Antworten auf mir zugegangene Briefe und E-Mails (Stand 08.07.2013)

Bevor ich mich heute mit der Beantwortung der vielen Briefe und Emails beschäftige, möchte ich Ihnen allen danken, für die ach so lange andauernde Treue, die Sie mir zuteil werden lassen. Sicher gibt es da “draußen” auch Menschen, die schon allein aufgrund meiner langen Haftdauer an eine Schuld meinerseits glauben – ich kann es ihnen nicht verdenken. Ich selbst hätte das, was hier geschieht auch in meinen kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten. Umso mehr weiß ich es zu schätzen, wie stark der Glaube an meine Unschuld sitzen muss, um nach nunmehr zweieinhalb Jahren immer noch zu mir zu stehen. Dafür vielen vielen Dank – ein Grund mehr, diesen Kampf um die Gerechtigkeit weiterzuführen. Das gibt mir wieder Kraft.

Liebe Freunde, liebe User, liebe Mitstreiter,

in den letzten Tagen habe ich mal wieder ein Buch geradezu ver­schlungen. Hier handelt es sich um die Lektüre “Kampf um Strom” mit dem Untertitel “Mythen, Macht und Monopole”. Die Autorin Prof. Dr. Claudia Kemfert geniesst meine vollste Hochachtung. Sie ist ein Mensch, die in dieser Zeit der Lobbyisten und Machthungrigen Zivilcourage zeigt. Jeder, der sich mit dem Fall der “GFE-Group” befasst, sollte dieses Buch gelesen haben – es wäre selbst für die Richter dieses Falles eine wünschenswerte Lektüre, nicht zuletzt, um auch über den “Tellerrand” zu schauen. Für diejenigen, die sich dieses Buch besorgen und lesen wollen – hier kurz die Daten:

Titel:           KAMPF UM STROM
Untertitel:   Mythen, Macht und Monopole
Autorin:      Prof. Dr. Claudia Kemfert
Verlag:       Murmann-Verlag
ISBN:         ISBN 978-3-86774-257-3

Wer dieses Buch gelesen hat, kann sich genau vorstellen, was hier mit der GFE-Group geschehen ist. Gerne würde ich hier das ein oder andere aus diesem Buch ansprechen, will Ihnen jedoch nicht die Spannung nehmen. Lesen Sie es bitte und lassen Sie uns danach über diese Thematik diskutieren. Darauf freue ich mich heute schon. Eine Bitte habe ich jedoch vorab an Sie: Ich hätte gerne die Autorin Prof. Dr. Claudia Kemfert angeschrieben – mir fehlt jedoch deren postalische Anschrift. Es wäre ganz nett, wenn einer der User mir diese Adresse besorgen und mitteilen würde. Mit dieser Autorin ein unverbindliches Gespräch führen zu können – wird sicher ein Labsal für alle Anhänger der erneuerbaren und alternativen Energien sein. Nun will ich aber zu der Beantwortung der mir zugegangenen Briefe und Emails kommen.

Sicher erinnern Sie sich, dass ich einen Aufruf startete, damit sich Zeugen für unseren Prozess bei meinen Anwälten melden. Die Resonanz war groß – und es werden dennoch weitere Zeugen gesucht. Bis zum 05.08.2013 müssen meine Anwälte hier vor Gericht Beweisanträge vor­legen, damit Sie als Zeuge überhaupt in Betracht kommen. Dann wird vom Gericht entschieden, wen man als Zeuge in diesem Prozess über­haupt zulässt. So wie sich das Gericht bis zum heutigen Tage ver­halten hat, ist davon auszugehen, dass man nur Zeugen zulassen wird, die in einem direkten Zusammenhang mit der GFE-Group und dem uns hier vorgeworfenen Betrugsdelikt stehen. Ähnliche oder gar gleichartige Technologien wird man hier nicht zulassen – so ist es jedenfalls zu befürchten. Man vertritt seitens der Justiz die Meinung, dass die GFE-Group diese Technologie noch nicht selbstständig hat herstellen können – und somit haben wir ganz einfach die vielen Kunden betrogen. Anscheinend nimmt man meine hier auf der Website veröffentlichte Verteidigungsschrift nicht ernst. Hätte man diese richtig gelesen -oder hätte man meiner Einlassung richtig zugehört, so wäre schon heute eindeutig geklärt, dass jeder GFE-Kunde auf alle Fälle das von ihm bestellte Produkt erhalten hätte – mitsamt aller technischen Voraussetzungen, die ihm die GFE-Group versprach. Aber an solchen Aussagen geht man seitens des Gerichtes, ohne ein Wort darüber zu ver­lieren, vorbei. Es könnte ja für die Justiz entlarvend wirken. Aus diesen Gründen werde ich die ein oder andere Email, die nicht an mich, sondern an meine Anwälte gerichtet werden zitieren, damit Sie, liebe User und Mitstreiter, einen Einblick davon bekommen, was mit dieser oder einer ähnlichen Technologie schon bewerkstelligt wurde. Ich werde hier tunlichst vermeiden, Namen zu benennen, da ich diese Personen nicht der Chance, hier als Zeuge aussagen zu können, berauben will.

Von F.E.H. aus E. kam eine Email mit dem Datum 12.06.2013, 20:18 und folgendem Text:

“Es gibt nicht NUR die Optimierung mittels einer Wassereinspritzung, es gibt fertige Systeme, einen Teil des Brennstoffes direkt durch Wasser zu ersetzen, welches man durch Elektrolyse oder Thermolyse in Wasserstoff und Sauerstoff aufspaltet.
Wir haben schon mehrfach versucht, die Anlage der GFE oder die Technik von Herrn H.U.S. hier einzusetzen.

Für die Elektrolyse gibt es die Geräte in Deutschland über die Firma http://www.tarifschock.de/tanken.php

Die Gasproduktion hat eine COP von 6-10. D.h. aus Strom kann man die sechsfache Energie durch die Wasser-Elektrolyse bereitstellen. Bei der Thermolyse verwendet man z.B. die Wärmeenergie am Auspuff. Verschiedene Nutzer setzen diese Geräte auch in Autos ein. Bis zu 90% der Brennstoffe wurden durch Wasser ersetzt.
Wir hoffen nun sehr darauf, dass Herr Kirsten bald frei kommt und wir eine Anlage von ihm zur Modifikation erhalten.
Vermutlich würde sich die jetzige Bundesregierung mit der Energiewende leichter tun, wenn die Lobbyisten nicht dafür sorgen würden, dass solche Leute wie Herr Kirsten vor der Fertigstellung der Anlagen ver­schoben werden.

Dabei hat er noch Glück, andere werden gestorben.

Ich komme gerne als Zeuge und bin auch in der Lage eine Demo mit einer Wasserstoffanläge zu organisieren.

Gerade rief mich eine Dame an, sie wird nächste Woche 72 und die hat für sich selbst den Rasentraktor auf reinen Wasserbetrieb umgebaut. Sie startet mit wenigen Tropfen Benzin und fährt dann mit Wasser weiter. Was dieser Motor schafft, wird jetzt auch bei Schiffsmotoren genutzt. Und was diese Damen kann, das sollte ein technisch versierter Sach­verständiger nachbauen oder nachvollziehen können. Im anderen Fall gehört er wegen mangelnder Sachkenntnis abgelehnt oder wegen des Ver­dachtes der Befangenheit.

Ein Problem haben wir: Wenn wir die Motoren mit Wasser betreiben, woher sollen dann die Einnahmen aus Mineralsteuer kommen? Ein Schelm, der Böses dabei denkt … (…) Sie können mich als Zeuge benennen, falls doch jemand an der Wahrheit und Aufklärung interessiert ist. (…) Bei Herrn Kirsten sollten wohl viel mehr Zuschauer und “Prozess­beobachter” über Facebook aufzubieten sein.” (Zitat-Ende)

Herr G., vielen Dank für diese offenen Worte. Ich werde in den nächsten Tagen mit meinen Anwälten sprechen – und würde mich freuen, Sie als evtl. Zeugen gewinnen zu können. Wie ich ja schon schrieb, glaube ich nicht daran, dass die Justiz hier in Nürnberg nach so langer Zeit noch an einer Wahrheitsfindung interessiert ist. Es geht denen nicht mehr darum, ob diese Technologie besteht, es geht nur noch darum, uns in irgendeiner Form einen Betrugstatbestand nachzuweisen, den es niemals gab. Seitens der Justiz hat man schon derart viel Geschirr zerschlagen, dass man dafür einen Schuldigen finden muss. Und wie so immer im Leben, sucht man nicht nach sich selbst. All die vielen Äußerungen von Zeugen, die irgendwie von den Nebenkriegsschauplätzen berichten wollten, wurden im Keime erstickt. Dann kommen immer die Anmerkungen, das hätte mit dem Fall hier nichts zu tun. Man braucht sich da nicht zu wundern, dass viele, die diesen Prozess passiv oder aktiv miterleben die Aussage treffen: Für uns ist das alles schon klar, nur nicht für die Herren und Damen da auf dem Richterpodest. Ich will mich hier an dieser Stelle nicht weiter darüber auslassen, weil ich damit dem noch folgenden Prozessverlauf vorgreife. Das bisher hier vor Gericht Geschehene lässt sich ja problemlos meinem Prozess-Tagebuch entnehmen. Wir werden noch eine Weile abwarten müssen, inwieweit das Gericht wirklich an einer Wahrheitsfindung interessiert ist.

