Antworten auf mir zugegangene Briefe und E-Mails (Stand 23.08.2013)

Liebe Freunde, liebe User, liebe Mitstreiter,

wie Sie sicher meiner Website entnommen haben, sind meine Aktivitäten in letzter Zeit etwas stärker geworden. Dies ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass zur Zeit eine Verhandlungspause besteht, die mir wieder mehr Zeit zukommen lässt, mich tiefer in die Materie einzuarbeiten. An meiner Auslassung bzw. meiner Aussage in meiner hier veröffentlichten Verteidigungsschrift hat sich nichts verändert. Wenn das Gericht die vielen bisher gehörten Zeugenaussagen mit meiner damals abgegebenen Auslassung vergleichen würden, dann müssten sie feststellen, dass ich in keinem einzigen Satz die Unwahrheit gesagt habe. Was mich allerdings befremdet, ist, dass das Gericht uns nach wie vor des Betruges bezichtigen will und nicht im Geringsten ins Kalkül zieht, dass unsere derezeitige Situation aus anderen Gründen abgeleitet werden kann. Diesbezügliches wird von der Justiz noch nicht einmal in Betracht gezogen. Man ist in keinster Weise bereit, sich derartige Aussagen anzuhören, dementsprechende Zeugen selbst zu laden oder gar in andere Richtungen zu ermitteln. Man muss sich doch nur einmal vorstellen, dass der Staatsanwaltschaft ein Schreiben vor­liegt, in dem jemand preisgibt, selbst Ermittlungen angestellt zu haben und die wahren Verursacher des GFE-Skandals zu kennen. Auf dieses Schreiben erhielt der Verfasser nicht einmal eine Antwort. Auch das Gericht hielt es bis zum heutigen Tage nicht für notwendig, diesen Zeugen zu laden. Ich muss dazu sagen, dass dieser Zeuge in der Vergangenheit überhaupt nichts mit der GFE-Group zu tun hatte, also neutral ist. Ich sah mich also in der jetzigen Situation mehr oder weniger gezwungen, eine erneute Strafanzeige gegen die Staats- und Oberstaatsanwältinnen Ühlein und Gabriel-Gorsolke zu erstatten, denn hier vor Gericht gilt anscheinend nur das Wort der Staatsanwaltschaft. Diese Strafanzeige in voller Länge finden Sie hier auf meiner Website. Was hier in Nürnberg mit der Justiz los ist, das vermag ich nicht zu sagen, aber es läuft wohl doch einiges schief, wie beispielsweise einige Leserbriefe in der Süddeutschen Zeitung bekunden:

“Für eine Rückkehr des Vertrauens in das deutsche Rechtssystem ist es noch viel zu früh. Macht sich eingentlich irgendjemand in Justiz, Politik und Presse bewusst, welchen Flurschaden (…) angerichtet wird? Wer zeigt noch Zivilcourage, wer prangert noch Missstände an, wenn er riskieren muss, auf Dauer weggesperrt zu werden? Das Grund­vertrauen in den deutschen Rechtsstaat ist hier empfindlich gestört worden.”

“Wenn man selbst 26 Jahre bei einem Ober­landesgericht Dienst getan hat, dann stimmt es einen sehr positiv, dass nun das OLG Nürnberg in aller Kürze “repariert”, was den Kollegen der unteren Instanzen an Fehlern und Unzulänglichkeiten unterlaufen ist”

“(…) Außerdem sollte die Arbeit der Richter stärker beaufsichtigt werden. Zudem müssen die ehrenamtlichen Beisitzer informiert werden, dass sie scheinbar heiligen Berufs­richtern nicht bedingungslos folgen müssen.”

Sie haben es sicher schon erkannt: Hier ging es um den Fall Mollath. Diese Leserbriefe erschienen in der Ausgabe vom 10./11.08.2013 der SZ. Es gibt noch viele Mollaths und nicht nur die in die Psychiatrie abgeschobenen, sondern auch die in diversen Gefängnissen untergebrachten.

Eine andere Thematik: Mir ist bis heute keine Anzeige aufgefallen, die von einem Kunden der GFE-Group gegen den Insolvenzverwalter erstattet wurde. Wenigstens kann ich dies von hier aus nicht feststellen und es hat mir bis dato auch keiner mitgeteilt. Aus diesem Grunde habe ich mir herausgenommen, eine Strafanzeige gegen den Insolvenzverwalter der GFE mbH (Gesellschft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH) zu verfassen und diese habe ich der Staatsanwaltschaft Bochum zugesandt. Mir liegt es sehr daran, den Schaden an den Kunden, der durch die unüberlegte und voreilige Handlungsweise der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth entstanden ist, so klein wie irgend möglich zu halten, ungeachtet dessen, dass ich bei einem Freispruch auf Widergutmachung des kompletten Schadens bestehen werde. Diese Strafanzeige können Sie ebenfalls auf dieser Website ungekürzt wiederfinden. Für Sie stellt sich jetzt sicher die Frage, weshalb ich diese Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bochum erstattet habe. Nun, das liegt darin begründet, dass mein Vertrauen in die Nürnberger Justiz auf ein Minimum abgesackt ist. Erst kürzlich entnahm ich einem Artikel aus der Presse, dass man eine Strafanzeige jeder beliebigen Staatsanwalt­schaft zukommen lassen kann. Im Übrigen ist die Staatsanwaltschaft Bochum mit dem Schwerpunkt für Wirtschaftsdelikte ausgestattet, was einen Riesenunterschied zu der hiesigen Staatsanwaltschaft ausmacht, die aufgrund ihrer Ermittlungsarbeit und der Fragen, die sie vor Gericht stellt, klar zum Ausdruck bringt, vom Wirtschaftsleben nichts zu verstehen. Ich will das hier nicht näher begründen, denn dann müsste ich wieder einen ganzen Katalog dieser Fragestellungen abliefern.

Jetzt möchte ich nochmals die Zeit nutzen, Ihnen allen für die vielen Spenden zu danken, die Sie bzgl. meiner Zähne mir bzw. meiner Frau haben zukommen lassen. Ich will mich für jede einzelne Spende bedanken. Jetzt ist es mir, nicht zuletzt mit Ihrer Hilfe, wieder möglich, mein Selbstbewusstsein wieder herzustellen. Ich sitze an dieser Beantwortung im Moment noch ohne Zähne im Unterkiefer da, außer den beiden Eckzähnen, die als Halterung für den Zahnersatz dienen sollen – aber ich bin hier alleine. Im September geht die Verhandlung weiter und dort werde ich mit neuen Zähnen und einem neuen Selbstbewusstsein erscheinen. Ihre Anteilnahme hat mir gezeigt, dass ich diesen Kampf nicht alleine führe und ich viele Menschen da draussen habe, die hinter mir stehen und mir im Gegensatz zum Gericht auch Glauben schenken. Was mich besonders erfreute ist die Tatsache, dass selbst Zeugen, die hier als sogenannte “Geschädigte” vor Gericht ihre Aussage tätigten, in dieser Spenderliste zu finden sind. Es ist doch schon sehr eigen­artig, dass man keinen einzigen vor dem 30.11.2013 Geschädigten ge­funden hat – und das, obwohl ich selbst einen diesbezüglichen Aufruf hier im Netz verfasste – und nun spenden diese Geschädigten auch noch für die Zähne des “Betrügers”, wie man mich von der Staatsanwaltschaft betitelt. Ich kann nur sagen:

DANKE

DANKE

DANKE

Sie alle können versichert sein, ich werde mich nach meiner Freilassung für jeden der Geschädigten einsetzen. Nicht nur ich will mein Recht, jeder in diesem Fall Geschädigte soll zu seinem Recht kommen. Das ist nicht mehr hinzunehmen, was hier in der Justiz geschieht.

Und nun zu Ihren Emails und Briefen, wobei ich vorher noch eine Bitte loswerden möchte. Ich bitte Sie darum, meine Website bzw. die Adresse hierzu so oft und so viel weiterzugeben, wie es irgend möglich ist, denn nur eine weite Verbreitung des hier Geschehenen kann dafür Sorge tragen, dass die Wahrheit zu ihrem Recht findet. Ich danke Ihnen und Euch allen im Voraus.

 

Absender:          H.M. aus Schwarzenberg
Codename:       Heiko
Email vom:        25. Juli 2013 20:26
Betreff:              Nachricht an Herrn Kirsten

Herr M., Sie dachten tatsächlich unser Fall hier hätte sich schon “erledigt” und erfuhren kürzlich, dass einige von uns immer noch in U-Haft sitzen. Sie können mir glauben, vor zwei Jahren und neun Monaten hätte ich das, was hier vor sich geht, niemals für möglich gehalten. Wenn mir das alles einer erzählt hätte, ich hätte ihm wo­möglich keinen Glauben geschenkt. Nun darf ich mich schon als Rekord­halter der hier einsitzenden Häftlinge mit der längsten U-Haftzeit betiteln. Immerhin sitzen hier weit mehr als 1.000 Häftlinge. Einen solchen Rekord wollte ich niemals erreichen und das Schlimme daran, ist die Tatsache, dass man mich immer noch nicht entlassen will, trotz Unbegründetheit aller Vorwürfe bzgl. der GFE-Group. Ja, Sie haben recht, was ist bloß mit dieser Bundesrepublik Deutschland los? Ich empfinde das, was hier geschieht, wie Sie als eine große Schweinerei. Da hat sich eine Staatsanwältin in irgendeiner Form profilieren wollen, anscheinend um dann Richterin zu werden. Sie brauchte nur einen “großen Fisch” an der Angel, den sie dann in der GFE-Group fand. Sie ging zu keinem Zeitpunkt davon aus, dass sie sich getäuscht haben könnte, nein, vielmehr versuchte sie stets diesen Fall als einen Kriminalfall darzustellen. Hier in Nürnberg scheint das auch relativ einfach zu gehen, denn weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft, noch die Gerichtsbarkeit stört sich daran, das keiner der Betrugs­tatbestände vorhanden waren. Die Polizei spricht nur von Vermutungen, stellt Hypothesen auf, unterstellt nicht bewiesene Fakten und formuliert daraus einen Polizeibericht, den die Staatsanwaltschaft ungefiltert und ohne Prüfung übernimmt, gibt dies dann weiter zum Haftrichter, der für einen derartig großen Fall, nur ein paar Stunden braucht, um die Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle auszustellen. Das geht hier Hand in Hand. Zeigen Sie mir einen Haftrichter, der in dieser Schnellig­keit diese Masse von Akten studieren kann, nichts Verwerfliches darin finden kann und sich nur auf die ursprünglichen Mutmaßungen der Polizei verlässt. Im Nachhinein ist dann keiner der Herrschaften bereit, einen solchen Fehler einzugestehen. Aber immerhin hat es die Staatsanwältin geschafft, leitende Richterin beim Landgericht zu werden. Sie vergisst dabei, welch einen immensen Schaden sie als Opfer für ihren beruflichen Werde­gang anrichtet, der zum großen Teil nicht wieder gut gemacht werden kann. Herr M., Sie wollen mir Infos zukommen lassen und Fragen stellen, wissen aber nicht, was der beste Weg dazu ist. Es ist so, wie sie an­geben. All meine Nachrichten, wie auch diese hier gehen nur in einer gefilterten Form nach draussen. Genauso verhält es sich bei eingehenden Nachrichten. Aber seien Sie unbesorgt. Solange Sie mich nicht versuchen, zu beeinflussen und ich dasselbe auch nicht mit Ihnen tue, gibt es keinen Grund, weshalb man mir eine Information vorenthalten sollte bzw. dürfte. Da gibt es ja immerhin noch ein Grundgesetz Artikel 5. Also, ich würde mich riesig freuen, wieder von Ihnen zu hören. Tun Sie einfach so, als gäbe es die Kontrolle nicht – so mache ich es und ich muss sagen, so wie ich es bis dato festgestellt habe, kam noch nie ein Brief abhanden. Ich für meinen Teil werde stark bleiben, da können Sie versichert sein. Was meine Zähne angeht, so habe ich in diesem Antwortschreiben bereits meine Freude zum Ausdruck gebracht. Also auch hier noch einmal: DANKE

Absender:                F.M. aus Obertshausen
Email vom:              28. Juli 2013 03:15
Betreff:                     GFE-Skandal

Lieber F., ich möchte, bevor ich einige Worte an Dich richte, Dein wiederholtes Schreiben an Herrn Heinz Wraneschitz zitieren, um dann darauf einzugehen. Ich zitiere:

“Zur Erinnerung !!! / Datum: 28.07,2013

Sehr geehrter Herr Wraneschitz,

mit Sicherheit sind Sie ein vielbeschäftigter Mann, aber zu einer höflichen Empfangsbestätigung habe ich immer Zeit (zur Erinnerung kopiert aus meinem Schreiben vom 06.07.2013).

Sie hatten mir weder auf mein Schreiben vom 15.07.2013 geantwortet, noch haben sie meiner Bitte auf Kontaktteilhabe zu Herrn Witte ent­sprochen (die Kontaktaufnahme war eine Empfehlung von Ihnen). In der Zwischenzeit erhielt ich eine Mail von einem durch die GFE-Nürnberg “Geschädigten”, sie war versehen mit Ihrem Kommentar und Ihrer Unter­schrift . Ich bin über Ihren Kommentar fassungslos. Mit welchem Recht empfehlen Sie in Ihrem Kommentar dies als Beispiel für die GFE-Juristerei über eine Angelegenheit, die Sie selbst noch nicht begriffen haben oder nicht verstehen wollen (sollen)?

Wie können Sie eine nicht existierende Produktion und deren Werbung mit einer laufenden Produktion der GFE-Nürnberg vergleichen und mit welchem Recht empfehlen Sie dieses Urteil der Nürnberger Justiz? Bedeuten Ihnen die Schicksale der 150 beschäftigten Mitarbeiter der Firma GFE-Nürnberg und ihrer Familien so wenig? Bedeuten Ihnen die Schicksale der 1.400 Käufer mit ihren Familien und damit Vertrags­partner von GFE-Nürnberg so wenig? Was sind Sie nur für ein …, mir fehlen ganz einfach die Worte!!

Auszug (…) aus “MAIN-POST” vom 19.07.2013:

Den Kunden versprach Quadrosol traumhafte Zinsen aus den Einspeisungsgebühren der umweltfreundlichen Energie. Sie investierten 2,7 Millionen Euro in ein scheinbar seriöses Unternehmen. Einen Würzburger Stadtrat machte man aus Image-Gründen zum Chef des Aufsichtsrates, ein ehemaliger Bundesminister gehörte dem Kontrollgremium – das seinen Aufgaben offenkundig nicht richtig nachkam – ebenfalls an. Beide bekamen von dem Betrug nichts mit. Gericht und Staatsanwaltschaft scheinen ihnen das geglaubt zu haben. Anklagen gab es nicht.

Nur am Rande gefragt: Hat man in diesem Prozess gegen die Quadrosol AG auch nach den steuerpflichtigen Einnahmen der Mitglieder des Aufsichts­rates und des Mitgliedes des Kontrollgremiums (ehemaliger Bundes­minister) und deren steuerlichen Angabe (nach Feststellung des vor­sätzlichen Betruges) gefragt oder ist dafür ebenfalls der Steuerzahler aufgekommen?

Weiterer Auszug (…) aus dem gleichen Artikel der o.g. Zeitung:

Mit der Masche mit Investitionen in derzeit gefragter Umwelttechnik hatte zuvor bereits die Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien (GFE) in Nürnberg Hunderte von Kunden in Unterfranken um Millionen gebracht. Deren Drahtzieher stehen seit Monaten in Nürnberg vor Gericht.

Ich möchte Ihnen diese Äußerung nicht in den Mund legen, aber mit Ihrem Kommentar schließen Sie sich dieser Aussage eindeutig an:

“Daran dürfte sich die GFE-Juristerei ein Beispiel nehmen, denke/hoffe ich. verbleibt freundlichst grüßend Heinz Wraneschitz Redaktionsbüro bildtext.de (…)”

Die Firma GFE-Nürnberg hatte zum Glück keinen Würzburger Stadtrat aus Image-Gründen zum Chef des Aufsichtsrates gemacht und sie brauchte zum Glück auch keinen ehemaligen Bundesminister (ist es vielleicht Herr B…?) zur Überzeugung für ihr Konzept einer netzunabhängigen Energieerzeugung. Die mir jetzt zur Kenntnis gebrachte Durchführung einer finanztechnischen Sonderprüfung im Oktober 2010 durch Steuer-und Finanzbeamte des Freistaates Bayern blieb ja nachweislich ohne Beanstandung. Desto mehr ist mir der Einsatz der Staatsanwaltschaft Nürnberg am 30.11.2010 mit den vielen Haftbefehlen für den Großteil der Geschäftsleitung absolut unverständlich und rechtlich nicht nach­vollziehbar. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf “banden­mäßigen Betrug” und war eigentlich auf die Geschäftsleitung ausge­richtet, allerdings wurden im Zuge der Stilliegung der Firma alle zum damaligen Zeitpunkt beschäftigten Produktionsmitarbeiter arbeitslos, alle Vertriebsmitarbeiter wurden automatisch ohne Auftrag gestellt, alle vertraglich gebundenen Partner wurde durch die unverantwortliche Handlung der Staatsanwaltschaft mehr oder minder geschädigt. Es ist für mich rechtlich nicht nachvollziehbar, das die Einhaltung von geschlossenen Verträgen (Zahlung von vertraglich vereinbarten Pacht­gebühren) bereits als Versuch zum “bandenmäßigen Betrug” geahndet wird. Die jetzt, durch die nach rechtlich fraglicher Schließung des Unternehmens durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg entstandenen finanziellen Schäden der Käufer der BHKW-Anlagen und weiterer Vertrags­partner wurden nicht durch den “bandenmäßigen Betrug” durch die GFE-Nürnberg verursacht, sondern ausschließlich durch das Handels­und Produktionsverbot für die beschäftigten Mitarbeiter.

Es sind Bürger der Bundesrepublik Deutschland (unserem Heimatland), welche sich für den Kauf von Produkten der Firma GFE-Nürnberg ent­schieden haben und diese sind nur durch die Schließung der Firma und durch das Produktionsverbot der Produktionsarbeiter zu Schaden gekommen. Allein durch diesen rechtswidrigen Verwaltungsakt der Staatsanwaltschaft Nürnberg wurde eine Erfüllung der eingegangenen Kauf- und Pachtverträge verhindert und das rechtmäßig erworbene Eigentum wurde dazu durch den vom Insolvenzgericht eingesetzten Insolvenz Verwalter auch noch einem Weiterverkauf nach der rechtlich fraglichen Enteignung zugeführt.

