE-Group die gesamte Führungsschiene und ließ die verbliebenen Mitarbeiter führungslos zurück, was im Anschluss daran dann auch zur Ausplünderung der Firma führte. Dies fand ich in den Ermittlungsakten, weil eine damals bei uns angestellte Mitarbeiterin dies bei ihrer Vernehmung bei der Polizei in Nürnberg aussagte. Sie sprach auch Ross und Reiter an und dass sogar mit Waffengewalt Eigentum der GFE-Group abtransportiert wurde.

Mir stellt sich da die Frage, wenn die Staatsanwaltschaft schon das gesamte Führungspersonal festnimmt, alle Geschäftskonten blockiert und alle Geschäftsunterlagen lastwagenweise beschlagnahmt, sodass in keinem Falle mehr ein Geschäftsbetrieb möglich ist, dann hätte sie zumindest Sicherungsmaßnahmen ergreifen müssen, damit das Eigentum der Firma gesichert ist und bleibt. Über Wochen und Monate konnte ein jeder mitnehmen was er wollte und kein Hahn krähte danach. Es war für viele Ex-Mitarbeiter und Nicht­-Mitarbeiter ein rechtsfreier Raum, in dem man sich bedienen konnte. Hätten wir zu diesem Zeitpunkt nicht noch unser Kamerasystem gehabt, dann wüssten wir bis heute noch nicht, wer das ein oder andere gestohlen bzw. geraubt hat. Aber selbst die Kameras wurden dann abgeklemmt bzw. zerschossen.

Wenn man dann weiter nachdenkt und dabei feststellt, dass die Verhaftungen und andere Aktionen der Justiz nur aufgrund eines Verdachtes stattfanden, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als an diesem Rechts- und Justizsystem zu zweifeln. Das nun ergangene Urteil kann jetzt nur noch als Rechtfertigung für diese Justiz dienen – und wir alle haben darunter zu leiden.

Aber nun will ich zur Beantwortung Ihrer/Eurer Zuschriften kommen:

Absender:                   Hans-Jürgen Ahlers aus Celle
Betreff:                        Mail und Kommentar von R. St. aus Paraguay
Brief vom:                   19. März 2014
Eingang hier am:         23. März 2014

Hans-Jürgen, Du schreibst, ich solle mir von R. St. helfen lassen, denn er möchte eine diesbezügliche Aktion starten. Damit die Leser den Kontext hier verstehen, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Email von R. St. an Dich (vom 19.03.2014) in Auszügen zu zitieren:

„[...] Mir fehlen einfach die Worte, um das auszudrücken, was ich für Herrn Kirsten empfinde - einerseits, und andererseits, wie ich meine Gefühle im Zaum halten muss, wenn ich an diese „Gerechtigkeit” des deutschen Staates denke. Es ist mir zwar klar, dass alle Beteiligten in der Justiz nicht anders handeln können, wollen sie ihren Arbeitsplatz behalten. Weil sie den „Befehl” ihres jeweiligen Vorgesetzten auch ordentlich ausführen, müssen unzählige Menschen darunter leiden. Sie wissen um die Folge ihres Handelns und tun es trotzdem.

[...] Was ist aber, wenn jemand weiß, wie man sich dagegen wehren kann, wie man solcher Willkür hilfreich begegnen kann, wie man diesen Attacken Paroli bieten Kann?

Herr St. bietet hierin eine Aktion an, die ich mit Sicherheit nicht aufhalten werde, zumal jedwede Aktion, wenn sie denn in friedlichen Schienen läuft, nur begrüßt werden kann – nicht zuletzt im Sinne der Gerechtigkeit für alle in diesem Fall Betroffenen.

Hans-Jürgen, wie Du sicher in der Betreffzeile erlesen kannst, funktioniert die Postzusteilung jetzt erheblich schneller. Das Gericht hat nun endlich die Postkontrolle eliminiert, was allerdings nicht heißen soll, dass die JVA sich nicht jeden einzelnen Brief anschaut, wobei dies nicht so aufwendig wie bei Gericht oder Staatsanwaltschaft betrieben wird.

Du kannst versichert sein, ich verliere nicht den Mut. Ich bin jetzt schon eine so lange Strecke gegangen und habe es dabei niemals vergessen gegen das Unrecht, was hier bei der Justiz geschieht, zu kämpfen. Nur, irgendwann bemerkt auch der Letzte, dass er einem übermächtigen Gegner gegenübersteht. Meine Frau und ich mussten dies am eigenen Leibe bitter erfahren.

Das soll aber nicht heißen, dass ich dem nun Kommenden ohne Gegenwehr gegenüberstehe. Ich habe nur meine Prioritäten anderweitig verteilt. In erster Linie kann es mir nur noch darauf ankommen, den Rest meines Lebens mit meiner Frau in Harmonie zu leben. Dafür werde ich kämpfen und bin auch bereit, dafür alles mir Menschenmögliche zu tun. In erster Linie geht es darum, dem sogenannten Rechtsstaat aufzuzeigen, welches Unrecht er an seinen Bürgern vollzieht, die ihm nichts getan haben, aber vermeintlich nicht in das bestehende System passen.

Es wäre in Abstrichen ja noch zu verstehen, wenn es dabei nur um einzelne Personen geht, aber in unserem Falle hat man tausende von Menschen geschädigt und ihnen teilweise die Existenz genommen. Wenn Du meine Internetseite studiert hast, dann ist Dir ja auch bekannt, dass sich zumindest ein Mensch, der durch diese staatlich angeordnete, zumindest tolerierte, Vorgehensweise geschädigt wurde, das Leben genommen hat. Da kann und darf ich nicht tatenlos zuschauen. Recht muss Recht bleiben.

Was den Kampf um die „erneuerbaren Energien” angeht, so werde ich mit Sicherheit nicht mehr mein größtes Augenmerk darauf legen. Ich muss akzeptieren, dass ich diesen Kampf verloren habe, auch wenn ich für diesen „Psycho-Krieg” dem Gegner keine Veranlassung gab. Man muss sich einfach mal vorstellen, was unser Produkt bei den Bürgern bewirkt hätte. Sie hätten auf Dauer keine hohen Strompreise mehr und der Staat müsste sich mit der Problematik der „Energiewende” (die in Wirklichkeit keine ist) nicht mehr herumschlagen. Aber ihm gehen zumindest 40 Milliarden € an Mineralöl-Steuer durch die Lappen.

Ungeachtet dieser Fakten stehen auch noch Großkonzerne mit ihren Lobbyisten auf der Platte, die es niemals zulassen, dass ihnen die Milliardengewinne durch einen Einzigen oder durch eine kleine Firma genommen werden. Wie gesagt, man hat mich bereits darauf aufmerksam gemacht, dass ich froh sein solle, „nur” im Gefängnis gelandet zu sein.

Hans-Jürgen, was erzähle ich Dir hier? Du weißt ja besser, wie es um derartige Neuentwicklungen steht und wie man mit diesen schon seit Jahrzehnten verfährt. Im Gegensatz zu Dir glaube ich nicht mehr, dass derzeit die „Zeit reif dafür ist”. Vielmehr glaube ich, dass es noch weitere Jahrzehnte andauern wird, bis die neuen Technologien den Zugang zum Markt erfahren dürfen. Nämlich dann, wenn die fossilen Rohstoffe langsam zur Neige gehen – und dann werden die Großkonzerne alles aus ihren Schubladen holen, was sie über die Jahre hinweg an Neuentwicklungen „aufgekauft” haben. Bis dahin bleibt der Bürger, oder besser gesagt der Verbraucher, die Melkkuh, an dem sich der Staat und die Großkonzerne (man kann diese schon fast als Monopolisten bezeichnen) schadlos halten.

Es müsste also wirklich ein Wunder geschehen, wenn ich wieder damit beginnen würde, dementsprechende Technologien erneut auf den Markt zu bringen. Das Einzige, was ich mir noch vorstellen kann, wäre eine Aktivität im Bereich der Informationsveröffentlichungen bzgl. dieser neuen Energiegewinnungsmöglichkeiten. In diesem Fall könnte es auch sein, dass ich mich da mit Dir kurzschließe, wenn ich irgendwann wieder auf freiem Fuße bin. Aber letzten Endes konzentriere ich mich auf meine zukünftige Zweisamkeit mit meiner Frau, die man uns so lange Zeit entzogen hat.

Derzeit bin ich dabei, den GFE-Fall von A-Z aufzuarbeiten und ich habe auch schon die ersten 460 Seiten geschrieben, bin aber noch lange nicht fertig. Diese Ausarbeitung, in der jeder beim Namen genannt wird, soll mir evtl. bei einer zukünftigen Revisionsverhandlung den Weg in die Freiheit ebnen. Wenn die Revision abgelehnt werden sollte, dann ist diese Ausarbeitung sicher eine sehr gute Vorlage für ein Buch. Das wird dann für das Rechts- und Justizsystem der Bundesrepublik Deutschland eine Offenbarung sein.

Deinem Freund aus Südamerika kannst Du gerne mitteilen, dass er, wenn er es will, seine Aktion starten kann. Ich habe definitiv kein Problem damit, dass meine Schlussworte in diesem Verfahren in aller Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Ich habe nichts zu verbergen, denn ansonsten hätte ich diese meine letzten Worte vor Gericht nicht selbst auf meiner Website im Prozess-Tagebuch eingestellt. Es ist und bleibt jedoch die Frage, inwiefern sich der Einzelne überhaupt dafür interessiert. Da sollten wir die Masse der Öffentlichkeit nicht überschätzen.

Gleich zu Anfang des Prozesses hatte ich einen weiteren Anwalt, der mir schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu verstehen gab, dass selbst tausend Strafverteidiger mich hier nicht mehr über die übliche Verteidigung herausholen können – das wäre einzig und alleine über die politische Schiene möglich. Er machte mich auf viele Punkte aufmerksam, die ich damals nicht allzu ernst nahm. So gab er mir klar zu verstehen, wer meine möglichen Gegner sind und welche Konsequenzen diese hätten, wenn das Produkt der GFE-Group auf den Markt gekommen wäre. Ich will sie Dir hier gerne benennen, damit Du nicht wie ich, ins offene Messer mit Deinem „Bedini”-Magnetmotor läufst:

Bei den Energiekonzernen würde eine dezentrale Stromversorgung, wie sie die GFE-Group anbot, zu einem Überangebot an Strom und deshalb zu sinkenden Strompreisen führen, was für diese Energiekonzerne zum Wegfall der bisherigen Milliardengewinne führen würde. Wegen des Überangebotes an Strom gäbe es insbesondere auch keinen Grund mehr für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke (was damals am 30.11.2010 noch aktuell war).

Lt. seiner Warnung an mich gab er weiter an, dass ein ehemaliger Admiral der Bundeswehr nachweislich mitgeteilt hat, dass die AKWs primär zur Erzeugung uranhaltiger DU-Munition (durchschlagskräftige Munition) und nicht primär zur Energieerzeugung dienen. Da es dann beim Transport der DU-Munition zunehmend zur Verstrahlung von Bundeswehrsoldaten gekommen ist, hatte der Admiral als damaliger oberster Dienstherr der Soldaten Strafanzeige gegen den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder erstattet.

Auch die anderen Großkraftwerke (Kohle, Gas und Öl) hätten auf Dauer keine Daseinsberechtigung mehr. Weiter müsste die Automobilindustrie die bisherige Verhinderung der Elektromobilität aufgeben.

Dieser Anwalt schrieb mir weiter, dass ich mich also nicht darüber wundern soll, wenn ich damit zum sogenannten Staatsfeind geworden bin und deshalb am 30.11.2010 ausgeschaltet werden musste. Er fragte mich, was ich denn erwartet habe, zumal das Bestellvolumen von fast einer halben Milliarde € bei der GFE-Group innerhalb eines halben Jahres schon dazu geführt hätte, dass wir einen zu hohen Marktanteil erreicht hätten. Er beabsichtigte, mich mit der Technikabteilung des deutschen Geheimdienstes zusammen zu bringen und mit einigen Ministern diesbezügliche Gespräche zu führen.

Zu einem späteren Zeitpunkt wollte er mich mit einem Herrn vom BND (Bundesnachrichtendienst) zusammenbringen, was ich wiederum ablehnte, da damit die Geschädigten der Staatsanwaltschaft auf der Strecke geblieben wären. Darüber habe ich mich bereits in meiner Verteidigungsschrift ausgelassen.

Inwiefern das, was er mir alles mitteilte, der Realität entspricht, vermag ich von hier aus nicht zu sagen, aber es gibt einen Satz in seinen vielen Schreiben, der mich sehr nachdenklich stimmt: „Den von der Justiz eingeschalteten Gutachtern ist die von Ihnen verwendete Technik unbekannt, was aber nicht bedeutet, dass so etwas wie Ihre Technik nicht möglich ist. Sie sollten insoweit Unterstützung aus dem technischen Bereich der deutschen Geheimdienste erhalten können.” Das ist für mich ein Zeichen, dass die Funktionsfähigkeit unserer angebotenen Technologie in gewissen Kreisen sehr wohl bekannt ist – sie darf aber nicht in die Öffentlichkeit kommen. Nun bin ich erstmal dafür 9 Jahre ausgeschaltet worden und werde mich hüten, diesen mächtigen Gegnern nochmals in die Quere zu kommen. Denn die wahrscheinliche Konsequenz dessen, wäre sicher dann nicht mehr „nur” ein Gefängnisaufenthalt.

Absender:                    Hans-Jürgen Ahlers aus Celle
Betreff:                         Mail an Guy Hary, Radio-Nehrig …
Email vom:                   04. März 2014
Eingang hier am:         18. März 2014

Es ist schön, wie Du es ausdrückst, dass ich irrtümlich absichtlich zu neun Jahren Haft verurteilt worden bin, weil meine Richter ihre Pension nach Artikel 34 GG nicht verlieren wollten.