Eine weitere Email, die der Wahrheitsfindung dienlich ist ging eben­falls meinem Anwalt zu. Der Absender F.T.F aus N. schrieb in dieser Email, die den Betreff “90% Wasser!! Gruß an die Schlafmützen im Fall Kirsten” folgendes:

“Hier noch ein Video mit 90% Wasser statt Benzin:

http://www.youtube.com/watch?feature=fvwp&v=fUeBFQOJ87Q&NR=1

Und vor 3 Jahren lief schon ein Motor mit 100%:

http://www.youtube.com/watch?v=cMlciNOyo_U&feature=player_detailpage

Beide hier erwähnten Emails kamen aus Österreich, wofür ich Ihnen Herr P. sehr danke – vielleicht haben wir in nächster Zeit einmal das Vergnügen uns kennenlernen zu dürfen.

Aus dem Fürstentum Liechtenstein erhielt ich mit Datum 09.06.2013, 16:06 eine Email, die mit dem Betreff “Ihr Brief” versehen war. Der Absender ist Herr L. aus T.
Herr L., Sie bieten mir hier Hilfe an, die ich gerne annehmen würde – allerdings weiß ich nicht so recht, in welche Richtung Sie mir Hilfe gewähren können. Sie schreiben zwar, dass Ihr Unternehmen Produktionseinrichtungen, Patente, Ideen und dergleichen schützt – nur kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, wie Sie dies in unserem Stadium noch leisten können. Dass Sie im Vorfeld in Zusammenarbeit mit Ihrem Kooperationspartner prophylaktische Abwehr gegen Behördenwillkür, für Prozessbeobachtung und für Deeskalation sorgen können ist sehr beachtenswert. Für mich stellt sich da nur die Frage, inwiefern wir dies in einem persönlichen Gespräch erörtern können. Da sind mir leider die Hände gebunden und außerdem glaubt man seitens der Justiz meine Aktivitäten überwachen und kontrollieren zu müssen. So wird man nunmal in diesem Rechtsstaat als Unschuldiger be­handelt, ob es mir passt oder nicht – danach fragt keiner. Ich laufe defintiv ins offene Messer, wenn wir uns hier an dieser Stelle über diese Punkte austauschen würden. Sie haben mir schon viel geholfen, indem Sie meinen Brief veröffentlichten. Sicher darf ich hier Ihre Website angeben: www.car-genossen.ch

Von Herrn U.S. aus V. erhielt ich eine sehr interessante Email, die mit dem Datum 15.06.2013, 16:46 und dem Betreff “GFE-Prozess” versehen war. Mir bleibt auch hier nichts anderes übrig, als diese Email zu zitieren, zumal diese auch vieles über das dogmatische Lehrstuhlwissen aussagt, welches hier vor Gericht anscheinend eine entscheidende Rolle spielen soll. Der hier wiedergegebene Text ist ein offener Brief an Herrn Prof. Maslaton – ich zitiere:

“Sehr geehrter Herr Prof. Maslaton,

der Ausgabe vom 14.06. der “Neue Presse Coburg” entnehme ich Infor­mationen über den Fortgang des GFE-Prozesses.
Als Autor, der sich seit Jahren mit innovativen Technologien be­schäfftigt, haben mich Ihre dort gemachten Aussagen zwar nicht überr­ascht, aber dennoch motiviert, Ihr bzw. das physikalische Wissen Ihrer Kollegen auf den neuesten Stand zu bringen.

Es ist mitnichten so, wie Sie sagen, dass energetische Prozesse nicht in Bereiche wesentlich erhöhter Effizienz geführt werden können. Das können sie nur solange nicht, wie man veraltete Denkmodelle anlegt. Dazu gehört auch die Falschinterpretation des bekannten zweiten Haupt­satz der Thermodynamik. Danach soll es unmöglich sein, bei der Wandlung energetischer Prozesse der Entropie entgegenzuwirken. Auch dies ist falsch.

Dass dies falsch ist, bewisen nun die neuen technologischen Vorgänge bei der Produktion von Diesel aus Wasser, die seit Jahren stabil und reproduzierbar ablaufen. Dies kann Ihnen die Firma “EGM International” zeigen und sie können dort auch Proben des aus 50% Wasser und 50% Diesel gewonnen neuen Eco-Diesel nehmen. Dieser Kraftstoff übertrifft, nachdem er in unabhängigen Labors gemessen wurde, sogar diejenigen fossilen Diesels.

Eine Reihe großer Firmen arbeitet inzwischen mit “EGM” eng zusammen, darunter auch deutsche Unternehmen.

(…) Ein weiteres deutsch-schweizerisches Unternehmen hat mit einem sogenannten Auftriebskraftwerk unter Beweis gestellt, dass sich Über­schussenergie allein durch die Ausnutzung der Antagonisten Schwerkraft und Auftrieb in beträchtlichen Größenordnungen erzielen lässt. (…) Darüber hinaus stehe ich in engem Kontakt zu einem georgischen Wissenschaftler (Prof. der Physik), der in mehreren wissenschaftlichen Aufsätzen aufgezeigt hat, dass es sehr wohl eine negative Entropie (Negentropie) gibt und die positive Entropie keinesfalls Allgemein­gültigkeit besitzt. Nur ist die Schulwissenschaft leider nicht willens, dies anzuerkennen. Ich kann Ihnen die betreffenden Aufsätze zuleiten. Auch meine engen Kontakte nach Japan (Mitsubishi), wo solche Themen (Energie aus LENR) und das fortgeschrittene Denken und Experimentieren sehr wohl zur Tagesordnung gehören, bestärken mich in meiner Ansicht. In der gesamten Naturwissenschaft ist ein revolutionärer Prozess im Gange – und dies nicht erst seit der anfänglich ebenfalls verlächerlichten Forschung von Pons-Fleischmann zur sogenannten kalten Fusion (jetzt LENR genannt!) – der nur noch nicht von den Medien in die Öffentlichkeit getragen wird. Dies hat ausschließlich ökonomische Gründe marktbeherrschender Kräfte.

Ein Artikel des Princeton-Wissenschaftlers Tony Rothman erregte letztes Jahr Aufsehen, in dem dieser die ganze Physik als einen baufälligen Turm zu Babel bezeichnete.

Ich kann mir vorstellen, dass der weitere Prozessverlauf gegen die frühere Firma GFE in eine andere Richtung gehen sowie die gegen die leitenden Angestellten anhängigen Vorwürfe fallengelassen werden, wenn man auch das Gericht in die Lage versetzen würde, sich diesen neuen (im Grunde gibt es sie seit vielen Jahrzehnten) Erkenntnissen zu eigen zu machen.

Wir können eben nicht mit den Modellen von gestern die Technologien von heute und morgen erklären, wie sich sowohl bei der Wasser­einspritzung (eine alte Technik aus dem 2. Weltkrieg) der Firma GFE als auch bei EGM und anderen zeigt. (…)”- (Zitat-Ende)

In diesem Zusammenhang will ich hier noch auf zwei weitere Webseiten verweisen:

www.technologie-fortschritt.de

http://www.browns-gas.de

 

Und wieder möchte ich auf ein Buch hinweisen, wobei ich zu bedenken gebe, es selbst noch nicht gelesen zu haben. Es wäre schön, wenn mir der Autor ein solches hier in die JVA senden könnte. Dafür möchte ich mich im Voraus bedanken. Nicht zuletzt auch für sein Engagement hier in meinem Fall, der auch ein Fall von Millionen Bürgern sein sollte. Es geht um folgendes Buch:

Titel:                Quanten Äther
Untertitel:        Die Raumenergie wird nutzbar - Wege zur Energiewandlung im 21.Jahrhundert
Autor:              Ulrich F. Sackstedt
Verlag:            Omega-Verlag

Herr S., ich hoffe, Ihre Zeilen überzeugen auch den hier im Prozess aussagenden Prof. Wensing, der eben auch nur das Lehrstuhlwissen zum Besten gibt. Das Gericht hält scheinbar auch an dessen Meinung fest, da diese Thesen die leichteste Begründung für ein evtl. Urteil abgeben würden. Auf alle Fälle – vielen vielen Dank für Ihre Email – es wäre schön, wieder von Ihnen zu hören.