Irgendwie habe ich das Gefühl, wir müssen die gesamte Juristerei dieses Staates einer Prüfung ihrer Glaubwürdigkeit unterziehen und vor allen Dingen haben wir die Pflicht Unrecht, auch welches durch die Rechtspfleger (Richter, Anwälte usw.) in deren Verantwortung geschieht zu ahnden.

Jeder Handwerker, jeder Werktätige, jeder Selbstständige, jeder Arzt usw. ist für seine Leistung selbst verantwortlich. Warum sollen Rechts­pfleger nicht zur Verantwortung gezogen werden? Wieso wird in Bayern z.B. im Fall Gustl Mollath, der Herr als Anzeiger einer Beihilfe zur Steuerhinterziehung in die Irrenanstalt (Psychiatrie) gesteckt und die Beihilfe zur Steuerhinterziehung wird überhaupt nicht zur Kenntnis genommen? Was ist das für eine Justiz (ich denke da insbesondere an die Justizministerin von Bayern, Frau Dr. Beate Merk), welche die Anzeige zur Beihilfe der Steuerhinterziehung ganz einfach wegen Überlastung liegen lässt. Was muss das für eine Presse sein, welche sich letztendlich durch ihre Artikel zum Totengräber der Wahrheit aufschwingt?

Sie haben 24 h Zeit zur Stellungnahme. Ich denke doch, dass Sie sich wegen übler Nachrede den Unwillen einiger “GFE-Geschädigten” zugezogen haben.

Ich erlaube mir mein Schreiben separat auch an einige BHKW-Besitzer und an die Familie Kirsten zu versenden (…)”

Soweit, lieber F., das Zitat Deiner Sendung an den hier vor Ort des Öfteren sichtbaren “Gerichtsreporter” Heinz Wraneschitz. Ich bin mehr als empört, zumal ich diesem Herrn schon zu frühen Zeiten einen gewissen Vertrauensvorschuss gab, indem ich mit ihm schon vor ungefähr zwei Jahren ein Interview hier in der Haftanstalt führte. Du sprichst mir mit Deinem Brief an ihn aus der Seele. Hier sieht man mal wieder, wie einfach es für einen dahergelaufenen Reporter sein kann, das Meinungsbild der Öffentlichkeit zu prägen. Meist hat er dann ja auch noch Glück, dass ihm keiner widerspricht. F., Deine Zivilcourage in diesem Fall ist wirklich bewundernswert. Es wäre schön, wenn es mehr solcher Menschen gäbe.

Einen Punkt in diesem Schreiben möchte ich hier aufgreifen, der mich geradezu angesprungen hat. Es geht hier um die Verantwortung, die ein Jeder in diesem Lande für seine Leistung zu übernehmen hat. Nur eben die Rechtspfleger nicht. Wäre es für uns alle nicht wunderbar, wenn wir einen Arbeitgeber hätten, der uns nicht zur Verantwortung zieht, wenn wir einen Fehler machen? Wäre es als Selbstständiger nicht hervorragend, wenn er für hergestellte Waren oder für geleistete Dienstleistungen keine Garantie übernehmen müsste? Wir hätten dann in diesem Staat ein Chaos und würdem keinem mehr Vertrauen schenken können. Da sind wir dann allerdings bei unseren Beamten, insbesondere bei den Rechtspflegern, die ja angeblich völlig unparteiisch sind. Hier kann es ein Rechtspfleger geradezu darauf anlegen einen Fehler zu begehen, diesen bis zum bitteren Ende für Dritte durchzuziehen, um sich hieraus Vorteile zu verschaffen. Zur Verantwortung gezogen wird er ja nicht. Würden unsere Rechtspfleger für all das aufkommen müssen, was sie hier abliefern, dann gäbe es garantiert nicht so viele Ver­haftungen, es gäbe keine Unschuldigen, die man zu Schuldigen machen konnte. Eine einzige falsche Verhaftung könnte dazu führen, dass der Rechtspfleger für den Rest seines Lebens durch die Haftung daran zu tragen hätte. Aber dann erst wären wir in einem Rechtssystem, das seinen Namen verdient. Heute kann man doch jeden, den man nur ver­dächtigt, festnehmen und in die U-Haft stecken, ohne Rücksicht darauf, wie sehr die Familienmitglieder darunter leiden. Es werden nur aufgrund solcher Vermutungen Familien zerstört, Existenzen vernichtet, Eigentum vernichtet usw. usw. – und dafür braucht am Ende keiner gerade zu stehen. Amtsmissbrauch im Interesse eigener Bedürfnisse ist hier Tür und Tor geöffnet. Und wenn dann eine Krähe der anderen kein Auge ausreißt, dann leiden darunter die Geschädigten, denen man eine Schuld nur zugewiesen hat, weil es im Interesse der nicht zur Ver­antwortung zu ziehenden Beamten war. Klasse, nicht wahr? Genau so einen Fall haben wir hier in der GFE-Affäre. Und dann kommt auch noch die Presse dazu und macht sich mehr oder minder zum Handlanger dieser Taten. Es gibt sehr viele Wraneschitzs. Auch diese Herrschaften arbeiten nach dem Gesetz des Profits. Und derartige Artikel, wie sie der hier angesprochene Journalist von sich gibt, sind weitaus leichter an den Mann zu bringen, als eben ein heißes Eisen anzufassen, was die Gefahr in sich birgt, bald nicht mehr als Journalist akzeptiert zu werden, wenigstens nicht von den Lieferanten der Pressemitteilungen, also von den Staatsanwaltschaften und den Pressebüros der Gerichte. Ich glaube nicht, dass sich Herr Wraneschitz innerhalb der gesetzten Frist melden wird. Er würde Stärke zeigen, wenn er sich Deinen vielen Fragen in den vorausgegangenen Mails stellen würde – aber dazu hat er wohl keinen Mut.

Auf alle Fälle bin ich Dir hierfür sehr dankbar und würde mich freuen, wenn Du mich und damit die Leser dieser Website hier auf dem Laufenden halten würdest. Ganz liebe Grüße nach Obertshausen.

Absender:            K.St. aus Nürnberg
Email vom:          28. Juli 2013 20:15
Betreff:                Causa Mollath: Erklärung der Verteidigung durch 
RA Dr. Strate …

K., vielen Dank für die Zusendung der im Betreff genannten Erklärung des Rechtsanwaltes, der sich für die Rechte des Herrn Mollath eingesetzt hat. Seine Erklärung beginnt mit folgenden Worten:

“Erklärung der Verteidigung – dieses Mal nicht in der Sache Mollaths, sondern in der Sache der vielen anderen Mollaths.

Vorsicht mit Eingaben beim bayerischen Minister­präsidenten – es besteht unmittelbare Unterbringungsgefahr!”

Ich will hier jetzt nicht auf den weiteren Wortlaut eingehen, da jeder Leser meiner Website auch auf die Seite

www.strate.net/de/dokumentation/Muehlhoelzl-Erklaerung-2013-07-27.pdf

gehen kann. Dort ist die ganze Erklärung zu finden. Aber auf alle Fälle werde ich, vielleicht auch andere, diesen Rechtsanwalt auch auf den Fall der GFE-Group aufmerksam machen, nicht zuletzt auch des­halb weil es schon etliche Beschuldigte und Geschädigte gibt, die sich in dieser Sache an den bayerischen /Ministerpräsidenten und an seine Bediensteten gewandt haben, was meistens ohne Antwort blieb.

Absender:             T.K. aus Gelnhausen
Brief vom:             25. Juli 2013
Betreff:                  Antwort

Ihr Schreiben hat mich sehr berührt, zumal Sie darin schildern, Ähnliches erlebt zu haben. Sie sind sozusagen auch in die Krallen der Justiz geraten und mussten für viele Monate hinter Gitter. Auch Ihre Firma wurde durch Staatsorgane zerstört. So wie ich es Ihrem Schreiben entnehme, hat man genauso systematisch gearbeitet, um Ihrer habhaft zu werden. Es mutet schon wie ein Krimi an, der in einer korrupten Bananenrepublik spielt. Sie schreiben, dass der Haftaufent­halt für Sie die Hölle auf Erden war. Irgendwo habe ich dafür vollstes Verständnis. So wie bei Ihnen, ist auch meine Kommunikationsmöglichkeit auf ein Minimum reduziert worden, was logischerweise auch dazu führt, sich selbst nicht richtig verteidigen zu können, weil man eben nicht an alle Beweisstücke herankommt. Würde man diese über den hier staatlich überprüften Kommunikationsweg besorgen wollen, dann läuft man Gefahr, dass auch dies einem falsch ausgelegt wird, so wie man ja die gesamte Firmenhistorie in eine kriminell wirkende Bande umformuliert hat. Mir geht es in gewissen Punkten ähnlich wie es Ihnen ergangen ist. Man hat es hier mit vielen Menschen zu tun, mit denen man so gut wie kein einziges Wort wechseln kann, weil deren Horizont auf einer anderen Ebene liegt. Es gibt hier tatsächlich Menschen, die kaum ein Wort deutsch können und nur mit ihren Muskeln prahlen. Es gilt hier drinnen häufig das Gesetz des Stärkeren. Dazu muss man nicht intelligent sein, sondern nur Muskelmasse vorweisen. Bis heute konnte ich mich verbaler Natur dagegen erwehren. Mein Leben hier drinnen besteht in der Hauptsache aus Lesen und Schreiben. Im Gegensatz zu vielen anderen Gefangenen schließe ich mich dem Krafttraining nicht an. Mit meinen mittlerweile 61 Lenzen muss ich mir das nicht mehr antun, was allerdings nicht heißen soll, ich würde überhaupt nichts für meinen Körper tun. Ich begnüge mich mit einigen Yoga-Übungen (Die fünf Tibeter) und halte damit meinen Körper und auch meinen Geist so einigermaßen fit. Hier in Bayern ist es auch so, dass man keine Privatkleidung einbehalten darf (außer 2 Satz Sportkleidung) und sich nur mit der Kleidung der JVA bedecken darf. Über diese Kleidung mag man schon gar nicht sprechen, da ich diese als solche da draussen gar nicht akzeptieren würde. Ich berichtete schon darüber, dass die richtige Größe mehr Zufall ist. Außerdem fehlt an den meisten Bekleidungsstücken zumindest ein Knopf und von Bügeln hat man hier noch nie was gehört. Am Schlimmsten ist das Tragen der hier verordneten Unterwäsche (Feinripp, weiß), die von unzählig anderen Häftlingen schon getragen wurde. Was hat das noch mit Menschenwürde zu tun?

Was die Zensur meiner Post angeht, so empfinde ich es als sehr tragisch, dass irgendwo jemand sitzt und in meinem Privatleben stöbert, was ihn normalerweise gar nichts angeht. Zu wissen, dass ich in einem privaten Brief meiner Frau meine Liebe offenbare und das bereits vorher ein Beamter sich damit beschäftigt, das tut sehr weh. Was den Fall angeht, so habe ich meine Wut bzgl. der Postkontrolle schon längst abgelegt. Es gibt nichts mehr, was ich der Justiz vorenthalten könnte. Mit der Wahrheit kommt man bekannterweise noch am Weitesten -wenigstens glaube ich noch an diese Werte. Die Justiz wiederum muss sich aber auch meinem Gedankengut unterziehen, was nicht unbedingt positiv für sie ausfällt.

Im Gegensatz zu Ihnen, ist es uns hier nicht möglich, kurze Telefonate mit Familienangehörigen oder Freunden zu führen. Da stellt sich die Justiz in Bayern komplett quer.

Es gab für mich zum Glück nur kurze Phasen einer Depression. Meist konnte ich mich da so einigermaßen selbst herausholen. Wenn dies nicht gelang, holte ich mir oft Rat beim Seelsorger/Pfarrer hier in der JVA. Dann hatte ich auch das Glück, dass mich viele Menschen von draussen anschrieben und mir seelischen Beistand geleistet haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Gefangenen hier ist das ein sehr großes Glück, dass man gar nicht genug schätzen kann. Natürlich nehme ich hier in der Haftanstalt auch die täglichen Un­gerechtigkeiten wahr. Es vergehen wenige Tage, an denen es nicht irgendwo eine Auseinandersetzung gibt. Ab und zu sind diese durch Schlägereien geprägt. Oft wird dies schon durch die Häftlinge ver­schwiegen und es kommt nicht nach außen. Genauso verhält es sich mit Diebstählen, die alltäglich auf der Tagesordnung stehen. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was mir alles abhanden gekommen ist. Ab und zu wird mal einer erwischt. In solchen Fällen, wie auch bei den Schlägereien sprechen die Häftlinge von einer sogenannten Gefangenenehre, die ich nicht mittragen kann. Wenn ich eine derartige Handlung, die über das “normale” Maß hinausgeht, dann habe ich keine Hemmungen und vor allen Dingen auch keine Angst, dies den JVA-Beamten mitzuteilen. Ich bin hier in der JVA als “Hausarbeiter” in der Jugendabteilung zuständig. Viele der hier eingelieferten Jugendlichen, die ich mehr oder weniger noch als Kinder ansehe, tragen schon bei Einlieferung ein großes “0″ (steht für Opfer) auf der Stirn. Diesen Jungs stiehlt man oft den gesamten Einkauf und wenn der Bestohlene sich dagegen erwehren will, dann bekommt er eben eine “in die Fresse”, wie man es hier auszudrücken vermag. Ich darf eine solche Situation nicht feststellen, denn dann müssen lt. meiner Rechtsauffassung dementsprechende Schritte eingeleitet werden. Ab und zu wird hier ein “Kind” eingeliefert, wobei mich dann ein Beamter bittet, auf dieses ein Wenig aufzupassen. Damit habe ich kein Problem. Es kam aber auch schon vor, dass genau dieses “Kind” mich dann bestahl. Wir sind hier nun mal im Knast und manchmal vergesse ich tatsächlich, mit welchem Menschenschlag ich es hier zu tun habe.

Unterm Strich muss ich auch sagen, dass ich es hier mit JVA-Beamten zu tun habe, die eine gewisse Feinfühligkeit an den Tag legen. Ich bin immer unter dem Aspekt, dass diese Beamten nichts für meinen Zwangsaufenthalt hier können, auf diese zugegangen. Und so wie man in den Wald schreit, so kommt das Echo zurück. Verhehlen möchte ich jedoch nicht, dass ich in einer anderen Abteilung dieses Gefängnisses schon Beamte kennenlernen musste, die tatsächlich besser als Aufseher in einem KZ gedient hätten.

Wie Sie werde ich irgendwann da draussen wieder alles komplett neu aufbauen müssen. Ich stehe mit hoher Wahrscheinlichkeit vor dem NICHTS. Man hat uns, damit meine ich meine Frau und mich, alles ge­nommen, was man uns nur nehmen kann, ohne Rücksicht auf die Person. Sie können sich sicher vorstellen, dass gleich nach meiner Einlieferung nur noch Rachegedanken mein Leben beherrschten. Es dauerte eine lange Zeit bis ich diese endlich los war und mich darauf besann, dem Unrecht, was man uns antat, auf reelle Weise entgegenzutreten. Sicher habe ich mich in den letzten 2 Jahren und neun Monaten auch verändert. Ich bin sicher nicht mehr derselbe, denn man hier ein­lieferte. Derzeit betrachte ich meine Veränderung allerdings in einem positiven Sinne. Es würde jetzt zu weit führen, Ihnen das alles zu erklären, vielleicht nur soviel: Ich habe gelernt Emotionen in allen Richtungen zuzulassen und meine Wertvorstellungen sind ganz andere als sie es vorher waren. Vieles was ich früher bzgl. meiner Person für unmöglich hielt, ist jetzt fester Bestandteil meines (Über)lebens.

Sie schrieben, Sie hätten Ihrem Brief ein paar Briefmarken beigelegt. Leider waren keine mehr in diesem bereits geöffneten Brief vorhanden. Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas vorkommt. Meistens kommen beigelegte Briefmarken auch bei mir an, es gibt hier und da auch Ausnahmen. Ich beabsichtige nicht, hier eine Beschwerde loszuwerden, weil die Gründe bzgl. des Fehlens der Beilage nicht unbedingt nur hier im Knast zu suchen sind. Kaffee und Tabak darf ich nicht von draussen erhalten – so sagen es die bayerischen Vorschriften. Jeder der hier Einsitzenden soll wissen, wo er ist, nämlich im Gefängnis. Man lässt hier zwar Pfändungen bis zu einem ca.-Betrag von 30 Euro Restguthaben für die U-Häftlinge zu, kümmert sich aber dann nicht darum, wie sehr dieser seine Lebensumstände verändern muss, teilweise unter Qualen. Soweit zu der Unschuldsvermutung, die einem Herrn Hoeneß wie auch den hier einsitzenden U-Häftlingen zustehen. Gerade, wenn man wie ich, Raucher ist, dann ist es besonders schwer. Ich habe eine Einzelzelle, etwas anderes würde ich auch nicht akzeptieren, und da habe ich nach Einschluß meine Ruhe, auf die ich mich jeden Tag freue. Sie müssen wissen, dass ich hier als Hausarbeiter von morgens um sechs bis abends um acht Aufschluss habe.

Jetzt bleibt mir erstmal nichts anderes übrig, als die nächsten Ver­handlungstage abzuwarten. Der Prozess geht Anfang September in die nächste Runde. 62 Prozesstage liegen schon hinter uns.

Herr K., ich danke Ihnen für Ihre Zeilen. Nicht zuletzt hatte ich da­durch auch mal die Möglichkeit über diese Thematik an dieser Stelle zu berichten. Darüber könnte man ein ganzes Buch schreiben. Es wäre schön, wieder von Ihnen zu hören.

