Antworten auf mir zugegangene Briefe und E-Mails (Stand 31.01.2013)

Liebe User, Briefkontakte und Freunde,

hier im “Knast” gibt es Tage, an denen man dieses “Leid” so einiger­maßen “wegsteckt” – dann gibt es aber wieder Tage, an denen man Resümee zieht – und das ist leider für die eigene Psyche nicht unbe­dingt als vorteilhaft einzustufen. Man kommt dann in eine Stimmungs­lage, in der man besser keine Briefe schreiben sollte. Einen solchen Tag hatte ich am 24.01.2013, der Tag an dem die Verhandlung aus welchen Gründen auch immer ausfiel. Mit der gewonnenen Zeit erledigte ich sehr viel Posteingang von diversen Zivilgerichten – und ob Sie es glauben oder nicht: Einige davon lese ich sogar. Auffallend ist dabei, dass sich die diversen Verteidiger in den Zivilprozessen eben­falls mit unserem hier laufenden Strafverfahren auseinandersetzen. Wenn ich derartige Schriftstücke mit denen vergleiche, die noch vor ein paar wenigen Monaten von diesen Anwälten verfasst wurden, so ist jetzt relativ leicht eine “Wende” zu erkennen. Ich möchte es Ihnen, liebe Leser nicht unterschlagen, wenigstens ein paar Auszüge aus solchen Schreiben, die diese Anwälte an die einzelnen Zivilgerichte senden, zu zitieren. So ist u.a. folgendes in den Textpassagen zu finden:

“Hierzu ist festzuhalten, dass bis dato nicht ansatzweise, auch nicht durch die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Nürnberg-Fürth der Vor­wurf des bandenmäßigen Betruges unter Beweis gestellt ist. Zwar wird ein aufwendiges Strafverfahren zur Zeit regelrecht konstruiert, aller­dings ist der konkrete Tatvorwurf eher damit zu begründen, dass vor­stehend eine Reihe von Verantwortlichen aus der GFE-Group festge­nommen wurden, und nunmehr eben auch ein entsprechendes Verfahren durchgezogen werden muss.”

“In besagtem Verfahren vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wurde bis­lang weder der Beweis geführt, dass die Blockheizkraftwerke der GFE technisch oder wirtschaftlich nicht realisierbar seien, noch dass eine bandenmäßige Begehung vorliegt.”

“Zu dem Gutachten der TÜV-Rheinland-Energie und Umwelt GmbH ist zu sagen, dass hierfür nicht ein angeschlossenes Blockheizkraftwerk be­gutachtet wurde. Begutachtet wurde lediglich ein Blockheizkraftwerk im Versuchsstand, wodurch dieses Gutachten nicht geeignet ist nachzu­weisen, ob die Blockheizkraftwerke der GFE-Group die zugesagten technischen Eigenschaften ausweisen. Des Weiteren wurde dieses Gut­achten laut Aussage von Herrn Stüber in der Verhandlung, welcher die Begutachtung durchführte, mit Hilfe eines Zollstocks, eines Handys und eines Messgerätes, das dazu dient, die Temperatur eines Braten zu messen, durchgeführt.”

“Gegen Herrn Stüber, welcher das Gutachten des TÜV-Rheinland erstellte und im Verfahren als Sachverständiger fungiert, wurde ein Ablehnungs­antrag wegen Befangenheit gestellt. Grund für diesen Antrag ist, dass Herr Stüber seit Jahren Kontakt zu Herrn Gailfuß unterhält, welcher einer der größten Kritiker der GFE-Group ist. Über diesen Ablehnungs­antrag wurde noch nicht entschieden.”

“Fakt ist, dass bei der GFE eine strikte Trennung zwischen Geschäfts­führung und Vertrieb herrschte. Auf welche Art und Weise hier die Staatsanwaltschaft selektiv agiert, kann auch nach der Ermittlungs­akte nicht nachvollzogen werden…”

“Nur die Geschäftsleitung der GFE-Group war vorstehend überhaupt in der Lage überreißen zu können, ob die Zusagen zutreffend sind und ob die versprochenen Renditen tatsächlich erzielt werden können. Diesbezüglich ist bis heute nicht der Nachweis erbracht worden, dass die BHKWs, wenn die gesamte Nutzbarkeit der Energie, sprich thermisch als auch mechanisch, im Wege der Stromnutzung tatsächlich verkauft worden wäre, auch nicht tatsächlich ein entsprechender Gewinn zu erzielen gewesen wäre. Die Geschäftsleitung jedenfalls hat dies propagiert und sogar im Wege der Vorlage eines TÜV-Gutachten bestätigt.”

“Im Verfahren hat Herr Dumpert, der in der Produktion tätig gewesen war, ausgesagt, dass die Ziele der GFE zu erreichen gewesen wären.”

“Auch Herr Spitzer, der bei der GFE die Motoren in die Container ein­gebaut hat, gab in der Verhandlung an, dass die angegebenen Prospektwerte bereits erreicht waren. Laut Angabe von Frau Kadereit sollte die Produktion im Jahr 2011 noch hochgefahren werden.”

“Des Weiteren konnte der Beklagte beobachten, wie die GFE-Group und die Produktion immer weiter wuchsen und voranschritten. Auch personal-technisch wurde die Produktion immer weiter aufgestockt – immerhin befanden sich am Tage der Verhaftung am 30.11.2010 55 Personen in der Produktionshalle der GFE-Group.”

An dieser Stelle beende ich diese Zitate, die wie gesagt nicht aus meiner Feder stammen. Ich könnte hier unzählig viele weitere Schreiben zitieren, die letzten Endes aber immer auf das Gleiche hinauslaufen. Das ganze Verfahren ist eine Farce. Man hat jetzt in diesem Prozess schon etliche “Belastungszeugen” gehört, die allesamt eher zur Ent­lastung beitrugen, man hat sich tagelang langweilige Telefonate ange­hört, wobei aus keinem einzigen dieser Telefonate ein Betrugstat­bestand zu erkennen wäre, man hat nun schon viele Gutachten gesehen und viele Gutachter gehört, die allesamt nicht das Ergebnis beibringen, dass den Betrugstatbestand rechtfertigen würde. Nun hat man nochmals ein Gutachten in Auftrag gegeben – und ich habe das Gericht auch da­rauf hingewiesen, dass auch hier kein befriedigendes Ergebnis heraus kommen wird, wenn man nicht mindestens den Entwickler dieser Motoren Herrn Karl Meyer hinzuziehen wird. Dementsprechend wurde auch ein Antrag seiner Anwältin gestellt – seine Mithilfe wurde ganz klar zum Ausdruck gebracht und angeboten – das Gericht gab diesem Antrag einen “Korb” und wird somit wieder nichts zur effektiven Wahrheitsfindung beitragen. Was also soll dieser Prozess denn am Ende noch für ein Ergebnis bringen, wenn man die Zeichen der Zeit nicht deutet und in keinster Weise darauf eingeht.

Dies und noch vieles mehr haben auch die angeblich von der GFE-Group geschädigten Kunden erkannt, sodass hier im Namen vieler vom Ehepaar E. aus Peiting ein offener Brief an das Justizministerium in München – insbesondere an Frau Staatsministerin für Justiz und Verbraucher­schutz Frau Dr. Beate Merk – versandt wurde. Auf diesen offenen Brief erhielten E.’s dann auch eine Antwort, was sie dazu bewegte weitere Schreiben an dieses Justizministerium und nicht zuletzt an das Landgericht Nürnberg-Fürth zu senden. Familie E. – vielen Dank für Ihren Einsatz. Sie werden es sicher erlauben, dass ich auf diesem Wege einige Sätze aus dem hier angegebenen Schriftverkehr zitiere. In Ihrem offenen Brief stand u.a.:

“Sie, (Anm: Justizministerin Merk) wurden bereits direkt und über Petition mit unserem Anliegen konfrontiert. Es handelt sich um das un­angemessene und unrechtmäßige Vorgehen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gegen die GFE in Nürnberg.

Tenor des Rechtsausschusses, je klarer die Fragen umso klarer die Ant­worten. Die Stellungnahmen Ihres Hauses und die der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth blieben diesbezüglich bisher alles schuldig. Wir alle sind bodenständige und unbescholtene Leute, die unver­schuldet zwischen die Fronten geraten sind.

Ohne Rücksicht auf uns Geschädigte wurde das bisherige Verfahren gnadenlos betrieben. Das können und werden wir so nicht hinnehmen. Die Politik fordert völlig zu Recht mehr Eigenverantwortung von uns Bürgern. Genau diese Eigen Verantwortung haben 1.451 Leute verant-wortungsbewusst wahrgenommen. Da ist es nur fair und gerecht, wenn wir im Gegenzug auch konkrete Antworten erhalten.

1.  Zu einem aktuellen Fall äußern Sie sich in einer Pressemit­teilung wie folgt:

Die Staatsanwaltschaft durfte aus rechtlichen Gründen kein Er­mittlungsverfahren einleiten. Um ein Ermittlungsverfahren einzu­leiten, braucht eine Staatsanwaltschaft konkrete Tatsachen, die einen so genannten Anfangsverdacht für eine Straftat begründen. Diese hat die Staatsanwaltschaft den vorhandenen Unterlagen nicht entnehmen können. Deshalb durfte sie nicht ermitteln.

So weit so gut, unsere Frage an Sie:

Welche konkreten Tatsachen führten zur Einleitung des Ermittlungs­verfahrens und infolge Eröffnung des Hauptverfahrens bei der GFE?

Unsere umfangreichen Recherchen ergaben nicht einen belastbaren Ansatz.

2. Vergleichbares beschreibt Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke in ihrem Zeitungsartikel vom 12.08.2011 “Gier der An­leger kennt keine Vernunft”:

Freilich könnte die Polizei einer derartigen Anzeige auf den Grund gehen, doch präventiv, um eine mögliche Straftat zu verhindern, darf kein Staatsanwalt ermitteln. Ebensowenig dürfen durch die Strafverfolgungsbehörde potenzielle Betrüger quasi vorbeugend ver­haftet werden. Die Juristen verweisen auf das Strafgesetzbuch: Demnach verlangt ein Betrugsdelikt nicht nur ein unseriöses Ver­sprechen, sondern einen echten Schaden.