Dann erreichte mich noch eine Email aus Brasilien, datiert mit dem 08.06.2013 15:20 und dem Betreff “Ihre Technik”. Absender ist ein Herr L.S.d.S., der als Codenamen noch Salvador Brasil angab. Herr L., ich war schon sehr erstaunt, mit Ihrer Email erfahren zu haben, dass man selbst auf der anderen Seite der Welt noch meine Website liest. Auch Ihre Email ist so voll mit Emotionen, dass ich diese hier in Teilen zitieren werde, um dann darauf zu antworten:

“(…) mit Bestürzung habe ich über Ihr Schicksal gelesen und ich weiß, wie Ihnen zumute sein wird, von einem barbarischen und völlig korrupten System isoliert gehalten zu werden. Es wird aber der Tag kommen, an dem dieses völlig aus dem Ruder gelaufene System in sich zusammen­stürzen wird, ja muss.

Es ist erfreulich, dass es außer dem (…) deutschen Volk noch Menschen gibt, die sich, selbst bei geringeren Verfehlungen als die der deutschen Politverbrecher mit aktivem Widerstand wehren. Diese Wehrhaftigkeit wird in naher Zukunft dieses menschenverachtende Kapitalsystem, schließlich gibt es seit mehreren Jahren kein anderes politisches Thema mehr als GELD und dass dieses GELD nicht dem Volk gehört, sondern den Banken, die es in ihren gigantischen Casinos zum Spielen verjubeln, anders ist dieses Spiel nicht zu nennen. Denn was soll das anderes sein, wenn auf den Tod von Menschen, auf höhere oder niedere Preise von Lebensmitteln, auf den Bankrott von Staaten und anderen Absurditäten gewettet wird und diese völlig unnützen Wettscheine in den Kellern der Banken gebunkert sin und zu 100% ihres möglichen, jedoch absolut theoretischen Gewinns in den Bilanzen als Aktiva geführt werden. Für solche Wetten geben die Banken etwa 100 mal mehr Geld aus, als für die Finanzierung der realen Wirtschaft mit ihrer realen und teilweise notwendigen Produktion von Gütern.

Da es bei solchen Wetten immer in jeweils gleicher Höhe Gewinner und Verlierer gibt, jedoch keinen realen Wert hinter dem Tippzettel haben, können diese Wetten in aller Regel nicht eingelöst werden, weshalb dann die Bevölkerung mit ihren Ersparnissen zur Ader gelassen wird, durch Zwangskonfiszierungen ihrer Regierungen als Handlanger der Banken (…). Die zwischenzeitlich globalisierten Konzerne sind zusätzliche Geld­sammelbecken dieser mafiosen Strukturen und dert ganz vorne mit dabei sind die Energie-Unternehmen.(…) ” (Zitat-Ende)

Im Anschluss an diesen Text eröffnen Sie, Herr L., mir die Möglichkeit unsere Produktion evtl. in Ihrem Land aufzunehmen. Wissen Sie, es gäbe so viele Möglichkeiten, die uns allen offen stehen würden, wenn nur die Justiz mit ihren marktschädlichen Vorstellungen nicht immer in die Wirtschaft eingreifen würde. Es ist wirklich so, dass man die Justiz schon lange dazu benutzt, unbeliebte Konkurrenz-Unternehmen vom Markt zu beseitigen. Sehen Sie, Herr L., vielleicht bin ich da ein Träumer. Mein Kampf hier, den ich sehr wohl als einen Kampf “David gegen Goliath” sehe, dient in erster Linie dazu, all die hier von der deutschen Justiz Geschädigten zu ihrem Recht zu verhelfen. Ein Frei­spruch hier vor Gericht wäre auch ein riesiger Schritt in Richtung “erneuerbarer bzw. alternativer Energiegewinnung”. Für die Lobbyisten wäre das einem Schlag ins Gesicht gleichzusetzen. Aber danach würde uns, damit meine ich nicht die GFE und mich allein, sondern alle Menschen, die Welt offen stehen, was die Produktion derartiger Anlagen angeht. Es kann und darf doch nicht sein, dass man eine solch revolutionäre Technologie “unter den Teppich” kehrt und im Umkehrschluss nach einem Land suchen muss, wo man heimlich produzieren kann. Ich will damit nicht sagen, dass Ihr Angebot nicht interessant für mich ist – aber ich habe hier erstmal eine “wichtige” Aufgabe zu erledigen – dann erst im Nachgang muss ich darüber nachdenken, ob und evtl. auch wo ich wieder mit einer Produktion beginne. Zum jetzigen Zeitpunkt befürchte ich, dass ich gar nicht mehr produzieren kann, da die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dafür Sorge trug, unser Betriebs­geheimnis in alle Welt hinauszuposaunen, was dazu führte, dass sich mittlerweile schon viele neue Firmen gebildet haben, die diese Technik weiterentwickeln und damit dann an den Markt gehen. Es ist sozusagen sehr wohl möglich, dass das “hohe Gericht” durch ein Urteil die Un­möglichkeit dieser Technologie beschliesst und im Gegenzug werden von anderen Firmen zu gleicher Zeit BHKWs mit dieser Technologie schon massenhaft von anderen Firmen angeboten. Derzeit gibt es im Übrigen schon solche Angebote auf dem Markt. Mich wundert es nur, dass in diesen Fällen die Staatsanwaltschaft nicht wieder zugreift. Auf was wartet sie denn – wo doch diese Technologie an sich schon einen Betrugstat­bestand herstellt? Herr L., ich besitze Ihre Email-Adresse. Evtl. komme ich nach dem Prozess mal auf Sie zu, wenn sich diese Technologie in Brasilien noch nicht etabliert hat. Auch für Ihr Land werden wir eine Lösung finden.

Von M.R. - Codename: Düsseldorf erhielt ich mit Datum vom 13.06.2013, 02:57 eine Email mit dem Betreff “zwei Anregungen”. Ihnen danke ich ganz besonders für Ihre Email. Darin erkenne ich, wie sehr Sie sich mit meinem Fall befassen. Sie haben hier zwei Anregungen an mich gegeben, die ich gerne hier wiedergebe:

“1. man sollte versuchen, ein funktionierendes Gerät ins Fernsehen zu kriegen, etwa als von Experten begleitete Vorführung. Die Glotze kann ja durchaus den berühmtberüchtigten öffentlichen Druck erzeugen.
2. versuchen Sie, vor den europäischen Gerichtshof zu gehen, als eine gehörige Instanz höher und/oder in die Offensive mit einer Gegenanzeige gegen das Gericht oder wen auch immer” (Ende-Zitat)

Herr R., darauf antworte ich Ihnen gerne. Ein funktionierendes Gerät ins Fernsehen wäre normalerweise kein Problem. Es sollte jedoch eines der Geräte sein, die von der GFE-Group auch den Kunden angeboten wurden. Das stellt sich aber leider als sehr schwierig heraus. Bei der GFE waren noch sehr viele lauffähige BHKWs auf dem Firmengelände. Die Geräte aus der Forschungsabteilung wurden seitens der Justiz beschlagnahmt. Dann, so sollte man meinen, sind da ja noch weitere hunderte von BHKWs gewesen – was auch richtig ist. Während meiner Haftzeit wurde auf dem Firmengelände der GFE-Group dreimal eingebrochen und man hat alle Motoren zum Totalschaden geführt, indem man in die Tanks Zucker ein­füllte. Die Einbrecher, die seitens der Staatsanwaltschaft, nicht aus­findig gemacht werden konnten, brachten wohl bewusst Zucker in großen Mengen bei diesen Einbrüchen mit. Wir sind mit unserem Latein dann immer noch nicht am Ende. Im Hamburger Hafen wurden kurz nach meiner Inhaftierung 100 40-Fuß-Container angeliefert, die zum größten Teil mit Motoren befüllt waren. Diese Container standen im Zollhafen zur Abholung bereit – man hätte nur noch die Zollgebühr begleichen müssen. Diese 100 Container sind auf irgendeine Weise verschwunden, keiner weiß wie und wann. Es liegt ein Nachweis vor, dass diese Container geliefert wurden – aber wer kann 100 große Container aus einem Zoll­hafen verschwinden lassen? Auf alle Fälle stehen auch diese Motoren uns nicht mehr zur Verfügung. Dann gab es da allerdings noch einen Herrn Karl Meyer, seines Zeichens Motoren-Entwickler der GFE-Group. Dieser hat nach dem 30.11.2010 ein BHKW sichern können und dieses mit einem Herrn Schaff in einer Halle modifiziert, um es dann zu gegebener Zeit als Beweismittel vor Gericht einführen zu können. Man hat Herrn Meyer dann nachträglich am 29.07. des letzten Jahres ver­haftet und inhaftiert – und kurz danach ist am 08.08. des gleichen Jahres diese Halle mit dem BHKW und den Aufzeichnungen abgebrannt. Sie können diesbezüglich den 54. Verhandlungstag in meinem Prozess-Tagebuch nachschlagen unter dem Zeugen Wilhelm Schaff, der an diesem Tage eine Aussage tätigte. Nun ist keiner der Verantwortlichen und Kenner dieser Technologie mehr auf freiem Fuss und kein einziges Gerät ist noch verwendbar. Selbst als das Gericht ein beschlagnahmtes Gerät Herrn Prof. Wensing von der Uni Erlangen zur Begutachtung zur Verfügung stellte, machte ich dem Richter den Vorschlag, hier doch Herrn Meyer hinzuzu­ziehen, da dieser Motor erst auf die Treibstoffreduzierung modifiziert werden müsse. Auch hier erfuhr ich nur Ablehnung seitens des Gerichtes. Was das alles mit einer Wahrheitsfindung zu tun hat, das überlasse ich Ihren freien Gedanken, Herr R.