Ein Wiederaufnahme-Verfahren braucht allerdings noch nicht organisiert zu werden, denn vorher müssen wir den Rechtsweg einhalten, der da bedeutet, dass wir in die Revision gehen können. Aber leider dauert das auch noch eine für mich viel zu lange Zeit, denn das Landgericht hier kann sich bis knapp ein halbes Jahr Zeit nehmen, mir und meinen Verteidigern das Urteil in schriftlicher Form mit eingehender Erklärung zukommen zu lassen. Danach brauchen die Anwälte sicher auch ein paar Wochen, um die Revision zu begründen und dann nimmt sich letztendlich der Bundesgerichtshof auch eine lange Zeit, dies alles auf seine Richtigkeit zu prüfen.

Das kann, wenn es schlecht läuft, mehr als ein Jahr dauern. Wenn das so kommen sollte, dann wäre ich bis dahin schon fast 5 volle Jahre unschuldig in U-Haft. Aus diesem Grund werde ich während dieser „Wartezeit” unter Zuhilfenahme meiner Anwälte versuchen, eine Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht einzureichen. Das ist derzeit meine einzige Chance vorerst wieder in Freiheit zu kommen – zumindest solange bis der BGH über die Revision entschieden hat.

Absender:                  Karl
Codename:                Irgendwo
Betreff:                       Ihr Fall macht mich wütend
Email vom:                 05. März 2014 01:02
Eingang hier am:        21. März 2014

Ich darf hier sicher einige Worte aus Ihrer Email zum allgemeinen Verständnis zitieren:

„[...] ich habe mich bislang nur oberflächlich in Ihren Fall einlesen können. Aber das, was ich da lesen musste, hat mich unsagbar wütend gemacht. Ich möchte Ihnen hier einmal sagen, wie ich darüber denke:

Die deutsche Justiz (hier anbei einen Gruß an die Schlapphüte vom sicherlich mitlesenden Verfassungsschutz) arbeitet doch nur noch im Auftrag der Oligarchen. Dadurch, dass wir in Deutschland längst in einer Diktatur der Kapitalisten leben und die Politiker auch nur noch Marionetten sind, arbeiten auch Staatsanwaltschaften und Gerichte im Auftrag dieser Oligarchen.

Das, was Ihnen widerfahren ist, geschah meiner Meinung nach zu 100% im Auftrag der großen Energiekonzerne, denen Sie mit Ihrem BHKW eine riesige Menge an Gewinn streitig gemacht hätten. Sie sind ja beileibe nicht der Einzige, der im Auftrag dieser Oligarchen eingesperrt wurde. Es gibt auch Fälle, in denen clevere Erfinder von bezahlten Schlägern so lange fast totgeschlagen wurden, bis sie ihre Erfindungen entweder vernichteten oder gegen ein Trinkgeld an die Konzerne verkauft haben.

Man kann es nur schätzen, aber es gibt mittlerweile sicherlich unzählige erfolgversprechende Erfindungen, deren Patente in den Schubladen der Energiekonzerne verschimmeln, weil sie den Menschen genug billige, erschwingliche Energie gebracht hätten.

Aber solange wir es nicht gemeinsam schaffen, uns gegen die grausame Diktatur der Oligarchen zu wehren, wird auch nichts mehr zum Wohle der Menschheit geschehen, sondern die Unterdrückung schreitet immer weiter fort. [...]“

Ich will Ihnen gerne darauf antworten, weil ich oft Briefe erhalte, die den gleichen bzw. einen ähnlichen Tenor widerspiegeln. Wenn Sie hier von Oligarchen sprechen, dann kann ich das nur in einigen Bereichen bestätigen, da ich mich nur in begrenzter Form umfassend informieren kann.

Wenn Sie beispielsweise den russischen Präsidenten als Oligarchen bezeichnen, so haben Sie damit eindeutig recht. Dieser Oligarch ist, wie Sie selbst ermitteln können, auch der Lenker eines der größten Energieunternehmen dieser Welt. Der Name „Gazprom” sagt Ihnen sicher etwas. In diesem Punkt empfehle ich ihnen das hochinteressante Buch vom Autor Jürgen Roth mit dem Titel

Gazprom – Das unheimliche Imperium

Wie wir Verbraucher betrogen und Staaten erpresst werden.

Dieses Buch war auf der Bestsellerliste vom „Der Spiegel” zu finden und ist im Westend-Verlag erschienen. (ISBN 978 – 3 – 86489 – 000 – 0 / Preis 19,99 €). Leider werden diese Art von Büchern viel zu wenig gelesen, aber ich versichere Ihnen, es ist wirklich lesenswert und deckt sehr viele uns unbekannte Verbindungen auf. Darin ist zu erkennen, dass selbst die Justiz an ihre Grenzen stößt und in derartigen Bereichen oder Gefilden in keinster Weise eine Chance hat. Selbst für andere Staaten eine Nummer zu groß.

Wenn Sie weiter recherchieren, dann werden Sie unwillkürlich auch darauf stoßen, dass Sie im Aufsichtsrat einiger großen deutschen Energiekonzerne Vertreter dieser Firma finden. Teilweise sind bereits große Aktienanteile der deutschen Energieversorger schon in dessen Hand. Dass Deutschland mittlerweile zum großen Teil auf die Gaslieferungen derselben Firma aus Russland angewiesen ist, brauche ich Ihnen nicht extra zu erzählen. Einige andere europäische Staaten sind sogar zu 100% davon abhängig. Achten Sie bei Ihren Recherchen bitte einmal darauf, wie schwer sich die europäischen Staaten tun, wenn die aktuelle Thematik Ukraine auf der Agenda steht. Die Regierungsvertreter der Bundesrepublik Deutschland tun sich in diesem Punkt besonders schwer, weil sie zum Einen den Wünschen der USA Folge zu leisten haben und auf der anderen Seite es sich nicht mit Russland bzw. dessen Oligarchen verscherzen dürfen. Wir sind definitiv in eine Abhängigkeit nach allen Seiten gekommen, dass man den Begriff „Demokratie” wirklich in Zweifel ziehen darf. Ich würde nicht so weit gehen und dies als eine Diktatur bezeichnen, denn dann müsste ein eindeutig erkennbarer Diktator vorhanden sein.

Berlin ist andererseits aber auch mit tausenden von Lobbyisten bevölkert, deren Aufgabe nur darin besteht, die Politik zugunsten ihrer Auftraggeber zu beeinflussen. Dass auch hier nicht wenige zu finden sind, die die Interessen ausländischer (auch russischer) Unternehmen vertreten, steht außer Frage. Ich vertrete die Meinung, dass wir in einem politischen Chaos leben, wo es nur noch um Macht und um Geld geht – aber schon lange Zeit nicht mehr um die Bürger. Die wenigen Politiker, die sich dagegen aufbäumen, haben meist ihr Amt nicht lange und sind dann auf Nimmerwiedersehen von der aktuellen Berichterstattung verschwunden.

Dennoch kann ich bis heute nicht bestätigen, ob der von Ihnen genannte Grund wirklich der Auslöser meiner Inhaftierung war. Ich kann es nur vermuten. Selbst ein deutsches Gericht ist nicht in der Lage, die wahren Hintergründe aufzudecken. Es ist für ein Gericht wie ein großer Ozean – das Gericht kann aber nur über den Inhalt einer Badewanne entscheiden.

Weiter möchte ich hiermit nochmals zum Ausdruck bringen, dass das von uns, sprich von der GFE-Group, angebotene Produkt ursprünglich keine Erfindung von uns war. Wir waren lediglich die ersten, die ein solches Produkt für jedermann erschwinglich, auf den Markt bringen wollten und eine Serienfertigung vollzogen. Die Idee des Konzeptes stammt von uns.

Sie erkennen, dass ich hier nicht in der Ich-Form schreibe, denn es sollte an dieser Stelle nochmals verstärkt betont werden, dass das revolutionäre Ergebnis nur durch die Mitarbeit vieler engagierter Menschen zustande kam. Ohne die Entwickler und die vielen anderen Mitarbeiter hätte auch ich dies niemals bewerkstelligen können. Wir waren sozusagen ein wirklich gutes Team, bestehend aus fast 5000 fest- und freiberuflichen Mitarbeitern. All diese Menschen und unsere vielen Kunden wurden von der Justiz derart geschädigt, dass es jedem Einzelnen dieser Personengruppe sehr weh tut. Insofern will ich die positiven Argumente nicht für mich alleine, sondern für alle angewendet sehen.

Warten wir einfach mal die Zukunft ab, denn man kann auf Dauer gewisse Technologien nicht unterdrücken – das geht nur eine bestimmte Zeit lang. Ich danke Ihnen für diese Email, die mich dazu motiviert hat, diese Zeilen zu schreiben.

Absender:                   H.P.W, aus Külsheim
Betreff:                        Hilfe zur Selbsthilfe
Email vom:                  06. März 201412:23
Eingang hier am:         21. März 2014

Ihnen möchte ich auf diesem Wege für Ihr Angebot, mir spirituelle Hilfe zukommen zu lassen, danken. Sie brauchen mir gegenüber Ihre Wahrheiten nicht verborgen zu halten. Es ist richtig, dass ein jeder Mensch im Laufe seines Lebens immer wieder neue Chancen und Möglichkeiten erhält, die seine Entwicklung fördern. Sich dagegen zu verschließen birgt eine vergebene Chance in sich. Ich nehme Ihre helfende Hand gerne an. Ich gebe aber auch gerne zu, dass Sie mich vor mehr als 3 Jahren nicht mit diesem Angebot erreicht hätten.

Der Gefängnisaufenthalt hat mich in dieser Zeit zu einem, ich will es mal so ausdrücken, weitaus feinfühligerem Menschen gemacht. Man hat mir ausreichend Zeit gelassen, um über mich selbst nachzudenken. Es gab auch eine große Anzahl von lieben Menschen, die es sich nehmen ließen, mir entsprechende Lektüre zuzusenden, die mir sehr viel weiter geholfen hat. Insofern bin ich für alles offen.

Allerdings glaube ich nicht daran, dass Ihr letzter Wunsch in dieser Email, in naher Zukunft zur Realität werden kann. Das sagt mir meine mittlerweile langjährige Erfahrung mit dieser. Ich darf Ihren Wunsch hier sicher zitieren:

„[...] die Wahrheit möge die Justiz erreichen [...]“

Die Wahrheit hat die Justiz schon längst erreicht – aber diese hat dies zum Anlass genommen, daraus einen hoch interessanten Kriminalfall zu konzipieren., was schlussendlich zu meiner derzeitigen Situation führte, die mich in die Lage versetzte, meinen Wohnsitz nicht frei wählen zu können.

Absender:                   Iwona B.
Facebook vom:           ???    
Eingang hier am:         18. März 2014

Iwona, ich danke Dir für den Ausdruck aus der Website www.carus-deutschland.de

Auf dieser Seite können sich die Kunden der GFE-Group anschauen, wie ihre bereits bezahlten BHKWs, von einer Verwertungsfirma, im Auftrag des Insolvenzverwalters, zum Verkauf angeboten werden.

Meines Erachtens wurden die Käufer der GFE-BHKWs von den Behörden damit um ihr Eigentum gebracht, was man volksläufig wohl „Diebstahl” nennt. Diese BHKWs wurden sicher vor den Einbrüchen in die GFE-Halle beschlagnahmt, denn It. Aussage eines Insolvenzverwalters sind doch alle BHKWs vernichtet worden. Ich verweise hier auf mein Prozess-Tagebuch (19. Verhandlungstag), in dem ich folgenden Eintrag tätigte:

„U.a. berichtete Herr König von drei Einbrüchen in die Produktionshalle, die in der Zeit von Juni bis November 2011 stattfanden. Dabei wurden u.a. die in der Halle befindlichen Motoren (BHKWs) zerstört, indem man Zucker in die Tanks füllte. Er berichtete [...], dass die GFE-Group zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung über mindestens 131 Container verfügte, wobei die im Hamburger Hafen angelieferten 100 Container noch nicht eingerechnet seien. Außerdem sollen sich im Nürnberger Hafen weitere 20 Container befinden bzw. befunden haben, was noch ermittelt werden müsse. Unterm Strich wären also 251 Container im Besitz der GFE-Group. Meines Erachtens hört sich das schon ganz anders an, als alles was die Staatsanwaltschaft bzgl. dieser Anzahl veröffentlichte. Diese sprach immer nur von einer kleinen Anzahl von Containern.

Warum die Kunden ihr Eigentum nicht zurückforderten, sondern lieber Schadensersatzansprüche an Unschuldige erwirkten, das ist mir bis heute nicht klar. Das muss aber jeder mit sich selbst ausmachen.

Absender:                     Sonia A.
Facebook vom:            28. Februar 2014
Eingang hier am:          18. März 2014

Hallo Frau A., schön, dass ich wieder mal was von Ihnen höre. Sie haben mit Entsetzen das Urteil über das TV erfahren. Nicht nur Sie, sondern mit Ihnen noch viele andere glaubten, dass mit der Urteilsverkündung die Gefangenschaft ein Ende nimmt. Leider ist dem nicht so – alle Beschuldigten wurden zu langen Haftstrafen verurteilt und die Anwälte konnten nur noch mit Unverständnis und Kopfschütteln darauf reagieren.

Wie viel Strafe jeder Einzelne erhalten hat, das können Sie auf meinem Prozess-Tagebuch (94. Verhandlungstag) nachlesen. Sie, als ehemalige Mitarbeiterin der GFE-Group, können mit den Kürzeln sicher etwas anfangen. Durch die Bank weg wurde seitens des Gerichts ungerecht abgeurteilt. Unterm Strich heißt das für mich, dass der Kampf immer noch nicht zu Ende ist, denn Recht muss Recht bleiben. Ich würde mich freuen, wenn ich von Ihnen wieder einmal hören darf.

Absender:                   G.B. aus Berlin
Betreff:                        Dein Brief vom 25.12.13 – Eingang am 12.01.14
Email vom:                  19. Februar 2014 16:51
Eingang hier am:        18. März 2014

Hallo G., leider hast Du Dich geirrt. Als Du nämlich die Gestaltung meiner Briefe wahr genommen hast, glaubtest Du, ich wäre schon wieder in Freiheit. Die Täuschung war wohl perfekt. Aber ich kann das relativ leicht erklären.