So weit so gut, unsere Frage an Sie:

Wo ist oder war denn dieser echte Schaden bei der GFE bis zum 30.11.2010?

Unsere umfangreichen Recherchen ergaben nicht “einen einzigen Geschädigten”. Die echten 1.451 Geschädigten gab es erst nach dem Eingreifen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.

3.  Eine unserer klaren Petitionsforderungen war die Bekanntgabe von wenigstens 3 der 1.451 “echten Geschädigten”.

Wir bitten darum ! ! !

S.g. Frau Staatsministerin, wir bitten nochmals um unmissverständliche Beantwortung unserer klaren und einfachen Fragen. Um den vielen Be­troffenen gerecht zu werden, bitten wir der Einfachheit halber um Ihre öffentliche Erklärung. Wir gehen davon aus, dass die Bearbeitung in wenigen Tagen zu bewältigen ist ….” (Ende des zitierten offenen Briefes).

Auf diesen offenen Brief antwortete die Ministerin nicht selbst, sondern ein Ministerialrat namens Grauel. Seinen Text gebe ich hier wieder, wobei ich mir hier die Freiheit herausnehme, die ein oder andere Passage mit einigen Anmerkungen meinerseits zu versehen. Der Brief ist datiert vom 28.12. des letzten Jahres und liest sich wie folgt:

“Frau Staatsministerin Dr. Beate Merk hat mich gebeten, Ihren “offenen Brief” betreffend das Strafverfahren gegen Verantwortliche der GFE-Firmengruppe zu beantworten.”

Weiter heißt es: “Es ist zutreffend, dass die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gem. § 152 Abs. 2 der StPO nur dann ein­leiten kann, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen.”

Anmerkung meinerseits: Welche tatsächlichen Anhaltspunkte sollen das denn sein? Es gibt bis heute, sprich es gab niemals tatsächliche, sondern nur vermutete Anhaltspunkte. Im Gegenteil: Die GFE-Group hätte zu diesem Zeitpunkt diese Vermutungen sofort widerlegen können.

Weiter heißt es in diesem Schreiben: “Die Bewertung der Staatsanwalt­schaft Nürnberg-Fürth, die im Verfahren gegen Verantwortliche der GFE das Vorliegen derartiger konkreter Tatsachen und damit auch das Be­stehen eines Anfangsverdachtes bejaht hat, ist nicht zu beanstanden.”

Anmerkung meinerseits: Wieder wird hier vom Vorliegen konkreter Tatsachen gesprochen, wobei uns die Staatsanwaltschaft diese bis heute nicht unter Beweis gestellt hat. Dass genau diese Staatsanwaltschaft, die in diesem Falle ein Fehlverhalten an den Tag legte, diese Er­mittlungen bejahte, ist nicht dem Vorliegen konkreter Tatsachen zu­zuschreiben, denn diese gab es nicht. Im Übrigen wurde das Bestehen eines Anfangsverdachtes 1:1 dem vorverurteilenden Bericht der Kripo entnommen und nicht im Einzelnen auf Richtigkeit geprüft.

Weiter heißt es: “Diese Einschätzung wurde auch bereits zu Beginn des Ermittlungsverfahrens durch die zuständigen Gerichte beim Erlass von Durchsuchungsbeschlüssen und Beschlüssen über Telekommunikationsüber-wachungsmaßnahmen geteilt.”

Anmerkung meinerseits: Schön sich jetzt auf die Gerichte zu beziehen, die bedingt durch das Fehlverhalten der Staatsanwaltschaft (Nicht-prüfung des Polizeiberichtes und dementsprechender Weitergabe an das Gericht) getäuscht wurden. Dass ein Richter in der Kürze der Zeit keine Zeit aufbringen kann, alle Vermutungen zu prüfen, ob dahinter wirklich sich ein Vorliegen konkreter Tatsachen verbirgt, ist zwar nachzuvollziehen – aber definitiv keine Rechtfertigung.

Weiter heißt es in diesem Schreiben: “Wie Ihnen bekannt, beruht der Vorwurf eines Schadens darauf, dass den Anlegern der GFE Gewinn­möglichkeiten in Aussicht gestellt wurden, die aufgrund des tatsächlich erzielbaren Wirkungsgrades und der anfallenden, von der GFE nicht korrekt angegebenen Ausgaben für Rapsöl, Wartung, Verwaltung und Containermiete nicht zu erzielen waren.”

Anmerkung meinerseits: Hier kommt der vorverurteilende Polizeibericht voll und ganz zum Ausdruck, der wohl schon bis ins Ministerium Einzug hält. Es wird von einer Unmöglichkeit des Wirkungsgrades berichtet, sowie von einer Nichtoffenlegung der Kosten für Rapsöl, Wartung und Verwaltung, weiter von einer Unmöglichkeit der versprochen Renditen. Woher nimmt die Justiz die Gewissheit, dass der angegebene Wirkungs­grad unmöglich sei, zumal niemals davon gesprochen wurde. Anderer­seits hätte eine ordentliche Ermittlungsarbeit zu dem Ergebnis geführt, dass dieser von der Kripo “hochgehaltene” Wirkungsgrad schon von mehreren Institutionen bestätigt wurde. Weiter muss davon ausgegangen werden, dass man seitens der Justiz am Tage der Verhaftung die Prospekte und Broschüren der GFE-Group nicht kannte, denn wie sonst kann man davon sprechen, die GFE-Group hätte die Kosten für Rapsöl und Wartung, sowie Containermieten nicht offengelegt – diese waren sogar in den meisten Prospekten veröffentlicht. Schon allein aus diesen Aspekten ist ersichtlich, dass auch die wirtschaftliche Prognose der GFE-Group ihre Richtigkeit hatte, was die Justiz und hier insbesondere sogar das Ministerium bestreitet. Eine sorgfältige Ermittlungsarbeit hätte schon im Vorfeld Klarheit gebracht. Sich jetzt derart zu positionieren, wie es hier das Justizministerium tut, ist nicht nur naiv, nein es ist schädlich für alle durch die Staatsanwaltschaft Geschädigten.

Weiter heißt es in diesem Brief des Justizministeriums: “Das ent­standene Defizit hätte sich mit jedem in Betrieb genommenen Block­heizkraftwerk weiter vergrößert. In Ermangelung eines Gewinns konnten bereits zum 30. November 2010 monatliche Abschlags- und Pachtzahlungen nur aus Kaufpreiszahlungen neuer Kunden bestritten werden (sogenanntes Schneeballsystem). Das System wäre unweigerlich in sich zusammenge­brochen.”

Anmerkung meinerseits: Hier nimmt sich das Justizministerium einiges heraus, was ihr definitiv nicht zusteht. Es spricht hier von einem entstandenen Defizit, welches überhaupt nicht bestand. Dann spricht es davon, dass jedes in Betrieb genommene Blockheizkraftwerk dieses Defizit weiter vergrößert hätte. Wo nimmt es denn diese Weisheit her? Jedes in Betrieb genommene Blockheizkraftwerk hätte den Gewinn der GFE-Group vergrößert – man hat uns jedoch daran gehindert, zumal die Staatsanwaltschaft in Kenntnis darüber war, dass die GFE-Group bis maximal Mitte Dezember 2010 ein Langzeit-Gutachten gehabt hätte, die dies dann auch bestätigt hätte. Man hat uns, obwohl in diesem Wissen oder gerade deshalb 14 Tage vorher festgesetzt und vernichtet. Dann spricht man in diesem Schreiben von einem Schneeballsystem, was sich hier in keinem Falle ergeben hat und hätte. Die GFE-Group hat nicht mit einer Kapitalanlage geworben – sie hat ein Handelsgut (BHKW) ver­kauft – nicht mehr und nicht weniger. Die Pflicht des Kunden lag in der Bezahlung der Ware – die Pflicht der GFE-Group war die Lieferung der Ware sicher zu stellen, was auch aus den vorhandenen Unterlagen bewiesen ist. Mit den daraus erzielten Gewinnen konnte die GFE-Group letzten Endes machen was sie will. Dass sie diese Gewinne auch dazu nutzte, die eingetretenen Lieferverzögerungen zu begleichen, dürfte auch im Interesse der Kunden gelegen haben. Es wurde seitens der GFE-Group penibel darauf geachtet, dass die Liquidität der Firma eine Lieferung aller bestellter BHKWs gewährleistet – und das stand niemals außer Frage. Im o.a. Schreiben wird dann noch erwähnt, dass das System unweigerlich in sich selbst zusammen gebrochen wäre. Auch hier wieder nur eine Vermutung – denn man kannte die finanzielle Situation der GFE-Group nicht (außer den Kontoständen), was auch einer miserablen Ermittlungsarbeit zuzuschreiben ist. Sich jetzt derart aufzustellen, grenzt schon an Unverschämtheit.

Bis auf einen erspare ich Ihnen das weitere Zitieren dieses Briefes. Dieser eine Satz lautet: “Ich erlaube mir den Hinweis, dass bereits etliche Anleger erfolgreich Schadensersatzansprüche gegen Berater und Vermittler der GFE-Anlagen geltend gemacht haben.”

Anmerkung meinerseits: Kein Wunder, denn auch den Zivilgerichten liegen die vorverurteilenden Ermittlungsakten vor – aus denen die Gerichte ihre Schlüsse ziehen. Im Übrigen sollte man hier auch bedenken, dass zwischenzeitlich die meisten Zivilgerichte keine Urteile mehr sprechen, sondern eine Vertagung in Betracht ziehen – bis zum Ausgang des hier laufenden Strafverfahrens. Auch hier ist eine “Kehrtwende” zu erkennen.