Was dann Ihren zweiten Vorschlag angeht, so stosse ich auch hier auf Grenzen, die ich niemals erwartet hätte. Gleich zu Beginn meiner In­haftierung (nach ca. einigen Monaten) machte ich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Eingabe, die mit Sicherheit mehr als begründet war. Ich erhielt darauf die Antwort, dass ich all das, was ich beanstande mit Kopien der entsprechenden Unterlagen belegen müsse. Das wären dann mindestens 2 Umzugskartons gewesen. Hier in der JVA habe ich im Übrigen nicht die Gelegenheit an alle dementsprechenden Unterlagen heranzukommen und schon gar nicht all das zu kopieren, wozu mir letztendlich auch die finanziellen Mittel gefehlt haben. Selbst für einen Anwalt, der dort eine Zulassung hat, hätten mir die Mittel gefehlt. Von Beginn an hat die Staatsanwaltschaft es sehr gut ver­standen meine finanziellen Mittel allesamt festzusetzen oder gar zu beschlagnahmen. Ich konnte mir ja noch nicht einmal einen Wahlverteidiger leisten, was sicher von der Staatsanwaltschaft so gewollt war. Ich war gezwungen mit Pflichtverteidigern Vorlieb zu nehmen. Glück im Un­glück: Ich verfüge über sehr gute Pflichtverteidiger. Auf der anderen Seite werden diese aber nur für den Prozess hier in Nürnberg bezahlt – nicht aber für den Europäischen Gerichtshof. Weiter hat mir der Euro­päische Gerichtshof in seinem Schreiben auch gleich mitgeteilt, dass 90% aller Beschwerden wegen Nichtbeachtung des formellen Weges zurück­gewiesen werden. Da will man einen dann gleich von vornherein dazu bewegen, erst gar keine Beschwerde einzulegen.

Herr R., dieser Prozess ist noch nicht zu Ende und ich bin mir sicher, dass mir bis zum Prozessende noch etwas einfallen wird, um weiteres Beweismaterial abzuliefern, an dem das Gericht nicht mehr vorbei kommen wird. Da bin ich allerdings auf Mithilfe von “draußen” angewiesen. Vielleicht will man mich auch deshalb nicht wieder nach “draußen” lassen. Denn dann würde es mir relativ leicht fallen, in kürzester Zeit für ausreichend Beweise zu sorgen – hier “drinnen” sind mir durch die staatlich verordneten Einschränkungen die Hände gebunden. Ist das nicht ein feiner Rechtsstaat?

Ihre Vorschläge Herr R., sind wirklich nicht sinnlos oder trivial, sie sind gut – nur scheinen sie fast nicht durchführbar zu sein, dafür hat die Justiz schon im Vorfeld gesorgt. Dieses Justizsystem hier in Nürnberg hat durch andere Fälle schon einen derart schlechten Ruf, dass es wohl auf das ein oder andere bewusst herbeigeführte Fehlurteil nicht mehr ankommt.

Von M.K. aus D. – Codename: Mic erhielt ich eine Email datiert am 08.06.2013 11:20 und dem Betreff “Ihre Situation”. Herr K., es freut mich wirklich sehr, dass Sie meine “Geschichte” mitverfolgen und wie die meisten Menschen geschockt von dem sind, was hier vor aller Augen und Ohren passiert. Der lang andauernde Prozess der Verschleierung und der Vertuschung muss wirklich einmal aufgebrochen werden. Ich vermag nur nicht zu sagen, ob unser Prozess zu dem führen wird – ich hoffe es jedenfalls. Sie sprechen mir Mut zu – dafür vielen Dank. Ich kann Ihnen versichern, es fällt mir von Tag zu Tag schwerer – aber ich bin nicht bereit, diesem System nachzugeben. Sie schreiben, dass Sie sich mit dieser Thematik schon weit über zwanzig Jahre befassen, Sie sind Autor und sicher haben Sie sich in einem Ihrer Bücher mit diesem Thema aus­einandergesetzt. Das würde mich natürlich sehr interessieren. Vielleicht können Sie mir eines Ihrer Bücher zukommen lassen – wofür ich mich schon im Voraus bedanken möchte. Dann schreiben Sie noch, ich solle Ihnen glauben, dass die Dinge nun ans Tageslicht kommen und ich solle zuversichtlich sein. Zum Glück bin ich von Natur aus ein positiv denkender Mensch, denn sonst würde es mir hier hinter den Mauern sehr schwer fallen, nach nun so langer U-Haftzeit noch zuversichtlich zu sein. Das Justizsystem ist doch schon so perfektioniert, dass man den Häftlingen hier eine Psycho-Folter angedeihen lässt, die jedoch durch einige Paragraphen in den Gesetzbüchern wieder gerechtfertigt werden kann. Da ist die bayerische Justiz schon mehr als perfekt. Sicher, Herr K., ich weiß, dass ich da “draußen” gehört werde – aber meines Erachtens sind das nur ein paar Wenige, die meine Website kennen. Viel, viel mehr Menschen müssten diese lesen, um am Ende gemeinsam gegen das Un­recht vorzugehen, die allen Bürgern dieses Landes angetan werden – nur diese Bürger wissen es noch nicht. Gerne schenke ich auch Ihren Worten “Unsere gemeinsame Kraft wird am Ende siegen” Glauben und bete zu Gott, dass diese Worte bald Wahrheit werden. Sie schreiben, wenn ich Hilfe brauche, so solle ich mich melden – Ja, ich hätte da eine Bitte: Bitte geben Sie meine Web-Adresse an so viele Menschen wie irgend möglich weiter – dann ist mir schon viel geholfen. Es wäre wirklich schön, wenn ich wieder von Ihnen hören darf.