Absender:         F.Sch. aus Glienicke
Brief vom:          28.07.2013

Vielen Dank Herr Sch. für diesen netten Brief, der mich wieder sehr nachdenklich machte. Ja, ich hatte in den letzten Tagen Geburtstag. Dies ist schon mein dritter Geburtstag, den ich hier hinter Gittern und ohne meine Liebsten verbringen musste. Meine Frau ließ es sich nicht nehmen, mich an diesem Tage zu besuchen. Hier unter den Häftlingen verschwieg ich dies, weil ich definitiv keine Lust darauf hatte, meinen Geburtstag hier drinnen auch noch zu “feiern”. Danach steht mir wirklich nicht der Kopf. Ich bemerke ja auch ohne diesen Feiertag, wie mir Tag für Tag ein Stück des Lebens gestohlen wird. Aber dennoch vielen Dank Herr Sch. für die gutgemeinten Wünsche, die Sie mir in Ihrem Schreiben zuteil werden ließen.

Ich werde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit meine Kraft und meine Gesundheit schonen, um die Schikanen, die hier gegen mich gerichtet sind, auch so gut wie möglich zu überstehen. Sie haben sehr wohl die richtigen Worte gefunden Herr Sch.

Sie schreiben, Sie hätten neuesten Informationen zufolge erfahren, dass sich mein Gesundheitszustand verschlechtert habe. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zwar habe ich hier und da mal eine Grippe oder eine Erkältung (oder auch Rückenschmerzen), die sich allerdings nach ca. einer Woche wieder relativieren. Derzeit leide ich zwar unter dem Verlust meiner Zähne, aber auch das ist nur eine Zeiter­scheinung. Wenn alles gut geht, hat sich das in der nächsten Zeit auch schon wieder erledigt – dank der vielen Spender für meinen Zahn­ersatz. In Ihrem Schreiben erzählten Sie mir die Geschichte von den Körperorganen und wer von diesen der Chef sein wollte. Das Ende dieser Geschichte dürfte wohl niemandem erstaunen, denn das A…. ist am Ende immer in irgendeiner Form, dasjenige, was alles bestimmen kann, selbst in einem demokratischen System, was sich die Bundesrepublik auf die Fahne geschrieben hat.

Herr Sch., Sie gehen am 01. September in Rente und ich möchte Ihnen dazu nur das Allerbeste wünschen. Bleiben sie vital, denn ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Menschen kennengelernt, die erst nach Eintritt der Rente “alt” wurden. Aber so wie ich das sehe, haben Sie sich schon neue Aufgaben geschaffen, die es zu bewältigen gilt. Ich für meinen Teil glaube niemals in Rente zu gehen, es sei denn, meine Gesundheit würde mich daran hindern. Ansonsten würde ich mich lieber erneuten Herausforderungen stellen, nicht zuletzt um “jung” alt zu werden. Auch Ihnen wünsche ich dies. Hoffentlich höre ich bald wieder von Ihnen.

Absender:            Hans-Jürgen Ahlers
Email vom:           27. Juli 2013 17:44

Brief vom:            29. Juli 2013
Betreff:                 Deine letzten Antworten

Hallo Hans-Jürgen, jetzt erhalte ich von Dir die o.a. Nachricht schon in doppelter Ausfertigung. Dafür vielen vielen Dank, auch das in doppelter Form. Leider kam keine der beiden Nachrichten so rechtzeitig an, dass ich den von Dir angesprochenen und am 28.07.2013 im TV ausgestrahlten ARD-PresseClub (mit dem Thema Energiewende) sehen konnte. Insofern ist mir auch nicht bekannt, ob dort Dein Kommentar bzgl. “GFE-Kirsten-Skandal” angesprochen wurde. Ich befürchte allerdings, das dem nicht so ist.

Du fragst, wann die Richter hier endlich zur Vernunft kommen. Diese Frage kann ich Dir schon deshalb nicht beantworten, weil ich mir die gleiche Frage schon fast seit drei Jahren stelle. Auch die Bundestags­wahl wird daran nichts ändern. Da darf ich den Blick zur Realität nicht verlieren. Dieser Prozess ist schon so weit geführt worden, dass es einer Blamage gleichkäme, wenn die Richter jetzt eine Meinungsänderung vornehmen würden. Das wird sich die Justiz, insbesondere hier in Nürnberg nicht antun. Das kennt man ja bereits aus den Medien.

Du willst für mich hier vor Gericht aussagen, was ich mir sehr gut vorstellen kann. Noch haben wir, d.h. weder meine Anwälte noch meine Person, einen diesbezüglichen Beweisantrag stellen können, weil wir derzeit Gefahr laufen, dass dieser sofort abgelehnt wird, da dies in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit dem “Betrug” zu sehen ist. Das Gericht muss erst einmal verstehen, dass es hier um weitaus mehr geht, als nur um unsere produzierten BHKWs . Das habe ich bereits versucht in einer Pressemitteilung, die ebenfalls auf meiner Website zu finden ist, der Öffentlichkeit klar zu machen. Aber selbst die Medien trauen sich nicht an das “heiße Eisen”, dass der Gesamtwirtschaft einen schweren Schaden zufügen könnte. Du bist ja einer, der genau versteht, was ich meine.

Den Richter interessiert es nicht, dass der Erdumfang 40.000 km ist und dass man diesen durch 24 Stunden teilen muss, um zu erfahren, dass wir am Äquator mit einer Geschwindigkeit von 1.666 km/h unterwegs sind. Ihn interessiert es auch nicht, wo diese Energie herkommt. Ob es einen Erdmotor gibt, der als Vorbild für einen Magnetmotor diente, ist ihm ebenfalls gleichgültig. So hart dies alles klingt, das sind aber die Tatsachen, mit denen ich mich hier abzufinden habe. Ich bin hier nicht angeklagt als Entwickler oder Einführer von neuen Technologien, man hat mich ganz einfach wegen einer Bildung einer kriminellen Bande und wegen Betruges hier festgesetzt. Und nur eine Argumentation bzgl. dieser Punkte werden hier vor Gericht zugelassen. Es spielt in keinster Weise eine Rolle, ob unser Produkt womöglich der Anbeginn einer neuen Energie-Epoche hätte werden können, was dann auch für andere neuen Technologien der Türöffner gewesen wäre. Hier spreche ich auch von der Raumenergie, die früher oder später auch den letzten Richter überzeugen wird. Diese Richter stehen uns allerdings nicht als Türöffner zur Verfügung – das müssen wir so wie es ist nur akzeptieren. Nur die Öffentlichkeit kann Tür und Tor öffnen, so wie es 1989 auch schon der Fall war. Dann sind alle Richter dieser Welt nur noch hilflos.

Natürlich wollen die alteingesessenen Energieriesen und auch die Politiker an diesem System nichts verändern. Es geht hier um Summen, die ich in Zahlen gar nicht auszudrücken vermag. Ich hoffe nur, dass Du mit dem chinesischen Hersteller mehr Glück hast und das angekündigte Auto mit einem Skondin-Magnet-Motor auf den Markt kommt. Die Leser dieser meiner Website können ja sicher mehr auf Deiner Website www.ahlers-celle.de darüber erfahren. Dieses Auto soll, wenn es in der Garage steht, auch die Hausenergie produzieren.

Hans-Jürgen, ich hoffe, ich erlebe diesen Umbruch in diesem Leben noch. Auf alle Fälle will ich mir dann sagen können, wenigstens ein klein wenig an dieser Veränderung mitgewirkt zu haben. Ich komme nicht umhin, Dir nochmals zu sagen, dass ich mich heute schon auf ein Gespräch mit Dir freue. Hoffentlich dauert es nicht mehr so lange.

In diesem Sinne grüße ich alle meine Freunde da draussen und bedanke mich nochmals für die Zuwendungen von allen Seiten.

Ich bin und darf stolz darauf sein, solche Freunde zu haben.

Euer
Horst Kirsten 

Veröffentlicht unter Briefe

Antworten auf mir zugegangene Briefe und E-Mails (Stand 15.08.2013)

Antworten auf mir zugegangene Emails und Briefe
Nürnberg, den 03.08.2013

Liebe Freunde, liebe User, liebe Mitstreiter,

bevor ich heute zu der Beantwortung der mir zahlreich zugegangenen Emails und Briefe komme, möchte ich mich zuerst zu einem Sachverhalt äußern, der vor Kurzem durch die Presse ging, jedoch von vielen unbeachtet blieb. Die “Süddeutsche Zeitung” veröffentlichte am 19.07.13 auf der ersten Seite den Vorstoß aus der EU-Kommission mit dem Titel “Brüssel will Bau von Atommeilern erleichtern”. Energiekonzerne sollen künftig für neue Kernkraftwerke genauso Subventionen erhalten dürfen wie die Produzenten von Ökostrom. Damit wird die Rückkehr der Atomkraft vorbereitet. Die Bundesrepublik Deutschland hat dem Plan bereits widersprochen. Doch Länder wie Großbritanien, Frankreich, Litauen und Tschechien haben zugestimmt. Umweltorganisationen, so heißt es in diesem Artikel, sehen durch die geplanten Regelungen die deutsche Energiewende bedroht. Deutschland wird am Ende von Atommeilern umringt sein und auf seinem Ökostrom stzenbleiben. Jeder, der sich für den Ökostrom einsetzt und beispielsweise auf ein Solarkraftwerk setzt, ist sich bewusst, dass zu den Unterhaltungskosten dieser Anlage eine Vollkaskoversicherung dazu gehört. Das ist bei Atomkraftwerken ein wenig anders: Hier haftet immer nur der Bürger. In diesem Zeitungsartikel spricht man davon, dass ein Atommeiler maximal mit einer Summe von einer Milliarde Euro abgesichert sei. Fukushima hat bis heute schon 100 Milliarden Schadensumme verursacht. Kein Wort ist über die durch eine solche Katastrophe hervorgerufenen menschlichen Schicksale geschrieben worden. Sollte dies nicht an erster Stelle stehen? Nun, wer meinen Tipp befolgt und das Buch mit dem Titel “Kampf um Strom” von Prof. Dr. Claudia Kemfert gelesen hat, weiß worauf diese Entscheidung in Brüssel hinauslaufen wird. Um es nur kurz zu sagen: Wenn diesem Plan der EU stattgegeben wird, dann werden über viele Jahre hinaus Subventionen vereinbart, die eine weitere Entwicklung der erneuerbaren und alternativen Energiegewinnungsmöglichkeiten mehr als nur erschweren, wenn nicht gar verhindern. Dann haben die Lobbyisten wieder einen großen Erfolg zu verzeichnen – sicher nicht im Sinne der Stromkunden, die hier die Rechnung zu zahlen haben und damit die Milliarden-Gewinne der Energiekonzerne auf Jahre sichern. Nun endlich zu Euren Emails und Briefen:

Absender: F.B.
Email vom: 23. Juni 2013 08:45
Betreff: Papenburger Kraftstoff

Herr B., Sie haben aufgrund dessen, dass Sie ein BHKW benötigen, im Internet recherchiert und sind dabei auf den “Papenburger Kraftstoff” gestoßen. Es ist doch sehr verwunderlich, dass ein jeder, der sich mit dieser Materie beschäftigt, im Internet fündig wird. Nur die hiesigen Ermittlungsbehörden haben es bis heute nicht geschafft, diese eindeutigen Beweise ans Tageslicht zu fördern. So weit es mir bekannt ist, wird dieser Treibstoff heute in Malaysia hergestellt, da Deutschland für den Inhaber der Firma EGM nicht den geeigneten Nährboden darstellte. Auch er wurde von allen Seiten mit “Steinen” behindert, die man ihm in den Weg legte. Es gibt ein Gutachten eines renommierten Ing.-Büros, dass schon im Jahre 2009 ein Gutachten erstellte, aus dem ganz klar hervorgeht, dass ein BHKW mit einer Wasser-Rapsöl-Emulsion im Verhältnis 3:1 einwandfrei lief. Für diejenigen, die sich mit dieser Technologie der Firma EGM noch nicht befasst haben, will ich hier einige Passagen wiedergeben, an denen man nicht vorbeikommt, auch wenn man die Existenz derartiger Prozesse bis aufs Messer bestreitet. So wurden in dem von Ihnen mitgeschickten Gutachten der Herren Prof. Dr. rer. nat. habil Karl Kautz und Harald Kautz-Vella zur Herstellung dieser EGM-Wirbelwandler-Technologie folgende Fakten dargestellt: “(…) Die Begutachtung des naturwissenschaftlichen Hintergrunds und die externen chemischen und physikalischen Laboranalysen der EGM-Produkte haben gezeigt, dass durch diese Technologie Gemische von Diesel und dieselähnlichem Kraftstoff mit Wasser im Verhältnis 1:1 durch Kernprozesse in Kavitationsbläschen in einen 100%igen Kraftstoff umgewandelt werden (können), mit der im Wesentlichen gleichen Zusammensetzung sowie den gleichen Eigenschaften wie der Ausgangsbrennstoff. (…) Die Vorbehalte gegenüber der hier offensichtlich vorliegenden Transmutation und der augenscheinlich vorliegenden Verletzung der Energieerhaltung können bei Einsicht in die wissenschaftlichen Grundlagen sinnhaltig entkräftet werden, die in dem (…) Wirbelwandler aktiven Prozesse sind zwar noch nicht wissenschaftlich beschrieben und untersucht, stehen aber soweit man den Prozess mit gesicherter Grundlagenforschung verstehen kann nicht im Widerspruch zur gültigen Lehrmeinung. (…) So ist die Herstellung von Kraftstoffen aus Wasser und C02, wie sie bei EGM bereits im Labormaßstab gelaufen ist, umweltpolitisch sicherlich die bessere Alternative. Auch das Einbinden von C02 in Wasser zu Düngezwecken (…) kann helfen, die Humusschicht und die Wasserhaltefähigkeiten der Böden nachhaltig zu verbessern, und so einen wirklich konstruktiven Beitrag zur Klimastabilisierung zu leisten.” (Zitat-Ende) Hier der Link zum gesamten Gutachten:

http://www.egm-international.com/wp-content/uploads/2012/06/gutachten8.pdf

Herr R., Sie schreiben noch, dass es im Internet Videos gibt, wie im Garagenversuch mit relativ einfachen technischen Mitteln Mischungen aus 3 Teilen Wasser und ein Teil Pflanzenöl nach dieser Methode zu einem stabilen Fluid wurden, welches dann einen einfachen Stromgenerator ohne Leistungsabfall stabil laufen lässt. Auch diesen Link will ich an dieser Stelle weitergeben:

http://www.holzgibtgas.com/viewtopic.php?f=82&t=7395

Herr R., vielen Dank für die Übermittlung dieser beiden Links. Ich kann nur hoffen, dass viele User diese im Internet aufsuchen werden, um damit zu erkennen, welches Spiel hier bei der Justiz gespielt wird. Andererseits ist es aber auch für die ermittelnden Behörden nun noch eine Chance, sich von der Existenz derartiger Technologien zu informieren: Immerhin geht dieses Schreiben ja durch die Kontrollinstanz der Justiz. Und vielleicht wird man sich dann auch daran erinnern, dass ich diese Thematik schon in meiner Verteidigungsschrift angab und mich diesbezüglich vor Gericht auch ausgelassen habe, denn gerade durch dieses Wissen, war ich immer in der Lage, all unseren Kunden das von ihnen bestellte Produkt mit genau den Eigenschaften zu liefern, wie die GFE-Group es ihnen in den Prospekten anbot. In erster Linie wollten wir es selbst kreieren – in zweiter Linie gab es dann den Plan B, wie hier angegeben.

Absender: H.G. aus Krölpa
Codename: watawa
Email vom: 19. Juni 2013 16:59

H., das ist ja Wahnsinn, von Dir hier wieder zu hören. Ich habe mich riesig darüber gefreut. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du über alles schockiert bist. Viele unserer Bekannten und Freunde wussten lange Zeit nicht, wo sich Silvia und ich überhaupt aufhalten. Wir sind sozusagen mitten aus dem Leben gerissen worden. Sicherlich musst Du Dir jetzt erst mal ein Bild darüber machen, was hier überhaupt passiert ist. Ich kann Dir nur sagen: Bilde Dir hier einfach Deine eigene Meinung über das System, in dem wir leben. Als Aussenstehende wirst Du es sicher nicht allzu leicht haben, all das zu verstehen, was auf meiner Website so alles besprochen wird. Am Besten wird es sein, wenn Du meine Verteidigungsschrift liest, die ebenfalls hier zu finden ist. Ja, wir haben wirklich zu Dritt viel Zeit miteinander verbracht. Ich erinnere mich gerne daran zurück. Es freut mich auch ungemein, dass wir bei Dir positive Erinnerungen wachrufen. Ich kann das aber nur zurückgeben. Ich glaube, wir haben niemals gestritten – oder ist das nur aus meinem Gedächtnis verschwunden? Auch wenn wir Beide hier und da mal unterschiedlicher Meinung waren, kam es meines Wissens niemals zu einem Streit. Ich kann mich auch noch erinnern, wie weh es mir tat, Dir sagen zu müssen, dass Dir der Arbeitsplatz nicht mehr zur Verfügung steht. Damals jedoch trug ich die Schuld – heute, nachdem man durch den Eingriff der Staatsanwaltschaft fast einhundert Menschen aus einem sozialversicherungspflichtigem Arbeitsverhältnis und ungefähr 4.800 Mitarbeiter aus einem freiberuflichem Beschäftigungsverhältnis entlassen musste, trage ich keine Schuld. Es tut mir für alle Betroffenen aufrichtig leid, dass es so kam. Wer hätte denn in diesem Staat daran geglaubt, dass man mir nichts Dir nichts eine Firma überfällt und diese dann in der Folge handlungsunfähig macht. Und das auch noch von Staats wegen. Einer der vielen Gründe, weshalb ich hier weiterkämpfe bis zum Sankt Nimmerleinstag. H., Du musst Dir die Frage nicht verkneifen, wie es uns, sprich Silvia und mir, geht. Rational gesehen kann ich mich ja nicht beklagen. Ich habe ein Dach über dem Kopf und werde hier auch mit Nahrung versorgt. Mein Leben hier fließt zwar nur dahin, aber ich lebe. Bei Silvia sieht das schon nicht so gut aus. Sie wurde zwar nach über zwei Jahren aus der Haft entlassen, aber nun steht sie da “draußen” mit Nichts. Bei Eurem Telefonat wird sie Dir das ja sicher erläutert haben. Ich würde so gerne helfen, doch man lässt mich nicht. Es scheint anscheinend viel wichtiger zu sein, mich hier hinter Gittern zu belassen, als dass man mir die Möglichkeit gäbe, Silvia und mir ein menschenwürdiges Leben zu verschaffen. Du hast diese Situation mit Deiner damaligen Situation mit Lee verglichen. Ich glaube, da liegst Du gar nicht so falsch. Wie geht es ihm denn jetzt überhaupt? Ich bekam ja nur noch mit, dass man ihn operierte und dann ging es auch lange Zeit gut. Unsere Wege trennten sich und somit fehlt mir diesbezüglich jedwede Information, gib mir da bitte mal eine Rückmeldung. Was mich aber auch brennend interessieren würde ist Dein Werdegang und wie es Dir geht. Darüber hast Du Dich in Deiner Email überhaupt nicht ausgelassen. Mein Kampfeswille wird dadurch gestärkt, weil Du in Deiner Email auch davon gesprochen hast, hinter uns zu stehen. Wohin unser Weg uns nun noch führen wird, das kann heute wohl keiner genau vorhersehen. Ich werde jedoch alles daran setzen, mir mit Silvia einen sorgenfreien Lebensabend aufzubauen – egal, wieviel Kraft mich das kosten wird. Also H., nochmals vielen Dank, dass Du Dich bei mir gemeldet hast. Ich hoffe, dieser Kontakt bleibt jetzt ein wenig länger bestehen. Ich freue mich schon auf Deine nächste Meldung. Dir und Deinen zwei Jungs wünsche ich nur das Allerbeste.