Für meine Verteidigung hat man mir seitens der JVA, auf Verfügung des Gerichts, einen einfachen PC mit einem Textverarbeitungsprogramm zur Verfügung gestellt, auf dessen Festplatte sich alle Ermittlungsakten befinden. Ein Drucker war nicht vorgesehen. Jetzt hatte ich allerdings das Problem, dass ich aus diesen vielen Akten einige Ausdrucke, nicht zuletzt für die Verhandlungstage, benötigte. So blieb mir nichts anderes übrig, als einen Drucker zu beantragen, denn ansonsten fühle ich mich in der Verteidigung behindert, was eine erneute Beschwerde beim Gericht mit sich gebracht hätte. Das Gericht hat die Verantwortung dann auf die JVA übertragen und dort war der Beamte einsichtig und gab meinem Antrag statt.

Mein Sohn ließ mir dann einen Drucker in die JVA liefern. Und nun bin ich in der Lage auch meine Post über dieses Medium abzuwickeln. Aber vor allen Dingen ist der Drucker gerade jetzt sehr wichtig, weil ich für die Revision eine Aufarbeitung des Falles vornehme und hierfür muss ich etliche Dokumente aus den Akten ausdrucken, die dann dem BGH von meiner Seite zur Verfügung gestellt werden. Ich habe also noch verdammt viel zu tun.

Du meinst, dass der Vorsitzende Richter meine Verteidigungsschrift nicht gelesen habe. Aufgrund des nun vorliegenden Urteils (welches durch die Revision noch nicht rechtsgültig ist) kann man es tatsächlich vermuten. Allerdings habe ich diese Auslassung gleich zu Beginn an 2 Vi Tagen dem Gericht vorgelesen. Fakt ist: Die Richter sind sich sehr wohl darüber im Klaren, was ich in meiner Verteidigungsschrift alles aufgeführt habe – aber man hat mir hier vor Gericht von Anfang an keinen Glauben geschenkt. Selbst nachdem feststand, dass kein einziger Zeuge anderslautende Aussagen tätigte, wurde ich niemals ernst genommen. AIl Deine anderen Ausführungen und Fragen habe ich bereits in dieser Rubrik anderweitig beantwortet, so dass Du mir sicher nicht böse bist, wenn ich darauf nicht noch einmal eingehe. Du kannst gerne weiterhin über diese Email-Adresse mit mir kommunizieren und erhältst wie hier, die Antwort, über den öffentlichen Teil meiner Website.

Absender:                  J.M. aus Merkendorf
Codename:                JM
Betreff:                       Osnabrücker Zeitung – Papenburger Kraftstoff
Email vom:                 20. Februar 2014 15:47
Eingang hier am:       18. März 2014

Sei mir nicht böse, ich erinnere mich ad hoc nicht an Dich – es ist aber schön und erfreulich, dass Du Dich schon seit längerer Zeit mit dem Drama rund um die GFE-Group beschäftigst. Den Artikel, den Du mir bzgl. des Kraftstoffes mitgeschickt hast, den kenne ich schon seit langem – sogar schon vor der GFE-Zeit war mir dieser bekannt.

Er war u.a. damals ein Ergebnis meiner Recherchen, ob ein BHKW mit der angegebenen Rapsöl-Wasser-Mischung lauffähig ist. Für das erwähnte BHKW in diesem Artikel wurde in Verbindung mit dem von der Firma „egm” hergestellten Treibstoff, der dem Mischungsverhältnis bei der GFE-Group entspricht, der Innovationspreis der Bundesrepublik Deutschland vergeben.

Ist es nicht eigenartig? In einem Bundesland der Bundesrepublik vergibt man für eine solche Entwicklung einen Bundespreis und in einem anderen Bundesland (Bayern) wird den Entwicklern und Initiatoren einer gleichen Entwicklung eine mehrjährige Gefangenschaft auferlegt. Das muss man erstmal verstehen – ich kann es nicht. Auf alle Fälle möchte ich es nicht versäumen, mich dennoch bei Dir zu bedanken und gebe hier noch die Web-Adresse an, damit andere User diesen Artikel ebenfalls nachlesen können:

www.noz.de/archiv/vermischtes/artikel/257594/kraftwerk-lauft-m)t-papenburqer-kraftstoff

Absender:                   B.K. aus Paderborn
Betreff:                        Aw: Wie Erfinder vom Staat platt gemacht werden – der GFE-                                     Skandal
Email vom:                  24. Februar 2014 02:01
Eingang hier am:        18. März 2014

Wow, Herr K., Sie haben ein Gedicht über den Fall geschrieben. Wenn Sie es wünschen, dann können Sie dieses gerne auf meiner Facebook-Seite teilen. Aber insgesamt war Ihre Email über mehrere Seiten regelrecht gespickt mit sehr vielen Informationen.

Besonderes Augenmerk hatte ich, was den Punkt 4. angeht, in dem zum Besuch der Hauptverhandlung (Urteilsverkündung) eingeladen und aufgefordert wird. Diese Seite zeigt einmal mehr, wie man diesen Fall in gewissen Teilen der Bevölkerung sieht und das freut mich ungemein. Ich darf diesen Teil Ihrer Email, der aus einem Newsletter stammt, sicher zitieren:

„[...] 4. Urteilsverkündung am 27,02.14 (!!!) der Gerichtsprozesse um GFE !

(Prozessbeobachter gesucht!)

Bandenmäßiger BETRUG ?

Vieles spricht dagegen, nichts spricht dafür !

GFE - Neuigkeiten aus dem Verfahren gegen die Gesellschaft erneuerbare Energien:

Am 24. September 2012 wurde nach zwei Jahren Ermittlung das Verfahren gegen die Firma GFE eröffnet. Keiner der Betroffenen hatte das tatsächlich für möglich gehalten. Rund 90 Verhandlungstage und 17 Monate Verhandlungsdauer sind vorüber.

Am 27. Februar um 13.00 Uhr ist nun die Urteilsverkündung.

Sie findet statt im Schwurgerichtssaal 600 im Gerichtsgebäude Fürther Str. 110 in Nürnberg. [...]

Ein Ort mit Geschichte. Nicht nur eine Gedenk-Tafel erinnert hier an den Schauplatz der NÜRNBERGER PROZESSE.

Bandenmäßiger Betrug, so der Vorwurf an die Firma. Anfangs wurde von der Staatsanwaltschaft behauptet, die Firma habe nur eine Geschäftstätigkeit vorgetäuscht. Schneeballsystem, Scheinproduktion …so wollte man belegen.

Keiner der Vorwürfe ließ sich nur ansatzweise halten. Wo keine Tatsache, da auch keine Beweise. Hingegen wurden zuhaufvon Seiten der 14 Angeklagten Beweisanträge gestellt, die die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft entkräften sollten. Meist endete der Versuch, Beweise zu erbringen in den Worten des Gerichtes: Antrag abgelehnt! [...]

In Ihrer Email folgen dann viele technische Details, die ich hier ausnehme, da diese schon mehrfach auf meiner Website Erwähnung fanden. Ich zitiere weiter:

[...] Jedenfalls wäre das eine Erklärung dafür, dass, wie eine Anwältin in ihrem Plädoyer sagte, die Firma aufgrund von offensichtlich falschen Behauptungen und Protokollinhalten von den Behörden „zerschlagen” wurde.

Wie unterschiedlich doch Menschen sind. Während sich der schwache Charakter zweier als „Angeklagte” bezeichneten Personen darin bewiesen hat, dass sie sich im Hinblick auf die damit zusammenhängende Strafminderung auf spekulative Geständnisse eingelassen haben, blieben die meisten der 14 Angeklagten ihrer Wahrheit treu und ließen sich nicht auf derartige Deals ein.

Die Staatsanwaltschaft blieb bis zum Schluss bei ihren ursprünglich geforderten Freiheitsstrafen von 4 bis 10 Jahren. Diese standen im übrigen vor der Eröffnung der Verhandlung fest, wie ein Gespräch mit einem Informanten bereits im August 2012 belegt.

Fazit: Behauptungen aber keine Beweise, Meinungen aber keine Tatsachen

Der 27. Februar wird zeigen, ob es der deutschen Justiz dennoch möglich ist, 14 Menschen dafür zu verurteilen, dass sie ihr Herzblut für eine, nach menschlichen Kriterien GUTE SACHE gegeben haben.

Es wird sich zeigen, wer in dem Duell Wirtschaft gegen Wahrheit und Geschäft gegen das Leben gewinnt. [...]

Dem aufmerksamen Beobachter hat sich im Prozess jeden Tag auf’s Neue gezeigt: Eine Betrugsabsicht ist nach menschlichem Ermessen nicht nachvollziehbar.

Herr K., mittlerweile ist der 27.02.2014 Geschichte und wie Sie unschwer erkennen können, hat die Wirtschaft und das Geschäft diesen Kampf gewonnen, wobei es für diese gar keiner war. Kämpfen musste nur die Wahrheit, die vor Gericht keinen wirklichen Zuhörer gefunden hat. Deshalb bleibt sie nun als Verlierer auf der Strecke. Es würde mich jetzt doch sehr interessieren, was in dem hier erwähnten Newsletter nach der Urteilsverkündung geschrieben steht. Es wäre nett, wenn Sie mich da auf dem Laufenden halten könnten.

Absender:                   H J.P..B. aus Möckern
Codename:                 HJP….
Email vom:                  24. Februar 2014 08:04
Eingang hier am:        18. März 2014

Auch Ihre Email muss ich zitieren, denn Sie gehören anscheinend ebenfalls zu den anderweitig Beschuldigten, denen wohl noch ein Prozess in Sachen GFE bevorsteht:

„[..] wie ich gelesen habe, geht dieser inszenierte, unmenschliche und einem Rechtsstaat unwürdige Prozess seinem Ende zu. Ich habe diese Inszenierung seit dem 30.11.2010 verfolgt und der Ausgang ist von Anfang an klar gewesen. Ich hoffe und wünsche, dass Sie nach der Urteilssprechung noch die Kraft haben, weiter zu kämpfen. Viele Menschen, die auch kriminalisiert werden, stehen hinter Ihnen und kämpfen mit Ihnen für ein gesetzeskonformes Verfahren. Das ist, wie uns die vergangenen 3 Jahre und auch andere Prozesse zeigten, sicher aber nur außerhalb Bayerns möglich.

Wo keine Beweise anerkannt, die Gesetze für das vorher bestimmte Ergebnis gebeugt und nur machtpolitische Spielchen inszeniert werden, da kann kein Rechtsstaat überleben ohne dass die Bevölkerung sich wehrt. Ich wünsche uns und ganz besonders Ihnen das es doch noch Anwälte, Richter und Journalisten in unserem Land gibt, die sich für Recht und Gerechtigkeit einsetzen und das zu erwartende Urteil korrigieren. [...]“

Es steht zu vermuten, dass die Straf-Prozesse gegen die anderweitig Beschuldigten erst dann anberaumt werden können, wenn die Revision, wie sie auch immer ausgehen wird, des Hauptprozesses ihren Abschluss findet. Alles andere kann ich mir nicht so richtig vorstellen, denn es würde keinen Sinn ergeben.

Herr R, Sie dürfen davon ausgehen, dass ich nach wie vor für Recht und Gerechtigkeit kämpfe. Ich will es nicht zulassen, dass viele Menschen wie Sie und ich, aufgrund von Machtspielchen innerhalb der Justiz, als Kriminelle dargestellt werden. Was meinen Kampf von hier drinnen angeht, so berichte ich auf dieser Seite immer über das aktuelle Geschehen. Leider fehlen mir aber Informationen des Kampfes, der da „draußen” stattfindet. Können Sie mich darüber auf dem Laufenden halten? Auf alle Fälle – Danke für Ihre Email, die mich wieder ein wenig mehr bestärkt, diesen Weg weiter zu gehen.

Absender:                  T. aus dem Hause G. – Fulda
Codename:                Tom Pachakutec
Betreff:                       Ihr Prozess
Email vom:                 01. März 2014 19:46
Eingang hier am:       18. März 2014

Hallo, natürlich nehme ich jedwede Hilfe gerne an. Wie Sie schreiben, gehören Sie einer Gruppe Selbstständiger an, die mehrere aufklärende Websites betreiben, wozu auch die Deutsche Pressestelle für Völker und Menschenrechte – dpvm.de (Menschen helfen Bürgern), sowie wakeup-fulda.de gehören. Da ich leider nicht in der Lage bin, Ihre Einladung jeden Mittwoch um 19.00 Uhr an Ihrem Infoabend am Peterstor 13 in Fulda teilzunehmen, bitte ich um nochmalige Meldung bei mir. Danke!!!

Nun, das soll es mal für heute gewesen sein. Aufgrund der weggefallenen Postkontrolle durch das Gericht, bin ich zukünftig in der Lage, weitaus früher die bei mir eingehende Post zu beantworten und selbst nach Kontrolle der JVA ist der Postweg in einem erträglichen Rahmen von ungefähr 2-3 Tage.

Ich möchte jedoch nicht unerwähnt lassen, dass ich mich sehr über die aufmunternden Schreiben nach der Urteilsverkündung gefreut habe, da ich hiermit bemerkt habe, dass der Großteil meiner Briefkontakte nach wie vor hinter der GFE-Group stehen. Ein ungerechtes Urteil scheint tatsächlich an der Meinungsbildung nichts verändert zu haben.

In der Erwartung weiterer Zuschriften grüße ich aus der JVA Nürnberg alle Mitstreiter, User und Freunde, die immer noch den Kopf oben halten und an die Gerechtigkeit glauben.