Dann kam noch eine Email von einer Dame aus der ehemaligen DDR. Beinahe hätte ich “Ossifrau” gesagt, was aber nicht negativ zu verstehen sein soll. Meine Frau ist auch eine “Ossi” und ich habe die Vorzüge von ehemals ostdeutschen Frauen kennen lernen dürfen. Eine Lebenserfahrung, die ich nimmer missen möchte. Meine Ehefrau musste wegen dieses Falles ebenfalls über zwei Jahre in U-Haft verbringen – ich weiß nicht, ob das eine “Wessifrau” mit mir durchgemacht hätte. Jetzt, wo meine Frau wieder “draußen” ist und in ärmlichsten Verhältnissen (über)leben muss, macht sich ihre Selbstständigkeit, die sie zu DDR-Zeiten haben musste, bezahlt. Ich will “Wessifrauen” an dieser Stelle nicht vorver­urteilen – mir ist leider nur die Stärke einer “Ossifrau” zuteil ge­worden. Also liebe S.D.-K. mit dem Codenamen: S. Ramsterk - von Ihnen erhielt ich eine Email datiert mit dem 04.06.2013 12:42 und dem Betreff “Anteilnahme zum Geschehen”. Ihre Email hat mich sehr bewegt, zumal Sie in dieser schildern, selbst ein BHKW bei der GFE-Group erworben zu haben und nun sitzen Sie mit den Schulden da. Ich gebe Ihnen voll­kommen recht – damals ist bei den Behörden, hier insbesondere bei den Finanzbehörden nicht alles so gelaufen, wie es sich in einem Rechtsstaat gehört. Wenn die Finanzämter damals schon vom Ministerpräsidenten eine Anordnung hatten, alle ausgezahlten Umsatzsteuerbeträge wieder einzufordern – und das auch noch mit einer Erklärung, die da heißt, die Firma würde in höchstem Maße betrügen – dann kommt es seitens der Politik einer Vorverurteilung gleich. Schon damals gab es keinen einzigen Grund oder gar einen Beweis, dass hier ein Betrugstatbestand im Spiel sei. Aber keiner der “hohen Herren” von den Behörden hat je die GFE vor Ort besucht. Jeder Einzelne hätte sich dort innerhalb kürzester Zeit von der Rechtmäßigkeit der Geschäfte überzeugen können. Aber diesen Weg ist man bekannterweise nicht gegangen, vielmehr hat man aufgrund einer irreführenden Gerüchteküche Vermutungen, Hypothesen und Unter­stellungen geglaubt und daraufhin die Firma “hochgenommen”, ohne einen einzigen Beweis zu haben – den man übrigens bis heute noch nicht hat. Wenn ich die Politiker und die Juristen der Bundesrepublik Deutschland als Machthabende ansehe, so haben tatsächlich diese paar Hansels, wie Sie es ausdrücken, hunderttausende Menschen beeinflusst und tausende von Menschen in höchstem Maße geschädigt – wie auch Sie, Frau D.-K. Dass die Obrigkeit dem Finanzamt derartige Befehle erteilt, lässt sich auch mit unserem Grundgesetz nicht in Einklang bringen. Sie schreiben, dass die Bevölkerung nur kuscht, weil sie in der Mehrzahl den Medien Glauben schenken. Hier “drinnen” ist mir erstmals richtig bewusst ge­worden, welch eine Machtstellung diese Medien haben. Diese sind allerdings nicht so frei, wie sie es vorgeben. Unzählige Male habe ich diese schon angeschrieben und für Aufklärung gesorgt. Im Gegensatz zu den mit Halb- und Unwahrheiten gespickten Pressemitteilungen der Staats­anwaltschaft wurden meine Erklärung nicht gedruckt oder gezeigt. Ich erhielt nicht einmal Antwort. Es ist nunmal nicht medienwirksam, zumal die Medien sich in einem Abhängigkeitsverhältnis zu Politik und Wirt­schaft befinden. Die Lobbyisten tun ihres noch dazu. Sie als ehemalige DDR-Bürgerin können sicher mehr dazu sagen, wie man sich in einem Staat fühlt, dem die Menschenrechte abhanden gekommen sind. Sie schreiben, Ihnen kommen die Bürger der Bundesrepublik so vor, als wären diese Bürger einer Kolonie der USA. Derzeit wird gerade über die NSA be­richtet. Da soll sich mal jeder selbst ein Bild davon machen. Mir kann keiner erzählen, und das sagt ja auch ein Spiegel-Bericht aus, dass die Kanzlerin von alledem nichts gewusst haben will. Lt. Spiegel ist diese ganze Ausspionierung auf Wirtschaftsspionage konzentriert. Ich will jetzt gar nicht darüber nachdenken, ob der Sturz der GFE-Group womöglich auf eine Werkspionage zurück zu führen ist. Plausibel wäre es allemal. Wenn ich das aber in Betracht ziehe, dann laufe ich hier Gefahr, wie Herr Mollath, wegen Verschwörungstheorien in die Psychiatrie gesteckt zu werden. Also erspare ich mir das – es scheint sowieso etwas weit hergeholt zu sein. Auszuschließen ist es allerdings nicht. Ja, der liebe Gott hat gewollt, dass der Mensch fröhlich und glücklich auf der Erde leben kann. Das haben die Menschen allerdings selbst vermasselt. Es ist eben nur nicht schön, wenn man am Ende einer der Leidtragenden ist – aber einer muss es ja sein. Also, Frau D.-K., halten Sie weiter den Kopf oben – wir kämpfen für eine gerechte Sache – auch oder erst­recht weil man uns die Existenz genommen hat. Am Ende wird sicher etwas Gutes stehen. Vielleicht animiert Sie diese Antwort, mir wieder mal zu schreiben – ich jedenfalls würde mich freuen.

Von Herrn R.H. – Codename: Rudolf erhielt ich mit Datum 04.06.2013, 11:44 eine Email, die im Betreff “Infos an Presse” enthielt. Herr H., das mit der Presse habe ich soeben in einem Brief Stellung bezogen. Wünschens­wert wäre es, wenn weitaus mehr Menschen in Form von Leserbriefen Ihre Meinung preisgeben würden. Ich selbst habe neulich eine Pressemit­teilung auf dieser Website veröffentlicht, die an viele Verlage und andere Medienanstalten versendet wurde. Bis heute kann ich von hier “drinnen” nicht bewerten, inwieweit man diese Mitteilung zum Anlass nimmt, seitens der Medien Recherchen anzustellen. Ich befürchte jedoch das “Altbekannte”. Man wird sich diesbezüglich nicht gegen die Politik und die Wirtschaftsmächtigen stellen. Ein solch explosives Thema, dass normalerweise jeden Bürger aus der Reserve locken müsste, wird eben nicht angefasst, solange es nicht mit den Interessen der vorgenannten Gruppe übereinstimmt. Jeder Verlag und jede Medienanstalt würde damit Gefahr laufen, selbst vom Markt genommen zu werden – zumindest wird es ein paar Bauernopfer kosten. Im Grunde genommen ist es tatsächlich so: Masse bringt Klasse. Dafür ist meine Website allerdings zu unbedeutend, als das diese von Jedermann gelesen wird, der hierdurch auch motiviert sein könnte, selbst einmal ein Statement abzugeben. Der Fall Mollath, den Sie in Ihrer Email ansprechen, zeigt zwar einige Parallelen zu unserem Fall auf – hier geht es aber um einige hohe Politiker und auch um Personen, die eine hohe Position bei der Justiz in Nürnberg haben. Herr Mollath könnte für diesen Personenkreis gefährlich werden, wenn er uneingeschränkt aussagt und dann auch richtig, neutral und objektiv ermittelt wird. Das sind für die hiesige Staatsanwaltschaft allerdings Fremdwörter. Was über den Fall Mollath in der Presse steht, ist wieder nur eine Halb-Wahrheit. Ich befürchte, trotz meiner kleinen Kenntnis über diesen Fall, die ganze Wahrheit wird niemals ans Licht kommen – aber warten wir es einmal ab. Auch in diesem Fall wird man bereit sein müssen, ein Bauernopfer zu bringen. In der Regel sind Bauernopfer auf der anderen, auf der unteren Stufe, zu finden. Nicht zuletzt wird man auch in unserem Fall einen Schuldigen nachweisen müssen – da man ansonsten wieder einmal einen Fall in Nürnberg zu notieren hat, bei dem sich die Justiz sicher nicht rehabilitiert hat, was sie aber dringend nötig hätte – aufgrund der vielen Fehlurteile in der Vergangenheit. Aber meistens kommt es anders als man denkt. Hoffen wir gemeinsam darauf.

Ein Zitat aus einem mir anonym zugegangenen Brief möchte ich hier wiedergeben, nicht zuletzt um meinen Dank für diese Zeilen an den anonymen Schreiber auszudrücken:

“(…) Leider bin ich nicht in der Lage Sie finanziell oder juristisch zu unterstützen, bin aber in der Lage zumindest diesen Brief zu schreiben um Ihnen in dieser unglücklichen Situation beizustehen. Wir alle sind Opfer der Wirtschaftsmafia! Ich habe das Gefühl, solange sich die Bevölkerung in der ganzen Welt lieber mit Modetrends und Jetset beschäftigt, werden so innovative, kreative und nicht zuletzt der Menschheit wohltuende Personen wie Sie keinen Erfolg haben. Ich bedauere zutiefst Ihre missliche Lage und hoffe, dass es für Sie und uns ein baldiges Happy End geben wird.” (Zitat-Ende)