Absender: O.T.O. aus Plauen
Betreff: Das Wort zum Sonntag
Brief vom: 04.07.2013

Herr 0., vielen Dank für Ihren Brief, der mir auch zeigt, wieviel Engagement Sie in meinen Fall legen. Ich werde nicht umhin kommen, das ein oder andere aus Ihrem Brief zu zitieren. Sicher haben Sie dafür Verständnis. Sie erwähnen in Ihrem Brief, dass Sie meinen Mut und meine Aufrichtigkeit hochachten. Dafür erstmal Dankeschön. Ich will dies hier nicht unkommentiert dastehen lassen. Mut aufzubringen in einer solchen Situation dürfte wohl jedem Menschen gelingen, zumal der Drang nach Gerechtigkeit und Freiheit in uns allen steckt. Wenn man sich dieser entzogenen Werte nicht erwehrt, dann hat man sich selbst verlassen. Für mich stellt das mehr als nur eine Selbstverständlichkeit dar, es kommt schon in die Nähe eines Urinstinktes. Was meine Aufrichtigkeit angeht, so wehre ich mich doch nur deshalb, weil ich an der Wahrheit festhalte. Hätte ich die mir vorgeworfenen Straftaten begangen, dann würde ich heute nicht kämpfen, sondern mich dem stellen, was da auf mich zukommt. Ich würde definitiv dazu stehen. Auch das hat etwas mit Gerechtigkeit den Geschädigten gegenüber zu tun. Ich bin auch der festen Meinung, dass keiner einen solchen Mammutprozess mit Lügen und Verleumdungen überstehen könnte, zumal er sich immer wieder in Widersprüche und Lügengeschichten verstricken würde, die relativ schnell ans Tageslicht kommen würden. Wie naiv und “bescheuert” müsste ich sein, eine 358-seitige Verteidigungsschrift zu verfassen, wenn diese meine Aussage nicht der Wahrheit entsprechen würde? Wie naiv und “bescheuert” müsste ich sein, diese dann auch der Öffentlichkeit in dieser Form zu präsentieren? Mit der Wahrheit kommt man meist am Weitesten – so ein altes Sprichwort. Der Verfasser dieses Sprichwortes hat allerdings damals noch nicht an das deutsche Justizsystem gedacht, die aus einer Wahrheit ihre eigene Wahrheit formulieren, um dieser dann eine Alleingültigkeit zuzumessen. Ist es Ihnen schon aufgefallen, wie selten in der Bundesrepublik Deutschland von Fehlhandlungen und Fehl-Urteilen der Justiz die Rede ist? Das kann ja nicht sein, denn die deutsche Justiz ist unfehlbar. Entschuldigen Sie bitte meine ironischen Worte, aber auch das ist Wahrheit. Man mag es fast nicht glauben, aber es gibt für jeden Fall mehrere Wahrheiten. Bei einem halb gefülltem Glas Wasser heißt es, es ist halbvoll. Es heißt aber auch es ist halbleer. Was ist nun die Wahrheit? Halbvoll bedeutet bei der Justiz, man hat mit keiner Strafe zu rechnen. Halbleer heißt jedoch, sie werden bestraft. Es ist also immer Ansichtssache, wie man etwas interpretiert. Ein Richter, der Durst hat, wird mit einem halbleeren Glas nicht zufrieden sein. Ist er jedoch gesättigt, so akzeptiert er das halbvolle Glas. Vielleicht ist meine hier bildhafte Darstellung nicht die Beste; sie soll nur aufzeigen, dass es außer meiner Wahrheit auch eine andere gibt, die sich die Justiz so hinbiegt, wie es ihr am Besten passt. Die Justiz ist durstig.

Herr 0., Sie haben mir geschrieben, dass Sie ein Schreiben in Ihrer Rubrik “Das Wort zum Sonntag” veröffentlicht haben. Da es leider nicht jeder Leser meiner Website kennt, werde ich hier Auszüge weitergeben:

“(…) Viele Menschen sitzen unter großer Beachtung von Außen in den Psychiatrien und Knasten Deutschlands, so z.B. Gustl Mollath und Ernst Zündel. Heute soll hier ein Mann, der nicht all zu starke Beachtung hat, zu Wort kommen. Es ist Herr Horst Kirsten. Was mich an seiner Situation besonders anspricht, ist dass er ähnlich wie ich selbst in die Fänge des BRD-Regimes getrieben wurde. Es ist also für mich zumindest nachvollziehbar, was er schreibt und deswegen kommt er im Sonntagswort zu Wort. (…) Der Fall GFE: Eingebuchtet wegen alternativer Energie (…) Nicht nur Gustl Mollath wird weiter in der Irrenanstalt festgehalten, als sei nichts geschehen, nein, die unsägliche “Justizministerin”-Schaustellerin Merk hockt immer noch wie ein Protz unbehelligt auf ihrem Posten. Ein weiterer Fall (in diesem Falle Knast und nicht Irrenanstalt, aber das kann ja noch werden) ist der himmelschreiende Fall der Firma GFE in Nürnberg. (…) Auch Herr Kirsten sitzt weiterhin im Knast. Er hat sich mit einem besonders potenten Feind angelegt: Mit der Energie-Mafia. Die Energie-Mafia ist Teil des globalen Netzwerkes der Internationalen Finanzmafia, welche durch den Energiebetrug das wirtschaftliche Fundament für die rasant fortschreitende Globalisierung, die endlosen Kriege gegen die Menschheit und massive Umweltzerstörung legt. Ohne die Finanzmittel, welche die Energie-Mafia aus den Menschen saugt, würde das gesamte Kartell der Globalisten über Nacht zusammenbrechen. Aus diesem Grunde wird alles getan, um neue Energietechnologien, die seit über 100 Jahren existieren, zu sabotieren.” (Zitat-Ende)

In der Folge veröffentlichten Sie, Herr 0., dann noch meinen ersten offenen Brief, den ich bereits im Jahre 2011 zu verbreiten versuchte. Am Inhalt hat sich bis heute nichts geändert. Es folgte dann noch ein weiterer offene Brief. Beide sind in meiner Verteidigungsschrift auf dieser Website zu finden. Herr 0., leider ist das Interesse der Öffentlichkeit im Bereich der erneuerbaren Energien nicht so stark ausgeprägt, wie ich es ursprünglich erhofft hatte. Auch bei den Regierenden ist man in diesem Bereich auf beiden Ohren mehr als taub. Hier werden Gesetze verabschiedet, bei denen man sich nur an den Kopf greifen kann. Die wirklichen Probleme der Bürger werden nur schön geredet und/oder komplett unterdrückt. Das Schlimme daran, ist jedoch die Tatsache, dass man den Bürgern versucht, Dinge klar zu machen, die de facto erlogen sind. Da redet keiner von einem Betrug. Tagtäglich werden wir von unserer Regierung betrogen, was das Zeug hält und keiner lehnt sich dagegen auf. Zumindest nicht in sichtbarer Form. Mittlerweile könnte ich schon fast ein Buch darüber schreiben, wie die Bürger gerade im Bereich der Energiegewinnung und -verwertung über den Tisch gezogen werden. Wir könnten schon Jahre, wenn nicht sogar schon Jahrzehnte unsere Energie (Treibstoff, Heizung, Strom) fast zum Null-Tarif haben. Das wäre allerdings ein riesig großer Einschnitt in die bestehenden Wirtschaftsstrukturen – aber auch im Staatshaushalt.

Herr 0., Sie entschuldigen, leider konnte ich bis zum heutigen Tage Ihre mitgeschickte Kopie einer Bürgerklage an das Bundesverfassungsgericht nicht komplett verstehen. Hier wird auf so viele Paragraphen verwiesen, die ich hier nicht einsehen kann. Aber eines ist ganz sicher: Es hat in mir viele Fragen aufgeworfen. Ob die Beantwortung dieser meiner Fragen eine Auswirkung auf unseren Prozess hat, vermag ich an dieser Stelle nicht zu sagen. Dennoch kann ich es mir nicht verkneifen, auch aus dieser Bürgerklage zu zitieren:

“(…) Hiermit wird Bürgerklage auf abstrakte Normenkontrolle auf der Grundlage des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland Artikel 1, 19 Abs.2 & 25 in Verbindung mit § 90 Abs.l des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes (BGBl.1951 I S.243ff) in Verbindung mit dem Änderungsgesetzes des BVerfGG 21.07.1956 BGBl. S.626ff) im Stand von 2013 eingelegt. Die abstrakte Normenkontrolle soll die Vereinbarkeit innerdeutschen Rechts, hier das Grundgesetz insbesondere die 1990 neu gefasste Präambel desselbigen, mit dem überpositiven Recht, hier insbesondere den Menschenrechtspakten-Internationaler Pakt über wirtschaftliche und kulturelle Rechte (BGBl. II 1973 S.1570ff) und Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (BGBl. II 1973 S.1533ff) aus dem Jahr 1966 (festgeschriebene Form des Völkerrechts seit 1976) insbesondere dem in den jeweiligen Artikeln 1 festgehaltenen Selbstbestimmungsrecht der Völker feststellen. (…) Unter der Beachtung der seit 2013 bestehenden Mitgliedschaft Deutschlands im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen wird beantragt festzustellen:

1. Wann hat der Akt stattgefunden, mit dem sich das Deutsche Volk mit seiner verfassungsgebenden Gewalt das Grundgesetz gegeben hat? (Textausschnitt neue Präambel: … hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.)

2.Wann fand dieser verfassungsgebende Akt statt und wo ist er festgehalten?

3. Wer oder was ist das gesamte deutsche Volk, das in der neuen Fassung der Präambel angesprochen wird? (Textausschnitt aus neuer Präambel: Damit gilt das Grundgesetz für das gesamte deutsche Volk.)

4. Welch ein Unterschied stellt das deutsche Volk zum gesamten deutschen Volk dar?

(…) (Es folgen noch weitere Fragen, die ich hier nicht weiter aufführen will, da es ansonsten zu tief in diese Materie gehen würde – ein Satz will ich den Lesern jedoch nicht vorenthalten:) So teilte auch der Regierungsamtsrat Rudolph vom Berliner Verfassungsgerichtshof unter VerfGH TgbNr. 1-6/05 folgendes mit: “dass … eine schriftliche Zustimmung durch die Allierten Befreier des deutschen Volkes vorzulegen bzw. einzuholen, die Zulässigkeit zur Erhebung von Gerichtskosten zu klären, Rechtsverordnungen, Gesetze und Befehle für Berlin und Deutschland als Ganzes und den Deutschlandvertrag für nichtig zu erklären, liegt außerhalb der gesetzlichen Befugnis des Verfassungsgerichtshofes des Landes Berlin.” (Zitat-Ende)

Herr 0., ich hoffe für Sie, dass Sie überhaupt eine Antwort auf Ihre eingereichte Bürgerklage erhalten. Aber wie es so immer ist, wird man versuchen, sich aus der Affäre zu ziehen. Es ist schon sehr betrüblich, wenn man sieht, dass die Bundesrepublik Deutschland als Firma eingetragen ist, wie auch hier das Landgericht Nürnberg-Fürth. Darauf werde ich in einer anderen Antwort zu sprechen kommen. Also, Herr 0., nochmals vielen Dank für Ihre Zuarbeit, die hoffentlich irgendwann auch fruchtbar sein wird.

Absender: D.U.F.Seh. aus Schwabach
Codename: Emil und Emma
Email vom: 20. Juli 2013 15:23

Ich bin sehr erfreut über Ihre Email. So wie ich das sehe, sind Sie auch Geschädigte der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Es hat der Justiz leider nicht gereicht, die Verantwortlichen der GFE wegzusperren, nein, sie musste auch die Kunden der GFE an das Existenzminimum bringen. Sie gehören leider dazu. Für die Justiz wäre es ein Leichtes gewesen, den Geschäftsbetrieb der GFE nach dem 30.11.2010 weiterlaufen zu lassen. Es ist umso schlimmer, wenn man sich dessen bewusst wird, dass zum damaligen Zeitpunkt nur ein Verdachtsmoment im Raume stand. Aber anscheinend war man sich von staatlicher Seite schon damals sicher, dass diese Firma auf alle Fälle “verbrannt” werden muss. Viele an diesem Fall unbeteiligte Juristen haben sich über die Schnelligkeit gewundert, wie man diese Firma durch zwangsweise herbeigeführte Insolvenzen in Schutt und Asche legte. Wenn man bedenkt, dass man damals (auch heute noch) keine faktischen Beweise für einen Betrug nachweisen kann, so darf man sich auch fragen, wer von wem hier eigentlich betrogen wurde. Herr und Frau Sch., ich werde all meine Kraft dafür einsetzen, dass Geschädigte wie Sie wieder zu ihrem Recht kommen. Leider ist mein Kampf insofern eingeschränkt, weil man mich eben hinter Gittern lieber sieht als da “draußen”. Denn draußen könnte ich innerhalb kürzester Zeit Beweise erbringen, die die Unschuld aller Angeklagten sofort belegen könnten. Das ist mir aber hier “drinnen” verwehrt. Jetzt könnte man ja meinen, ich müsste dies doch auch von hier steuern können, was mitnichten der Fall ist. Ich werde hier in allen Bereichen derart kontrolliert, dass man schon meinen könnte, man hätte es hier mit einem Schwerstverbrecher zu tun. Wenn ich nur einen einzigen Beweis in meinem Schriftverkehr benennen würde, dann liefe ich Gefahr, dass dieser ebenfalls beschlagnahmt, entfernt oder vernichtet wird, wie dies in der jüngsten Vergangenheit schon mehrmals der Fall war. Das nennt man dann ein rechtsstaatliches und faires Verfahren. Aber die Prozesstage sind noch nicht gezählt. Es werden sicher noch einige Dinge zur Sprache kommen, die dem “hohen” Gericht nicht so gefallen werden. Mein Ziel ist es, wie ich es schon in meiner Verteidigungsschrift zum Ausdruck brachte, einen Freispruch zu erreichen, damit dann der Freistaat Bayern, als Arbeitgeber dieser Justiz, für die Schäden aufkommen muss, die man den Mitarbeitern, den Kunden, der GFE-Group und den Angeklagten zugefügt hat. Es ist hier meiner Meinung nach immer noch ein rechtwidriges Verfahren.
Sie, Frau und Herr Sch., sind mit unserem Fall sicher schon mehr vertraut, denn Ihr Codename ist lt. Ihren Angaben identisch mit den Kosenamen, die wir den BHKWs in der Forschungsabteilung gegeben haben. Insofern darf ich davon ausgehen, dass Sie mit jemandem Kontakt haben, der unmittelbar mit unserer Technologie befasst war. Dann wissen Sie ja auch, dass unsere Prospektangaben den Tatsachen entsprachen. Das durften wir hier vor Gericht niemals selbst darstellen. Es wäre ja auch zu einfach gewesen. Ihrem Wunsche, dass wir zukünftig regelmäßig Kontakt halten sollten, komme ich gerne nach. Ich verlasse mich da auf Sie, dass Sie mir weiterhin die Daumen drücken und freue mich schon auf die nächste Nachricht von Ihnen.