Ihr Horst Kirsten

Veröffentlicht unter Briefe

Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 04.03.2014)

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

Es ist vorerst, wenn auch nicht positiv, geschafft. Am 27.02.2014 war der letzte Verhandlungstag und man hat mich zu einer Strafe von 9 Jahren verurteilt. Dass hier in Nürnberg relativ hohe Strafen vergeben werden ist ja allseits bekannt. Insofern war ich mehr oder weniger darauf gefasst, ein solches Strafmaß auferlegt zu bekommen. Und dennoch bin ich mehr als enttäuscht über die Art und Weise der Verhandlungsstrategie. Im Grunde genommen hatte keiner der hier Angeklagten je eine Chance.

Aber zuerst möchte ich mich bei Euch allen entschuldigen. Ich konnte Eure Emails in den letzten Wochen nicht gleich beantworten. Ihr könnt Euch ja sicher vorstellen, weshalb ich so lange Zeit nicht geantwortet habe. Die letzten Tage waren für mich eine Heidenarbeit und dennoch hat es letzten Endes bei Gericht nichts gebracht. Nun habe ich mein Urteil und muss mich wohl oder übel damit abfinden. Eigentlich war von vornherein klar, dass das Gericht so entscheiden wird, aber irgendwo war immer noch ein Funke Hoffnung vorhanden.

Am 27.02.2014 habe ich viele mir bekannte Besucher im Gerichtssaal wahrgenommen, konnte aber leider keinen Kontakt zu ihnen aufbauen. Dennoch habe ich mich sehr gefreut, dass viele Menschen mir an diesem Tage zur Seite gestanden sind. Selbst meinen Sohn, meine Schwiegertochter, meine Schwester und meinen Schwager durfte ich an diesem Tage nicht begrüßen. Zum Glück konnte und durfte ich meine Frau in den Arm nehmen. Sie war in Tränen aufgelöst. Der Gefängnispfarrer saß neben ihr und hat ihr die Hand in dieser schweren Stunde gehalten. Das war für mich das Größte und Menschlichste, was an diesem Tage in diesem Gerichtssaal geschah. Es gibt doch noch einen Gott.

Logischerweise haben meine Anwälte Revision angekündigt und nun müssen wir bis zu 23 Wochen auf das schriftliche Urteil mit Begründung warten, bis es weiter geht. Auf alle Fälle sollte der Bundesgerichtshof über alles, was hier an Unrecht geschehen ist, informiert sein. Es sind derartig viele Verfahrensfehler gemacht worden, dass wir ein gute Chance haben, dass der Revision statt gegeben wird. Aber um ehrlich zu sein, werde ich mich darauf auch nicht mehr verlassen. 3 1/4 Jahre habe ich nun gekämpft, um der Gerechtigkeit wegen und es hat zu nichts geführt. Es mag sein, dass ich einiges falsch gesehen und interpretiert habe, aber eines kann ich bis zum heutigen Tage sagen: Ich habe niemals jemanden betrügen wollen und habe dies auch niemals getan.

Ich bin in der ganzen langen Haftzeit mürbe und müde geworden und irgendwo schleicht sich bei mir jetzt auch so etwas wie Resignation ein. Wenn mich schon der Richter darauf anspricht, dass ich nicht der Messias der erneuerbaren Energien bin, dann muss ich wirklich darüber nachdenken, ob ich nicht womöglich zu weit über das Ziel hinaus geschossen bin. Wir hätten innerhalb der GFE sicher einiges zur Energiewende beitragen können, aber ob dies wirklich einen so weitreichenden Erfolg gehabt hätte, wie ich ihn beschrieben habe, das ist eine Einstellung, die ich sicher noch einmal überdenken sollte, denn bis vor kurzem wusste ich nicht, dass die Bundesregierung das Rapsöl seit 2011 innerhalb des EEGs nicht mehr fördert. Dann musste ich erst neulich erfahren, dass die EGM mit Prokon fusionierte und diese meldete kurz darauf Insolvenz an. Die GFE beabsichtigte u.a. dort den Treibstoff einzukaufen, wenn es denn nicht mit unserem Entwickler geklappt hätte. Dass Herr Meyer dies dann doch noch geschafft hat, brauche ich Euch sicher nicht extra zu erzählen.

Das Interessante an dieser Sache ist nur der, dass die EGM hier in Deutschland nun den Treibstoff herstellt, wohl aber aufgrund der Insolvenz der Prokon die Produktion einstellen muss. Ich bin darüber bis dato nicht informiert, befürchte dies allerdings.

Ich will jetzt nicht weiter sogenannte Verschwörungstheorien in die Welt setzen, aber es ist doch wirklich eigenartig, dass wir Ende 2010 mit dem Finanzministerium in Bayern in Kontakt standen, die uns dann erzählten, dass die ganze Sache bzgl. der Steuererstattung für BHKW-Kunden auf Bund-Länder-Ebene besprochen werden muss – und prompt gibt es keine Subvention des Rapsöls, was den Betrieb derartiger BHKWs unwirtschaftlicher macht.

Und kaum gibt es eine Firma, die ein derartiges Gemisch, in diesem Fall Diesel und Wasser, in Deutschland herstellt, wird diese durch Insolvenz wieder vom Markt genommen. Ich kann in beiden Fällen keinen Nachweis erbringen, muss aber feststellen, dass wir uns unbewusst einen Gegner ausgesucht haben, der unbezwingbar ist.

Mittlerweile bin ich 61 Jahre alt und werde noch für einige Zeit im Gefängnis verbringen müssen. Vielleicht werdet Ihr es nicht verstehen. Ich kann und will mich nicht mehr für den Bereich der erneuerbaren Energien stark machen. Den Rest meines Lebens will ich nur noch meiner Frau und der Familie widmen. Meine Frau hat das verdient. Sie hat nicht zuletzt unschuldig mehr als 2 Jahre im Gefängnis verbracht und lebt nun in großer Armut. Ob Schuld oder Unschuld – jede andere Frau hätte mich verlassen. Sie hat mir die Kraft und die Energie gegeben, die ich hier drinnen gebraucht habe.

Ich habe während meiner Haftzeit alles getan und ich habe öffentlich und vor Gericht alles gesagt, was zu sagen war. Alles Weitere wird zu nichts mehr führen. Diese Einsicht habe ich gewonnen und werde insofern mein zukünftiges Leben darauf ausrichten. Die letzten Jahre meines Lebens will ich glücklich und in Frieden mit meiner Frau verbringen. Das ist nun die einzige Aufgabe, die ich in diesem Leben noch zu erledigen habe.

Die ganze vergangene Zeit hat uns auch gezeigt, wer die wirklichen Freunde sind und selbst in der Familie hat sich das ein oder andere getan. Wir haben im Laufe unseres Lebens vielen Menschen zur Seite gestanden und nun, wo wir sie gebraucht hätten, waren diese nicht mehr da. Dafür traten neue Freunde in unser Leben, die wir vorher nicht in dieser Art kennen lernen konnten.

Die Revisionszeit werde ich dazu nutzen, den ganzen GFE-Fall nochmals bis ins kleinste Detail aufzuarbeiten. Das wird aber das Letzte sein, was ich noch in diesem Metier bewerkstellige. Es wird Fragen über Fragen geben, aber wir sollten uns alle keine zu großen Hoffnungen machen, dass diese Fragen jemals beantwortet werden.

Ich bin der Wahrheit verpflichtet und habe die Wahrheit auch immer wiedergegeben, wie man auch meiner Verteidigungsschrift und meiner Website entnehmen kann. Ich werde mich zukünftig immer noch im Spiegel anschauen können und habe meine Selbstachtung nicht verloren. Wir sollten alle akzeptieren, wie und was hier in Nürnberg geschehen ist. Wir müssten unser ganzes Leben opfern, um am Ende erkennen zu müssen, dass wir keinen einzigen Schritt weitergekommen sind. Ich will nur noch meinen inneren Frieden und hoffe, dass ich mit meiner Frau noch ein glückliches Leben danach habe.

Das Leiden muss ein Ende haben. Ich schätze die Aktionen, die da draußen liefen sehr und kann nur jedem einzelnen raten, ähnlich wie ich zu verfahren, denn ansonsten zermürbt dieser Kampf unsere gesamte Persönlichkeit und wir erkennen die wirklichen Werte dieses Lebens nicht mehr.

Der Herr soll nicht nur mir, sondern allen, die in irgendeiner Weise mit diesem Falle befasst waren, in welcher Funktion auch immer, Gelassenheit, Trost und Zuversicht zukommen lassen. Nur wenn wir Frieden in uns finden, kann unser Leben glücklich sein.

Zu unserem Fall passt eine Email, die ich hier an erster Stelle wiedergeben will:

Absender:                  U.R. aus Essen
Codename:                Urp
Betreff:                       Gruß an Horst Kirsten
Email vom:                 12. Januar 2014 19:39 - Eingang hier am: 03. Februar 2014

Frau R., ich sehe Ihre Email nicht als Rechtfertigung an, denn ich hätte als Geschädigter anfangs wohl auch nicht anders gehandelt. Ich darf zum Verständnis zum Ausdruck bringen, dass Sie ebenfalls zu den Geschädigten zählen und gegen mich einen Mahnbescheid erlassen haben. Zu dieser Vorgehensweise habe ich auf dieser Website bereits mehrmals Stellung bezogen, was Sie dann zu dieser hier in Auszügen zitierten Email veranlasste, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin:

[...] Ich weiß nicht, inwiefern Sie darüber informiert sind, wie es vermutlich zu dieser Flut von Mahnbescheiden kam. Am 04.03.2011 erfolgte im elektronischen Bundesanzeiger seitens der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Veröffentlichung hinsichtlich der Sicherstellung von Vermögenswerten. [...] Das in der Zwangsvollstreckung herrschende Prioritätsprinzip (umgangssprachlich: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”) gilt auch in diesem Verfahren. [...] Weder die von Herrn RA Viola zunächst überzeugend klingenden Überlegungen noch weitere Konzepte brachten eine Lösung. Eine weitere angestrebte Möglichkeit im Rahmen des Insolvenzverfahrens die Geschäfte fortzuführen, wurde durch den Insolvenzverwalter Raab zu Nichte gemacht.

Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger war wie ein - wenn auch nur schwaches – Licht am Horizont. Heute weiß ich, dass es m.E. auch eine Gelddruckmaschine” für die Gerichtskasse war. Die Gebühren waren immens.

Diese Mitteilung lag mir sehr am Herzen, auch wenn es in Ihren Augen nur als Rechtfertigung gesehen wird. Grundsätzlich habe ich an dem Konzept der GFE nie gezweifelt und bin auch heute nach wie vor der Überzeugung, dass es gelungen wäre. Ich kann mich sehr gut an Ihre Worte auf meiner ersten Veranstaltung im März 2010 in der Pyramide erinnern: Das Konzept ist auf dem Markt einzigartig und wird sicher in wenigen Jahren ein Politikum. [...]“

Frau R., damals im März 2010 hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass meine Worte so früh zur Realität werden. Wenn gleich nach meiner Inhaftierung die sogenannten durch die GFE-Group Geschädigten der richtigen Spur gefolgt wären, dann hätte das alles sicher einen anderen Ausgang genommen. Aber wie bereits gesagt: Ich kann niemandem diesbezügliche Vorwürfe machen, denn ich hätte mich sicher nicht anders verhalten. Vielen Dank für Ihre ehrliche Mitteilung, Frau R. – und nun gleich zu Ihrer zweiten Email:

Absender:                  U.R. aus Essen
Codename:                Urp
Betreff:                       ARD Sendung „Unschuldig hinter Gittern”
Email vom:                 30. Januar 201417:08 - Eingang hier am: 03. März 2014

Frau R., Sie werden sicher zulassen, dass ich Ihre Email in großen Auszügen hier wiedergebe, denn der von Ihnen gewählte Text spricht für sich selbst:

[...] gestern Abend wurde in der ARD in Form eines Spielfilms das Justizdrama Der Fall Harry Wörz” gezeigt. Die Geschehnisse seit April 1997 wurden akribisch nachgezeichnet.

Ich fand in diesem Fall unglaubliche Parallelen zum Fall GFE und Ihrer Person. Polizeiliche Ermittlungen waren von vornherein einseitig, da man glaubte, den vermeintlichen Täter bereits dingfest gemacht zu haben. Auch die Staatsanwaltschaft glaubte uneingeschränkt den von der Polizei zusammen getragenen Fakten und kontrollierte die polizeilichen Ermittlungsakten nicht selbst. Entlastendes Material wurde erst gar nicht gesucht oder wenn etwas auftauchte, wurde es nicht zur Kenntnis genommen oder verschwand auf nimmer Wiedersehen.

Dieser Fall betrifft zwar nicht die Gerichtsbarkeit Nürnberg, sondern die Landgerichte Karlsruhe und Mannheim sowie das Oberlandesgericht Karlsruhe und den Bundesgerichtshof. Ich glaube jedoch, dass das egal ist, es zeigt nur, dass man unser Rechtssystem immer wieder anzweifeln und hinterfragen muss.

Im Anschluss an diesen Film machte Anne Will in Ihrer Talkshow das Thema Fehlurteile und schlampige Ermittlung” zum Thema ihrer Sendung: Unschuldig hinter Gittern – Sind Justizirrtümer wirklich Ausnahmen?” Zu Gast waren Harry Wörz, Wolfgang Bosbach (Vorsitzender im Innenausschuss des Bundestages), Ralf Neuhaus (einer der Strafverteidiger von Harry Wörz), Heinrich Gehrke (ehemaliger Vorsitzender Richter am Landgericht Frankfurt) und Herta Däubler-Gmelin (ehemalige Bundesjustizministerin, heute Anwältin).

Eine hochinteressante Diskussionsrunde, die so manche Feststellungen zu Tage brachte:

Justizinterne Kontrollmechanismen sind unzureichend, insbesondere bei der Sachverhalts­feststellung. Es gibt bereits Gutachten darüber, dass sich die Polizei zu früh festlegt bei der Identifizierung des Beschuldigten und es fällt auch auf, dass Richter mehr der Staatsanwaltschaft Gehör schenken als den Anwälten und damit natürlich den polizeilichen Ermittlungen. Wenn diese dann noch nicht einmal von der Staatsanwaltschaft begleitet wurden ist dies bereits die erste Fehlerquelle. Fehlerkontrollen müssen her, denn eines Rechtsstaates ist es nicht würdig, solche Fehlurteile, die einen Menschen kaputt machen und damit auf breiter Front Vertrauen zerstört wird, zu dulden.