Übrigens: Dieser Brief kam aus Olten/Schweiz

Dann erhielt ich wieder einen Brief von H.Sch. aus Neubrunn, der mit dem Datum 18.06.2013 versehen war. Herr Sch., seien Sie mir bitte nicht böse, wenn ich Ihnen über dieses Medium antworte. Aber mir fehlt definitv die Zeit, alle eingehenden Briefe in persönlicher Form zu beantworten. Derzeit habe ich wöchentlich zwei Verhandlungstage, dann muss ich zeitnah mein Prozess-Tagebuch aktualisieren und nicht zuletzt arbeite ich nach wie vor an meiner Verteidigung, was bedeutet, dass ich sehr viele Aktenordner wälzen muss. Ich bitte Sie also um Ver­ständnis darum. Andererseits ist mir Ihr Brief zu wichtig, um diesen in der Erwartung auf mehr Freizeit, noch länger liegen zu lassen. Wie Sie sehen, hat mich Ihr Brief immer noch in der JVA erreicht, was wohl auch, nach dem Ansinnen der Justiz, noch eine Weile so bleiben wird. Diesbezüglich läuft da auch schon eine Beschwerde meines Anwalts. Ich bin sehr erfreut über Ihre im Brief gewählten Worte und insbesondere auch darüber, dass Sie mich in dieser schweren Phase meines Lebens ein kleines Stück begleiten. Sie haben vollkommen recht mit der These, dass ein jeder seine eigene Lebensgeschichte schreibt. Im Kindesalter beginnt man die ersten Zeilen zu schreiben, ohne dass man selbst das Ende kennt. Rückblickend muss ich sagen, dass ich mir mein Leben in jungen Jahren ganz anders vorgestellt habe. Heute befinde ich mich in einem Stadium der Besinnlichkeit. Hier im “Knast” bleibt mir ja oft nichts anderes übrig, als über alles Erlebte nachzudenken und im Umkehrschluss zu versuchen, die Zukunft zu erkennen. Ich bitte das Folgende nicht falsch zu verstehen. Ich habe das beklemmende Gefühl, dass Leid eine große Antriebsfeder für derartige Überlegungen ist, auch wenn dieses Leid nur psychischer Natur ist. Ein leidender Mensch ist in seinen körperlichen und seelischen Möglichkeiten oft einge­schränkt. Es kommt mir manchmal so vor, als hätte ich starke Zahn­schmerzen, die alle anderen Schmerzen in den Hintergrund stellen. So sehe ich das auch hier. Ich beschäftige mich derzeit nur mit meinem Fall und habe Angst, dabei zu übersehen, dass es da noch viel mehr Probleme geben könnte, die es heißt, zu beachten. Leid wird auch häufig mit Angst verstärkt. Meist ist das ängstliche Warten auf den nächsten mit Sicherheit kommenden Schmerz weitaus schlimmer. Man muss dabei aufpassen, dass einem dieser psychische Schmerz nicht die eigene Persönlichkeit nimmt – und man nicht in ein dahinvegetierendes Wesen verfällt, welches sich komplett aufgibt. Mit Angst und Verzweiflung entsteht oft das Gefühl der Leere und der Bedrohung. Man gibt sich hier einem monotonen Leben hin, welches definitiv am Selbstbewusstsein kratzt. Meines Erachtens ist genau dieses Selbstbewusstsein, dass auch mit Selbstsicherheit einhergeht, genau das was das Menschsein aus­macht. Findet dieser psychische Schmerz eine Sprache, dann wird man nicht so leicht von der Apathie gefressen. Es gibt da ja noch das Sprichwort: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Das ist eben u.a. auch einer der Gründe, weshalb ich mich hier mit vielen Menschen austausche, die mir mit ihrem Beistand und ihrem Wissen aus diesem “Loch” heraus­helfen. Dafür kann ich gar nicht genug DANKE sagen. Ein weiteres Hemmnis ist die Einsamkeit. Auch wenn es hier im “Knast” viele andere Häftlinge gibt, so hat man nur manchmal das Glück, sich mit einem dieser Insassen einigermaßen unterhalten zu können. Jeder trägt hier sein “Kreuz” und keiner hört wirklich seinem Nächsten zu – im Gegenteil, man erwartet nur Gehör und ist nicht bereit zuzuhören. Ungeachtet dessen ist auch der IQ bei vielen ein Hindernis, gewissen Gesprächs­themen zu folgen. Extreme Isolation wie die Haft führt bei vielen Menschen zu Depressionen. All diese Formen erfahre ich hier mehr oder weniger am eigenen Leib und an der eigenen Seele. Mein Vorteil war und ist es, dass ich mich mit diesem psychischen Leid auseinander gesetzt habe und durch Maßnahmen, die ich dann in der Folge ergriffen habe, die Ursachen so weit wie möglich beseitigt habe. U.a. gehört wie schon erwähnt, die Kommunikation nach “draußen” dazu. Nur so konnte ich diese vielen Tage, Wochen, Monate und Jahre hier “drinnen” über­stehen und meinen Kampfeswillen immer wieder aufs Neue stärken. Ich sehe das heute so, dass dieses psychische Leid womöglich ein Impuls für menschliche Reifung meiner Person war, nicht zuletzt, weil ich an mir Veränderungen spüre, die einen weitaus sozialeren Charakter ausweisen, wie ich es jemals vorher verspürt habe.

So wie Sie, Herr Sch., schreiben ist jedem der freie Wille mitgegeben. Ja, und den kann man uns wirklich nicht nehmen – man kann nur ver­suchen, unseren Willen zu brechen – und dennoch bleibt unser Inneres für andere verborgen.

Lassen wir jetzt diese Thematik auf sich beruhen und widmen uns diesem laufenden Prozess hier in Nürnberg. Immer mehr Menschen schreiben mir und meinen Anwälten, wie sehr verbreitet unsere Technologie auf dieser Welt ist. Selbst eine 72-jährige Dame baute ihren Rasenmähertraktor selbst um. Sie startet diesen Traktor mit Benzin und fährt dann aus­schließlich mit Wasser weiter. Das, was diese Dame so mal nebenbei macht, wird von Wissenschaftlern bestritten. Also wem soll man denn nun mehr glauben. Das Gericht hat sich diesbezüglich schon für einen Professor mit dem Lehrstuhlwissen (was schon längst überholt wurde) entschieden. Da diese 72-jährige Dame davon nichts weiß, fährt sie eben mit ihrem wasserangetriebenen Traktor einfach weiter. Kuriositäten, die das Leben schreibt. Für die einen ist diese Technologie eine schon seit Jahrzehnten normale Möglichkeit zum Betreiben von Motoren jeder Art – und auf der anderen Seite werden wegen des angeblich vom Gericht angenommenen “Nichtvorhandenseins” dieser Technologie tausende von Menschen an ihr Existenzminimum getrieben und andere auf lange Zeit eingesperrt. Man muss sich oft fragen, in welcher Welt wir eigentlich hier leben. Der Glaube, dass Regierungen mitsamt ihrer Justiz hier unter dem Diktat derer stehen, die die Fäden in der Hand haben, ist nicht verwunderlich. Lange hat man sich gewehrt, Energie wie Luft und Wasser für die Menschen als gegeben hinzunehmen – man machte daraus Milliardengeschäfte – was auch bis zu einem gewissen Zeitpunkt als legitim anzusehen ist. Nun leben wir aber in einer anderen Welt. Einer Welt, die sich derart verändert, was zum Wohle der Menschheit dienen sollte. Herr Sch., Sie raten mir, ich solle nochmals prüfen, ob mein Vorhaben, der Öffentlichkeit Augen und Ohren zu öffnen, wirklich meine Berufung ist. Sicher ist dies nur einer der Aspekte, die ich als mein Vorhaben ansehe, was meine Zukunft angeht. In meinen Überlegungen und nicht zuletzt in meinen Visionen spielen aber auch viele andere Aspekte eine nicht minderwertige Rolle. Ich will ganz ehrlich zu Ihnen sein: Das Glück meiner Frau und meiner Familie sind ganz weit vorne ange­siedelt. Nochmals vielen Dank für Ihre lieben Worte – ich hoffe bald wieder von Ihnen zu hören.