Resümee: Bravo, hier hat sich das Justizministerium gut aufgestellt, sich vor deren Justizbehörden aufgebaut – vergisst dabei aber, dass sie das Volk vertreten sollte. Ein Gehör für das Volk – insbesondere von den Geschädigten der Staatsanwaltschaft – hat dieses Ministerium sicher nicht gezeigt. Man lässt lieber Tausende von Menschen in Existenznöten leben, man lässt es zu, dass Familienbanden zerstört werden, man lässt es zu, dass Menschen daraufhin Verzweiflungstaten bis hin zum Selbstmord begehen, man lässt es zu, dass Menschen zu Unrecht weit mehr als zwei Jahre in Haft belassen werden u.v.m. Bravo.

Aufgrund dieses Schreibens wurde dann im Januar 2013 weitere Schreiben an das Justizministerium und auch an das Landgericht Nbg.-Fürth ver­sandt, wobei ich hier nur das an das Landgericht zitieren werde:

“S.g. Herr Germaschewski und Kollegium, nichts und niemand hat sich bisher um die Befindlichkeiten von uns Geschädigten geschert. Mit unserer Eingabe wollen wir diesen unhaltbaren Zustand ändern. Unsere Gruppe gehört mit zu den Hauptleidtragenden dieses völlig unnötigen Verfahrens und verdient demzufolge auch gebührende rechtliche Beachtung. Wiederholt haben wir beim Landgericht Nürnberg-Fürth, im Bayerischen Landtag und beim zuständigen Ministerium unsere gut begründeten Be­denken eingebracht.

Selbstherrlich und rücksichtslos werden wir nur mit fadenscheinigen Ausreden abgespeist. Wer an der Wahrheit ernsthaft interessiert ist, kommt an unseren Einlassungen nicht vorbei. Bei unseren Recherchen treffen wir immer wieder auf unglaubliche Ungerechtigkeiten. Die logische Konsequenz für jeden rechtsbewussten Bürger sind erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Verfahrens.

Aktuell haben ungefähr 100 Geschädigte die zuständige Staatsministerin Frau Dr. Beate Merk zu den grundlegenden Sachverhalten befragt, den entsprechenden Schriftverkehr haben wir beigefügt.

Allein durch die angemessene Beantwortung dieser Fragen wäre die Recht­mäßigkeit des Verfahrens aufgeklärt.

Vor diesem und dem Hintergrund der immensen Verfahrens kosten fordern wir bis dahin die Aussetzung der Verhandlungen.

Trotz unserer intensiven Bemühungen haben Sie das Haupt verfahren zuge­lassen. Ihre Argumentation stützt sich ausschließlich auf die Vorgaben der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Unsere fundierten Eingaben hin­gegen werden einfach übergangen, obgleich Sie und alle beteiligten Behörden nach § 160 StPO zumindest zu deren Überprüfung verpflichtet sind. Sie, wir, niemand ist unfehlbar, woher also nehmen Sie Ihre Ge­wissheit? Auch der bisherige Verhandlungsverlauf kann Ihre Thesen nicht stützen. Letztlich verfolgen wir doch alle das gleiche Ziel, umfassende Aufklärung nach rechtsstaatlichen Prizipien.

Genau dafür steht § 160 StPO, der die Ermittlung aller be- und ent­lastenden Sachverhalte vorsieht. Sinngemäß fordern wir, die Versäumnisse der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wie folgt nachzuholen:

-  Sie erteilen Auftrag an die GFE-Entwickler für den Nachbau einer Anlage mittels intakter baugleicher Gerätschaften und technischem Stand vom 30.11.2010. Die geschätzten Kosten von 50.000,- bis 70.000,- können aus der Staatskasse oder aus den beschlagnahmten Firmengeldern übernommen werden, so oder so eine lohnende Investion.

-  In Folge und unter Berücksichtigung der damaligen Gegebenheiten ist eine Berechnung der Wirtschaftlichkeit des GFE-Geschäftsmodells punktgenau möglich.

-  Der überschaubare Zeitaufwand beläuft sich auf 2 maximal 3 Monate.

-  Am Ende steht ein rundum perfektes Ergebnis: Erhebliche Zeit- und Kostenersparnis bei größter Aussagekraft.

-  Zudem wird zum Anlagennachbau aktive Hilfe der Geschädigten in allen Bereichen angeboten.

Ein Phänomen, das schon der Rechtsausschuss des Bayerischen Landtages erleben durfte und so kommentierte:

“Das habe man noch nie erlebt, dass sich die Opfer für ihre Täter einsetzen.”

Derartige Vorverurteilungen aus diesem Kreise sind schon sehr erstaun­lich und noch mehr bedenklich, zumindest wurden wir als Opfer mal er­kannt, geholfen wurde uns deshalb trotzdem nicht.

Wir pflegen die Unschuldsvermutung und unser Einsatz gilt allein den Opfern und der Wahrheit. Wenn Sie unsere Einlassungen teilen und davon gehen wir bei einer neutralen und unabhängigen Richterschaft aus, sollte der Wahrheits­findung nichts mehr im Wege stehen.”

Soweit die Eingaben der Eheleute E. aus Peiting. Ich kann nur hoffen, dass diese Eingabe bei dem Vorsitzenden Richter auf offene Ohren trifft.

Nachdem ich hier keine Zeitung beziehe und auch kaum Zugriff auf solche habe, hat mir mein Sohn einige Artikel aus dem Internet zukommen lassen. Ich werde Ihnen hier nicht diese Artikel aufzählen – will jedoch den Kernpunkt dieser Artikel loswerden. Ich hoffe, Sie verstehen das, denn mir zeigt dies, dass selbst die Medienlandschaft sich in Richtung Umorientierung bewegt. Hier nur einige Sätze aus verschiedenen Artikeln die mir hier vorliegen:

-  “Auch um einen BHKW-Gutachter ranken sich Gerüchte. Gegen den Mit­arbeiter des TÜV-Rheinland, der im Auftrag von Gericht und Staats­anwaltschaft tätig war, gab es Befangenheitsanträge der Verteidigung, Nun heißt es vom TÜV-Rheinland: Diplomingenieur Thomas S. hat unser Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen.” Was jetzt mit der Be­fangenheit und S’s Gutachterauftrag passiert, werde “die Kammer in den nächsten Wochen entscheiden”, so Gerichtssprecher Hammer.”

-  “Am vergangenen Freitag vor zwei Jahren wurde mit einer großen Durchsuchung der Staatsanwaltschaft quasi das Ende der Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien (GFE) in Nürnberg eingeläutet. Doch der Prozess vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth um die etwa 1400 bestellten Blockheizkraftwerke (BHKW) mit technisch unerklärbar hohen Wirkungsgraden wird immer mehr zum Problemfall für die Ermittler. ”

-  “Laut Prozessbeobachtern gab die Hauptkommissarin zu, sie sei nie in den Produktionshallen der GFE gewesen. Dabei hatte die Krimi­nalistin bei ihrer ersten Zeugenbefragung eine Zahl von Containern genannt, die bei der GFE-Durchsuchung am 30. November 2010 dort ge­standen sein sollen.”

-  “Nun macht sich die Kammer über den Antrag Gedanken. Und auch zur Frage, wo die beiden BHKW-Module auf den Prüfstand kommen sollen, die die Richter arrestieren ließen. Zwei der wenigen deutschen BHKW-Teststände besitzen TÜV-Rheinland und Dekra. Ingenieure dieser Organisationen sind im Prozess nicht gerade durch Neutralität auf­gefallen . ”

-  “Nun sagte der von der Staatsanwaltschaft und Gericht bestellte Sachverständige aus – und gab Anlass zu Zweifeln an der Seriosität seiner Arbeit.”

-  “Doch einen Betrug, wie von der Staatsanwaltschaft behauptet, hat der TÜV-Rheinland-Mann trotzdem nicht festgestellt. “Betrug wäre, wenn ich Strom oder Brennstoff von wo anders zuführe. Aber eine Batterie oder versteckte Tanks habe ich am Aggregat nicht vorge­funden”, meinte der Gutachter.”

-  Zum Thema Dekra-Gutachten: “Wieso das Schreiben laut Thomas B. aber nun “keine Bestätigung des Wirkungsgrades, sondern ein vereinbartes Protokoll” gewesen sein soll, konnte er vor Gericht nicht schlüssig erklären. Und auch nicht, warum er “obwohl das Ergebnis Ihrem tech­nischen Weltbild widerspricht” – wie der Vorsitzende Richter formulierte – nicht den Auftrag zurückgab. Denn die GFE nutzte das Papier prompt: “Wir bekamen eine Presseerklärung, wo drinstand, dass wir ein Gutachten erstellt hätten”, so B. “Wir haben die GFE aufge­fordert, zu unterlassen, das Protokoll als Gutachten darzustellen.” In einer Mail vom Oktober 2010 liest sich das aber völlig anders. “Jegliche Bekanntgabe bereits vorliegender Werte sowie weiterer Auskünfte verbleibt alleine der GFE” schrieb Dekra-Umwelschützer B. damals zur Verwendung der Ergebnisse.”

-  “Für die Anwälte der GFE-Angeklagten gab es einige Überraschungen, etwa eine Filmvorführung. Auf zwei Polizei-Videos war zu sehen, wie Ermittler am 30. November 2010 die GFE-Geschäftsräume in der Diesel­straße in Nürnberg durchsuchten. Auch wenn der Streifen ziemlich viel Chaos in der Werkstatthalle zeigte: 30 Minuten lang war im Hintergrund ein tuckernder Motor zu hören. Das BHKW in der Diesel­straße hatte also selbst am Durchsuchungstag Strom ins Netz einge­speist. Das Pikante dabei: Die Anwälte wussten nichts von den Auf­nahmen. Deshalb sind sie sauer. Denn laut Susanne Koller, der Pflichtverteidigerin von Chefentwickler Karl M. machen die Filme deutlich: “Das war kein Vorspiegeln eines Geschäftsbetriebs.”"

-  “Es ist der bislang größte Betrugsprozess um Bioenergie in Deutsch­land. … Nun bringt ein Video den Prozess neue Fahrt.”