Absender: F.K. aus Sindelfingen
Codename: Firat
Email vom: 22. Juli 2013 11:52
Betreff: Allgemeine Fragen

Herr F., gerne beantworte ich Ihre in Ihrer Email aufgeführten Fragen, die ich allerdings hier im Einzelnen zitieren muss, damit auch andere Geschädigte, mit sicher den gleichen Fragen, damit etwas anfangen können. Dennoch möchte ich mich bei Ihnen für diesen Fragenkatalog bedanken, da ich damit auch das beisteuern kann, was mir hier aus der U-Haft möglich ist. Ich zitiere hier Ihre Email:

“(…) Hallo, ich habe ein paar Fragen und hoffe, dass ich vielleicht hier Antworten erhalte. Ich habe 2010 in die GFE mbH 35.000 Euro eingezahlt in der Hoffnung, dass ich eine bestimmte Summe im Monat wieder zurück erhalte. Doch alles ist schief gelaufen. Die Firma GFE ist weg vom Fenster und mein Geld genau so. Wie hoch besteht die Chance, dass man sein eingezahltes Geld zurück erhält? Wie muss ich vorangehen? An wen muss ich mich wenden? Wie ist die momentane Situation der GFE mbH? Wie sind die gerichtlichen Fortschritte?” (Zitat-Ende)

Herr F., ich kann aus Ihren Fragen erkennen, dass Sie durch den Kauf eines BHKWs anscheinend in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen sind. Das lag niemals in der Absicht der GFE und auch nicht in der Absicht der hier angeklagten Personen – dessen können Sie versichert sein. Dass Sie, so wie wir, in dieser Weise geschädigt wurden, das kann man nur der hier “schlampig” ermittelnden Staatsanwaltschaft anlasten, wobei diese auch großen Wert darauf legte, nach der Verhaftungsaktion die Firmengruppe der GFE so schnell als möglich in den Konkurs zu bringen, was ihr unterm Strich auch gelang. Sie haben im Übrigen nicht in die GFE 35.000 Euro investiert, sondern Sie haben sich einen Sachwert in Form eines BHKWs erkauft. Dieser Sachwert, der nicht im Eigentum der GFE-Group war, (er war ja nur angepachtet), wurde nicht an Sie herausgegeben und Sie wurden sicher, wie andere Kunden auch, vom Insolvenzverwalter nicht auf Ihren Eigentumsvorbehalt hingewiesen. Die GFE-Group führte eine Liste, die im EDV-Systemersichtlich war, wonach jedem Käufer eines BHKWs ein BHKW zugeordnet wurde. Sicher können Sie auf Ihrer Auftragsbestätigung noch die BHKW-Nr. ersehen. Heute bestreitet der Insolvenzverwalter von dieser Zuordnungsliste etwas gewusst zu haben. Aus diesem Grund hat er fremdes Eigentum einfach mit in die Insolvenzmasse der GFE genommen, was er niemals hätte tun dürfen. Zusätzlich sorgte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dafür, dass keine Pachtzahlungen an die Kunden mehr möglich waren, indem sie alle Konten der GFE-Group blockierte und somit keinen ordentlichen Geschäftsbetrieb mehr zuließ. Somit stand einer kommenden Insolvenz nichts mehr im Wege – und das, obwohl alle Firmen der GFE-Group finanziell gesund waren. Hätte man die GFE-Group weiter arbeiten lassen, dann würden Sie heute noch Ihre monatlichen Pachtzahlungen erhalten – und das wäre auch für 20 Jahre gewiss gewesen. Immerhin wollten wir Sie am Gewinn aus den Erlösen Ihres BHKWs teilhaben lassen. Ihre damalige Entscheidung ein BHKW zu kaufen war richtig. Es konnte nur keiner erahnen, zu was die Staatsorgane imstande sind, wenn wirtschaftliche und politische Interessen angekratzt werden. Heute sind wir alle ein Wenig schlauer. Das bringt uns aber nicht auf den Stand des 30.11.2010 zurück. Die Chance, dass Sie Ihr Geld zurück erhalten, ist lt. einer Aussage des Insolvenzverwalters anläßlich einer Gläubigerversammlung minimal. Er sprach da von einer Rückerstattungsquote von 3%, was in Ihrem Falle einer Summe von 1.000 Euro entsprechen würde. Das ist meines Erachtens lächerlich und hilft keinem wirklich weiter. Auch was die einzelnen Finanzämter da mit den Geschädigten machen, grenzt schon an Betrug am Steuerzahler. Die von uns vereinnahmten Umsatzsteuer wurden immer regelmäßig und in voller Höhe an das Finanzamt bezahlt. Jetzt stellen sich die einzelnen Finanzämter derart auf, auf wundersame Weise auch mit unterschiedlichen Begründungen, und fordern die an die Geschädigten ausgezahlte Umsatzsteuer wieder zurück oder zahlen sie erst gar nicht aus. Auch hier müsste mal ein Musterprozess geführt werden, denn die Voraussetzungen für eine Umsatzsteuerrückerstattung sind von allen Geschädigten erfüllt worden. Es gibt überhaupt keinen plausiblen Grund für die Einbehaltung. Hier wäre sicher ein großer Teil des Kaufpreises wieder einbringbar. Jetzt besteht für Sie natürlich auch die Möglichkeit einer Klage gegen den Verursacher Ihrer Schädigung. Da sollten Sie aber ganz vorsichtig sein. Es gibt viele Anwälte, wobei ich diesen Berufsstand hier nicht verunglimpfen will, die geradezu darauf aus sind, von Ihnen ein Honorar zu erhalten. Viele Anwälte haben diese Situation dazu genutzt von den Geschädigten weiteres Geld einzufordern, und das, obwohl diese Anwälte von der Sinnlosigkeit im Voraus wussten. Es gibt sogar den ein oder anderen Anwalt, der damit mindestens eine Million, wenn nicht sogar mehr, verdient hat. Dennoch hat keiner seiner Mandanten jemals einen einzigen Cent gesehen. Der Erfolg war gleich Null.
Weiter geht es mit der Anmeldung seiner Ansprüche beim Insolvenzverwalter. Wenn ein Insolvenzverwalter als erste Amtshandlung sich vom Konto der GFE fast eine halbe Million Euro als “Vorab-Honorar” entnimmt und dann die Gebühren der Gerichtsvollzieher und Gerichte sowie anderer Behörden begleicht, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass das Geld der GFE-Group wie bei den Leichenfledderern verteilt wurde. Der geschädigte Kunde hat weder sein BHKW noch irgendeinen Cent gesehen. Wenn Sie eine Klage erwägen, so sollten Sie im Voraus wissen, wen Sie überhaupt verklagen wollen. Wer war der Verursacher Ihres eingetretenen Schadens? Ich will Sie nicht davon abhalten evtl. gegen mich und die anderen Mitbeschuldigten eine Schadensersatzklage anzustrengen – wenn Sie fest daran glauben, es tun zu müssen. Bedenken Sie bitte dabei, dass der Vater Staat mir und sicher auch den weiteren Angeklagten schon alles genommen hat, was man uns nur nehmen kann. Was nutzt Ihnen also eine Klage, wenn Sie am Ende einen nackten Mann vor sich haben? Sollten Sie jedoch einen anderen Verursacher erkennen, dann sollten Sie sich nicht scheuen, dort Ihren Schaden einzuklagen. Aber in jedem Falle denken Sie bitte daran: Die lachenden Dritten sind meist die Anwälte und die Behörden, die trotz Aussichtslosigkeit Ihrer eingereichten Klage von Ihnen hohe Honorare und Gebühren abfordern. Ich für meinen Teil werde hier im Strafprozess alles mir Mögliche tun, um einen Freispruch zu erreichen (wenn dies in diesem Rechtssystem überhaupt noch möglich ist) und danach den Freistaat Bayern als Verursacher auf Wiedergutmachung bei allen Geschädigten auffordern. Bezüglich Ihrer Umsatzsteuer kann ich Ihnen hier aus dem Knast heraus nur wenig weiterhelfen. Vielleicht kann Ihnen Herr Engelbrecht von der RSW Steuerberatungsgesellschaft in Bamberg/Hallstadt weiterhelfen. Diese Steuerberatungsgesellschaft war zu “Lebzeiten” für die GFE tätig. Die momentane Situation der GFE-Group sieht leider mehr als düster aus. Nachdem die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die GFE-Group bewusst in einen nicht erforderlichen Konkurs führte, tun jetzt die Insolvenzverwalter ihr Übriges, was die Vermutung keimen lässt, dass am Ende nichts mehr für die Käufer der BHKWs vorhanden ist. Ich sprach ja schon von Leichenfledderei. Herr F., Sie wollten noch wissen, wie weit die Verhandlung hier vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth ist. Nun, da kann und will ich Sie nur auf mein Prozess-Tagebuch verweisen. Ungeachtet der Tatsache, dass es im Prozess offensichtlich ist, dass man durch suggestive Fragestellungen uns einen Tatbestand nachweisen will, sprechen auf der anderen Seite doch etliche Beweise dafür, dass dem nicht so ist. Leider versucht das Gericht sich an diesen Beweisen vorbei zu mogeln. Aber der Prozess ist noch nicht zu Ende. Nun hoffe ich doch, dass ich all Ihre Fragen beantworten konnte, auch wenn Sie Ihnen sicher nur ein Wenig weiterhelfen können. Ich wünsche Ihnen viel Glück und bitte hoffen Sie wie viele andere darauf, dass dieser Prozess im Sinne aller Geschädigten ein Ende findet, denn nur dann haben wir alle eine Chance auf Wiedergutmachung seitens des Freistaates Bayern, als verantwortlicher Arbeitgeber der hiesigen Justiz.

Absender: T.W. aus Lübeck
Codename: Hr. Balance

Email vom: 20. Juli 2013 07:47
Betreff: allgemein ihre lage

Herr W., Ihre Email ging mir richtig nahe. Es tut mir aufrichtig leid, dass Sie in eine solche Lage geraten sind und nun am Existenzminimum leben müssen, wie viele andere von der Staatsanwaltschaft Geschädigte. Sie schreiben, dass es Ihnen leid tut, dass in unserem sogenannten demokratischen freiheitlich angepriesenen Land Derartiges geschieht. Sie bringen auch Ihre Hilflosigkeit den Medien gegenüber zum Ausdruck, die nur das senden, was der Lobby zum Nutzen dient. In diesem Punkt schwimmen wir auf einer Welle. Es stellt sich wirklich die Frage, was man als Einzelner noch dagegen tun kann. Man ist hier der Willkür der Justiz ausgesetzt und es kümmert sich keiner darum, ob dies auch in einem rechtsmäßigen Verfahren geschieht. Das Einzige, was wir alle tun können ist, diese Ungerechtigkeit so nach und nach der Öffentlichkeit nahe zu bringen. Das ist u.a. auch der Grund, weshalb ich mich diesem Medium, dem Internet, bediene. Leider ist meine Seite aber nicht so bekannt, dass sie die gesamte Öffentlichkeit erreicht. Ich würde sogar sagen, es ist nur ein ganz winzig kleiner Teil. Was Sie für mich tun können, ist einfach nur diese Website weiter bekannt zu machen, damit so nach und nach immer mehr Menschen lesen können, was hier geschieht. Und das alles unter dem Deckmäntelchen, es würde zum Wohle der Gesellschaft geschehen. Herr W., Sie schreiben, Sie müssten jetzt mit nur einem bescheidenen Gehalt auskommen und dennoch bieten Sie mir an, mtl. 20 Euro zukommen zu lassen. Dafür erstmal vielen Dank. Aber bitte tun Sie es nicht. Alles was bei mir ankommt, wird gepfändet und dafür soll Ihr “gespendetes” Geld nicht verwendet werden. Die Justiz hat schon im Vorfeld dafür Sorge getragen, dass ich hier in der JVA nur mit dem Notwendigsten ausgestattet bin. Alles andere lässt man nicht zu. Hier in der JVA gehe ich einer Tätigkeit nach und erhalte dafür ein “Gehalt” von ca. 140 bis 200 Euro im Monat, wobei man mir den größten Teil wegpfändet. Ich bin ja heilfroh, dass mir das verbliebene Geld für Hygiene-Artikel und Tabak, sowie Instant-Kaffee reicht. Außerdem muss ich auch für die Farbbänder (für die Schreibmaschine) finanziell aufkommen. Ohne diese wäre ich nicht in der Lage, mit den Menschen da “draußen” zu kommunizieren. Dennoch komme ich irgendwie über die Runden.
Ich war sehr beeindruckt von Ihrer Aussage, Sie haben niemals den Ruhm oder die Aufmerksamkeit gesucht, geschweige denn, an manigfacher Geldvermehrung gearbeitet, da Sie das nicht als Sinn Ihres Lebens ansehen. Dennoch haben Sie im Allgemeinen Menschen um sich herum, die Sie als überzeugte Idealisten der jüngeren Generation bezeichnen. Lt. Ihrem Schreiben setzen sich diese Menschen mit erneuerbaren Energien, Nullpunkt-Energien und so einigem mehr auseinander. Ich darf Ihnen sagen, Sie sind ein glücklicher Mensch, denn Ihre Aussage sagt mir, dass Sie sich mit Menschen umgeben, die Ihrem Charakter nahe kommen und damit auch eine kleine Veränderung in dieser Welt bewirken können. Grüßen Sie diese Menschen bitte von mir und sie sollen nicht aufgeben, an ihren Idealen weiterzuarbeiten. Vielleicht ist das wirklich auch eine Möglichkeit, diesen Menschen die Geschichte der GFE-Group nahezubringen.
Wenn Sie Herr W., meine Website auf anderen seriösen Homepages ansprechen können, dann wäre ich Ihnen zu großem Dank verpflichtet. Machen Sie sich über meine “schwere Zeit” hier drinnen nicht allzu viele Gedanken. Logisch lässt ein so langer Haftaufenthalt, den man unschuldig absitzen muss, Zweifel aufkommen an der Gerechtigkeit, an der Fairness und anderen edlen Tugenden. Mehr oder weniger musste ich mein Bild einer “ordentlichen” Republik revidieren. Meine Gedanken sagen mir sogar, dass wir von anderen Staatssystemen nicht sehr weit weg sind. Wir können es aufgrund des Reichtums dieses Staates nur weitaus besser verbergen. In den Nachrichten hört man fast täglich, wo und wer wieder als “Staatsfeind” bezeichnet wird und man steckt diese Leute sofort ein. Hauptsache, sie können nichts mehr tun, was die Interessen der Wirtschaft und der Politik stören könnte. In diesem Punkt darf sich die Bundesrepublik Deutschland auch nicht aus der Verantwortung ziehen. Hier geschehen solche Vorfälle nur unbemerkt von der Öffentlichkeit und keiner nimmt Notiz davon.
Wenn Sie meinen Kampf hier als einen Versuch bezeichnen, mich mit den Problemen dieser Welt auseinander zu setzen und Lösungen zu präsentieren, dann kann ich nur sagen: Das ehrt mich. Ich muss jedoch widersprechen: Sicher kann ein Einzelner nicht alle Probleme dieser Welt an den Pranger bringen – auch oder schon gar nicht: ICH. Meine Intension ist es lediglich, die Öffentlichkeit von der Problematik der Energie-Politik zu informieren. Seit Jahrzehnten wird der Bürger durch die Regierung und die Energiekonzerne mehr als nur abgezockt. Diese Branche ist eine von wenigen, in der man Milliarden vereinnahmen kann ohne eine wirkliche, sondern nur eine vorgeschobene Begründungen hierfür zu haben. Dieses Geschäft lässt man sich nicht wegnehmen, koste es was es wolle. Die weltweite Energiegewinnungs-Technologie ist schon imstande, allen Bürgern Energie fast zum Null-Kosten-Faktor zu liefern. Das wird logischerweise von den Regierenden unter dem Teppich gehalten und wenn man dann einen erwischt, der sich nicht an diese Spielregeln hält, dann muss dieser eben darunter leiden und Sie, Herr W., sagen es richtig, im schlimmsten Falle muss derjenige um sein Leben fürchten. Was ist in einer solchen Welt denn schon ein einzelnes Menschenleben wert, wenn man auf der anderen Seite in Kauf nimmt, durch falsche Energiepolitik (hier spreche ich insbesondere die Atom-Politik an) Millionen von Menschenleben in Kauf genommen werden, nur der Macht und des Profites wegen. Meiner Meinung nach ist es im Moment kurz vor Zwölf. Wenn wir nicht jetzt handeln, wann dann? Die GFE-Group konnte mit ihrem Produkt sicher nicht die Welt retten. Sie hätte allerdings hierzu einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet. Um ehrlich zu sein: Darauf waren wir alle stolz. Herr W., ich danke Ihnen für Ihr Schreiben und hoffe bald wieder von Ihnen zu hören.

Absender: G.K. aus Kaltbrunn
Email vom: 15. Juli 2013 11:17
Betreff: Das neue Geld sind Kilowattstunden!!

Auch ich möchte diese Antwort so beginnen, wie Du es in Deiner Email getan hast: Mein Freund G., wir kämpfen weiter. Also erstmal vielen Dank für Deine netten Worte und Hinweise in dieser Email. Du beschreibst hier die Situation, dass jeder logisch denkende Mensch, der auch mit einem Freiheitsbewusstsein ausgestattet ist, niemals einen Personalausweis beantragen würde, wenn er all das wüsste, was Du in dieser Email angegeben hast. Ich möchte, dass Du das bitte nicht falsch verstehst: Ich glaube Deinen Aufzeichnungen, bin aber mehr oder weniger in dieser Sache ein Laie, der nicht beurteilen kann, welche Auswirkung das alles für mich haben kann, wenn ich mit diesen Argumenten hier vor Gericht aufwarte. Es mag sein, dass die BRD nicht das ist, was sie uns vorgibt. Mittlerweile habe ich ja auch erfahren, dass die BRD als Firma im Handelregister Frankfurt eingetragen ist. Dennoch vermag ich nicht abzuschätzen, ob wir damit als staatenlos anzusehen sind. Deine Behauptung “Ein staatenloser Richter richtet gegen einen Staatenlosen” würde ich gerne in mir aufnehmen – mir fehlt aber die Argumentationskette und das Wissen hierzu. Leider sind mir hier in der JVA nicht alle allgemein zugänglichen Informationsquellen, wie z.B. das Internet, erlaubt, obwohl das GG hier etwas anderes aussagt. Insofern würde ich mich vor Gericht mehr der Unglaubwürdigkeit aussetzen. Das darf in keinem Falle geschehen. Ich habe hier in der Haftanstalt vor ca. 2 Jahren jemanden kennen gelernt, der die BRD als Staat nicht akzeptierte. Er sah das Deutsche Reich noch als legitime Regierung an. Dieser Mann sollte nur ein paar Wochen (wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe) hier absitzen. Beim Haftrichter gab er an, dieses Gericht nicht zu akzeptieren und man verwies ihn dann aus dem Gerichtssaal. Leider verlor ich dann den Kontakt zu diesem Häftling, erfuhr allerdings über sieben Ecken, dass man ihn fast ein dreiviertel Jahr noch in Haft beließ. Er lief sogar Gefahr, dass man ihn als psychisch erkrankt einstufen lassen wollte. Also, G., sei mir nicht böse, ich finde Deine Ausführungen diesbezüglicher Art sehr interessant und lese diese auch, wie auch die anderen, die mit dieser Thematik an mich herangetreten sind. Bitte höre nicht auf, mir solche Infos zukommen zu lassen, denn ich bin davon überzeugt, dass sich dieses Thema früher oder später nicht mehr verheimlichen lässt und darauf will ich gefasst reagieren können. Ich freue mich jedenfalls auf Deine nächste Email. Zum Glück dürfen wir unsere Meinung ja noch frei äußern in diesem “Staat” .