F.W.B. aus Werdohl schrieb mir mit Datum 23.06.2013 auch wieder einen Brief, den ich am 02.07.2013 erhielt. Lieber F., vielen Dank für die mitgesandten Briefmarken, die vollzählig bei mir ankamen. Nachdem ich in Deinem Schreiben erfuhr, wieviel Briefmarken Deinem vorletzten Brief beilagen, habe ich mich diesbezüglich beschwert, was dazu führte, dass man mir die von Dir erwähnte Anzahl teilweise übergab. Schwamm drüber. Ich will hier niemanden verdächtigen, zumal dies auch auf dem Postwege geschehen sein kann, zumal in an Häftlinge gerichteten Briefen oftmals Briefmarken beigelegt werden. In meiner Antwort an H.Sch. aus Neubrunn (ein Absatz zuvor) habe ich schon ausreichend Stellung zu dem Thema, was ich u.a. auch als “starken Tubak” bezeichnete, bezogen. Sicher kannst Du nachvollziehen, dass ich Dich auf dieses Schreiben verweise. Würde ich hier mit einem Computer arbeiten können, dann würde ich von dem benannten Schreiben einige Textbausteine in dieses Schreiben an Dich übernehmen. Das Hineinwachsen in eine neue Lebensaufgabe ist für mich zu einer Realität geworden, die ich nicht verleugnen kann. Ich hege jedoch noch Zweifel, ob ich die bei mir hier im “Knast” entstandene geistige Einstellung auch noch einhalten kann, wenn mich da “draußen” der Alltag wieder unter seine Fittiche nimmt. Ich arbeite daran, mich diesem irgendwann wieder eintretenden Alltag mitsamt seinen zeitraubenden Aufgaben entgegenzutreten. Diese hier in meinem Hirn und in meinem Geist gewachsene neue Aufgabe sollte den Rest meines Lebens bestimmen. Dann frage ich mich aber des Öfteren, ob diese Einstellung nur hier hinter den Mauern gewachsen ist und ob sie auch noch Bestand haben wird, wenn sich meine Lebensumstände wieder verändern. Der Mensch ist von Natur aus ein “Gewohnheitstier” – und jede Veränderung in seinem Leben führt automatisch zu neuen Denkstrukturen und zu neuen Handlungsweisen. Dabei spielt das bisher Erlebte in Form von Erfahrungswerten eine sehr große, wenn nicht entscheidende Rolle. Mein bisheriges Leben war geprägt von Visionen, die ich schon als Kind hatte und die mein ganzes Leben, mein Denken und mein Handeln in diesen vielen Jahren bestimmt haben. Visionen setzen sich bei festem Glauben an sich selbst und des Bewusstseins seiner eigenen Fähigkeiten in das Unterbewusstsein des Menschen, wie auch damals bei mir. Irgendwo waren alle meine Überlegungen und auch meine Handlungen auf dieses Ziel, wenn auch unbewusst, ausgerichtet. Nun, ich habe Dir im letzten Brief ja schon berichtet, dass ich meine Visionen aufgrund meines bisherigen Lebenswerkes bis zum Abschluss ge­bracht habe, was dann alles in der Folge von der “Staatsmacht” illegal zerstört wurde. Mehr oder weniger bin ich sozusagen gezwungen, mir neue Ziele zu setzen, die es zu erreichen gilt – da rede ich in erster Linie nicht von materiellen Wertvorstellungen, sondern von dem, was oder wie ich das von mir Erlebte verarbeite und an andere Menschen weitergebe. Eine Zielsetzung ist jedoch nicht unbedingt mit einer neuen Vision gleichzusetzen. Eine Vision muss viel stärker ausgeprägt sein, damit mein zukünftiges Denken und Handeln unbewusst die Richtung vorgibt. Das ist hier in einer kleinen Welt (so nenne ich mein derzeitiges auf­gezwungenes Domizil) noch relativ leicht zu handhaben, zumal ich hier mein Verantwortungsbewusstsein an der Pforte abgeben musste. Ich weiß aber auch, dass mich da “draußen” etwas erwartet, was mich wieder fordern wird – das sind u.a. auch ganz normale alltägliche Dinge, die gemacht werden müssen – und ich bin mir da noch nicht so sicher, wie tief meine neue Zielsetzung in mein Unterbewusstsein eingedrungen ist, sodass ich es als meine Vision bezeichnen könnte. Du siehst, ich ver­suche hier an dieser Stelle ehrlich zu sein, da ich schon ein wenig “Angst” vor dem habe, was da auf mich zukommen wird. Sicher, ich werde mich riesig freuen, über Menschen, die heute schon signalisiert haben, mit mir Gespräche führen zu wollen – über Menschen, die mit mir einen Neuanfang im Bereich der alternativen Energiegewinnung starten wollen -über Menschen, die mit mir um Gerechtigkeit kämpfen und mit mir gemein­sam, auch nach meinem Hafturlaub, daran weiter arbeiten wollen. Es wird, wie Du hier nur ansatzweise erkennen kannst, so wahnsinnig viel auf mich einstürmen. Nicht vergessen werde ich den dann aufzunehmenden Kampf um Wiedergutmachung für alle von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Geschädigten und nicht zuletzt auch meiner Person. Wenn man so will, eine Mammut-Aufgabe, die mir da bevorsteht. Eines ist jedoch so sicher wie das “Amen” in der Kirche. Nach meiner Haftentlassung werde ich erstmal mit meiner Frau an irgendeinem – für mich hoffentlich auch bezahlbaren – schönen Ort auf dieser Welt Urlaub machen und mich um meine Frau kümmern, die mir so lange zur Seite stand, so lange leiden musste – und dennoch niemals aufgab, was meine Liebe zu ihr nur ver­stärkte. Erst danach werde ich mich wieder in diese “normale” Welt einfinden müssen und beginne dann mit der Aufarbeitung des bereits genannten. Also, ich muss spätestens dann lernen, mich von Alltags­problemen nicht vereinnahmen zu lassen und damit würde ich im schlimmsten Fall meine Zielsetzung nicht konsequent verfolgen können. Aber ich bin mir ziemlich sicher – auch diese Hürde werde ich nehmen – und dann geht es erst richtig los. Aus dem von Dir zitierten Buch, welches Dir die Frage: “Welche allgemeinen und politischen Veränderungen stehen bevor”, stellte, möchte ich hier eine Antwort geben, die zwar nicht populär ist, jedoch meines Erachtens realistisch: Jeden Tag stehen hunderte von Veränderungen im Allgemeinen und im Politischen an. Die Gegenfrage, die sich hier stellt, ist die: Was machen wir daraus, welche Konsequenzen ziehen wir daraus und warum sorgen wir nicht selbst dafür, dass diese Änderungen in unserem Sinne ausfallen? In diesem Sinne verabschiede ich mich für heute von Dir, lieber F. W. – nicht zuletzt in der Hoffnung bald wieder von Dir zu hören.

Von Herrn T.K. aus Gelnhausen erhielt ich einen Brief vom 10.06.2013, den man mir am 19.06.2013 aushändigte. Herr K., Sie schreiben, dass Sie meine Geschichte im Internet verfolgen – auf der anderen Seite hätten Sie es gerne, wenn ich über meine Firma erzählen würde. Ich gehe nun davon aus, dass Sie meine Website nicht kennen, da ich auf dieser so gut wie alles über die Firma und den Fall “GFE” berichtet habe – nicht zuletzt auch in meiner 358-seitigen Verteidigungsschrift, die Sie auf dieser Seite downloaden können. Sie schreiben weiter, dass Sie früher auch selbstständig waren und ebenfalls behaftet mit einigen Sorgen und Problemen. Gerne würde ich mich mit Ihnen über das ein oder andere Thema austauschen, was auf dieser Website geschehen kann – da Sie mir auch per Email Mitteilungen übersenden können. Per postalischem Brief werde ich Ihnen meine Web-Adresse mitteilen. Ich danke Ihnen auch für Ihr Angebot bzw. Ihre Frage, ob ich etwas benötige oder ob Sie mir etwas zuschicken können. Wenn ich etwas benötige, so werde ich dies ebenfalls auf dieser Website bekannt geben, was ich schon das ein oder andere Mal getan habe. Auf alle Fälle möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Anteilnahme bedanken und hoffe, in Ihnen einen weiteren Briefkontakt gefunden zu haben, dem es um Gerechtigkeit in diesem Staate geht.

Hans-Jürgen Ahlers hat mir am 22.05.2013 eine Email gesandt, die mit dem Betreff “Neuer kurzer Film über die Fett-Explosion” versehen war. Danke, Hans-Jürgen, für diesen Hinweis. Ich muss mich bei Dir ent­schuldigen: Leider ist diese Email in ausgedruckter Form bei mir zwischen anderen Unterlagen verlorengegangen. Erst heute fand ich sie durch Zufall wieder. Du hast darin eine Web-Adresse angegeben, die für alle an diesem Fall Interessierte zugänglich ist:

http://www.youtube.com/watch?feature-endscreen&v=JHkcWPLMQ24&NR=l

Der gute alte Film, den ich hier auch auf Deine Empfehlung bekannt gab, ist im Internet gelöscht worden. Dieser hier soll ein guter Ersatz sein. Ich kann das leider nicht bewerten, da ich keine Möglichkeit habe, auf irgendeine Website zuzugreifen.

Du hast dann noch eine Web-Adresse angegeben, die sich auf eine Email von HUS und dessen Klage gegen die Justizministerin bezieht. Hier sollen aktuelle Informationen zu dieser Erzwingungsklage wiederzufinden sein. Diese Video ist unter

http://www.youtube.com/watch?v-VcT4UH-40Gw&feature=em-upload owner

einzusehen. Hans-Jürgen – nochmals vielen Dank für diese Infos, die sicher von den Lesern meiner Website gerne aufgenommen werden. Übrigens: Ich habe schon lange nichts mehr von Dir gehört – Hat das einen bestimmten Grund?