-  “Die Behauptung der Staatsanwaltschaft, es habe bei der GFE nie ein Geschäftsbetrieb existiert, ist im Laufe des Prozesses allerdings zunehmend ins Wanken geraten. Einer der Hauptbelastungszeugen, ein GFE-Einkäufer, berichtete nämlich vor Gericht: “Hunderte Motoren waren bestellt und ganz bezahlt, weitere 1D00 zu 30% angezahlt.”"

Betonen möchte ich, dass die hier wiedergegebenen Auszüge aus Zeitungsartikeln jeweils die Meinung des betreffenden Journalisten darstellt. Ich habe diese Sätze hier unverfälscht wiedergegeben.

Nach all diesen Eindrücken und das leibhaftige Miterleben des Prozesses muss ich mich doch wirklich fragen – worauf das alles noch zielt und welchen Sinn diese ganze Veranstaltung noch macht. Es ist und war nie­mals ein Betrug – und das dürfte doch zwischenzeitlich schon zigmal unter Beweis gestellt worden sein. Die vielen sichergestellten Doku­mente, die vielen Zeugenaussagen, die vielen Gutachten und nicht zu­letzt die vielen Aussagen der Beschuldigten wie auch der sogenannten Geschädigten lassen doch keinen anderen Schluss zu, als der, dass sich die Justiz hier vollkommen verrannt hat und nur noch versuchen kann, die vielen Erbsen zu suchen, in der Hoffnung dabei eine faule Erbse zu finden. Dass man dafür aber Tausende von Menschen dafür leiden und viele Unschuldige ihrer Freiheit beraubt – das grenzt schon an staatlichen Egoismus.

Das Problematische für mich ist die Tatsache, dass ich in meinem Leben immer positiv in die Zukunft geschaut habe – hier bleibt mir nichts anderes übrig, als mich Tag für Tag mit der Vergangenheit zu be­schäftigen, was mir unterm Strich relativ schwer fällt, denn schon allein der Gedanke, was man in den vergangenen zwei Jahren hätte alles bewirken können lässt nur Unverständnis bei mir hochkommen. Das aktuelle Beispiel ist ja jetzt wieder der erneute Auftrag des Gerichtes ein weiteres Gutachten erstellen zu lassen. In meinem Prozess-Tagebuch können Sie nachlesen, dass ich dem Gericht mitteilte, dass das be­schlagnahmte BHKW bzw. der kpl. Container den Prototypen zuzuordnen ist und somit nur ein Ergebnis erzielen kann, wie es “normale” handels­übliche BHKWs erbringen können und dass dies nur dann gelingen kann, wenn der Entwickler K. Meyer daran mitarbeiten kann und darf. Selbst die Anwältin von Herrn Meyer stellte einen diesbezüglichen Antrag, wobei dieser abgelehnt wurde. Jetzt muss sich doch logischerweise die Frage stellen, welche Prioritäten das Gericht favorisiert. Will man hier zur Wahrheitsfindung beitragen oder sollen die geschädigten Menschen (die Beschuldigten und die von der Staatsanwaltschaft Ge­schädigten) noch weiter einer psychischen Folter unterliegen? Es wäre so einfach gewesen, unter Mitwirkung des Chefentwicklers zur Wahrheit zu finden und dem hier endlich ein Ende zu machen. Auf alle Fälle lässt die getroffene Entscheidung des Gerichtes sehr viele Fragen offen – und dann sollte man sich von dieser Seite nicht wundern, dass hier offen über sogenannte “Verschwörungstheorien” gesprochen wird.

Von Th.E. aus Regensburg erhielt ich am 22.01.2013 einen Brief, der datiert ist mit dem 01.01.2013. Man kann daran erkennen, wie lange mittlerweile die Post braucht, um durch die Kontrolle der Justiz zu kommen. Es ist schier unmöglich aktuelle Informationen an die Öffent­lichkeit zu bringen, da man sich von anderer Stelle nicht imstande sieht, meine Post zeitnah weiterzuleiten. Dennoch werde ich meinen Kampf nicht aufgeben, denn eines kann man mir nicht nehmen und das ist ganz einfach das “Menschsein”. Th., ich danke Dir für diese netten Zeilen und freue mich, dass Du Z. meine Grüße ausgerichtet hast. Ich hoffe, ihm geht es wieder besser – auf alle Fälle wünsche ich ihm nur das Allerbeste und dass er wieder so nah wie möglich an seine “alte” Form zurückfindet. Du schreibst, dass Du Dich freust, dass wir uns bald da “draussen” wieder persönlich treffen und das dies wohl nicht mehr allzu lange dauert. Aufgrund dessen, was ich hier in meinen Aus­führungen wiedergebe – ist wohl nicht damit zu rechnen, mich so schnell wieder “draussen” zu sehen. Man sucht nach wie vor nach der faulen Erbse – und wenn man diese nicht findet, dann wird man eben annehmen, es wäre eine vorhanden. Bis heute sprechen die Erfahrungswerte in diesem Fall doch für eine derartige Lösung.

Aber es ist richtig, das Schönste für mich war die Freilassung meiner Frau, auch wenn es für sie da “draussen” verdammt schwer ist, sich wieder zurecht zu finden. Auch hier hat die Justiz “ganze Arbeit” ge­leistet. Man hat ihr keinen einzigen Cent auf den privaten Konten überlassen, man hat ihr kein Fahrzeug gelassen, man hat ihr auch keine Bleibe gelassen, die Möbel und alles was wir besitzen befindet sich in Kartons in einem Lager – selbst die Gesundheit wurde beschädigt. Aber wie ich meine Frau kenne, wird sie auch das noch überstehen. Sie hat ja wenigstens zwei wichtige Fakten, die für sie sprechen. Sie hat zum einen ihre FREIHEIT wieder und wohnt zur Zeit bei unseren KINDERN. Ich hoffe, Du hast zwischenzeitlich auch schon eine neue Tätigkeit ge­funden und erfreust Dich bester Gesundheit. Vielleicht kommt irgendwann wirklich der Tag, an dem wir uns über alles in Ruhe unterhalten können.

Herr A.P. aus Jena schrieb mir am 08.01.2013 einen Brief, der ebenfalls erst am 22.01.2013 bei mir ankam. Herr P., Ihre Adressänderung habe ich zur Kenntnis genommen. Leider komme ich derzeit nicht dazu, jedem Einzelnen einen Brief in persönlicher Form zu schreiben, wobei ich nicht ausschließen will, dass diese Zeit wieder kommt. Dennoch möchte ich mich bei Ihnen für Ihre aufmunternden Zeilen ganz herzlich bedanken. Sie schreiben, dass Sie Mitte dieses Jahres ein positives Urteil er­warten. Da muss ich Sie leider ein wenig enttäuschen, denn man hat bis zum heutigen Tage innerhalb des Prozesses nur die sogenannten “Be­lastungszeugen” der Staatsanwaltschaft gehört und das wird auch noch viele Verhandlungstage dauern. Noch hat keiner der vielen Anwälte (ca. 24 an der Zahl) Beweisanträge gestellt und Zeugen für die Ver­teidigung benannt. Zu welchem Zeitpunkt dies geschehen wird, vermag ich heute noch nicht zu sagen – was aber im Umkehrschluss bedeutet, dass dieser Prozess garantiert nicht bis Mitte 2013 zu einem Urteil führt. Es ist eher davon auszugehen, dass sich das alles bis in das Jahr 2014 hinzieht. Mir wäre es logischerweise auch lieber, das alles würde sich beschleunigen – aber lesen Sie meine Einführung und Sie werden erkennen müssen, dass sich das wohl nicht bewerkstelligen lässt, da die Ziel­richtung des Gerichtes sehr weit von dem entfernt ist, was man volks­läufig Wahrheit nennt. Aber, egal wie es auch kommen mag, ich bin stolz darauf, dass ich wie Sie es ausdrücken zum “Türöffner” für die erneuer­baren Energien geworden bin, obwohl ich mir das einst ganz anders vor­gestellt habe. Vielleicht – und das hoffe ich – sind meine diesbezüg­lichen Veröffentlichungen auf dieser Seite ein kleiner Schritt zu dem, was wir uns alle wünschen: ein offener Meinungsaustausch zwischen der Bevölkerung und den sogenannten Mächtigen, die dann ihre Gier nach Macht und Profit ablegen. Diese Talsohle hier werde ich überstehen, egal wie lange sie auch immer dauern wird. Man kann mich nicht bis in alle Ewigkeit einfach wegsperren. Nochmals vielen Dank für Ihren lieben Brief.

Eine Email datiert am 07.01.2013 13:23 erhielt ich ebenfalls am 22.01.2013 von G.K. aus Kaltbrunn. Ja, G., Du sprichst hier eine An­gelegenheit an, über die ich mich genauso wie Du nur wundern kann. Der Betreff Deiner Email lautet: “Jose Santana” und Du schreibst, dass Du Dich tagelang mit diesem Thema auseinandergesetzt hast. Es ist definitv unerklärlich, weshalb die Staatsanwaltschaft auf die diversen Schreiben dieses Herrn nicht reagiert hat und sich nicht der Mühe unter­zog, das Gesprächsangebot des Herrn Santana anzunehmen. Ich kann von hier aus zwar nicht nachvollziehen, ob dies eine Klärung in unserem Fall erbracht hätte – aber es wäre in Richtung Wahrheitsfindung allemal dienlich gewesen. Herr Santana war wohl auch damals in der GFE in der Dieselstrasse und hat dort auch mit einigen Herren dort gesprochen, was auch meiner Verteidigungsschrift entnommen werden kann. Der von der Gerichtsbarkeit eingesetzte Insolvenz Verwalter sah wohl auch keine Veranlassung sich mit Herrn Santana zusammen zu setzen. Auch der Plan, der wohl in Zusammenarbeit zwischen Herrn Santana und den Mitarbeitern der GFE-Group zustande kam, einer außerordentlichen Lösung zur Ent­lastung aller Geschädigten blieb seitens der Justiz unbeachtet – man hat es einfach ignoriert. Weshalb die Staatsanwaltschaft mit mir kein einziges Gespräch geführt hat, obwohl ich in schriftlicher Form darum bat, ist wohl der Tatsache zu entnehmen, dass man seitens der Staats­anwaltschaft meine gesamte Post kontrollierte und somit meine Ein­stellung kannte und kennt. Ich wäre für diese Organisation ein un­bequemer Gesprächspartner gewesen – und das konnte man aufgrund der einseitigen Ermittlungsarbeit wirklich nicht gebrauchen, zumal unser Gespräch hätte protokolliert werden müssen. Nun hoffe ich, Dir lieber G. all Deine Fragen beantwortet zu haben. Vieles von dem, was Du hier angesprochen hast wird für uns immer im Verborgenen bleiben. Aber die zentrale Frage die sich hier stellt ist doch die: Was hat das alles noch mit objektiver Wahrheitsfindung zu tun?