Eindeutig ist, dass häufig ein systemisches Versagen zu Fehlern führt. Die Materialsammlung ist faktisch in den Händen der Polizeibehörde. Das Ermittlungsergebnis der Polizei wird dann dem Gericht vorgelegt. Sogenannte Spurenakten aus denen ggf. mit anderer Sichtweise ein anderes Ergebnis herauskäme werden dem Gericht nicht automatisch vorgelegt, sondern nur auf Anforderung. Somit entscheidet das Gericht in den meisten Fällen nach einem bereits vorliegenden Ermittlungsergebnis. Die Belastung der Gerichte ist dann vielfach eine Exculpation, die herangezogen wird. Das ist jedoch keinesfalls hinnehmbar. [...]“

Wie recht Sie haben, Frau R. – ich habe es schon mehrfach geschrieben und dem Gericht zum Ausdruck gebracht. Die Polizei drang bei uns ein, beschlagnahmte, neben der Verhaftung einiger Personen, lastwagenweise Geschäftsmaterial, aus denen am Ende lediglich etwas mehr als 100 Ermittlungsakten wurden. Die Polizei erstellte einen Bericht, den sie der Staatsanwaltschaft zukommen ließ und diese formulierte lediglich diesen Bericht mit ihren Worten um, um diesen an das Gericht weiterzugeben. Ergo sind tatsächlich die von der Polizeibehörde ermittelnden und zusammengefügten Daten die Quintessenz, die dem Gericht als Vorlage für einen Prozess dient. Somit entscheidet schon der „kleine” Polizist unbewusst oder bewusst das auf den vermeintlich Beschuldigten zukommende Urteil.

Die Ermittlungen seitens der Polizeibehörde sollten It. deutschem Recht von der Staatsanwaltschaft kontrolliert werden, die wiederum vom Gericht kontrolliert wird. Das ist definitiv in unserem Falle niemals geschehen, denn ansonsten würden sich der Polizeibericht, die Anklage und am Ende die bereits erfolgte mündliche Urteilsbegründung nicht in so vielen Punkten gleichen. Selbst die Satzstellung ist des öfteren dieselbe.

Welchen Stellenwert die Staatsanwaltschaft im Gegensatz zu den Verteidigern einnimmt, ist hier in Bayern, zumindest in Nürnberg, schon an der Sitzordnung im Gerichtssaal zu erkennen. So sitzen die Richter und die Schöffen auf einer erhöhten Ebene. Die Staatsanwaltschaft nimmt ebenfalls diese höhergestellte Position ein. Die Verteidiger sitzen mitsamt ihrer Mandanten „unten” im Saal. Beim Haftrichter ist mir dies in ganz besonderer Weise aufgefallen. Dort sitzt die Staatsanwaltschaft mitsamt dem Richter auf einer Empore an einem Tisch. Der Verteidiger und dessen Mandant sitzen wie kleine Sünder auf einer unten angeordneten Sitzbank. Wie das in Einklang mit einer objektiven Ermittlungsarbeit zu bringen ist, wird mir wohl nie einer überzeugend erklären können.

Bei der Vielzahl der täglich laufenden Prozesse ist ein Richter überhaupt nicht mehr in der Lage, sich im Detail auf den einzelnen Fall einzulassen. Er ist mehr oder weniger auf die Vorarbeit der Polizei und der Staatsanwaltschaft angewiesen. Das kann aber nur zum Nachteil des Beschuldigten führen und damit wird die Zahl der Fehlurteile sicher nicht minimiert.

Frau R., Sie haben mir aus der Seele gesprochen und ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihren Beitrag. Auch wenn ich mittlerweile mein Urteil erhalten habe, so sollte man diese Ungerechtigkeit im deutschen Justizsystem nicht einfach so hinnehmen. Ich werde über die Revision versuchen, der Gerechtigkeit den richtigen Stellenwert zuordnen zu lassen. Drücken Sie mir hierzu bitte die Daumen.

Absender:                    G. aus Nürnberg
Email vom:                  29. Dezember 2013 22:11 - Eingang hier am: 13. Januar 2014

G., für Deine Neujahrsgrüße vielen Dank. Wir haben uns zwischenzeitlich ja schon im Ehe-Seminar der JVA wieder gesehen. Mach Dir keine Sorgen. Pino passt auf mich auf und ich auf ihn. Dir und ihm wünsche ich natürlich auch nur das Allerbeste in diesem Jahr. Es werden wieder bessere Tage auf uns allesamt zukommen.

Absender:                   M.L.
Codename:                Blitzenreute
Betreff:                       1 Frage
Email vom:                 30. Dezember 2013 10:17 - Eingang hier am: 13. Januar 2014

Herr L, Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie mich nach der Funktionsfähigkeit unserer Geräte fragen. Weiter stellen Sie die Frage, weshalb die Kunden gegen uns klagen und warum wir die Baupläne nicht verteilen, Ich will Ihnen diese Fragen gerne beantworten. Was die Funktionsfähigkeit unserer Geräte angeht, so gab es diese Art von Geräten bereits schon vor der Gründung der GFE-Group. Wir haben dennoch selbst experimentiert und es ist uns schlussendlich auch gelungen.

Das Gericht hat uns nun verurteilt und stellt in seiner Begründung fest, dass diese Geräte niemals funktioniert haben. Wissen Sie, wenn ich es nicht selbst mit eigenen Augen gesehen hätte, dann würde ich, wie andere „Nichtfachleute” dem Gericht Glauben schenken müssen.

Die ehemaligen Kunden klagen gegen uns, weil diese sich bei uns ein BHKW gekauft haben und dieses dann zum wirtschaftlichen Betrieb an uns verpachtet haben. Da steht ihnen natürlich eine monatliche Pacht zu, die seit dem 30.11.2010 seitens der GFE-Group nicht mehr gezahlt werden konnte, da die Staatsanwaltschaft alle Firmenkonten blockiert hat. Außerdem haben die Zivilgerichte und die Medien Sorge dafür getragen, uns schon im Vorfeld in aller Öffentlichkeit als Betrüger an den Pranger zu stellen.

Unsere BHKWs funktionierten durch spezielle Einspritzung eines Rapsöl-Wasser-Gemischs (Emulsion), welche von einem unserer Entwickler zur Prüfung dem TÜV und der DEKRA vorgeführt wurden. Beide Institutionen haben die Verbrauchswerte bestätigt. Eine andere Firma (EGM) in Norddeutschland hat diese Emulsion mit einem von ihr entwickelten „Wirbelwandler” hergestellt und hat hierfür den Innovationspreis der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Auch dort wurden mit dieser Emulsion BHKWs betrieben. Unser Entwickler hat zwischenzeitlich ein Patent beantragt und auch die Firma EGM verfügt über ein Patent ihres Wirbelwandlers.

Es sollte Ihnen, lieber Herr L. aber auch klar sein, dass eine derartige Technologie nicht gewollt ist, denn dann würden die Interessen anderer Großkonzerne aufs Gröbste verletzt und im Übrigen nimmt die Bundesrepublik Deutschland pro Jahr ca. 40 Milliarden an Mineralölsteuer ein.

Im Übrigen wurde im Jahre 2011, ich erfuhr dies erst vor kurzem, die EEG-Subvention für Rapsöl gestrichen bzw. reduziert, dass ein wirtschaftlicher Betrieb der BHKWs auf ein Minimum reduziert wurde, sodass diesen Geräten, von wem sie auch hergestellt werden, der Zugang zum Markt auf lange Zeit verwehrt wird. Ich hoffe damit Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben.

Absender:                 F.Sch. aus Glienicke
Codename:               canadian
Betreff:                      Prosit
Email vom:                31. Dezember 2013 16:40 - Eingang hier am: 13. Januar 2014

Herr Sch., Sie werden sicher entschuldigen, warum ich auf Ihre 13-seitige Email nicht sofort antworten konnte. Nehmen Sie bitte mein Statement am Anfang dieser Antworten zum Anlass, die Gründe hierfür zu akzeptieren. Natürlich wünsche ich auch Ihnen, wenn auch etwas verspätet, ein schönes 2014. Ich will gar nicht erst versuchen, Ihre sehr umfangreiche und aussagekräftige Email zu beantworten, denn das würde hier an dieser Stelle sicher den Rahmen sprengen. Sie spricht für sich selbst. Ich kann an dieser Stelle Ihnen nur meinen herzlichsten Dank zum Ausdruck bringen. Sie haben erkannt, um was es hier wirklich geht oder besser gesagt, um was es ging. Gerade nach dem erst kürzlich ausgesprochenen Urteil taten mir Ihre Worte sehr gut. Ich hoffe, bald wieder von Ihnen zu hören.

PS: Die hier erwähnte Email von Ihnen dürfen Sie gerne, im Interesse aller User, auf meiner Facebook-Site in meinem Forum teilen. Sie würden mir damit eine große Freude bereiten.

Absender:                    F. W. B. aus Werdohl
Brief vom:                    Neujahr 2014 - Eingang hier am: 14. Januar 2014

F. auch bei Dir muss ich mich wegen der langen Verzögerung meiner Antwort entschuldigen. Deinen 9-seitigen Brief vermag ich so kurz nach dem Urteil nicht zu beantworten. Ich kann Dir jedoch versichern, dass er mich sehr berührt hat und ich mich sehr freue, Dich kennengelernt zu haben. Es gibt nur wenige Menschen, die es schaffen meine Emotionen hervorzurufen. Du hast es mit Deinem Brief geschafft. Ansonsten kann ich Dir nur das wiedergeben, was ich zuvor schon an F. Sch. geschrieben habe. Ich verspreche auch, auf weitere Briefe Deinerseits zukünftig wieder näher einzugehen. Mir fehlt derzeit einfach nur die Muse dazu. Bitte verstehe das.

Absender:                             H.K. aus Nähe Bamberg
Facebook-Nachricht vom:    21. Januar 2014 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Hallo Herr K., es hat mich sehr gefreut Sie zum Einen im Gerichtssaal getroffen und zum Anderen von Ihnen eine Nachricht erhalten zu haben, die ich hier kurz zitieren möchte:

Ich war heute bei der Polizeidirektion [...] um Anzeige gegen die Insolvenzverwalter und Staatsanwältin Ühlein zu erstatten. Der zuständige Kripobeamte wusste wohl nicht wie er sich verhalten sollte und bestellte mich auf nachmittags, da er angeblich einen Termin hätte. Mittags um 12.00 Uhr. Um 15.00 Uhr kam ich erneut. Da sagte er mir, ich solle doch abwarten, die Plädoyers kämen jetzt auf den Plan. Er sagte, der Schuss ging nach hinten los, wenn ich bei meiner Anzeige bleibe. Als mich die mit anwesende junge Kripobeamtin wieder nach unten brachte, meinte diese, dass der Beamte Schiss hätte gegen die Justiz Nürnberg-Fürth zu ermitteln. Er habe dort angerufen und wahrscheinlich wurde ihm gesagt, dass er mich stillhalten solle. Sie hätte die Anzeige aufgenommen. Ist schon recht merkwürdig was hier die Justiz veranstaltet. Was wollen die verbergen?”

Herr K., Ihre Frage ist berechtigt. Ich will gar nicht darauf antworten, weil wohl ein Jeder die gleichen Gedanken hegt, wie sie mir derzeit durch den Kopf gehen. Nachdem jetzt das Urteil gefällt wurde, sollte wohl ein Jeder wissen, wer der wahre Schuldige ist. Die Behörden haben sich mit diesem Urteil von allen Verpflichtungen frei gesprochen. Sie dürfen drei Mal raten, weshalb so viele in diesem Fall Verurteilte sich ungerecht behandelt fühlen und deshalb in die Revision gehen. Vielen Dank für Ihre Mitteilung, die einmal mehr bestätigt, wie die Justiz verfährt.

Absender:                  D.M. aus Wien/Österreich
Codename:                Dimitri
Betreff:                       technische Details von BHKW
Email vom:                 24. Januar 2014 20:36 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Herr M., Sie sind nun schon der x-te, der mich darum bittet, technische Details bekannt zu geben, damit ein Jeder diese Blockheizkraftwerke nachbauen kann. Ich erkenne daran, dass Sie meine Verteidigungsschrift und meine Website nicht in allen Einzelheiten kennen, denn ich habe schon mehrmals darüber geschrieben, dass diese Technologie nicht von uns stammt. Diese Technik gab es schon zum Zeitpunkt unserer Firmengründung und sie erhielt auch den Innovationspreis der Bundesrepublik Deutschland.

Wir waren lediglich die ersten, die diese Technologie in Serie herstellten und auf den Markt brachten. Um dies zu bewerkstelligen, war es nur vonnöten einen robusten herkömmlichen Dieselmotor mit einem Generator (einschl. des Controllers) zu einem BHKW zu verbinden. Hier fanden wir einen Hersteller in China, der eine Lizenz für den Bau von deutschen Deutz-Motoren hatte, die auch dort gleich in Verbindung mit Stamford-Generatoren zu BHKWs zusammengebaut wurden. Diese BHKWs kamen auch gleich betriebsbereit hier in Deutschland an. Weiter hätten wir nur noch den Treibstoff in Malaysia besorgen müssen, der aus einem Rapsöl-Wasser-Gemisch (1:3) bestand. Dies unterließen wir vorerst, da ansonsten unser Geheimnis gelüftet worden wäre, mit welchem Treibstoff wir dieses BHKW so rentabel betreiben können.

Parallel hierzu richteten wir eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung ein, die letztendlich das gleiche Ergebnis erzielte, sprich: Antrieb mit einem Rapsöl-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1:3. Da dies allerdings durch andere Technik zustande kam, wurden diverse Patente von unserem Entwickler beantragt. Über diese Patente habe ich bereits ausführlich Stellung bezogen und Sie können die Patent-Nummern auf dieser Website finden. Im Übrigen sollte man wissen, dass Patentanmeldungen nur dann vom Patentamt angenommen werden, wenn die beschriebene Technologie plausibel und machbar ist.