Nicht vergessen mächte ich die vielen Menschen, die mir in den letzten Wochen und Tagen viele Grußkarten haben zukommen lassen. Um nur einige zu benennen: Herr F.W. aus Laufach, Frau I.R. aus Teneriffa und nicht zuletzt auch Frau G.R. und Herr J.Sch. aus Th. Euch und allen anderen vielen vielen Dank für die lieben aufbauenden Worte und die Treue, die Sie/Ihr mir zukommen lasst. Einigen der hier erwähnten Menschen bin ich noch zu weitaus mehr Dank verpflichtet – aber das werde ich sicher nachholen, wenn ich endlich wieder “auf freiem Fuße” bin. Um mit den Worten von Ephraim Kishon zu sprechen: Ich möchte auf diesem Wege und vor aller Welt der besten Ehefrau dieser Welt für all das danken, was sich keiner nur im Entfernten vorstellen kann: DANKE SILVIA

Bis zum nächsten Mal grüßt Sie aus der selbsternannten “Stadt der Menschenrechte” Euer/Ihr

Horst Kirsten

 

Offener Brief an Herrn Richter i.R. Rudolf Heindl

———  OFFENER BRIEF ———

Folgenden Brief sandte ich mit Datum vom 30.06.2013 an Herrn Richter i.R. Rudolf Heindl, der sich mit seinem offenen Brief vom 16.11.2013 sehr stark für Herrn Mollath einsetzte. Ich bewundere sein Engagement und seine Zivilcourage, sich mit den Ereignissen auseinanderzusetzen und keine Scheu davor zu haben, Ross und Reiter zu benennen. Herrn Mollath wünsche ich, dass ihm Herr Heindl einen weiteren Schritt in Richtung Gerechtigkeit vorwärtsbringt. Nun zu meinem Schreiben:

Sehr geehrter Herr Richter i.R. Heindl,

gerade in den letzten Tagen erhielt ich Kenntnis von Ihrem offenen Brief. Ich selbst verfolge den Fall “Mollath” schon seit meiner Inhaftierung am 30.11.2010 und bin aufgrund eigener Erfahrungen geradezu empört, über all das, was hier in der Nürnberger Justiz geschieht. Seit geraumer Zeit ist anscheinend bei dieser Behörde keine Einsicht zu beobachten, was mir selbst bisher eine U-Haft einbrachte, die nunmehr schon seit 2 Jahren und 7 Monaten anhält.

Ich habe mittlerweile schon unzählige Politiker, u.a. auch die Justiz­ministerin Dr. Beate Merk angeschrieben und unzählige Beweise erbracht, um meine Unschuld darzulegen. Meist erhielt ich überhaupt keine Antwort oder aber man gab mir nur bekannt, dass man diese Angelegen­heit an die zuständige Behörde weiterreiche, und sie dann wieder hier bei der Nürnberger Justiz landet. Selbst eine Anzeige gegen diese Staatsanwaltschaft wurde mehr oder weniger ignoriert – sie wurde ein­fach nicht angenommen.

Bis zum Prozessbeginn war ich schon knapp 2 Jahre in U-Haft und weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft hat mich bis dahin nur ein einziges Mal gehört, trotz schriftlicher Anforderungen meinerseits. Petitionen mehrerer angeblich Geschädigter (min. 300 an der Zahl) beim Bayerischen Landtag werden immer wieder nur abgeschmettert.

Ich sah für mich keinen Ausweg mehr endlich Gehör zu finden, was mich dann dazu veranlasste, eine Verteidigungsschrift von 358 Seiten zu verfassen, die ich bei Verhandlungsbeginn dem “hohen” Gericht vorlas, was 2,5 Tage andauerte. Es war meine erste Möglichkeit öffentliches Gehör zu erhalten.

Meines Erachtens ist dieses Verfahren unrechtmäßig zustande gekommen. Man darf dabei die Tatsache nicht verkennen, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mit ihrer übereilten Verhaftungsaktion mehreren tausend Menschen Schaden zugefügt hat und dies nun nicht selbstständig zu­geben kann. Sie hat damit einen volkswirtschaftlichen Schaden ange­richtet, der in Ziffern nicht ausgedrückt werden kann. Den bezifferbaren Schaden schätze ich derzeit auf mehrere hundert Millionen Euro, wenn nicht gar 1 bis 3 Milliarden Euro – je nach Rechenart, für den der Freistaat Bayern aufkommen muss. Nun wird sich die Nürnberger Justiz ja sicher nicht selbst bloßstellen und ihre Fehlhandlungen eingestehen, denn das würde sicher außer dem finanziellen Schaden auch personelle Konsequenzen bei der Polizeibehörde, bei der Staatsanwaltschaft und nicht zuletzt auch beim Landgericht Nürnberg-Fürth nach sich ziehen.

Es wäre jetzt vermessen, Ihnen hier meinen kompletten Fall zu schildern, das würde den Rahmen sprengen. Meine Bitte an Sie: Lesen Sie bitte auf meiner Website, die ich immer über meinen Sohn aktualisiere, zum Einen meine Verteidigungsschrift und zum Anderen mein Prozesstagebuch. Zwischenzeitlich habe ich und die anderen Mitbeschuldigten schon 53 Prozesstage hinter uns und es ist immer noch kein Ende abzusehen. Bis zum heutigen Tag gibt es keinen einzigen Beweis, für die uns in der Anklageschrift gemachten Vorwürfe.

Meine Internetseite: www.horstkirsten.de

Es würde mich für Herrn Mollath freuen, wenn man ihm eine erneute Chance vor einem “neutralen” Gericht gibt. Bis heute kann ich nicht nachvollziehen, weshalb man in einem Prozess nicht allen Aussagen nachgeht und wenigstens in diese Richtung Ermittlungen aufnimmt.

Es ist wohl sehr viel einfacher von einer “Verschwörungstheorie” zu sprechen, um unangenehmen Fakten aus dem Wege zu gehen. Auch in meinem Fall spricht die Staatsanwaltschaft von einer Verschwörungstheorie und geht gewissen Hinweisen, die einer Wahrheitsfindung dienlich sind, bewusst aus dem Weg. Selbst Zeugen, die sich u.a. schriftlich bei der Staatsanwaltschaft meldeten, um eine Aussage zu tätigen, die den Fall innerhalb von Minuten aufgeklärt hätten, wurden nie von der Staats­anwaltschaft geladen, geschweige denn vernommen.

Hier vor Gericht werden Tatsachen ignoriert, die spätestens in einigen Jahren in Geschichtsbüchern stehen werden. So wird beispielsweise die Existenz von Motoren bestritten, die dauerhaft mit einem Wasser-Öl-Gemisch (Emulsion) betrieben werden und das, obwohl der Entwickler dieser Technologie berreits vor einigen Jahren genau dafür vom Bundes­präsidenten dafür ausgezeichnet wurde. Wir, die diese Motoren hier in Deutschland serienmäßig herstellen wollten, wurden in Gefangenschaft verbracht und anscheinend hat hier vor Gericht nur die Aussage eines Universität-Professors Gültigkeit, der ein dogmatisches Lehrstuhlwissen pflegt und solche Technik für unmöglich hält. Anscheinend ist für das Gericht die Erde noch eine Scheibe.

Technische Innovationen werden hier vor Gericht verhindert – bewusst oder unbewusst, das kann ich noch nicht mit Bestimmthaeit sagen. Aber sicher ist eines: Mit dieser Technologie kann man den bundesdeutschen, wenn nicht sogar den weltweiten Energiemarkt revolutionieren – ungeachtet der Tatsache, was dies für unsere mobilen Fortbewegungsmöglichkeiten in sich birgt. Es ist klar, dass wir damit politische und wirtschaftliche Interessen gestört haben, was einen enormen Macht- und Profitverlust mit sich bringt. So mussten wohl gewisse Lobbyisten auf den Plan gerufen werden, um die Einführung unseres Produktes mit aller Macht zu verhindern.

Hier in der JVA erhielt ich auch schon einen Brief, der aussagt, ich solle froh und glücklich sein, dass man mich “nur” eingesperrt habe.

Herr Heindl – diesen Brief könnte ich unendlich fortsetzen. Ich will es Ihnen überlassen, ob Sie sich im Internet auf der genannten Seite ein wenig umschauen, falls Sie diese Thematik interessiert. Es würde mich riesig freuen, von Ihnen eine Rückmeldung zu erhalten.

Ich jedenfalls werde weiter um Gerechtigkeit kämpfen, für alle von der Staatsanwaltschaft Geschädigten und nicht zuletzt auf für meine Familie und mich. Niemals werde ich einem “Deal” der Staatsanwaltschaft zu­stimmen, der bedeuten würde: Ich müsste eine Straftat zugeben, die ich niemals begangen habe. Damit würde ich nur die Fehlhandlungen der Staatsanwaltschaft rechtfertigen. Auch wenn ich viele Jahre unschuldig hinter Gittern verbringen muss, weil dies der Rechtsstaat so will, weiß ich in mir selbst, dass ich das als Unschuldiger zu ertragen habe. Im Gegensatz zu vielen Personen bei der Nürnberger Justiz werde ich mich mein Leben lang im Spiegel noch anschauen können.

Es grüßt Sie aus der “Stadt der Menschenrechte” – Horst Kirsten

Adressiert ist dieser offene Brief an

Herrn Richter i.R.
Rudolf Heindl Pfinzingstrasse 4
91239 Henfenfeld