Auch vielen Dank für Deine Email vom 22.12.2012, die genau einen ganzen Monat benötigte, um bei mir anzukommen. Hier hast Du mir einen Artikel aus dem NET-Journal zukommen lassen, dass einem beim Lesen schon alleine die Haare zu Berge stiegen. Dieser Artikel ist ja derart mit falschen Informationen gespickt, dass man sich ernsthaft fragen muss, ob dieses Magazin wirklich ein objektives Medium für erneuerbare Energien sein kann. Hier werden sogenannte Fakten angegeben, die es noch nicht ein­mal in dieser Form in der Boulevard-Presse zu finden sind. Man muss sich wirklich Gedanken darüber machen, den Verfasser eines solchen Artikels an den Pranger zu stellen, denn er sich wohl selbst nicht darüber im Klaren, was er mit diesem phantasievollen Gekritzel alles beschädigt. Traurig bin ich über die Tatsache, dass der Herausgeber dieses sogenannten “Fachjournals” sich in einem Brief an mich derart äußerte, dass er sich für unsere Technologie zwar interessiere, jedoch während dem laufenden Verfahren lieber nichts davon in seinem Journal veröffentlichen will. Nach einem Freispruch würde er dann gerne mit mir kommunizieren – und jetzt steht genau in diesem Blatt, ich wäre schon zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Somit hat der Herausgeber sein “Fachjournal” selbst ins Abseits gebracht und wird insgesamt un­glaubwürdig, da jetzt jeder Leser annehmen muss, dass in allen anderen Artikeln genauso schlampig recherchiert wird. Meines Erachtens ist das schade für dieses NET-Journal, denn viele Insider stecken viel Ver­trauen und viele Emotionen und Hoffnungen in diese Broschüre. Es ist ganz klar ein Schlag ins Gesicht für das Thema “erneuerbare Energien”. Ich jedenfalls werde zukünftig jeden Einzelnen warnen, die in diesem Journal veröffentlichten Artikel ernst zu nehmen.

Das bringt mich dann hier im Text dann gleich weiter zu den Emails von H.J.A. aus Celle, datiert vom 18.12.2012, 20.12.2012, 27.12.2012 und vom 07.01.2013. Dir, H.J. – erstmal vielen Dank für die Zusendung vieler Informationen, die mich immer wieder aufs Neue faszinieren. Du hast ja auch schon den ein oder anderen Artikel in diesem NET-Journal veröffentlicht. Da ich Deinen Ausführungen immer folgen kann und nicht an der Glaubwürdigkeit Deiner Thesen zweifle, wundere ich mich doch sehr, dass Du diesem Journal aufgrund der neuesten Vor­kommnisse noch Deine Treue schenkst. Dir würde ich es zutrauen, ein eigenes und vor allen Dingen unparteiisches Medium schaffen zu können. Wichtig ist doch vor allen Dingen, dass die Glaubwürdigkeit eines solchen Mediums nicht im Geringsten angekratzt wird, denn sonst wird die Thematik “erneuerbare bzw. alternative Energiegewinnung” immer ein Thema sein, dass von vielen Seiten nur belächelt und niemals ernst ge­nommen wird. Herr Schneider hat sich meines Erachtens bis zu einem gewissen Punkt auch neutral verhalten – aber das er Artikel ohne Prüfung der tatsächlichen Sachlage veröffentlicht, das wird sicher an seinem Image kratzen. Der hier erwähnte Artikel ist derart mit falschen Zahlen und Informationen gefüllt, dass man ihn schon in das Reich der Märchen­erzähler einreihen kann. Sicher wird nicht nur mir dies auffallen, denn die Leser sind heute kritischer denn je – und das hätte auch ein Herr Schneider berücksichtigen müssen. Er kann froh sein, dass ich ihn nicht wegen Verleumdung und Rufmord anzeigen werde – wobei ich mir das auf alle Fälle offen halte, wenn er noch einmal solche Unwahrheiten ver­breitet .

H.J., Du wolltest die Postanschrift meiner Frau haben – ich werde meinem Sohn bitten, Dir diese zu übermitteln, sicher wirst Du verstehen, dass ich diese hier nicht veröffentlichen werde, denn meine Frau ist schon alleine durch die Freilassung und mit dem “Wiederzurechtkommen” in der Freiheit sehr belastet, wobei das nicht negativ zu verstehen sein soll. Vielmehr muss jetzt vieles aufgearbeitet werden und dann kann sie es sicher nicht brauchen, wenn viele Menschen versuchen würden, sich an ihr schadlos zu halten. Du verstehst sicher: Ich will meine Frau davor schützen. Ausserdem ist meine Frau mit der Thematik der erneuerbaren Energien nicht vertraut. Du empfiehlst ihr zwar die Seiten von Dir zu lesen – aber das sind für sie nur spanische Dörfer. Letzten Endes hat auch die Gerichtsbarkeit das hier erkennen müssen.

Übrigens, Deine Email an Herrn Fell von den Grünen und seine Antwort waren wieder einmal symptomatisch – was sollen wir denn noch von diesen Politikern erwarten? Ich gebe hier noch zu bedenken, dass genau solche Herren sich auch das NET-Journal anschauen und meist wird es nicht mehr bringen, als ein verschmitztes Schmunzeln. Wie lange, lieber H.J., sollen wir uns diese Ignoranz noch gefallen lassen? Tausend Eingaben und tausend Schreiben, sowie tausend Seminare bringen uns hier nicht weiter. Die Mächtigen dieser Nation bzw. dieser Wirtschaftszweige haben eine größere Kraft, als die, die wir uns in den schlimmsten Träumen ausmalen können .

Im Übrigen bitte ich Dich, mir einmal die “Herrensteinrunde” näher zu erläutern. Vielleicht liegt darin der Kern Deiner oft unerschöpfbar wirkenden Kraft. Du machst das jetzt schon so viele Jahre – dagegen bin ich ein Newcomer. Sicher kann ich von Dir noch vieles lernen und das im Speziellen, was die Energietechnologien angeht.

Ich lese derzeit einige Bücher gleichzeitig vom Bestseller-Autor Jürgen Roth. Ich kann Dir nur empfehlen diese auch zu lesen, denn dann erkennt man erst, was hier in diesem Wirtschaftsleben alles geschieht – und das sollte uns erst recht anspornen, die Medien zu nutzen, die dieser Thematik wirklich offen gegenüberstehen – ohne Rücksicht auf Verluste von Werbeeinnahmen und dergleichen.

Dass Herr Prof Turtur und Prof. Gruber für uns hier im Falle der GFE nicht als Zeugen zur Verfügung stehen – das glaube ichyist nicht so wichtig, wobei ich damit nicht zum Ausdruck Bringen möchte, dass diese Herren nicht glaubwürdig wären, sondern vielmehr in diesem Falle keinen Nutzen bringen würden, da die Gerichtsbarkeit hier nicht am allgemeinen Stand der erneuerbaren Energien interessiert ist, sondern uns lediglich einen bandenmäßigen Betrug beweisen will. Wenn die beiden Professoren hier im Makro agieren, so wird sich dieser Prozess im Mikro abspielen. Sollte Bedarf sein, der Gerichtsbarkeit die Entwicklung der erneuer­baren Energien in anderen Segmenten beweisen zu müssen, so glaube ich sind wir mit Dir, als einen der Insider auf diesem Gebiet, bestens aus­gestattet. Vielen Dank, dass Du Dich bereit erklärt hast, evtl. als Zeuge hier auszusagen.

Du wolltest noch wissen, ob sich bei mir schon Frau MdB Katrin Göring-Eckardt gemeldet hat – das ist mitnichten der Fall und ich rechne auch ehrlich gesagt nicht damit. Aus dieser Politikerecke bin ich nur Still­schweigen gewohnt. Man nennt es wohl eine dezente Zurückhaltung. H.J., wir beide und wohl auch die meisten Menschen sind in den Augen der Mächtigen nur sogenannte “kleine Lichter”. Wenn man bedenkt – Du hast mir dies ja mitgeteilt, dass beispielsweise der Mineralölkonzern BP (British Petroleum) 2011 einen Jahresgewinn von 40 Milliarden Euro eingefahren hat und wenn man sich weiter vorstellt, dass der deutsche Staat die gleiche Summe im gleichen Jahr an Mineralölsteuer von uns Bundesbürgern vereinnahmt hat – nur dann können wir uns vorstellen, weshalb man derart gegen jedwede Veränderung auf diesem Markt kämpft. Auch wenn wir beide und mit uns noch viele andere diesen Kampf auf­nehmen, dann bedarf es schon einer besonders ausgeklügelten Taktiifc, denn sonst sind wir schneller weg als es uns lieb sein kann. Ich habe schon häufig darüber geschrieben – u.a. auch in meiner Verteidigungsschrift. Die Gerichte hier in Deutschland werden ohne dass sie es bemerken unter­laufen und für die Zwecke genutzt, die ich Dir gerade erst beschrieben habe. Ich empfinde es wenigstens so: Man hat mich fürs Erste entsorgt. H.J., Du musst ernsthaft aufpassen, dass Dich nicht ein ähnliches Schicksal ereilt. Wie schnell das gehen kann, musste ich am eigenen Leibe erfahren – und das gönne ich niemndem da “draussen”. Du hast ja selbst in Deinem Brief geschrieben, dass schon sehr viele freie Erfinder ermordet wurden und ich solle meine U-Haft als Schutzhaft ansehen.