Zwischenzeitlich sind diese BHKWs jedoch unwirtschaftlich, da der Staat während meiner Haftzeit die diesbezüglichen Vergünstigungen innerhalb des EEGs gestrichen hat.

Wenden Sie sich bzgl. des Treibstoffes an die norddeutsche Firma (EGM), die It. einer Pressemitteilung bereits hunderte von LKWs mit einem ähnlichen Treibstoff betreibt. Dieser Treibstoff besteht aus Diesel und Wasser im Verhältnis 1:1. Allerdings befürchte ich, dass diese Treibstoffherstellung in Deutschland lahm gelegt wurde, weil diese Firma mit der Prokon fusionierte, die sich derzeit mit einem Insolvenzverfahren herumschlagen muss. Ich hoffe damit Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben.

Absender:                   H.S. aus N.
Codename:                 H.S.
Email vom:                 24. Januar 2014 12:34 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Ihnen danke ich für die Hinweise, die Sie mir haben zukommen lassen, um diesem Prozess ein Ende zu bereiten. Ich habe diesbezüglich mit meinen Anwälten gesprochen und sie werden jetzt, nach der Urteilsverkündung, nichts unversucht lassen, dem Recht seinen ihm zustehenden Stellenwert einzuräumen. Mit Datum vom 27.02.2014 wurde bereits Revision beantragt. Das Dilemma ist jedoch, dass wir fast bis zu einem halben Jahr auf die schriftliche Urteilsbegründung des Landgerichtes Nürnberg-Fürth warten müssen. Erst dann kann die Revision mit schriftlicher Begründung beim BGH eingereicht werden. Es wird wohl oder übel noch eine lange Zeit vergehen, bis dieser Fall geklärt ist – wenn überhaupt.

Auch Ihren Hinweis auf den Film „WATER – Die geheime Macht des Wassers” finde ich sehr interessant. Sie schreiben u.a.:

[...] Ein japanischer Wissenschaftler wird gezeigt, der ein Auto mit einem Gemisch aus Diesel (79%), Wasser (20%) und einer Emulsion (1%) fährt. Zur Demonstration trinkt er noch einen Schluck des Wassers, bevor er es dem Gemisch beigibt. Das Gemisch alleine bringt schon 20% Kraftstoffersparnis. Zudem sind die Verbrauchswerte auch noch günstiger, als beim Dieselfahrzeug. [...]“

Wenn sich einige der User diesen Film anschauen, dann wäre ich diesen sehr dankbar, wenn Sie mir darüber berichten würden. Im Endeffekt ist aber schon alleine daran zu erkennen, dass diese Technologie auf Dauer nicht mehr aufgehalten werden kann – gleich wie viele Personen man noch dafür bestrafen will.

Absender:                   P.H. aus Willstädt
Betreff:                        Ihr Verfahren
Email vom:                  21. Januar 2014 14:46 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Herr H., sie fragen mich, ob es denn überhaupt eine Klage gab. Logischerweise gab es eine solche, die aufgrund einer einzigen Anzeige erfolgte. Diese wurde von einem cholerischen Vermittler erstattet, der selbst bei seiner Anzeige angab, dass er sich nicht sicher sei, ob es sich hier um Betrug handele und er konnte auch keinen einzigen Geschädigten benennen. Die Anklage lautete dann auf „banden- und gewerbsmäßigem Betrug”. Ob Sie die Klageschrift der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einsehen können ist mir leider nicht bekannt. Sie können allerdings unter meiner Email-Adresse kontakt@horstkirsten.de meine 358-seitige Verteidigungsschrift als PDF-Datei anfordern. In dieser gehe ich auf alle einzelnen Punkte der Anklageschrift ein. Dennoch würde es mich interessieren, weshalb Sie sich für diese Daten interessieren. Ist es privater oder geschäftlicher Natur? Auf eine Antwort Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Absender:                    S.F. vom Bodensee
Betreff:                        Der größte Gerichtsprozess im Bereich Erneuerbare  Energien in Deutschland am 09.01.2014 in Nürnberg
Email vom:                 04. Januar 2014 19:44 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Frau F., für Ihre Email möchte ich mich auf diesem Wege ganz besonders bedanken, zumal Sie in dieser beschreiben, was Sie diesbezüglich schon am eigenen Leibe erlebt haben. Ich darf hier nur einen kleinen Auszug aus Ihrer Email zitieren:

,,[...] mein 2007 mit 92 Jahren verstorbener Großcousin war ein erfolgreicher Erfinder und hielt unzählige Patente. Einzig der Erfolg mit seiner Dampfmaschine”, die er in 20 Jahren Forschung perfektioniert hatte, war ihm nicht vergönnt. Darüber war er am Ende seines Lebens zutiefst enttäuscht und verbitterte schließlich. Seine Modelle schenkte er deshalb dem Technikmuseum [...]. Ich betreute ihn in seinen letzten drei Lebensjahren und kann deshalb sagen, dass er als Erfinder an gebrochenem Herzen starb. [...]“

Frau F., es hat sich in der Zwischenzeit nicht viel verändert. Im Gegenteil: Die Interessengruppen, denen es nicht an einer Einführung neuer Technologien liegt, sind weitaus stärker und mächtiger geworden. Auch wenn wir derzeit in einer Gesellschaft leben, die im Umbruch begriffen ist, so sind es doch nur einige wenige Menschen, die Zivilcourage zeigen. Und so lange sich daran nichts ändert, wird nichts anderes geschehen, als das, was der GFE-Group widerfahren ist.

Das zweite Thema, welches Sie in Ihrer Email ansprechen, wurde von mir auch schon thematisiert, jedoch sind mir hier die Hände aufgrund meiner Haft gebunden. Ich habe keinen Zugriff zu allgemein zugänglichen Informationsquellen wie beispielsweise dem Internet. Insofern kann ich mich in dieser Materie nicht so schlau machen, dass mein Wissen darüber vor Gericht Bestand haben kann. Im allgemeinen Interesse zitiere ich nochmals einen Auszug Ihrer Email:

[...] Ich selbst bin hier am Bodensee als Prozessbeobachter/n aktiv und erlebe die Willkür der Justiz. Nur in Arbeitsgerichten gibt es echte Richter. Die anderen Gerichte sind Handelsgerichte, eingetragen als Firmen im internationalen Branchenverzeichnis www.upik.de f…]”

Die User können sich auf dieser hier erwähnten Website selbst informieren, ob und inwieweit dies der Realität entspricht. Frau F., nochmals herzlichen Dank für Ihre netten und aufmunternden Worte. Es würde mich sehr freuen, wieder von Ihnen zu hören.

Absender:                    F.M. aus Obertshausen
Betreff:                        GFE-Skandal
Email vom:                 07. Januar 2014 23:52 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Hallo Herr M., wie Sie sicher schon bemerkt haben, habe ich in meinem Schlusswort einige Passagen Ihres an mich gerichteten Briefes benutzt. Dafür vielen Dank, denn ich habe damit bzgl. der richtigen Formulierung einiges an Zeit einsparen können. Ich darf sicher einige Passagen aus Ihrer Email zitieren, die für alle User, aber insbesondere für viele der Geschädigten, von großer Bedeutung sind:

[...] Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth schließt trotz fehlender Grundlagen am Dienstag, den 30.11.2010 auf Verdacht des bandenmäßigen Betruges” den normalen Geschäftsbetrieb der Firma GFE in Nürnberg und leitet ein Ermittlungsverfahren gegen 17 Beschuldigte ein.

Die Käufer der BHKW-Anlagen werden trotz Vorliegen eines Kaufvertrages nicht als Eigentümer, sondern als Anleger bezeichnet und aufgefordert sich an die Polizei zu wenden. Mit keiner Information werden die Eigentümer der BHKWs auf die Sicherung ihres persönlichen Eigentums in der Pressemitteilung 14/10 der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth vom 30.11.2010 hingewiesen. Der Pfändungsbeschluss des Amtsgerichtes Nürnberg vom 25.11.2010 als Vertreter des Freistaats Bayern als Gläubiger gegen die GFE [...] als Schuldner [...] führt damit letztendlich zur Kontensperrung durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und zur Inhaftierung der für einen normalen Geschäftsverkehr notwendigen Unterschriftsberechtigten z. B. für die Zahlungsanweisungen der bestehenden Verträge. Damit kam es zu einem nicht unerheblichen Schaden der Firma GFE in Nürnberg und damit für alle Beschäftigten, aller Vertragspartner, sowie letztendlich auch für den Steuerzahler. Mit Datum vom 30.12.2010 wurde durch Beschluss des Amtsgerichtes Nürnberg die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Bei der vom Amtsgericht angeordneten Insolvenzverwaltung wurde das Fremdeigentum, trotz nachgewiesenen Kaufverträgen, vom Insolvenzverwalter weiterveräußert. Hierbei kam es nachweislich zum Diebstahl und damit zur Rechtsverletzung durch den Insolvenzverwalter [...]

Mir ist es schleierhaft, wie die Käufer der BHKWs den Verkäufer mit Forderungen unter Druck setzen, obwohl ihr gekauftes Eigentum vom Insolvenzverwalter unrechtmäßig der Insolvenzmasse zugeschlagen und weiterveräußert wurde. Mir ist schleierhaft, wie die Eigentümer der BHKWs auch noch durch die eigenen Anwälte auf eine falsche Fährte gesetzt werden und nach Zahlung der Anwaltsgebühren bei einer insolventen Firma eine Entschädigung erwarten. [...]

Zur Ergänzung der Wahrheitsfindung über die tatsächlichen Ursachen für dieses unrühmliche Verfahren verweise ich auf die Gesetzesänderung über die Förderung von Rapsöl als nachwachsender Rohstoff unter der EEG Gesetzgebung. Mit Beschluss vom 01.07.2011 durch den Bundestag, als Gesetzgeber, wurde die gesetzliche Förderung von Rapsöl zum 01.01.2012 zum Nachteil der Betreiber abgeändert. [...]

Warum wurde die Förderung von dem nachwachsenden Rohstoff Rapsöl zum 01.01.2012 eigentlich eingestellt? Gab es einen besonderen Grund gerade Rapsöl von der EEG-Förderung auszunehmen oder gibt es indirekte Verbindungen zwischen diesem unrühmlichen Schauprozess gegen die Firma GFE in Nürnberg mit ihrem Wundermotor” und den Aktionen der zuständigen Gerichtsbarkeit und der Staatsanwaltschaft in Nürnberg-Fürth? [...]“

Wie ich ja schon erwähnte, gab es tatsächlich im Vorfeld Gespräche mit den Finanzministerien in Bayern und Baden-Württemberg. In erster Linie ging es darum, dass sich viele Finanzämter weigerten, den BHKW-Käufern die Umsatzsteuer zurück zu erstatten – und das, obwohl die GFE-Group alle durch den Kaufpreis eingenommenen Vorsteuer pünktlichst an die Finanzämter abführte. Lt. Mitteilung aus dem bayerischen Finanzministerium sollte das komplette GFE-Modell und dessen steuerliche Behandlung, aufgrund der bestehenden Irritationen, auf Bund-Länder-Ebene endgültig geklärt werden. Mit der Einstellung der Förderung für Rapsöl hat man somit das komplette GFE-Modell im Nachhinein unterlaufen und es für den deutschen Markt unwirtschaftlich gemacht. Wohl nur wieder mal ein Zufall.

Herr M., Sie haben vollkommen Recht, in diesem Rechtssystem habe ich keine Chance – was jetzt auch das ergangene Urteil unter Beweis stellt. Den von Ihnen vorgeschlagenen Deal mit der bayerischen Justiz wollte und konnte ich nicht eingehen, da dies nicht meiner Natur entspricht. Jetzt im Nachhinein und einem etwas klarerem Blick kann ich Ihnen jedoch beipflichten. Vielleicht wird sich dennoch einmal die Möglichkeit finden, dass meine Frau und ich auf Ihr Angebot, mit Ihnen und Ihrer Gattin einen Urlaub in der „sächsischen Schweiz” zu verbringen, zurück zu kommen. Wir werden wirklich sehr viel Gesprächsstoff haben – davon bin ich, wie Sie, fest überzeugt.

Absender:                  J.G. aus Emskirchen
Codename:                Emskirchen
Betreff:                       Diesel-Wasser
Email vom:                 06. Januar 2014 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Herzlichen Dank für den Ausdruck des Artikels, der wieder unter Beweis stellt, dass die von uns angebotene Technologie nicht in das Reich der Phantasie gehört, wie es uns das Gericht zu glauben versuchte. Wenn ich Ihre Email richtig interpretiere, dann kann kann jeder User diese unter folgender Website finden:

http://www.papenburg.de/?hid=24&bid=2337

Ein wirklich bemerkenswerter Artikel, der ein jeden zum Nachdenken anregen sollte. Ich will hier an dieser Stelle keine Wertung abgeben, denn es soll sich jeder selbst ein Bild darüber machen, wie in unserem Land mit derartiger Technologie verfahren wird.