Absender: A.Sch. (Schweiz)
Email vom: 12. Juli 2013 15:23
Betreff: GFE

Hallo Herr Sch., vielen Dank für die mir durch diese Email angebotene Hilfe. Es ist wohl richtig, dass Sie in Ihrem Journal schon des Öfteren über den “GFE-Skandal” berichtet haben. Da ich Ihr Journal nur dreimal in der Anfangszeit erhalten habe (mir fehlen die finanziellen Mittel für ein Abo) kann ich nicht bestätigen, ob dies, wie Sie es hier angeben in wohlwollendem, sachlichen Stil erfolgte. Vielmehr erhielt ich von einem meiner Briefkontakte eine Kopie eines Interviews mit einem Herrn RA Busko, dass in Ihrem Journal ohne Einwände abgedruckt wurde. Hier wurden wissentlich falsche Fakten wiedergegeben, wie z.B. dass ich schon längst wegen Betruges verurteilt wäre, die mich an der Sachlichkeit Ihrer Berichterstattung zweifeln lassen. Es ist richtig, ich will diesen Kampf um die Gerechtigkeit nicht alleine führen, vielmehr bin ich dankbar für jeden, der sich diesem Gedankengut anschließt.
Wenn ich geschrieben habe, dass ein Großkonzern der Energiebranche die BHKWs der GFE aufgekauft hat, so ist dies einer Internetmeldung zu entnehmen. Gehen Sie bitte davon aus, dass all diese BHKWs Ihnen sicher nicht zur Verfügung stehen können und man mir mit Sicherheit nicht mitteilen wird, an welchen Plätzen man diese aufgebaut hat. Alle anderen noch auf dem Firmengelände der GFE befindlichen BHKWs wurden während meiner U-Haftzeit durch Zuckerfüllungen in die Tanks unbrauchbar gemacht – besser gesagt: vernichtet. Die Justiz scheint hier wirklich ganze Arbeit geleistet zu haben, denn im Endeffekt sind keine BHKWs mehr vorhanden, an denen wir unsere Unschuld beweisen könnten. Ich berichtete schon ausführlich über die vielen Vorkommnisse bzgl. der vorhandenen BHKWs auf dem Firmengelände, auf den Standplätzen, im Hamburger Hafen und dergleichen. Diesbezügliche Ermittlungen wurden zwar aufgenommen (oder nicht) und verliefen mehr oder weniger im Sande.

Herr Sch., seien Sie mir bitte nicht böse, aber mit Schreiben vom 22.11.2011 haben Sie meine Bitte um Hilfestellung abgelehnt. Sie betonten, dass Sie grundsätzlich keine polemischen Inhalte publizieren werden und verwiesen mich auf Ihre Erfahrungswerte mit Mike Brady von Perendev. Sie machten mir auch eindrucksvoll klar, dass man Schuld und Unschuld nicht so genau definieren kann, wie das die Öffentlichkeit gerne hätte. Sie werfen Mike Brady vor, er habe massive unternehmerische Fehler gemacht, wie zum Beispiel, dass er Gelder für die Bestellung von Perendev-Motoren entgegengenommen hat, diese dann für seinen Bürobetrieb und seinen aufwendigen Lebensstil usw. verwendet habe. Sie sprachen in diesem Zusammenhang auch von dort entstandenen Finanzlücken, die durch neue Investoren wieder gedeckelt werden sollten. Herr Sch., hätten Sie sich mit dem Fall der GFE-Group wirklich intensiver auseinandergesetzt, dann hätten Sie relativ schnell bemerkt, dass die GFE-Group zwar Kaufpreiszahlungen entgegen genommen hat, diese aber in erster Linie für die Erbringung unserer Bringschuld aufgewendet hat. Natürlich wurden aus unseren Gewinnen auch die Betriebskosten bestritten. Aber ich verweise eindringlichst darauf, dass lediglich eine Entnahme von max. 2% vorlag, die den Inhabern der GFE ausgezahlt wurden. Sie werden sicher nachvollziehen können, dass ich Ihrem Hilfsangebot nicht näher treten will, da auch Sie sich in die Reihe der Vorverurteilungen einreihen, vielleicht auch nur unbewusst. Belassen wir es am Besten so, wie Sie es in Ihrem o.a. Brief als Schlusssatz formulierten. Sie offerieren mir darin, nach meiner Freilassung ein Interview herbeizuführen, welches sich dann nur auf die technologischen Vorhaben bezieht. Ich bin nach wie vor bereit dazu.

Dennoch bin ich bestrebt, Ihnen neue Lesergruppen zuzuführen, da Sie sich als einer der wenigen Verlage insbesondere um solche Technologien verdient machen. Für ein Abo sollten die User auf folgende Website gehen: www.jupiter-verlag.ch oder www.borderlands.de

Absender: Hans-Jürgen Ahlers aus Celle
Email vom: 15.Juli 2013
Betreff: Eingebuchtet wegen alternativer Energie – Offener Brief aus der Justizvollzugsanstalt Nürnberg

Hallo Hans-Jürgen, erstmal wieder recht herzlichen Dank für Deine o.a. Email, die mir weitere Informationen bzgl. der Website des Honigmannes liefert. Da hat anscheinend ein Herr G. behauptet, es gäbe keine Motoren, die mit Rapsöl oder gar mit verdünntem Rapsöl Strom erzeugen könnten. Ihm wurde dann folgendes geantwortet – ich zitiere:

“(…) Also, ein bekannter Handwerker von mir, hat sich ca. 1998 die erforderlichen Leitungen usw. seines ollen Transit Diesels auf Pflanzen-(Raps-)ölverträglichkeit umbauen lassen. Damals kostete der Liter billiges Pflanzenöl (…) irgendetwas zwischen 30-50 Pfennige, also ca. 16-26 Eurocent/Liter im Aldi oder Lidl. Und der hat das Zeug pur getankt. Hatte immer etliche Gebinde a geschätzte 6-12 Ein-Liter-Pullen dabei. Der Motor lief problemlos. Und da ein Motor (…) auch eine Batterie laden kann, gehe ich einfach mal ganz schwer davon aus, das er dann auch in der Lage ist, Strom zu erzeugen. Den Rest Ihres Briefes an Herrn Kirsten erlaube ich mir mal so zu übersetzen: “Du bist schuld, dass ich immer noch nicht umsonst z.B. Tanken, Kochen oder Strom erzeugen kann. (…)” Und sonderlich “liebevoll” erscheint mir Ihr Schreiben an Herrn Kirsten ganz und gar nicht, eher ein wenig perfide, narzistisch (?) und auf mich persönlich sehr abstossend “umerzieherisch” und in eine “neue Form” der Anklage und Intoleranz gekleidet, die in Wahrheit sich in keinster Weise von den althergebrachten “Techniken” unterscheidet. Ihr Zitat: “Eigentlich ist das Verhalten, Wissen für sich zu behalten, ein Verbrechen an der Menschheit.” … würde ich für mich in etwa so formulieren: “Schade, das Sie Ihr Wissen nicht mehr mit anderen teilen, das würde mich und die Anderen sehr freuen. Vielleicht möchten Sie in einem ruhigen Moment mal darüber nachdenken, ob Ihnen Ihre Einstellung nicht evtl. selbst auch ein viel wertvolleres Gefühl der “Befriedigung” und des Glücks bringt, wenn Sie die Freude und Anerkennung Ihrer Mitmenschen ausgelöst durch Ihre eigene Offenheit erleben?” Ob und inwieweit das überhaupt in der Form und vor allem in dem Zusammenhang auf Herrn Kirsten zutrifft, ist in erster Linie nicht mehr als eine Unterstellung. Das Menschen innerhalb unseres Wirtschaftssystem auch geschäftstüchtig sein müssen und im Vertrieb sich schnell unsaubere Dinge einschleichen können, weiß ja wohl jeder, der schon mal ein bisschen tiefer im Arbeitsleben involviert war/ist. Und es gibt sehr vielfältige Möglichkeiten, ein auf dem Markt nicht erwünschtes Produkt, insbesondere wenn es im Zusammenhang mit “freier Energie” steht, schon im Vorfeld der Markteinführung gezielt zu sabotieren. Null Problem für gewisse Kreise. Und wir Dummies fallen auch drauf rein nach dem Motto: “Ooch, der Herr Kirsten und seine GFE-Group mit ihrem Wundermotor sind ja auch bloß so’ne Betrüger und Abzocker-Mafia.” Das ist der Trick der wahren Mafia, haben die vor 100 Jahren bzw. seit Ewigkeiten schon so gespielt. Ältester Trick der Menschheit, komplett simple Nummer, aber immer noch extrem wirkungsvoll. Und sie brauchen nur genügend “hochrangige” bezahlte Mitspieler, der “Obrigkeits-Trick” funktioniert immer und immer wieder. Selbst das Internet kann unsere Dusseligkeit nicht verbessern, unglaublich aber wahr. (…) Oder war Ihre Absicht, Herrn Kirsten zu mobben und sogar zum Selbstmord “anzuregen”? (…) Menschlichkeit zeichnet sich insbesondere durch die Fähigkeit der Gnade und des Verzeihens aus und nicht so sehr durch erhobenen Zeigefinger (…)” (Zitat-Ende)

Nun Hans-Jürgen, das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was im Internet über mich zu finden ist. Nachdem man die GFE hoch genommen und uns hinter Gitter verbracht hatte, begann die Gerüchteküche im Internet zu brodeln. Mir ist sehr wohl bewusst, dass man mich u.a. auch als einen der größten Betrüger betitelt. Gleich zu Beginn meiner U-Haft wurde mir mitgeteilt, was im Internet doch alles über mich zu finden sei. Da wurde selbst von einem Foto gesprochen, dass mich vor einer 12-Millionen Euro teuren Villa zeigt, die ich angeblich kaufen wollte. Das soll in Gran Canaria gewesen sein. Ein solches Foto kann überhaupt nicht existieren, weil ich niemals die Absicht hatte, dort eine Villa zu kaufen. Schon gar nicht bin ich dort vor einer solchen fotografiert worden. Aber man hat damit aufzeigen wollen, wie ich das Geld der Kunden verprasse. Dann sprach man noch von einem Diamantenhandel, den ich in Südamerika betrieben haben sollte. Das war mir nun ganz neu – ich war in den letzten Jahren nicht in Südamerika und von Diamanten habe ich überhaupt keine Ahnung. Das Problem des Internets ist nunmal die Tatsache, dass sich Menschen dort anonym zu einer Sachlage äußern können und Behauptungen in die Welt bringen, die den Betroffenen das Leben mehr als nur schwer machen. Zum Glück gibt es aber auch ehrliche Menschen, wie beispielsweise der Verfasser der zitierten Antwort auf eine Email von besagtem Herrn G., der ohne wirkliche Sachkenntnis einfach mal was ins Internet stellt und meint darüber diskutieren zu müssen. Aber auch solche Menschen haben ihre Daseinsberechtigung.
Auf alle Fälle habe ich mich gefreut, wieder einmal eine solche Email lesen zu können.

Hans-Jürgen, Du wolltest noch wissen, wieviel Geld für meine Zähne zusammengekommen ist. Ich vermag das zum heutigen Zeitpunkt nicht zu sagen, aber wurde von meiner geliebten Ehefrau schon darauf hingewiesen, dass meine Zahnbehandlung nun beginnen könne. Sie wird mir da sicher noch eine Auflistung der edlen Spender zukommen lassen. Aber nichts desto trotz möchte ich es hier an dieser Stelle nicht versäumen, allen Spendern mein

herzliches Dankeschön

zum Ausdruck zu bringen. So, wie ich es auszugsweise in mündlicher Form von meiner Ehefrau hörte, sind unter den Spendern auch angeblich von mir Geschädigte dabei. Selbst von Geschädigten, die hier vor Gericht eine Zeugenaussage tätigen mussten, erhielt ich Spenden. Da kann ich mich gar nicht genug bedanken. Wir haben es hier mit einem “Betrugsfall” zu tun, der keine wirklich Geschädigten aufzuweisen hat und die, bei denen die Staatsanwaltschaft glaubt sie als Geschädigte angeben zu können, dieser Personenkreis spendet dem “Betrüger” auch noch Geld, damit dieser seine Zähne wieder in Ordnung bringen lassen kann. Mit was haben wir es hier eigentlich zu tun? Hans-Jürgen, als Dankeschön für Dich will ich die Leser meiner Website wiederholt auf Deine Website aufmerksam machen: www.ahlers-celle.de Lass es Dir bitte gut gehen und melde Dich bitte weiter bei mir.

Absender: F.H. aus Obertshausen
Email vom: 30. Juni 2013 22:14
Betreff: GFE-Skandal

F., vielen Dank für Deine Email, die sich über 10 Seiten erstreckt und sich mit der Berichterstattung eines Journalisten, Herrn Wraneschitz, auseinandersetzt.  Du hast hier diverse Emails zusammengefasst, die an den Gerichts-Berichterstatter Herrn Wraneschitz gerichtet sind und durch die hier aufgeführten Fragestellungen auf Antwort warten. Du wirst mir doch sicher erlauben, dass ich gerade, was die Fragen angeht, Einiges zitiere :

“(…) ich verfolge schon seit 2010 das Geschehen um die Firma GFE -Nürnberg. Ich habe einige Ihrer Kommentare über den “größten Betrugsskandal als Mammutprozess im historischen Nürnberger Kriegsverbrecher-Gerichtssaal 600″ gelesen und habe mir darüber meine eigenen Gedanken gemacht. Sie schrieben in der Ausgabe vom 25.09.2012 folgende Feststellung “Die Staatsanwaltschaft vermutet bandenmäßigen Betrug im großen Stil”.

- Wie kann eine Vermutung der Staatsanwaltschaft auf bandenmäßigen Betrug zu einem Gerichtsbeschluss mit Haftbefehl führen?

Ich bin zu dem Entschluss gekommen, Sie um die Beantwortung einiger für mich und den Prozess wichtiger Fragen, um Aufklärung und Unterstützung zu bitten.

1. Es war der 30. November 2010, als die Staatsanwaltschaft Nürnberg per Gerichtsbeschluss die Geschäftsräume der GFE in der Nürnberger Dieselstrasse und viele weitere Objekte durchsuchen ließ. Die Ermittler hatten auch Haftbefehle dabei (dies passiert doch eigentlich nur bei erwiesenem Vorliegen einer Straftat). Bei sechs der damals Verhafteten dauert die Untersuchungshaft ohne Vorliegen einer Straftat bis heute an.

- Von wem wurde eigentlich der Gerichtsbeschluss unterschrieben, damit der laufende Geschäftsbetrieb der Firma GFE-Nürnberg durch die Verhaftung der Firmenleitung beendet wird und die ca. 150 Beschäftigten in die Arbeitslosigkeit geschickt und dies geschah alles ohne Nachweis vom Vorliegen eines Betruges?

- Kommen Ihnen nicht auch Zweifel an der Notwendigkeit einer Firmenschließung auf Verdacht und ohne Kläger? Keiner wurde bis zu diesem Zeitpunkt geschädigt. Sie als Journalist könnten doch bestimmt den tatsächlichen Sachverhalt in Erfahrung bringen.

2.
- Wieso wurden alle Konten zur Führung des normalen Geschäftsbetriebes gesperrt und später gepfändet?

- Wer hatte nach der Sperrung der Konten die Verfügungsgewalt darüber?

- Wer verfügt heute über die Barmittel der GFE-Nürnberg von ca. 20 Millionen Euro?

- Wieso ist den angeblich durch die GFE-Nürnberg geschädigten BHKW-Besitzern noch keine Entschädigung gezahlt worden?

- Wer kommt für den durch die Handlung der Staatsanwaltschaft verursachten Schaden auf? Ist es wieder einmal der Steuerzahler oder rollen diesmal die Köpfe der verantwortlichen Entscheidungsträger?

Sie als Journalist werden uns sicherlich noch bis zum Ende des Verfahrens unterrichten.

3.
- Warum ist der Nachweis eines Betruges nach mehr als 2 Jahren Vorbereitungszeit bis zur Hauptverhandlung immer noch nicht erbracht (jedenfalls hat sich bisher noch kein Zeuge für diesen Tatbestand gefunden) und das Ergebnis der bereits bis zum 49. Verhandlungstag durchgeführten Verhandlung hat nur das Geld der Steuerzahler gekostet?

Alle finanziellen Schäden erfolgten wegen Stilllegung der Produktion nach dem 30.11.2010. Bis zur Verhaftung der Firmenleitung wurden alle aus den Kauf- und Pachtverträgen eingegangenen Verpflichtungen seitens der GFE-Nürnberg erfüllt.

- Wenn es bis zu diesem Zeitpunkt keinen Betrug der Vertragspartner
gab bzw. nachweisbar war, wie konnte dann die Staatsanwaltschaft
aktiv werden und auf wessen Anweisung?

Sie als Journalist könnten dies doch bestimmt in Erfahrung bringen.

4.
- Was ist eigentlich aus dem persönlichen Eigentum der BHKW-Käufer geworden? Immerhin haben die Käufer mit der Bezahlung des Kaufpreises ihren Teil eines Kaufvertrages erfüllt und damit auch das Eigentum an den BHKWs nach gültigem Recht und Gesetz erworben.

Durch die Pacht gibt es eigentlich keinen Eigentumswechsel zurück in die Insolvenzmasse der GFE-Nürnberg.

- Hat vielleicht die Staatsanwaltschaft Nürnberg den rechtmäßigen
Eigentümern durch eine unrechtmäßige Beschlagnahme das rechtmäßig
erworbene Eigentum entzogen?

Sicherlich gibt es ein Protokoll über die Beschlagnahme von diesem Eigentum, welches im Zuge der Bestandsaufnahme durch die zuständige Behörde bzw. dem späteren Insolvenzverwalter erstellt wurde. Auf alle Fälle liegt mir eine Aufstellung einer Insolvenzvertriebsgesellschaft, der Carus Deutschland GmbH vor, welche den Insolvenz verkauf der Eigentümer zu Fantasiepreisen anbietet. Sie als Journalist könnten doch bestimmt in Erfahrung bringen, nach welchen Eigentumsverhältnissen der vom zuständigen Gericht beauftragte Insolvenzverwalter den Verkauf von firmenfremdem Eigentum veranlasst hat.

5.
- Wer könnte ein Interesse haben, die Einführung dieser abnehmerfreundlichen dezentralen Energieerzeugung im großen Stil durch den Einsatz von BHKW im Schwarmverfahren nach dem Vorbild der Firma GFE-Nürnberg oder der Firma Lichtblick Hamburg zu verhindern?