Du wolltest noch wissen, wie ich hier mein drittes Weihnachtsfest ver­bracht habe. Ungeachtet dessen, dass ich hier nicht dem Trubel des Kommerzes unterliege, war es ein sehr besinnliches aber auch ein sehr einsames Weihnachtsfest. Manchmal habe ich das Gefühl, einfach voll­kommen hilflos zu sein. Immerhin muss man hier schon bei der Aufnahme seine Eigenverantwortung abgeben. Ich schrieb ja bereits, dass ich mir gar nicht ausmalen darf, was ich in den letzten zwei Jahren hätte alles bewegen können. Dann kommt mir ein anderes Mal der Gedanke, womöglich mit meinem Aufenthalt in dieser tristen Stätte mehr bewegt zu haben, als es “draussen” möglich gewesen wäre – aber das zu beurteilen vermag ich nicht wirklich. Mir fehlt meine Frau, meine Kinder, meine Freunde.
Weihnachten war immer ein Fest, an dem man diese Beziehungen vertiefte - und das ist mir hier leider nicht vergönnt. Ich habe natürlich als Lektor alle Gottesdienste besucht und habe dabei im Geiste die Nähe dieses mir fehlenden Personenkreises verspürt. Das sind Momente, die einem keiner nehmen kann und die man da “draussen” nicht so intensiv
fühlen kann.                                                                         ,., ,.

Also. H.J., Dir wünsche ich viel Erfolg für die Deinem Brief auf­geführten Bestrebungen und ich wünsche dir viel mehr Glück dabei, als ich es hatte. Ich freue mich schon heute darauf, irgendwann mal mit Dir in einem persönlichen Gespräch zu sein.

Von R.M. aus Fürth erhielt ich ebenfalls eine Email mit dem Codenamen Reini datiert vom 04.01.2013 16:28. Vielen Dank Herr M. für die netten und aufmunternden Grüsse. Seien Sie versichert, ich werde meine Kraft und meine Gesundheit für den, wie Sie es nennen, feigen Akt der Firmenzerschlagung bewahren und werde diese auch entsprechend zum Einsatz bringen. Nicht zuletzt mein Gerechtigkeitssinn und mein starker Wille führen dazu, diese Kraft und auch die Gesundheit lange aufrecht zu erhalten. Dass ich mir sicher sein kann, dass Sie fest an meiner Seite stehen und positive Energie an mich senden, macht mich umso stärker. Das sind letzten Endes auch die Gründe, die ich für diesen gewaltfreien Kampf brauche – immerhin will und werde ich hier nicht nur um meines Willen kämpfen, sondern für jedermann, der von der Staatsanwaltschaft geschädigt wurde. Auch Ihnen und den vielen Geschädigten wünsche ich viel Durchhaltevermögen und viel Kraft – und Danke dafür.

Von Herrn A.K. aus Eystrup erhielt ich unter dem Codenamen 372201 eine Email datiert vom 01.01.2013. Herr K., vielen Dank für Ihre lieben Grüße. Sie schrieben mir am 24.08.2012 einen Brief, von dem Sie annehmen, ich hätte diesen nicht beantwortet. Herr K., diesen Brief habe ich mit Datum vom 16.09.2012 über diese Website beantwortet. Ich hoffe, Sie konnten diese Antwort zwischenzeitlich finden. Im All­gemeinen kann und darf jeder davon ausgehen, dass ich so gut wie jedes Schreiben beantworte, manchmal etwas früher und manchmal etwas später, je nach dem was ich derzeit gerade an Verhandlungsterminen habe. Die einzigen Briefe, die ich nicht beantworte, sind lediglich diese, die keinen Absender aufweisen. Selbst die für mich scheinbar unbequemen Briefe werden von mir beantwortet. Herr K., aus diesem Grunde ist es mir wichtig, mit jedem meiner Briefkontakte auf Dauer kommunzieren zu können. Ihnen und Ihrer Gattin wünsche ich ebenfalls alles erdenklich Gute für dieses neue Jahr. Die Grüße an meine Frau gebe ich gerne an sie weiter – vielen Dank dafür.

Eine weitere Email mit lieben Grüßen erhielt ich von Herrn J.St. aus Vellmar, datiert vom 30.12.2012 12:43. Herr St., Sie haben vollkommen Recht. Dieses Trauma hier sollte baldigst beendet werden. Allerdings hat ein Trauma es so an sich, dass es über das Ereignis hinaus noch seine Auswirkungen zeigt. Ob ich mit meiner Arbeit und mit meinem Frei­heitsentzug einen Teil dazu beigetragen habe, das diese Missstände hier im Lande bald aufhören werden – das wird die Zukunft zeigen. Ich für meine Person hätte gerne auf den zweiten Teil, d.h. den Freiheits­entzug verzichtet. Aber womöglich haben sie wieder einmal Recht, denn wer weiß, ob ich dies dann in dieser Form und so vehement an die Öffentlichkeit gebracht hätte. Sicher hätte ich da einen anderen Weg eingeschlagen, der jedoch auch nicht weniger wirkungsvoll gewesen wäre. Sie meinen, dass es nur noch ein Schritt ist, bis wir dieses hässliche Geschwür überheblicher Konzernpolitik entfernt haben und unsere geistigen Fähigkeiten der gesamten Gesellschaft zugute kommen lassen können. Herr St., sind Sie sich da ganz sicher? Die Gesellschaft ist doch heute schon in der Lage umzudenken, nimmt allerdings die meisten Geschehnisse nicht zur Kenntnis, geschweige denn sie würden dafür auch noch eintreten. Ich bin jetzt einfach mal so arrogant und behaupte, dass nur einige Wenige da etwas ausrichten können. Es gab da mal einen Philosophen, der sagte aus, dass ca. 95 bis 98 % der Menschheit dafür geschaffen wurde, den Mächtigen zu dienen und alles hinzunehmen, nur um letzten Endes von diesen versorgt zu werden – diese Menschen nehmen auch Manipulation in Kauf, nur um nicht negativ aufzufallen. Man schwimmt nunmal nur in der Masse mit dem Strom gut. Allein gegen die Strömung zu schwimmen – dazu sind anscheinend nur 2 bis 5 % der Menschen fähig. Ob dies ein Natur­gesetz ist, vermag ich nicht zu sagen – jedoch kann man in der Ge­schichte sehr weit zurück gehen und man wird bemerken, dass dieser Philosoph gar nicht so weit entfernt von der Realität ist. Sicher sind wir beide und sicher noch einige meiner Brieffreunde die Menschen, die auch bereit sind gegen den Strom zu schwimmen – aber dafür haben uns die “Mächtigen” aus Politik und Wirtschaft Wasserfälle eingebaut, die es zu überwinden gilt.

Ihr letzter Satz in Ihrem Brief war sehr bemerkenswert. Sie schrieben: “Auf Ihr Wohl Herr Kirsten und nie vergessen, hier draussen wird weiter gearbeitet.” Herr St. – das ist der Grund, weshalb ich hier nie­mals aufgeben werde. Solche Menschen wie Sie und viele meiner Kontakte machen mir immer wieder aufs Neue Mut und geben mir Hoffnung, alles in diesem Leben noch erreichen zu können. Ihnen nochmals vielen Dank für diese Zeilen.

Wie sollte es anders sein. Ohne eine Email von Dir, Ch.R. aus Rohr geht ja gar nichts mehr. Deine Email ist datiert am 24.12.2012 14:18, also zu einer Zeit, in der andere nur noch an die kommende Bescherung denken. Dafür vielen Dank – dass Du in diesem Moment auch an meine Frau und mich gedacht hast. Ich möchte mich hiermit auch bei Dir bedanken. Du warst für mich im letzten Jahr eine große Hilfe im emotionalen und auch im informativen Bereich. Du hast niemals nachgelassen, mir immer und immer wieder Briefe und Emails zukommen zu lassen, ungeachtet der vielen kleinen Beigaben, die das Leben hier hinter den Mauern etwas erträglicher machen. Durch Deine Briefe, die ich meistens mehrmals lesen musste, um den tieferen Sinn darin zu verstehen, hat sich auch bei mir eine gewisse Gesinnung verändert. Du bist einer der Impulse, die mir die Rachegedanken austrieben – dafür ein extra Dankeschön. Leider kann ich mich in diesem Jahr nicht neu ausrichten – für mich bleiben meine Ziel­setzung und meine Ausrichtung diesselbe wie im vergangenen Jahr. Sicher wird es neue Aufgaben geben, die es zu bewältigen gilt – aber diesen sehe ich gelassen entgegen. Ich stimme Dir voll zu: Mögen wir im goldenen Zeitalter ALLE das finden, wonach wir schon lange gesucht haben. Weiter stimme ich Dir in der These: Nur im Miteinander sind wir stark, zu und hoffe, dass sich viele Menschen dieser These anschließen. In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deinem K. ein gesegnetes 2013 und freue mich schon auf die nächste Nachricht von dir.

Auch von M’s aus Priesendorf erhielt ich eine Email, datiert am 21.12.2012 18:07. Ich finde es schön, dass Ihr uns in dieser schwierigen Situation noch beisteht, obwohl Euch dadurch sicher auch Unangenehmes widerfahren ist. Ihr könnt jedoch versichert sein, dass all das was wir damals alles besprochen haben der Wahrheit entspricht und wir uns auch schon damals über Eure Bekanntschaft sehr gefreut haben. Es war und ist immer wieder schön, Menschen zu begegnen, mit denen man auf einer Wellenlänge ist. Natürlich werde ich Silvia von Eurer Email berichten und sie bitten, Euch zu kontaktieren. Wir werden sicher noch voneinander hören und sehen – und Euch erstmal viel Erfolg in 2013. Haltet die Ohren steif.