Absender:                   Anonym aus der Schweiz
Betreff:                        Prozesse
Email vom:                 09. Januar 2014 13:23 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Normalerweise antworte ich auf anonyme Emails nicht. Ausnahmsweise werde ich dennoch aktiv, da diese Zuschrift aus der Schweiz kommt und sich mit vielen mir aus deutschen Landen zugesandten Informationen übereinstimmt. Es ist schon eine Farce, dass ich mich, trotz GG Art. 5 Abs. 1 nicht aus allgemein zugänglichen Quellen, wie beispielsweise dem Internet, informieren kann, denn ansonsten hätte ich mich mit der hier angesprochenen Thematik weitaus besser beschäftigen können. Lt. GG hat jeder Bundesbürger das Recht dazu. Der Zugang zum Internet wäre auch im Falle meiner Verteidigung ein wahrer Helfer gewesen, insofern sehe ich mich auch in diesem Falle von der Justiz beschnitten. Im Folgenden will ich nur den Text dieser Email wiedergeben und hoffe, dass der anonyme Absender sich wieder bei mir meldet, denn jetzt will ich endlich wissen, welchen Wahrheitsgehalt ich dem hier Niedergeschriebenen zumessen darf:

[...] ich habe von Euch bereits vor einigen Jahren gehört und bin jetzt erneut auf Euch gestoßen. Beim Durchlesen Eurer Blog-Einträge bin ich froh, dass ich nicht an Eurer Stelle bin. Nur schon beim Durchlesen, raubt es mir die Energie. Nichts desto trotz möchte ich Euch Mut und Kraft senden, sowie ein paar nützliche Informationen. Ich hatte selber mit den deutschen Behörden zu tun und konnte es zur Einstellung bringen, da ich die deutschen Gerichte sowie Richter nicht anerkenne.

Folgende Einsprache habe ich gemacht: Ich erkenne Eure Gesetze, Gerichte und Richter aus folgenden Gründen nicht an:

Deutschland ist kein rechtmäßiger Staat

Deutschland besitzt keine Verfassung, jedoch einen Verfassungsschutz (was für ein Witz)

Deutschland ist eine ganz gewöhnliche US-Kolonie

Deutschland wird als GmbH von der BRD gehalten

Vor jedem Gerichtstermin, vor Eröffnung des Prozesses, soll sich der Richter eidesstattlich ausweisen!! Kann er nicht, da er von einer Firma angestellt ist. Dazu soll er einen richterlichen Ausweis vorzeigen und seine… (weiß nicht genau wie das heißt) eidesstattliche Nummer aussprechen und gleichzeitig den richterlichen Schwur erneut leisten! Dann kann der Prozess beginnen.

Am besten noch Prozessbeobachter einsteilen und dies dem Richter ebenfalls mitteilen.

In den meisten Fällen wird die Anklage fallen gelassen und wenn nicht, habt Ihr die Möglichkeit, die Firma Deutschland vor dem internationalen Gerichtshof zu verklagen. [...]“

Im großen Ganzen würde ich dieser Email überhaupt keinen Glauben schenken, wenn mir nicht zufällig ein paar Tage später ein Presseartikel in die Hände gekommen wäre, in dem folgendes zu lesen war:

[...] Und auch sonst leben wir eine einzige Lüge. Als ich in den 1970er Jahren für den Vorsitzenden des Commitee on Government Operations des US-Senats arbeitete, sagten mir Senatoren, Deutschland sei bis 2099 eine amerikanische Militärdiktatur, die man ein wenig Demokratie spielen lasse. Demnach wäre die Bundesrepublik Deutschland kein Staat, sondern würde geschäftsmäßig unter Besatzungsrecht (Art. 65, 120, 127,133, 137 Grundgesetz) verwaltet. Das hat dazu geführt, dass die Bundeswehr zur Zeit in über ein Dutzend Ländern amerikanische Miiitäreinsätze unterstützt. Nach 2099 würden die Deutschen amerikanisch sprechen und als US-Kolonie eingemeindet

Doch anscheinend will US-Präsident Obama nicht so lange warten, obgleich er bereits heute über seine Marionette Deutschland den Rest der EU kontrolliert. So sollen wir um jeden Preis - bis hin zum Martinshorn der Polizei – durchamerikanisiert werden und durch ein Freihandelsabkommen, zusammen mit der EU, eng an die USA gekettet werden. f..J”

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift „raum&zeit” 185/2013 unter dem Titel

Das kriminelle Netzwerk der Globalisierung” (Autor: Holger Strohm)

nachzulesen. Eine Fortsetzung findet der Artikel dann in der nachfolgenden Erscheinung 186/2013. Dann gibt es da noch eine Berichterstattung, die im Internet unter der Web-Adresse des Kopp-Verlages zu finden ist. Dort ist unter dem Titel:

Abhörskandal: Wie Politiker Deutschland verraten” (Autor: Udo Ulfkotte)

folgendes Erstaunliche zu finden:

Alle deutschen Politiker zeigen sich derzeit erstaunt darüber, dass Briten und Amerikaner sie ausspionieren. Dabei haben sie das doch selbst abgesegnet.

Alle deutschen Bundeskanzler haben den Amerikanern seit Jahrzehnten beim Ausspionieren alier Deutschen geholfen. Und jetzt tun sie auf einmal erstaunt und wollen von alledem nichts gewusst haben. Erst im bayerischen Bad Aibiing und auf dem Berliner Teufelsberg, später auch in Darmstadt und im Taunus bauten die Amerikaner mit Unterstützung der verschiedenen deutschen Bundesregierungen Abhöreinrichtungen, in denen der deutsche Bundesnachrichtendienst keinen Zutritt hatte.

Nicht anders ist es bei den vielen Lauschposten von Amerikanern und Briten an deutschen Glasfaserknotenpunkten. Nein, es ist keine Verschwörungstheorie, dass deutsche Bundeskanzler Hochverräter sind. Seit den Tagen von Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger und Willy Brandt haben die Bundeskanzler einen Unterwerfungsbrief” gegenüber den Vereinigten Staaten unterschrieben. Sie anerkennen darin, dass sie zuerst zum Wohle der Alliierten – und nicht vorrangig zum Wohle des deutschen Volkes – handeln werden.

Zum ersten Mal enthüllt hatte das der SPD-Politiker Egon Bahr, der 1969 als Staatssekretär im Kanzleramt aus nächster Nähe mitbekam, wie wütend Willy Brandt darüber war, dass er auf Verlangen der Alliierten einen solchen Unterwerfungsbrief’ unterzeichnen musste und als deutscher Bundeskanzler fortan kein freier Mensch war. Vor allem unterschrieben die deutschen Kanzler, dass sie den Amerikanern und Briten rückhaltlos das Ausspähen deutscher Unternehmen und der Bevölkerung gestatten.

Für die Zusendung von Kopien beider Artikel herzlichen Dank an Frau O.G. aus Nürnberg. Es mag sich jeder selbst seine Gedanken darüber machen, inwiefern nach solchen Berichterstattungen der Bundesrepublik Deutschland und deren Institutionen noch Glauben geschenkt werden kann. Als einer von der deutschen Justiz Betroffener fühlt man sich voll und ganz, um es höflich auszudrücken, verschaukelt. Wenn all das, was ich hier ab- bzw. niedergeschrieben habe, nicht der Realität entspricht, dann frage ich mich, weshalb die Bundesrepublik Deutschland bzw. dessen „gewählte” Vertreter zu diesen Themen keine Stellung beziehen. Es wäre doch normalerweise ganz einfach zu widerlegen.

Absender:                  J.M.
Codename:               Johannes
Betreff:                      Wie kann ich helfen?
Email vom:                13. Januar 2014 19:07 - Eingang hier am: 03. Februar 2014

Herr M., bei Ihnen möchte ich mich für Ihre Anteilnahme und die angebotene Hilfe recht herzlich bedanken. Leider hat es das System nicht zugelassen, dass unser Konzept den Weg zum Markt gefunden hat. Zu aktiven Zeiten der GFE-Group war dieses Modell, aufgrund der schon vorhanden gewesenen Erfindung und der staatlichen Rahmenbedingungen, eine wirklich umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Strom-und Wärmeerzeugung, die sich auch noch als sehr rentabel darstellte.

Den Rest der Geschichte kennen Sie. Zuerst hat man unsere Firma samt der Serienproduktion lahm gelegt, hat die Verantwortlichen des bandenmäßigen Betruges bezichtigt und weggesperrt und dann im Nachhinein von politischer Seite dafür Sorge getragen, dass dieses Konzept, von wem auch immer es kopiert werden sollte, keine Rentabilität mehr darstellt,

Dies kann natürlich nur Gültigkeit für den deutschen Markt haben. In anderen Ländern steht man diesem Produkt und vor allen Dingen dem von uns angebotenen Konzept offener gegenüber. Diesbezügliche Angebote liegen mir schon seit geraumer Zeit vor. Bitte verstehen Sie, dass ich mittlerweile in einem Alter und aufgrund der langen Haftzeit müde und mürbe geworden bin, dass ich an einen Wiederaufbau, selbst im Ausland, kein großes Interesse mehr habe, zumal durch diesen Fall auch tausende von Menschen einen großen Schaden davontragen mussten. Dieses Risiko will und werde ich nicht noch einmal eingehen. Kein Mensch konnte damals nur erahnen, dass derartiges in einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland möglich ist.

Den Rest meines Lebens will ich meiner Frau und meiner Familie widmen, die während meiner Geschäftstätigkeit viel zu sehr von mir vernachlässigt wurden und nun noch lange Zeit auf mich verzichten müssen. Dennoch hoffe ich, wieder von Ihnen, Herr M., zu hören – es würde mich wirklich freuen.

Absender:                   Hans-Jürgen Ahlers aus Celle
Betreff:                        Mail an Erwin Ströbele – zur Information
Email vom:                 26. Dezember 2013 05:22 - Eingang hier am: 13. Januar 2014

Betreff:                        Weihnachtspakete
Brief vom:                   22. Januar 2014 - Eingang hier am: 28. Januar 2014

Betreff:                        Was ist Betrug?
Brief vom:                   25. Januar 2014 - Eingang hier am: 13. Februar 2014

Betreff:                        Blog Drei Jahre in U-Haft”
Brief vom:                   10. Februar 2014 - Eingang hier am: 19. Februar 2014

Bei Dir muss ich mich extra entschuldigen, nicht zuletzt deshalb weil ich von Dir eine Menge Zusendungen erhalten habe, die ich aus bereits erwähnten Gründen vorerst unbeantwortet lassen musste. Ich musste Prioritäten setzen und es war in diesen Wochen weitaus wichtiger, mich der Endphase des Prozesses zu widmen. So, wie ich Dich kenne, bringst Du hierfür Verständnis auf. Danke dafür.

Du hast mir in Deiner o.a. Email geschrieben, dass Du, wenn Du hier vor Gericht aussagen darfst, die Richter fragen willst, ob sie vom Physik-Unterricht noch wissen, was Elektrolyse ist und dass mit teurem Strom damit Wasser=H20 in die Atome Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden. Immerhin sei mit dieser Technik die V2 von Wemher von Braun von Peenemünde nach London geflogen. Weiter sei eine Dreistufen-Rakete, die Saturn V, 1970 mit dieser Technologie zum Mond geflogen. Hans-Jürgen, zum Einen hätten die Richter Dich als Zeugen überhaupt nicht zugelassen und zum Anderen hätte Deine Aussage sie nicht interessiert. Nicht zuletzt deshalb, da Deine Aussage, nach deren Meinung, in keinem unmittelbaren Zusammenhang zu dem mir unterstellten „bandenmäßigen” Betrugsverdacht steht. Zumindest haben sich die Richter in der Vergangenheit mit etlichen Ablehnungen von Beweisanträgen in dieser Art aufgestellt.

Ich schätze, dass auch Deine Email vom 26.12.2013 an Erwin Ströbele auf wenig Gegenliebe und womöglich auf keine Reaktion stieß. Ich darf hier nur einen Auszug Deiner Email an Erwin Ströbele wiedergeben:

f…] Du weißt doch wie das Volk: Geld regiert die Welt.Bilderberger und die oberen 1 % wollen möglichst teure Energie. Wir beide und die unteren 99% wollen möglichst billige Energie. Informiere Dich bitte über den GFE - Horst Kirsten - Prozess in Nürnberg.

Mein Brieffreund Horst Kirsten feiert gerade sein 4. Weihnachten unschuldig in Nürnberg in U-Haft. Er hat es gewagt, [...] billige Blockheizkraftwerke aus China zu importieren. Seine [...] 150 Leute haben die auf 3/4 Wasser- und 1/4 Rapsöl-Antrieb umgerüstet. Seine Kunden konnten ihre Energie um 75% billiger produzieren, weil Finanzminister Schäuble Wasser nicht besteuern kann. [...]“

Das Thema, lieber Hans-Jürgen, sollten wir nun begraben. Wie Du sicher weißt, bin ich nun für 9 Jahre verurteilt worden und kein einziger Politiker hat sich bis dato nur einen Schritt bewegt, trotz unzähliger Zuschriften. Wir müssen akzeptieren, dass diese Thematik keinen wirklich interessiert, weil es so wahnsinnig vielen Interessengruppen zuwider wäre. Und diese sind sehr mächtig. Es besteht für uns nicht der Hauch einer Chance, solange unser System so ist, wie es ist.

Weiter möchte ich mich für das Weihnachtsgeschenk, das Buch von Andreas Retyi „Energie ohne Ende” bei Dir recht herzlich bedanken. Ich kann nur jedem Interessierten raten, dieses Buch zu lesen, denn es eröffnet einem zuvor nicht für möglich gehaltene Horizonte. Weiter vielen Dank für die weiteren vertraulichen Unterlagen, die Du mir mitgesendet hast. Ich kann nur sagen: Höchst interessant!!!

Du meinst, ich solle mich mehr und deutlicher zu Gott bekennen. In meinem Weihnachtsbrief, den ich auf dieser Website veröffentlicht habe, habe ich, so glaube ich wenigstens, mich klar zum Glauben an Gott bekannt, wobei ich das aus einer nicht allgemein üblichen Perspektive sehe. Auch mit dem Gefängnispfarrer hier in der JVA pflege ich mittlerweile einen schon freundschaftlichen Kontakt. Außerdem lasse ich es mir nicht nehmen, jeden Sonntag als Lektor beim Gottesdienst für Gefangene tätig zu sein. So kann ich Gott wenigstens ein wenig von dem zurück geben, was er mir gegeben hat.