- Wer könnte ein Interesse haben, statt einer dezentralen Energieerzeugung die Notwendigkeit von Hochspannungstrassen unbedingt dem Verbraucher aufzudrücken?

Meiner Meinung nach geht es hier nicht um Wirkungsgrade von BHKWs, hier geht es um den Bau von Überlandleitungen und die Finanzierung durch den Kleinverbraucher. Sie als Journalist könnten dies doch bestimmt in Erfahrung bringen.

6.
Nun gibt es aber weitere Gerichtsverfahren in Bayern, insbesondere in Nürnberg, welche starke Zweifel an diesem Rechtssystem aufkommen lassen. (Anm.: Verweis auf einen offenen Brief von einem Richter i.R. an die Justizministerin von Bayern, Frau Dr. Beate Merk). (…)

Hier geht es nachweislich (…) um Beihilfe zur Steuerhinterziehung und der Helfer zur Aufklärung von Wirtschaftsverbrechen landet durch die Justiz in der Psychiatrie. Durch das Landgericht Nürnberg-Fürth und die zuständige Staatsanwaltschaft wird leider nicht die Beihilfe zur Steuerhinterziehung verfolgt, es wird entgegen dem normalen Rechtsverständnis die Unterbringung weiterhin verfügt. Vielleicht können Sie als Journalist diesem armen Menschen helfen.

7.
Nun gibt es aber auch noch die Pressefreiheit, welche nach Recht und
Gesetz verbrieft ist. Doch dies ist nicht überall so, in Sachsen sieht es die Justiz etwas anders (lässt sich aber mit Bayern vergleichen). Sie sollten bei Ihren Nachforschungen schon etwas Vorsicht walten lassen, nicht dass es Ihnen wie Ihrem Kollegen Heinz Fassbender (ehemals ZDF “Kennzeichen D”) und seinen Mitstreitern ergeht. (…)

Da ich mit Ihrer Berichterstattung nicht ganz einverstanden bin, habe ich dieses Schreiben mit meinen Fragen an Sie zum besseren Verständnis für Ihren Standpunkt verfasst.” (Zitat-Ende)

Die soeben zitierte Email ging mit Datum 30.06.2013 22:09 an Herrn Wraneschitz. Mit Datum vom 06.07.2013 19:41 ging eine weitere Email an den Journalisten, da bis zu diesem Zeitpunkt keine Antwort von Herrn Wraneschitz einging. In Auszügen hier die zweite Email:

“(…) mit Sicherheit sind Sie ein vielbeschäftigter Mann, aber zu einer höflichen Empfangsbestätigung habe ich immer Zeit. Nachdem ich jetzt im Internet Ihr Expertenprofil gelesen habe, bin ich über Ihre Berichterstattung etwas mehr als verwundert. Ich hatte Sie aufgrund Ihrer Kommentare bisher als “Fachfremder” eingeordnet und bin umso mehr erstaunt, dass Sie ein ausgebildeter Diplomingenieur der Fachrichtung Elektrische Energietechnik mit nicht unerheblicher Berufserfahrung sind. Sie müssten also in der Lage sein, selbst Diplomarbeiten und technische Berichte, sowie angemeldete Patente zu verstehen. Dass die juristische Fakultät Probleme im Verständnis der Zusammenhänge hat, kann ich ja noch nachvollziehen, aber das Sie als Jounalist mit entsprechender Fachkenntnis vom “größten Betrugsskandal” sprechen ist mir unverständlich. Auch das ein Herr Gailfuß mit Studium ohne Abschluss die Sache versucht als Betrug hinzustellen, kann ich noch auf Unkenntnis der Materie zurückführen. Von Ihnen erwarte ich allerdings eine gründliche Recherche bevor solche Kommentare dem Leser untergeschoben werden. Aus diesem Grund habe ich mir auch erlaubt Ihr Expertenprofil in Kopie aus dem Internet an mein Schreiben von heute anzuhängen. Sie können sich nicht auf den Status Unkenntnis berufen, es ist Ihre verdammte Pflicht alles und jedes zu hinterfragen und versuchen der Wahrheit in der Berichterstattung zu ihrem Recht zu verhelfen. Sie haben als freier Journalist die besten Möglichkeiten der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen oder auch nicht. Nachdem ich bisher einen Teil Ihrer Kommentare gelesen habe, kommen mir erhebliche Zweifel an Ihren Wahrheitsbemühungen. Jetzt habe ich natürlich noch einige Fragen an Ihr Gewissen:

1. – Warum erhielten die Arbeiter der GFE-Nürnberg durch die Behörde ein Arbeitsverbot, mussten ihre Arbeit sofort einstellen und wurden arbeitslos?

Die Einstellung der Arbeiten bedeutete doch nicht die Verhinderung eines “größten Betrugskandals”, sondern nur eine Verhinderung zur Erfüllung der abgeschlossenen Verträge, selbstverständlich zum Nachteil aller Vertragspartner.

2. – Können Sie die Arbeitslosigkeit der ca. 150 Beschäftigten in Ihrem ”größten Betrugsskandal” mit Ihrem Gewissen irgendwie vereinbaren?

Es hängen an der von der Staatsanwaltschaft und ihren Auftraggebern verordneten Arbeitslosigkeit nicht nur die Beschäftigten selbst, sondern auch deren Familien und Angehörige.

3. – Warum wird der Steuerzahler wieder einmal für den entstandenen Schaden zur Kasse gebeten, oder glauben Sie die vielen Polizisten, Juristen und Beschäftigte des Untersuchungsgefängnisses arbeiten umsonst?

Selbst Ihre eigenen, unglaublich einseitigen Kommentare, werden doch letztendlich vom Leser bezahlt.

4. – Warum müssen Gerichte für Sachverständige Steuergelder verschleudern, trotzdem es genügend Untersuchungen von Universitäten und anderen Einrichtungen über diese Technologie gibt?

Über das Fachwissen des vom Gericht bestellten Sachverständigen Prof. Dr. Wensing kann man nur staunen. Es kann nicht sein Fachgebiet sein, sonst hätte er bestimmt schon von neuen Untersuchungen und Diplomarbeiten an anderen Universitäten in dieser Richtung gehört.

5. – Warum werden Entwicklungen durch die Industrie verhindert bzw. werden staatliche Stellen zur Verzögerung bei der Einführung von neuer Technologie aktiviert?

Sie sollten einmal das Buch von Armin Witt “Das Galilei Syndrom” (erschienen 1991 im Verlag Universitas (ISBN 3-8004-1241-1)) lesen. Vielleicht gewinnen Sie damit wieder einen Blick für die Realität und die Notwendigkeit zur Durchsetzung der Wahrheit. Ein Großteil unserer KFZ-Steuer sind heute für die Fehler der Lobbyisten im Spannbetonbau und den daraus resultierenden Reparaturen notwendig.

(…) In Erwartung Ihrer baldigen Antwort und Stellungnahme verbleibe ich (…)” (Zitat-Ende)

Auf diese Email erhielt Herr M. dann Reaktionen von anderen unter CC angemailten Personen, jedoch wieder keine Antwort von Herrn Wraneschitz.

Für alle, die es interessiert, will ich an dieser Stelle das Expertenprofil dieses Herrn im Internet benennen:

www.experts.top50-solar.de/experte/heinz-wraneschitz/

Am 15.07.2013 sah sich Herr M. wieder genötigt, eine weitere Email an den besagten Journalisten zu versenden, zumal dieser sich nur durch Schweigen auszeichnete. Auch hieraus wieder einige Auszüge:

“(…) Mir sind keine Dementis der NOZ/Meppener Tagespost usw. über die von Ihnen jetzt als Falschmeldung recherchierten Darstellung von Verwendung des Papenburger Treibstoffes bekannt. (…) Also entweder haben die Medien damals gelogen, das Patentamt hat versehentlich ein Patent erteilt, der Bundespräsident hat die falsche Firma ausgezeichnet oder Ihre Recherchen als Journalist sind nicht ganz vollständig. Was mich an der recht einseitigen Berichterstattung der Medien über die Angelegenheit “GFE-Skandal” stört ist im Grunde folgendes:

- Wie kann die Staatsanwaltschaft Nürnberg ohne Beweise eine Firma mit ca. 150 Produktionsarbeitern einfach mal so auf Verdacht zusperren und gehört zu einem Haftbefehl nicht wenigstens ein begründeter Verdacht auf eine Straftat? Hätte nicht eine Kontrolle der Steuer-und Finanzbehörde zu einem weniger hohen Schaden aller Beteiligten geführt?” (Zitat-Ende)

(Anmerkung: Eine derartige Kontrolle hat in den Räumen der GFE-Group einige Wochen/Tage zuvor im Beisein der von der GFE beauftragten RSW Steuerberatungsgesellschaft stattgefunden. Das Ergebnis war: Keine Beanstandungen) Weiter mit dem Zitieren der Email:

“Der gerichtliche Versuch einer Rechtfertigung des Eingriffes der Staatsorgane auf der Grundlage einer unbewiesenen Behauptung der Staatsanwaltschaft Nürnberg diese Firma und deren Mitarbeiter mit der Begründung des nicht vorhandenen Nachweises eines “bandenmäßigen Betrugs” durch Wirtschaftlichkeitsberechnungen eines Produktes einer angegebenen Rendite eines Geschäftes zu beweisen (jeder Mineralwasserverkäufer müsste sofort wegen zu hoher Rendite eingesperrt werden). Damit würden sich alle Firmen mit entsprechender bzw. ähnlich gelagerter Verkaufsstrategie (u.a. die Hamburger Firma Lichtblick und alle Fahrzeughersteller, Hausgerätehersteller, Minister und Geheimdienstler welche Teppiche am Zoll vorbei schmuggeln, Juristen welche Steuerhinterziehung begünstigen bzw. deren Aufklärung verzögern usw.) ebenfalls auf der Anklagebank befinden.

Das Eigentum der Vertragspartner als rechtmäßige Eigentümer der BHKW-Aggregate durch “Beschlagnahme von Beweismaterial” zu enteignen und durch den per Gericht eingesetzten Insovenzverwalter einer Weiterveräußerung zuzuführen (die Enteignung ohne gerichtliche Verfügung nennt man Diebstahl und dieser ist immer noch bei Kenntnisnahme nach dem Strafgesetzbuch strafrechtlich zu verfolgen).

Nicht etwa die Firma egm-international als Entwickler und Lieferant des Treibstoffes (durch eine energetische Nutzung von Kohlendioxid hat die Papenburger Firma egm-international eine Auszeichnung von Bundespräsident Christian Wulff erhalten) sitzt auf der Anklagebank, nein! Es sitzt die Firmenleitung der Firma GFE-Nürnberg als Anwender und Vermarkter dieser Technologie im Gefängnis und den ehemaligen Arbeitskräften dieser Firma wurde eine Erfüllung der geschlossenen Verträge mit den Eigentümern der BHKWs von der Staatsanwaltschaft Nürnberg durch Hausverbot verweigert. Die Arbeitslosigkeit der Beschäftigten der GFE-Nürnberg wurde unter Vorspiegelung unbewiesener und nicht vorhandener Tatsachen auf Kosten der Steuerzahler durch eben dieser Staatsanwaltschaft Nürnberg veranlasst. (…)

Da Ihnen die Beantwortung meiner Fragen die Preisgabe Ihrer umfangreichen Recherchen abverlangt, können Sie in Ihrer Berichterstattung durchaus meine Fragen “als aus Leserbriefen” zur Beantwortung an die zuständigen verantwortlichen Entscheidungsträger richten und damit in der Öffentlichkeit etwas zur Wahrheitsfindung beitragen. Was sagen Sie eigentlich zu dem offenen Brief von Richter Rudolf Heindl an Frau Dr. Beate Merk und der Pressefreiheit im Freistaat Sachsen? Haben Sie eigentlich schon einen Blick in die empfohlene Literatur geworfen? Sind Ihnen da nicht ähnliche Zwischenfälle, wie Eingriffe durch staatliche Organe an der Weiterführung und Vermarktung von Neuentwicklungen aufgefallen? Was glauben Sie, wer die Schäden an unseren Autobahnen heute bezahlt? Sie werden heute für die damals angerichteten Schäden genauso zur Kasse gebeten und bei genauer Betrachtung sind ebensolche Meinungsmanipulationen mitverantwortlich. Was glauben Sie, wer die Hochspannungstrassen bezahlt, die vielen Windparks und vor allen Dingen deren Entsorgung? Es wird wie bei der Entsorgung der Atomkraftwerke der Kleinabnehmer bzw. der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Ich erlaube mir, mein Schreiben separat auch an einige geschädigte BHKW-Besitzer und an die Familie Kirsten zu versenden (…)” (Zitat-Ende)

Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich mit dem Zitieren dieser Emails den Lesern dieser meiner Website schon sehr viel zumute. Aber diese Meldung an einen Journalisten (in diesem Falle hier ist es Herr Wraneschitz) ist bei Weitem kein Einzelfall. Vielleicht kann das hier Niedergeschriebene den ein oder anderen Journalisten wachrütteln, damit dieser eigene Recherchen anstellen kann und sich nicht nur auf die mit Halb- und Unwahrheiten gespickten Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth verlässt. Klar, es ist viel einfacher eine derartige Pressemitteilung umzuformulieren und dann als Artikel an die Medien weiterzugeben, als eben selbst Ermittlungen anzustellen und dann darüber zu berichten. Im Übrigen verweise ich die Journalisten auch gerne nochmals auf die von mir kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung, die leider keinen Anklang fand – nicht zuletzt aus der Tatsache heraus, sich gegen bestehende Hierachien nicht aufzulehnen.

Herr M., ich kann Ihnen gar nicht genug danken. So konnte dieses Thema hier an dieser Stelle auch dem ein oder anderen näher gebracht werden. Wir dürfen sicher alle gespannt sein: nicht zuletzt auf die Antwort des Herrn Wraneschitz, der sich hier und da auch mal im Gericht sehen lässt. Herr M., ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die Antwort dieses Journalisten zukommen lassen, sofern es überhaupt eine gibt.

Vielleicht ist das hier Niedergeschriebene auch eine Anregung für alle Journalisten, die sich auf das berufen, was in dieser Welt noch einen Wert darstellt. Denken sie einfach auch mal an die nachkommende Generation und vergessen Sie dabei die Verfilzung, die in unserem Staat schon große Kreise einbezogen hat. Mit Sicherheit sollte sich jeder bayerische Bürger auch überlegen, wen er demnächst im Land- und im Bundestag haben will. Gerade in Bayern sind alte Strukturen schon so verfestigt, dass man die Realität nicht mehr sieht.

Absender: A.C. aus Unzenberg
Codename: Atlas O1
Email vom: 30. Juni 2013 02:59
Betreff: Zeugenaufruf

Lieber Herr C: So wie ich das derzeit sehe, wird das Gericht keine weiteren Zeugen zulassen, die als Käufer eines BHKWs eine Aussage tätigen könnten. Wie Sie meinem Prozess-Tagebuch entnehmen können, wird man sich nur auf die geschädigten Kunden konzentrieren, die bis dato einschließlich des noch kommenden Verhandlungstages der Ladung des Gerichts Folge leisteten. Ich habe in Ihrem Schreiben erkannt, wie schlecht es Ihnen derzeit geht. Außerdem sind Sie auch noch Opfer eines Anwaltes geworden, der zwar ein Honorar vereinnahmte, im Gegenzug für Sie jedoch keinen Vorteil erwirken konnte. Ich finde es seitens der Polizei auch verwerflich, wenn man Ihnen bei der damaligen Vernehmung vorwarf, Sie wären zu gierig gewesen und hätten sich von einer utopischen Rendite blenden lassen. Sie selbst schreiben in Ihrer Email, dass Sie sich zwischenzeitlich von der Machbarkeit haben überzeugen lassen. Ich finde es gut, wenn Sie mit H.U.S. weiterhin in Kontakt stehen und sich der Eingaben der Familie E. anschließen. Sie sind auf dem richtigen Weg. Das kann ich Ihnen versichern. Ich empfinde für Ihr Schicksal großes Mitgefühl, da Sie schreiben, durch die derzeitige finanzielle Belastung fern vom Mindesteinkommen dahin zu vegetieren. Dann zeigen Sie Stärke, indem Sie weiter angeben, froh zu sein, weil Sie ein Dach über dem Kopf und genug zum Essen auf den Tellern haben. Es ehrt Sie, wenn Sie dann sagen, dass es in Anbetracht dessen, dass die Welt ein “Pulverfass” ist, Ihnen noch relativ gut geht.
Sie schreiben weiter: Leider muss immer erst ein großes Unglück geschehen, bis ein Umdenken einsetzt (Fukushima). Herr C., wenn dem so wäre, dann wäre ich heilfroh. Aber anscheinend hat das Umdenken nur in den großen Konzernen funktioniert. Dieses Umdenken bezieht sich dort allerdings nur auf eine Veränderung der Strategie. Für uns Verbraucher wird sich da wohl nichts ändern, außer einer Kostensteigerung, die die Kassen der Wirtschaftsmächtigen wieder füllt. Ja, Herr C., ich bin ein gläubiger Mensch und es geschieht nichts auf dieser Erde, was nicht irgendwann einen Sinn ergibt. Den Glauben an das Gute werde ich definitiv nicht verlieren – versprochen. Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich trotz Allem das Allerbeste. Ich freue mich im Übrigen, dass Sie sich als Zeuge zur Verfügung stellen wollten. Dafür vielen Dank.

Absender: R.F. aus Eberbach
Email vom : 29.Juni 2013 23:46
Betreff: Kontaktaufnahme

Herr F., bevor ich Ihre Fragen beantworte, will ich den kurzen Text, den Ihre Email beinhaltete hier zitieren, da auch andere Personen eine Kontaktaufnahme zu mir wünschen und nicht so recht Bescheid wissen, ob und inwiefern dies überhaupt möglich ist. Ich zitiere:

“(…) ich hatte zufällig von Ihrer Sache erfahren und verschiedene Informationen durchgeschaut. Ich dachte, der Fall Mollath wäre eine “zum Himmel schreiende” Ausnahme.