Natürlich habe ich noch weitere Emails mit vielen Weihnachtsgrüßen und Neujahrswünschen erhalten. Gestatten Sie mir ausnahmsweise, dass ich diese hier nicht im einzelnen erwähne. Auf alle Fälle wünsche ich Ihnen allen erdenklich Gute, Liebe und Schöne, vor allem Gesundheit, Gerecht­igkeit und Gottes Segen für dieses neue Jahr. (Herr K., sie ent­schuldigen dieses Zitat aus Ihrer Email – aber etwas besseres fiel mir derzeit nicht ein, denn in diesen Wünschen ist alles vereint.)

Bis zum nächsten Mal grüßt Sie/Euch aus der JVA Nürnberg

Horst Kirsten

Antworten auf mir zugegangene Briefe und E-Mails (Stand 23.01.2013)

Liebe User, Briefkontakte und Freunde,

nun endlich sind diese so schwer erträglichen Feiertage vorbei und ich kann mich wieder voll und ganz auf die “Sache” konzentrieren. Sicher haben Sie schon gehört, dass man meine Ehefrau nach zwei langen Jahren und zwei Wochen am 12.12.2012 endlich wieder in die Freiheit entlassen hat. Ich kann gar nicht in Worten ausdrücken, welche Emotionen das bei ihr und nicht zuletzt auch bei mir ausgelöst hat. Wir beide sind mehr als überglücklich, dass dies nun endlich beschlossen wurde. Für mich bedeutet dies, dass ich jetzt weitaus unbeschwerter meinen “Kampf” um die Gerechtigkeit führen kann, denn während der ganzen Inhaftierungszeit meiner Frau, bedrückt mich das Gefühl – an ihrer Situation eine Schuld zu tragen, zumal ich nach wie vor der Meinung bin – und davon bin ich auch nicht abzubringen, dass man meine Frau nur deshalb weggesperrt hatte, um mich unter Druck zu setzen. Bis heute ist kein wirklich er­kennbarer Grund zu finden, weshalb man sie sonst hätte verhaften können. Nach zwei Jahren hat man dies wohl auch seitens des Gerichtes erkannt und man musste feststellen, dass zwei Jahre Haft unverhältnismäßig zu dem steht, was man ihr vorwerfen “könnte”. Nun steht meine Ehefrau erst­mal vor dem Nichts, bzw. vor einem großen Scheiterhaufen – aber sie hat ihre Freiheit wieder – und das ist nunmal eines der höchsten Güter, was wir Menschen haben. Sie konnte endlich das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel im Kreise unserer Kinder und Enkel verbringen.

Ich möchte es auf keinen Fall versäumen, Ihnen allen für die vielen Weihnachts- und Neujahrsgrüße zu danken. Es ist schön zu wissen, dass man hier nicht alleine ist und dass man da “draussen” noch Freunde hat.

Über den Prozess-Verlauf brauche ich an dieser Stelle sicher keine Aus­führungen zu machen, denn diesen können Sie in meinem Prozess-Tagebuch nachlesen .

Herr H.J.A. aus Celle übermittelte mir mit seiner Email (Betreff: Meldung aus Bayern) vom 16.11.2012 21:47 eine Webadresse, die er auf der Webseite “GFE-Skandal” fand:

http://www.nordbayern.de/region/blockheizkraftwerk-prozess-bringt-ein-video-die-wende-1.247 67 7 9#commentsForm-162 3 2 66

Ausserdem erhielt ich von ihm auch einen Brief, datiert mit dem 19.12. 2012, der bei mir am 28.12.2012 einging. Lieber H.J., vielen Dank für Deinen Brief, der mir wieder einmal aufzeigte, wie sehr sich auf dieser Welt die Erfinder, rund um neue Energiequellen, abmühen müssen, ihrer Erfindung Zugang auf den Markt zu verschaffen. Die meisten dieser Er­findungen erreichen den Markt nicht, eben weil dies zu einem Kollaps innerhalb des Macht- und Profitgefüges weltweit kommen könnte. H.J., den Richtern zu erklären, dass sie mit dem Taschenrechner mal nach­rechnen sollen, wie schnell die Menschen am Äquator sind, knapp 1700 km/h, (Erdumfang 40.000 km ./. 24 Stunden) das würde keinen Sinn machen, denn dass die Erde ein Riesen-Magnetmotor ist, nach dessen Prinzip Ihr einen Magnetmotor erfolgreich hergestellt habt – das hat nichts mit unserem Prozess zu tun. Die  Gerichtsbarkeit hier in Nürnberg sieht diesen Prozess nicht als Musterprozess für neue Produkte im Be­reich der alternativen Energien, sondern lediglich als einen ganz normalen Strafprozess, wo es um Betrug gehen soll. Nicht mehr und nicht weniger. Das natürlich das irgendwann kommende Urteil indirekt auch auf andere “Erfindungen” Auswirkungen haben wird – das ist nicht von der Hand zu weisen. Ich hoffe nur, dass bei der Urteilsfindung, wann immer sie auch kommen wird – solche Überlegungen keine Rolle spielen, denn sonst dürfte nie und nimmer ein Freispruch erteilt werden – ungeachtet dessen, dass niemals eine Straftat vorgelegen hat.

Man muss sich ja nur vorstellen, dass hier ein Riesen-Prozess statt­findet, der eine “Erfindung” in Frage stellt, die bereits ein Jahr zu­vor von einer norddeutschen Firma produziert wurde und für diese Ent­wicklung wurde diese Firma sogar vom Bundespräsidenten ausgezeichnet. Jetzt will man uns mit aller Mühe nachweisen, dass es solche Motoren, die mit dem gleichen Gemisch laufen, wie das vom Bundespräsidenten Ausgezeichnete, nicht gibt. Unsere Bestrebungen liefen ja nur darauf hinaus, diesen Motor in Serie herzustellen – und das hätten wir mit einem Langzeitgutachten, das für Anfang Dezember 2010 anberaumt war, unter Beweis gestellt. Da man allerdings unseren gesamten Telefonverkehr abhörte, war der Justiz dieser Termin bekannt. Nachdem man über ein halbes Jahr im Hintergrund gegen uns ermittelte, wäre es ein Leichtes gewesen, seitens der Staatsmacht erst nach diesem Langzeitgutachten zuzuschlagen, wobei es dann allerdings nicht mehr möglich gewesen wäre, da dann der Beweis erstellt gewesen wäre. Also hat man uns noch eine Woche vorher, also am 30.11.2010 festgesetzt und auf eine sehr schnelle Art und Weise die Firmengruppe in die nicht notwendig gewesene Insolvenz gebracht.

Ich gebe Dir vollkommen recht, unser Motor, wäre im Vergleich zu Eurem entwickelten Magnetmotor, der nachweislich mit Neutrinos läuft, schon wieder “Schnee von gestern”. Insofern bin ich sehr zuversichtlich, dass man das Rad auch seitens der Staatsorgane nicht mehr aufhalten kann – die Menschen sind zwischenzeitlich nicht mehr so leicht irre zu führen und jeder, der sich ein wenig mit dieser Materie befasst, erkennt relativ leicht, was hier weltweit für ein Spiel getrieben wird. Ich lese derzeit mehrere Bücher vom Autor Jürgen Roth, der gerade im Bereich der Energien und deren mafiosen Zustände herausgebracht hat und zwischenzeitlich zum “Bestseller” beim Magazin “Spiegel” herangereift ist. Mir zeigt dies, dass sich die Menschen mittlerweile orientieren und informieren. Selbst Politiker einiger europäischer Staaten – auch der Bundesrepublik Deutsch­land – sind hier involviert.

Ich beneide Dich und Deine Frau ein wenig, bzgl. des Aufenthaltes in Lanzarote. Wie Du ja sicher meiner Verteidigungsschrift entnommen hast, hatte ich auch eine Firma auf Gran Canaria, die man ebenfalls völlig lahm legte. Insofern kann ich all das nachempfinden, was Du mir in Deinem Brief geschrieben hast. Man hat an dieser Stelle ein ganz anderes Lebensgefühl – irgendwie kommt einem da die Welt ein wenig unbeschwerter vor. Von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Josef Gruber habe ich leider noch keine Post erhalten – Du hast mir da etwas angekündigt – er wolle mir erstmal sein aktuelles Papier zuschicken. Ich für meine Person, bin sehr stark interessiert daran.

Danke auch dafür, dass Deine Frau und Du die Freilassung meiner Frau als Euer schönstes Weihnachtsgeschenk empfunden habt. Da hat man uns in diesem Jahr wohl das gleiche Geschenk gemacht. Euch beiden wünsche ich noch viele schöne Jahre – und ich wünsche Dir auch, dass Du mit Eurem Motor mehr Erfolg erntet, als der GFE-Group.

Heute, 12.01.2013, erhielt ich erneut einen Brief von Dir, der von Dir mit dem Datum 30.12.2012 versehen wurde. Erstmal vielen Dank für die vielen mitgesendeten Infos, die mich in meinem festen Willen, zukünftig für erneurbare Energien mehr und mehr zu engagieren, bestärken. Du sprichst in diesem Buch meine Absicht an, ein Buch zu schreiben. Leider fehlt mir derzeit definitiv die Zeit dazu und ich habe auch so gut wie keine Möglichkeit mich aus allgemein zugänglichen Infor­mationsquellen zu bedienen, wozu mit Sicherheit das Internet gehört -und das obwohl das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland dieses als Grundrecht für jeden Bürger ansieht. Wenn ich ein Buch schreibe, dann sollte dies schon Hand und Fuss haben. Mit zweifelhaften Argumenten will ich nicht agieren.