Das Lesen des von Dir letzten Briefes musste ich auf mehrere Tage verteilen. Es handelt sich hierbei um die Ausdrucke aus dem o.a. Blog der Nürnberger Zeitung mit dem Titel „Drei Jahre in U-Haft”. Ein Herr A.M. schimpft und wettert darin, was das Zeug hält. Es wäre ja irgendwo noch verständlich, wenn er dabei sachlich bleiben würde und nicht jedermann, der ihm widerspricht sofort beleidigt. Aber auch sein Wissen ist derart lückenhaft, so dass er sich mit seinen Blog-Einträgen zurückhalten sollte, zumal er vom Gericht mittlerweile klar erwiesene Umstände vorsätzlich falsch wiedergibt. Ich werde hier versuchen, das ein oder andere falsch in die Welt Gesetzte richtig zu stellen und kann mich nicht zügeln, den ein oder anderen Eintrag zu kommentieren:

Eintrag von H.R. (05. Februar 201411:41)

Was hier geschieht ist eines Rechtsstaates nicht würdig. Diese Staatsanwaltschaft und Richterschaft ist meiner Meinung nach nicht kompetent. Ich würde sogar sagen korrupt Ich war an zwei Verhandlungstagen im Gericht anwesend und verstehe die Welt nicht mehr. Leben wir hier in einer Bananenrepublik? Wenn man da zuhört könnte man es meinen. Beschämend für den deutschen Staat und ich kann nur hoffen, dass die von diesem Staat” Geschädigten entsprechend entschädigt werden. Aber die bayerische Justiz (vor allem die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth) ist ja bekannt dafür wegen Ihrer schlechten Ermittlungen (siehe Gustt Mollath). [...]“

Schön, dass sich hier jemand meldet, der selbst vor Ort war und die Vorgehensweise des Gerichts live miterlebt hat. Dessen Aussage darf man sicher ernster nehmen, als die vielen Schreiber, die weder die GFE-Group noch den Prozess selbst miterlebt haben. Ich möchte jetzt, wie angesprochen, zu Herrn M. Stellung beziehen:

Eintrag von A.M. (05. Februar 2014 22:09)

[...] das war sogar noch schlimmer: Die Staatsanwältin ließ sich einige Tage vor Prozessbeginn zur Richterin ernennen und schied für dieses Skandalverfahren aus! Ist ein Lacher! Traurig, aber wahr! Vorher wollte sie keine Akteneinsicht gewähren. Die Kripo hat Dinge gebracht, die wirklich auf Methoden aus der Zeit von NS-Untersuchungen schließen lassen. Macht totale Hetze gegen Vermittler um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken, unterschlägt im gleichen Atemzug wichtige Videos. Also mit einem Rechtsstaat hat das dort in Nürnberg nichts mehr zu tun. f…]”

Auch wenn A.M. in der Folge weiter schreibt, dass er von meiner Schuld überzeugt sei, aus welchen Gründen auch immer, so hat er dennoch erkannt, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zuging.

Eintrag von A.M. (08. Februar 2014 00:33)

[...] Wie viel Kohle geben Dir St. und Kirsten vom Ergaunerten ab, dass Du die Geschädigten an der Nase herumführst [...]?”

Dieser Angriff geht gegen Dich und ich werde dies hier gerne beantworten. Weder St. noch meine Person geben irgendjemandem etwas ab, um die Geschädigten an der Nase herum zu führen. Wenn Herr M. den Fall genau beobachtet hätte, dann könnte er eine derartige Frage überhaupt nicht stellen. Außerdem redet er hier von „Ergaunertem”. Er sollte sich mit solchen Äußerungen zurückhalten, denn selbst die Staatsanwaltschaft und das Landgericht Nürnberg-Fürth haben und hatten auf alle Konten Einblick und mussten feststellen, dass kein einziger Cent zweckentfremdet wurde, wenn man von üblichen Vergütungen, wie Provisionen und dgl. ausgeht.

Eintrag von A.M. (05. Februar 201415:56)

[...] Die Aussagen des Herrn Meyer sind nicht wahr!” [...] Ganz wichtig sind auch die gekauften Gutachten des TÜV und der DEKRA! [...]“

Wie kann er eine solche Aussage treffen, ohne die Aussagen des Herrn Meyer im Einzelnen zu kennen? Zum Einen existieren schon hunderte derartig betriebene Motoren, die in Fahrzeugen eingebaut sind und zum Anderen kann er gerne auf die Patentanmeldungen des Herrn Meyer zurückgreifen. Weiter sollte er versichert sein, dass eine Patentanmeldung für ein Gerät, dass nicht funktioniert oder funktionieren kann, vom Patentamt überhaupt nicht angenommen wird. Er soll bitte einem anderen Menschen nicht unterstellen, dass dessen Aussagen nicht real sind, wenn er selbst nicht ausreichend recherchiert hat. Es ist weiter eine komplett irrsinnige Behauptung, wir hätten den TÜV und die DEKRA für eine Gutachtenserstellung gekauft. Ist Ihm eigentlich bewusst, welch eine Beschuldigung er hier öffentlich ausspricht? Er soll doch einmal versuchen den TÜV oder die DEKRA zu kaufen. Er wird es mit Sicherheit nicht schaffen. Beide Institutionen können es sich beileibe nicht leisten, sich „kaufen” zu lassen. Im Übrigen haben die Prüfer alle hier vor Gericht ausgesagt und keiner dieser Zeugen hat Zweifel an der Richtigkeit der Prüfung gehegt. Wenn er, wie er sich in einem weiteren Blog-Eintrag vom selben Tag weiter auslässt, TÜV und DEKRA waren nachweislich gekauft, dann sollte er diesen Nachweis auch offenbaren.

Eintrag von A.M. (05. Februar 201417:03)

[...] Die Staatsanwaltschaft Nürnberg arbeitet in der Tat nicht sauber! Aber das bedeutetnicht, dass die GFE keine Straftaten begangen hat. Alles deutet eindeutig daraufhin! Mit Alles” meine ich all unsere eigenen Ermittlungen, die schon aufwendig waren und bis heute nicht widerlegt wurden [...]“

Er spricht hier von eindeutig und von eigenen Ermittlungen. Diese sollte er, wenn Sie wirklich vorhanden sind, doch veröffentlichen, denn damit würde er der Justiz einen sehr großen Gefallen tun, denn diese hat es bis zum heutigen Tage nicht geschafft, die gegen uns erhobenen Vorwürfe zu beweisen. Sie hat zwar ein Urteil gefällt, wobei dieses allerdings nur deshalb zustande kam, dass man einem Sachverständigen Glauben schenkte, der diese Art der Technologie nicht kennt. Nicht zuletzt meldeten die meisten Verteidiger Revision an. Wenn Herr M. eindeutige Beweise vorlegen kann, dann war er auf alle Fälle besser als die ermittelnden Behörden, denn diese haben es in fast vier Jahren Ermittlungsarbeit nicht geschafft, einen eindeutigen Beweis vorzubringen. Das ergangene Urteil wird von keinem einzigen Beweis getragen.

Eintrag von A.M. (OS.Februar 21:05)

[...] Nicht ein einziges Gerät hatte ein sogenanntes ESS (oder Genset, wie Herr St. es nennt) eingebaut. Nicht ein einziges ESS / Genset wurde gefunden. Weder in den bereits fertigen Containern, noch in den ans Netz angeschlossenen, noch sonst wo. [...] Nirgendwo gab es auch nur ein einziges Genset.

[...] Kirsten und Zumkeller können doch kein Geld in Millionenhöhe einnehmen, sich ihren Teil als verdiente Provision” herauseisen, dann nichts liefern, weil sie nichts im Gegenwert außer einige wenige wertlose Notstromaggregate haben [...]“

Schon alleine diese Aussage zeigt mir, wie weitreichend und gründlich seine Ermittlungen bzw. Recherchen waren. Zum Einen ist das ESS (Energy-Saving-System) nicht gleich zu setzen mit einem Genset. Ein Genset ist ein fertiges und betriebsbereites BHKW. Davon soll seiner Meinung keines gefunden worden sein? Es existierten definitiv und das hat auch das Gericht bestätigt, hunderte, wenn nicht gar sogar tausend, dieser BHKWs, die bereits im Besitz der GFE-Group waren. Das dürfte auf keinen Fall strittig sein.

Was das ESS betrifft – auch da unterliegt er einem großen Irrtum. Bei unseren Blockheizkraftwerken wurde das Rapsöl über die Abwärme vorgewärmt, um die Viskosität zu erhöhen und so eine bessere Verbrennung zu gewährleisten. Zusätzlich haben wir verschiedene Komponenten in die BHKWs integriert, die es insgesamt als ESS ermöglichten, den Kraftstoffverbrauch deutlich zu reduzieren. In diesem Zusammenhang wäre hier noch die Nano-Technologie benannt, die ebenfalls zum ESS gehörig ist. Und all diese Komponenten waren sehr wohl bereits in den fertig gestellten Containern wieder zu finden. Im Übrigen standen etliche fertig gestellte Container auf dem Firmengelände, bereit zum Abtransport, um ans Netz angeschlossen zu werden. Die Staatsanwaltschaft hat dies durch ihre Aktion jedoch verhindert.

Nicht Kirsten und Zumkeller haben Geld in Millionenhöhe eingenommen, sondern die GFE-Group. Und dieses Geld wurde, einem Geschäftsbetrieb entsprechend, zum größten Teil für die Anschaffungen der BHKWs und den Geschäftsbetrieb genutzt. Weiter wurden Provisionen an die Vermittler gezahlt, was in einem Vertrieb die normalste Sache der Welt ist. Wenn er auf die „verdiente Provision” der Herren Kirsten und Zumkeller verweist, dann kann ich nur sagen, dass auch hier seine Recherchen mehr als mangelhaft sind. Diese beide Herren haben sich weitaus weniger ausgezahlt, als ihnen It. Geschäftsplan zugestanden hätte. Die Summe der Auszahlungen an beide Personen war jeweils nicht einmal 2%. Das Gericht und die ermittelnden Behörden werden ihm dies sicher bestätigen können.

Es grenzt schon an völliges Unwissen, wenn er in diesem Zusammenhang von wenigen wertlosen Notstromaggregaten spricht. Wenn er unter wenig, mehrere hundert oder gar tausend Stück meint, wenn er unter wertlos, die vom Kunden erworbenen hochwertigen Markengeräte meint und wenn er unter dem Begriff Notstromaggregat, betriebsfähige auf lange Betriebsdauer ausgerichtete Blockheizkraftwerke meint, dann hat er Recht. Er sollte zukünftig nicht irgendwelche Behauptungen in den Raum stellen, die er nicht imstande ist, unter Beweis zu stellen, denn wenn dem so wäre, dann wäre es für das Gericht ein Leichtes gewesen, uns innerhalb kürzester Zeit zu verurteilen. Die lange Dauer des Prozesses sollte selbst ihn zum Nachdenken anregen, zumal die hier geschilderten Umstände vom Gericht nicht bestritten werden.

Weiter möchte ich auf die Unterstellungen des Herrn M. nicht eingehen. Es gäbe noch unzählige Behauptungen, die ich ihm hier widerlegen könnte, aber er hat wie viele andere auch, die Möglichkeit sich über meine Website, mein Prozess-Tagebuch und meine Verteidigungsschrift kundig zu machen. Bei aufmerksamem Studium derselben wird ihm auffallen, dass viele Argumente, die er wohl unbekannter Weise ins Feld führt, unangemessen und einfach falsch sind. Damit lässt sich höchstens negative Stimmung machen. Einem Forum würde es auch besser zu Gesicht stehen, wenn man auf der sachlichen Ebene bleibt und die hier öfter untereinander auftretenden persönlichen Beleidigungen beiseite lässt.

Absender:                    E. + A.R. aus W.
Email vom:                  28. Januar 2014 09:45 - Eingang hier am: 03. März 2014

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wie Sie sicher in vorstehenden Texten erkannt haben, bin ich es leid, mich zukünftig im Bereich der erneuerbaren Energien zu engagieren, da die Gegenseite derart mächtig ist und man sich damit nur noch ohnmächtig fühlt. Das soll aber nicht heißen, dass ich nicht weiterhin für unser aller Recht und für die Gerechtigkeit kämpfen werde. Mein an Sie und alle anderen Vermittler gerichtetes Angebot steht nach wie vor. Der Revisionsantrag ist der erste Schritt dazu. Die ehemaligen Vermittler und/oder deren Anwälte können mich gerne mit Fragen bombardieren – ich werde, soweit es mir von hier aus möglich ist, alles wahrheitsgemäß beantworten. Wir sollten uns alle nicht zur Melkkuh dieses Systems machen lassen. Frau R., vielen Dank auch für Ihre Unterstützung, die mir wieder einmal bestätigt, dass es auch noch Menschen gibt, die ihren logischen Menschenverstand einsetzen.

Absender:                    I.F. aus Lauterbach
Betreff:                        Fw: Hilfe in Steuersachen – hat sich im Moment erledigt
Email vom:                  07. Februar 2014 08:02 - Eingang hier am: 03. März 2014

Frau F., auch hier gilt nach wie vor mein Angebot. Wenn ich helfen kann, so werde ich dies in jedem Falle tun. Immerhin liegen mir sehr viele Ermittlungsakten vor, aus denen ich das ein oder andere entnehmen kann. Ich bin auch nicht abgeneigt, den ein oder anderen Ausdruck an die betreffenden Geschädigten zu versenden, soweit dieser der persönlichen Angelegenheit dienlich ist. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass ich Daten eines Dritten nicht weitergebe bzw. weitergeben kann. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit einem solchen Vorgehen den Datenschutz unterlaufen würde und ich habe definitiv keine Lust, der Gerichtsbarkeit einen erneuten Grund zu liefern, mich wieder vor den Richter zu zitieren.

In diesem Sinne will ich es für heute belassen und freue mich schon jetzt auf Eure weiteren Zuschriften. Das Prozess-Tagebuch wird mit dem 94. Verhandlungstag vorerst beendet, soll aber für jedermann einsehbar im Netz belassen werden. Auf alle Fälle möchte ich auf mein Schlusswort am 93. Verhandlungstag hinweisen, dass ich alle User bitte zu beachten.

Ihr Horst Kirsten