Nun frage ich zuerst nach ob die Adresse stimmt, ob die Nachricht/ Anfrage auch ankommt und ob der Textinhalt “gelesen und kontrolliert” wird? Auch frage ich, ob das ein Problem für Sie darstellt, und ob Sie in der Lage sind, per Internet mit mir/der Außenwelt zu kommunizieren? (…)” (Zitat-Ende)

Herr F., natürlich muss ich mich hier gewissen Einschränkungen unterwerfen. Dennoch habe ich es geschafft, unter Bezugnahme des Grundgesetzes, einen Internetauftritt zu pflegen. Diesen kann und darf ich nicht aus der JVA heraus direkt bedienen, sondern nur unter Mithilfe meines Sohnes, der alle eingehenden Emails ausdruckt, an mich sendet und dann später die Antworten (wie diese hier) ins Netz stellt. Leider sind hier lange Laufzeiten bedingt durch die Kontrolle des Gerichtes nicht zu vermeiden. Aber das ist immer noch besser als nichts. Auf der anderen Seite beantworte ich hier und da auch mal den ein oder anderen Brief, der mir postalisch zugestellt wird, auch ohne die Veröffentlichung auf dieser Website. Das kommt meistens dann vor, wenn die Thematik zu sehr ins Private geht. Aber auch hier ist eine Kontrolle der Gerichtsbarkeit an der Tagesordnung. Bis heute ist mir keine Zusendung bekannt geworden, die man mir vorenthalten hat. Das darf auch nur in großen Ausnahmefällen geschehen. Um mich zu erreichen gibt es also zwei Möglichkeiten: Die erste ist die, über meine Website, die zweite, mich per Brief direkt anzuschreiben. Hierzu gebe ich meine Anschrift nochmals kurz bekannt:

Horst Kirsten
JVA Nürnberg
Mannertstrasse 6
90429 Nürnberg

www.horstkirsten.de

Es stellt für mich im Endeffekt kein Problem dar mit der Außenwelt zu kommunizieren. Ich bin auch dazu in der Lage, weil man mir eine Schreibmaschine zur Verfügung stellt. Es würde mich freuen, von Ihnen bald zu hören. Vergessen Sie dabei bitte den Zeitfaktor – es kann teilweise einige Wochen dauern, bis Sie eine Antwort über das Internet erhalten. Der postalische Weg ist ein wenig schneller.

Absender: L. aus Leipzig
Email vom: 28. Juni 2013 00:36

Ihre Mitteilung hat mich sehr gefreut. Sie geben an, zu wissen wie es in einer JVA sein kann und dass Sie meinen Fall beobachten. Ich freue mich darüber, dass Sie mit der Verbreitung meines Falles und sicher unter der Angabe meiner Website diesen Fall verbreiten. Es kann gar nicht genug Menschen geben, die über das alles hier informiert werden sollten. Sie schreiben, dass Sie diese Angelegenheit auch an Justizbeamte vom Leipziger Amtsgericht gesendet haben. Diese Leute werden sicher erstaunt über das sein, was hier in Bayern im Justizwesen so alles möglich ist.

Dann wollen Sie mir noch helfen, indem Sie mir hier einen Tipp mit auf den Weg geben, wie ich an ein kostenloses Provisorium bzgl. meiner Zähne komme, da dies eine Regelleistung darstellt. Vielen Dank Herr L. für Ihr Mitgefühl. Bei mir ist leider kein Provisorium möglich, da es zwischenzeitlich keinen Zahn mehr gibt, an dem man ein solches anbringen könnte. Aus diesem Grunde kam nur ein “echter” Zahnersatz in Frage. Ihre letzten Worte “Halten Sie durch!! Sie sind nicht allein!!!!” haben mich sehr bewegt. Ich verspreche Ihnen, ich werde durchhalten. Dieser Weg wird sicher kein Leichter sein, aber mit Menschen, die wie Sie, mir immer wieder Mut zusprechen, werde ich es schaffen. Danke.

Absender: M. aus München
Codename: sdfghr12
Email vom: 03. Juli 2013 15:16
Betreff: Facebook

Hallo Herr M.: Ihre Nachricht war sehr kurz und bündig, traf allerdings den Nagel auf den Kopf. Sie schrieben: “Wo bleibt Ihr Facebookauftritt und Co. – Dort finden Sie die Massen – Ich drücke Ihnen die Daumen.” Ob Sie es glauben oder nicht: Ich habe mich noch nie mit Facebook auseinander gesetzt. Ich habe nur die Information, dass dies mit sehr viel Arbeit verbunden sein soll. Unterm Strich würde ich auch gerne dieses Medium nutzen, weiß aber in der Realität nicht, wie ich dies bewerkstelligen soll, ohne einen Mitmenschen da “draußen” wahnsinnig zu belasten. Vielleicht kann mich da mal jemand schlau machen und mich mit diesbezüglichen Tipps versorgen. Danke M. für diesen Hinweis.

Absender: G.K. aus Kaltbrunn
Email vom: 03. Juli 2013 11:59
Betreff: E.ON Bayern AG

Auf Deine zweite hier angegebene Mail bitte ich Dich, mir evtl. die angesprochene Imagebroschüre auszudrucken und auf dem Postweg an mich zu senden. Ich würde mich sehr dafür interessieren, da ich hier eine Vermutung habe, diese aber erst äußern werde, wenn dementsprechende Beweise vorhanden sind: Ich darf sicher auch diese Deine Mail zitieren:

“(…) Die E.ON Bayern AG hat sich zum 01.07.2013 umfirmiert und heißt jetzt Bayernwerk AG und die frühere E.ON Bayern Wärme AG heißt jetzt Bayern Natur GmbH. Die Herausforderung der Bayernwerk AG ist ein regionales Verteilnetz mit Bioenergie, Groß-BHKW, Mini-BHKW (Smart Local Generation), Windkraft, Photovoltaik aufzubauen. Die E.ON hat schon 4.000 KWK-Anlagen aufgebaut. Dazu die Imagebroschüre der Bayernwerk AG. Zitat: Wir treiben die dezentrale Energieversorgung maßgeblich voran. Aktuell betreiben wir mit der Bayernwerk AG über 100 regenerative und dezentrale KWK-Anlagen. Bis 2017 werden wir weitere 35 Millionen Euro in KWK-Anlagen investieren (…)” (Zitat-Ende)

Frage: Auf welche Gedanken muss man da unwillkürlich kommen?

Absender: Ch.R. aus Rohr
Email vom: 09. Juli 2013 19:31
Betreff: Flyer “wir sind frei”

Hallo, Dich habe ich nun fast bis zum Schluß meiner Antworten aufgehoben. Ch., es ist schön wieder mal von Dir zu hören. Das in dieser Woche dann gleich zweimal. Deinen Brief vom 28.06.2013 habe ich mittlerweile auch erhalten. Den werde ich in den nächsten Tagen persönlich beantworten und Dir auf dem Postweg zukommen lassen. Heute will ich aber auf Deine o.a. Email eingehen. Zuerst auch vielen Dank dafür, dass Du und K. Euch an meinen Zähnen beteiligt habt. Ich bin jetzt vielen Menschen zu Dank verpflichtet. Wenn man so will, kann man das auch als eine Investition ansehen. Auf alle Fälle werde ich mit meinen neuen Zähnen mein Selbstvertrauen nicht verlieren und werde mich hoffentlich wieder wie ein “Neugeborener” fühlen. Auf alle Fälle traue ich mich damit noch mehr, vor Gericht meinen Mund aufzumachen. Was die Wohnsituation meiner Frau angeht, so kann ich Dir nur beipflichten. Es ist nicht zu glauben, wie die Realität in Deutschland aussieht. Seit Monaten sucht sie nun nach einer Wohnung und stösst immer wieder auf Grenzen, die ihr der Staat in Form von “Hartz IV” vorgibt. Entweder ist eine Wohnung um ein paar Euro teurer oder sie hat ein paar m2 zu viel, obwohl der Mietzins passen würde. Eine solche Wohnung darf sie nicht beziehen. Dann gibt es noch die vielen Vorurteile der Vermieter, die auf keinen Fall eine Hartz IV-Bezieherin in ihrem Hause dulden wollen. Auf der anderen Seite ist es meiner Frau nicht möglich, eine Arbeit zu finden, zumal sie zweimal die Woche an den Gerichtstagen den Verhandlungen beiwohnen muss. Das wird wohl jetzt bald nicht mehr der Fall sein. Sie wird dann die “wiedergewonnene” Freiheit dazu nutzen für einige Tage unseren Sohn mitsamt seiner Familie in Spanien zu besuchen. Nach ihrer Rückkehr muss sie sich dann einer erneuten OP an ihrem Fuß unterziehen, da man innerhalb ihrer U-Haft nur stümperhaft den Bruch behoben hat. Sie wird dann wieder für einige Wochen, wenn nicht sogar Monate, mit Krücken herumlaufen müssen. Außerdem müsste sie unbedingt mal eine Therapie erhalten in Bezug auf das Trauma durch den unschuldig abgesessenen zweijährigen Gefängnisaufenthalt. All das macht mir hier “drinnen” große Sorgen, gerade in dem Bewusstsein ihr nicht helfen zu können. Schade, Ch., dass Du so weit weg wohnst. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass ihr Beiden gute Freundinnen werden könntet. Wenn ich Deine Email richtig interpretiere, dann gab es für aus der Haft Entlassene in der damaligen DDR sofort eine Wohnung und einen Arbeitsplatz. Da war die DDR uns schon weit voraus. Hier gibt es viele Häftlinge, die Angst davor haben, wieder in die Freiheit geschickt zu werden. Und das genau aus dem Wissen heraus, da “draußen” keine Arbeit und keine Wohnung zu haben. Es gibt sie wirklich: Menschen, die aus solchen Gründen lieber im Knast bleiben würden. Was meine persönliche Entwicklung hier angeht, so brauche ich Dir sicher nicht mehr viel zu berichten, da Du das schon aus anderen “Antworten” entnommen hast. Aber mal ganz ehrlich: Was soll ich denn hier in der Einsamkeit machen, außer mich mit mir selbst auseinanderzusetzen? Jedes einzelne Schreiben, das ich hier erhalte, bringt mein Gedankengut immer wieder in Wallung und schon beginne ich wieder über mich bzw. meine Einstellung nachzudenken. Anfangs war es mehr ein Brainstorming und ich wusste gar nicht wo ich bei mir anfangen soll. Danach, als ich all meine Gedanken sortieren konnte, standen mir meine “alten” Wertvorstellungen im Weg. Und wieder begann mein Kopfkino sich im Kreise zu drehen. Ich war mehr oder weniger gezwungen, all meine Wertvorstellungen auf den Prüfstein zu legen und abzuwägen, was davon noch übrig bleibt, wenn ich mich nicht verändere. Wenn ich dann glaubte am Ziel zu sein, dann wurden mir immer mehr und mehr meine Vorurteile gegen vieles zur Hürde, die es abzubauen galt. Bis dahin glaubte ich tatsächlich ein freidenkender Mensch zu sein und musste mit ein Wenig Wehmut feststellen, wie ein Mensch sich selbst gefangen nehmen kann. Auch heute glaube ich noch nicht daran, mein Etappenziel erreicht zu haben, dass da heißt: Neue Wertvorstellungen und Abbau von Vorurteilen. Immer wieder erwische ich mich dabei, dass meine Umorientierung noch kein Ende hat. Aber das dürfte wohl im Bereich des Normalen liegen. Wahrscheinlich gibt es in diesem Bereich kein Ende. Das kann aber dann logischerweise nur dazu führen, sich immer wieder selbst zu überdenken, und dann sind Fortschritte ganz sicher zu verzeichnen. Sicher hat mir das psychische Leid hier geholfen, diesen Weg zu gehen. Da “draußen” wäre es mit Sicherheit niemals in dieser Form passiert.
Es gilt jetzt für mich, die neue Wahrnehmung meines ICH für “draußen” zu konservieren. Ohne die vielen Zuschriften von lieben Menschen hätte ich dies nie in dieser Schnelligkeit erreicht. Dafür Danke an alle und besonders auch an Dich, liebe Ch. Du trägst einen nicht unerheblichen Anteil dazu bei, dass ich überhaupt solche Briefe schreiben kann, wie diesen hier zum Beispiel. In dieser Art habe ich mich nie öffnen können – heute fällt es mir sehr leicht. Meine Frau wird sich darüber sicher freuen, denn meine Emotionen treten jetzt weitaus offener zu Tage.

Mit dem Flyer, den Du mir da mitgeschickt hast, kann ich leider nicht all zu viel anfangen. Vieles ist so klein geschrieben, dass ich es selbst mit einer Lesebrille nicht lesen kann. Aber eines konnte ich entziffern und da bitte ich die Leser meiner Website mal ein wenig zu recherchieren. Klicken Sie im Internet mal auf die Seite www.upik.de und suchen Sie nach folgenden Institutionen: 1. Bundesrepublik Deutschland und 2. Landgericht Nürnberg-Fürth. Sie werden sich wundern. A
lso Ch., ich wünsche Dir und Karl noch eine schöne Zeit – Du wirst in Kürze wieder von mir hören. Danke nochmal für alles, insbesondere für das mitgeschickte Büchlein “Zwischen Rosen und Radieschen”.

Absender: J.P.Sch. aus Winnen
Brief vom: 24.07.2013

Hallo Herr Sch., erstmal vielen Dank, dass Sie dem Gericht als Zeuge, angeblich als einer der Geschädigten durch die GFE-Group, zur Verfügung standen. So wie Ihnen, tut es mir auch wahnsinnig weh, was hier mit der GFE geschehen ist. Es war mein Lebenswerk, dass man innerhalb kürzester Zeit zum Schafott führte. Trotz dieser miserablen Ausgangslage werde ich all das Meinige tun, um der Gerechtigkeit zu ihrem Recht zu verhelfen. Damit wäre dann auch Ihnen geholfen. Wie ich Ihnen bereits im Prozess mitteilte hat die Schweizer Firma GFE Energy AG, gerade weil sie eben auch in Deutschland Geschäfte tätigt, eine deutsche Umsatzsteuer-Nr. beim Finanzamt Konstanz erhalten. Sie schreiben, dass Sie aussagefähige Unterlagen benötigen, die dieses belegen. Nichts würde ich Ihnen lieber zukommen lassen, als genau diese Belege. Ich kann nur wieder versichern, dass die GFE Energy AG sowie davor die GFE Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH, alle Umsatzsteuer aus den mit unseren Kunden abgeschlossenen Kaufverträgen pünktlich und vollständig monatlich an die Finanzbehörden überwiesen hat. In unserer Buchhaltung lief alles korrekt, dessen können Sie sich sicher sein. Nun stehen mir hier in der JVA logischerweise nicht die kompletten Geschäftsunterlagen der GFE-Group zur Verfügung, weshalb ich Ihrem Wunsche auch leider nicht nachkommen kann, wenn ich es auch wahnsinnig gerne tun würde. Vielleicht können Ihnen nachfolgende Informationen etwas weiterhelfen. Damals waren wir gerade im Begriff in den Büroräumen der Schweizer Firma GFE Energy AG einen Server zu installieren, der mit dem Server der deutschen Gesellschaften Datenaustausch betreiben sollte. Leider war dies zum Zeitpunkt des “Überfalls” noch nicht geschehen. Aus diesem Grund, so glaube ich mich noch daran zu erinnern, wurde die Buchhaltung der GFE Energy AG noch hier in Deutschland im Bürotrakt der GFE mbH getätigt. Ob nun diese Unterlagen, die allesamt auf dem Server hier in Deutschland gespeichert waren (und hoffentlich noch sind), von der Staatsanwaltschaft in Beschlag genommen wurde, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Man hatte es ja besonders eilig, alle Firmen der GFE-Group in den Konkurs zu schicken. Für die GFE Energy AG wurde dann RA Jochen König (aus der Kanzlei Raab & Kollegen, die als Insolvenzverwalter der GFE mbH fungieren) bestellt. Nun darf ich nicht, ich muss sogar davon ausgehen, dass diesem Herrn RA König alle Fakten und Daten bekannt sein müssten, denn wie sonst soll er eine Insolvenz rechtmäßig betreiben. Hier gebe ich Ihnen erstmal die Anschrift und weitere Daten dieses “Insolvenzverwalters”:

Raab & Kollegen / Rechtsanwälte
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Jochen König
Ziegelsteinstrasse 199
90411 Nürnberg

www.rechtsanwalt-raab.de
Telefon:  0911 / 9557-118
Telefax:  0911 / 9557-140

Az.: 8251 IN 817/11

Wenn man Ihnen dort keine Auskunft geben kann, dann darf man sich wohl berechtigt die Frage stellen, mit welcher Sorgfalt eine derartig weitreichende Insolvenz dort abgewickelt wird. Aber wir sind mit unserem Latein nicht am Ende. Soviel ich weiß, war zu diesem Zeitpunkt noch unser deutsches Steuerbüro mit einbezogen. Dort könnten Sie evtl. auch die entsprechenden Auskünfte erhalten:

RSW Steuerberatungsgesellschaft mbH
Michael Engelbrecht
Heganger 14
96103 Hallstadt

www.rsw.agTelefon:  0951 / 91515-0
Telefax:  0951 / 91515-11

Herr Engelbrecht war mit mir und unserer Hauptbuchhalterin damals in der Schweiz, um mit unserem Steuerberater in der Schweiz das ganze Prozedere bzgl. der Umsatzsteuer zu regeln.

Herr Sch., Ihre Anregung diesen Ihren Vorgang aus den Akten zu kopieren, ist einfach aufgrund des Volumens der Aktenlage gar nicht möglich, zumal noch nicht einmal sicher ist, ob dieser Vorgang überhaupt in den Akten vorhanden ist. Letztlich bleibt mir nur noch zu sagen, dass der Server der GFE-Group ja irgendwo noch stehen muss. Dort findet man auf alle Fälle die Buchungsvorgänge, die Sie benötigen. Ich bin fast täglich mit diesen (mir gestellten Aktenbergen) zu Gange. Sollte mir in der nächsten Zeit etwas auffallen, was Ihnen und den anderen Geschädigten weiterhilft, so werde ich das dann an dieser Stelle bekannt geben. Bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihren Brief bzw. Ihre Anfrage über dieses Medium beantworte, aber ich glaube, dass dies ein Thema ist, was auch andere Geschädigte betrifft.

In diesem Sinne und in der Hoffnung auf ein gutes Ende verbleibe ich heute mit den besten Grüßen an Sie alle

Ihr Horst Kirsten

Veröffentlicht unter Briefe