Ich habe Deine Info gelesen bzgl. der Email an Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, MdB von Bündnis 90/ Die Grünen und deren gewählte Spitzenkanditatin für die Bundestagswahl. Schön zu wissen, dass es Menschen wie Dich gibt, die sich im Bereich der alternativen Energiegewinnung sich derart einsetzen. Man kann nur hoffen, dass irgendwann ein Politiker sich der Sache wahrhaftig an­nimmt und sozusagen einen ersten Schneeball wirft, der sich zu einer Lawine entwickeln wird. Es hat mich auch gefreut, dass Du in dieser Email die Geschichte der GFE-Group aufgeführt hast. Du meintest, sie würde mir evtl. schreiben – bis dato ist allerdings hier nichts ange­kommen. Sollte dies noch erfolgen, so werde ich Dir dies auch umgehend mitteilen. Vieles habe ich in letzter Zeit von Dir gelesen – und vor allen Dingen habe ich da sehr vieles von Raumenergie erfahren dürfen. Mir hat schon vor ca. zweieinhalb Jahren Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Gruber in einem persönlichen Gespräch vieles darüber erzählt. Leider war ich damals noch nicht so weit, die Reichweite des Gesagten einzuschätzen. Du kannst Dir sicher vorstellen, dass dies inzwischen völlig ins Gegen­teil umgeschlagen ist. Ich hatte ja die letzten zwei Jahre ausreichend Zeit mich mit solchen Themenbereichen zu beschäftigen. Nun mal kurz zu Deinem Thema mit dem Walnussbaum, den Dein Vater vor 85 Jahren anpflanzte und von dem Du heute die Walnüsse erntest und Deine Frau diese mit Blattgold umgibt. Ich empfinde es als eine sehr schöne traditionelle Aufgabe, die Ihr beide da erfüllt und damit auch zu einem Teil unserer wunderschönen Natur werdet. Diese Natur zu achten ist den Menschen zum Großteil schon verloren gegangen und wir sollten uns alle wieder mehr dieser widmen, zumal wir ein Teil derselben sind. Es hat mich auch riesig gefreut, dass Du jetzt auch schon mit meinem engen Freund U. St. per-Du bist. Was den Bereich Energie-Technologie und deren Verbreitung angeht, gebe ich Dir recht – könnten wir drei wirklich ein unschlagbares Team sein – wenn nur dieser elende Haft­urlaub nicht wäre. Ich könnte mir sehr wohl vorstellen, dass wir drei tage- und nächtelang diskutieren könnten und sicher auch einige Hebel in Bewegung setzen könnten, die letztendlich jedermann voranbringen würden. Du schreibst mir weiterhin, dass im NET-Journal Nov./Dez. 2012 auf Seite 27 ein RA Busko über den GFE-Skandal schreibt und er würde die Lüge verbreiten, ich wäre schon zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Definitv bin ich niemals irgendwo zu mehreren Jahren Haft verurteilt worden – H.J., leider empfange ich das NET-Journal schon seit geraumer Zeit nicht mehr – insofern wäre es lieb von Dir, wenn Du mir diesen angesprochenen Artikel mal in kopie zusenden könntest, damit ich gegen diesen lügenden Rechtsanwalt etwas unternehmen kann. Du kannst diese hier niedergeschriebenen Zeilen gerne an den Verleger des NET-Journals Herrn Schneider weitergeben.

Mit Herrn Schneider bin ich so verblieben, dass ich mich bei ihm melde, sobald ich die zwangsweise verordnete Stätte verlassen habe. Sicher kann ich bzgl. seines Magazines einiges beitragen. Ich bin zwar kein Techniker, habe aber in den letzten Jahren am eigenen Leibe erfahren müssen, wie man mit “neuen” Technologien verfährt. Man kann die Öffentlichkeit gar nicht genug davor warnen – und dennoch lässt sie alles über sich ergehen. Das muss endlich ein Ende haben. Wir hören sicher bald wieder voneinander. Viele Grüße an Dich und Deine Frau.

Mit Email vom 04.11.2012 (Eingang hier am 02.01.2013) schrieb mir Herr F.B.unter dem Betreff “Ihre Herzleiden”, worauf ich hiermit gerne ein­gehe. Herr B., Sie erfuhren von einem meiner ehemaligen U-Haftkollegen meine Geschiente und dem damit verbundenen Justiz-Skandal. Ich gebe gerne zu, dass man sich hier in der U-Haft, wenn man überhaupt mal jemanden trifft, mit dem man ordentliche Gespräche führen kann, ein Wenig öffnet. U.A. sprach ich sicher auch von meinem Herzleiden, das. ich jedoch nicht als belastend ansehe. Ich hatte mittlerweile schon drei Herzinfarkte, in meinem 40. Lebensjahr den ersten. Beim letzten, das war vor ca. 8-10 Jahren hat man mir dann zwei Bypässe gelegt. Nach meinem ersten und zweiten Infarkt nahm ich regelmäßig die mir vom Kardiologen verordneten Medikamente und musste damit schlecht Erfahrungen machen – u.A. bekam ich Magengeschwüre durch das Aspirin, welches ich jahrelang in kleinen Dosierungen zum Blutverdünnen einnahm. Ich musste in regelmäßigen Abständen zur “Kontrolle” zum Kardiologen, wo man mein Herz sozusagen checkte. Nach dieser dann erfolgreichen Be­handlung des Magengeschwürs befasste ich mich dann erstmals selbst mit den “Stoffen”, die ich da regelmäßig einnahm. Ich beschloss all diese Medikamente nicht mehr einzunehmen und statt dessen mich selbst mit Vitaminen und Mineralstoffen zu verarzten. Nach ca. einem halben Jahr war ich wieder zur Kontrolle beim Kardiologen, der nichts davon wusste, dass ich seine verordneten Medikamente gar nicht mehr nahm. Die Testergebnisse meines Herzens waren zu diesem Zeitpunkt jedoch weit­aus besser und vielversprechender als jemals zuvor, was mir ein Lob des Kardiologen einbrachte. Als ich ihn dann über meinen Wechsel von Medikamenten hin zu Vitaminen und Mineralstoffen hinwies, war er mehr als nur erschüttert und gab nur zum Besten, ich müsse ja selber wissen, was ich tue. So wie Sie, Herr B. es beschreiben achte ich auch auf kohlehydrat- und eiweißreiche Kost. Zum Glück gibt es davon genug hier in der U-Haft, zumal ich hier nicht an meine Vitamine und Mineralstoffe herankomme, die ich in größeren Dosen zu mir nahm. Sie haben mir eine Bezugsquelle zugesandt, bei der ich gewisse alternative Heilungsmittel erstehen könne. Vielen Dank hierfür – ich freue mich, dass Sie sich um meine Gesundheit sorgen – leider kann ich hier aus der U-Haft keine dies­bezüglichen Bestellungen machen.

Ich möchte mich bei Ihnen herzlichst bedanken, weil Sie sich um mein Wohlbefinden sorgen – aber Sie brauchen sich wirklich keine Sorgen machen, ich passe auf mich auf.

Im Übrigen gebe ich Ihnen vollkommen recht, auch in der Pharmaindustrie geschehen ähnliche Begebenheiten, wie sie hier im Fall der GFE-Group zur Realität wurden. Auch damit habe ich schon so einiges hören dürfen, zumal ich für 1-2 Monate mit einem U-Häftling in einem Block wohnte, den die Pharmaindustrie “fertig” machen will – bei dieser Person handelt es sich nicht um irgendwen, sondern um einen Global-Player mit Format. Sie werden verstehen, dass ich hier seinen Namen nicht preisgebe. Also, nachmals vielen Dank für Ihre Email, die leider sehr spät bei mir ankam.

Herr R.G., von Ihnen erhielt ich einen Brief, datiert vom 27.12.2012, jedoch ohne Absender – lediglich versehen mit Ihrer Email-Adresse. Sie sind am 19.12.2012 auf meinen “offenen Brief” gestossen, der auf Honigmann’s Seiten veröffentlicht wurde. Sie haben in Ihrem Schreiben offen und meines Erachtens auch ehrlich geschildert, wie Sie die Sache sehen. Sie schreiben, dass Sie es nicht für möglich halten, dass wir solche Motoren hätten herstellen können – diese Erfindung hätte ich, der Menschen zugute – öffentlich machen sollen. Mir sagt dies, dass Sie zwar einen meiner offenen Briefe gelesen hast – aber die Gesamtsituation nicht kennen. Es ist nicht unsere Erfindung gewesen. Diesen Motor gab es bereits. Spätestens ein Jahr zuvor wurde dies durch die Presse veröffentlicht. Eine Emslander Firma wurde dafür auch vom Bundes­präsidenten ausgezeichnet. Unsere Planung ging nur auf eine Serien­produktion hinaus. Das Beste wäre es, Sie lesen auf meiner Website mal meine Verteidigungsschrift und dann werden Sie sicher weitaus besser informiert sein. Mein Ansinnen ist es auch nicht, irgendwelche traurigen Briefe zu veröffentlichen, sondern vielmehr die Öffentlichkeit dazu zu motivieren, das bisher Geschehene in dieser Form nicht zu akzeptieren.

U.A. bin ich sehr wohl bereit das bestehende Wissen zu verbreiten. Dieses Wissen zu verbergen ist den Staatsorganen und den Lobbyisten vorbehalten. Die Öffentlichkeit kann es sich definitiv auf Dauer nicht mehr leisten, von diesem Wissen nicht informiert zu werden. Inwiefern das ein Verbrechen an der Menschheit ist, vermag ich jedem einzelnen zu überlassen. Unterm Strich sollte man sich aber auch die Folgen dessen betrachten, wenn dieses Wissen jedermann zugänglich wäre. Es würde sicherlich in den Augen verschiedener Staaten und Wirtschafts­mächten eine Weltwirtschaftskrise nach sich ziehen. Bedenken Sie dabei bitte, welche Auswirkungen das auf die Steuereinnahmen eines Staates hat, welche Auswirkungen das auf die Energie-, die Mineralöl-, die Automaobilindustrie und nicht zuletzt für das Militär bedeuten könnten. Die USA beispielsweise hat ein sehr hohes Aufkommen von Rüstungsindustrie, welches nicht mehr benötigt werden würde, da es keine Kriege mehr geben würde, bei denen es in Wahrheit doch nur um die Ausbeutung von Boden­schätzen geht. Selbst zu Zeiten des Dritten Reiches ist Adolf Hitler doch nur deshalb nach Russland eingedrungen, weil er an die Ölreserven in Sibirien wollte. Sicher bin ich einer der wenigen, die bisher immer auch eine Art von Egoismus an den Tag legten, wenn es darum ging, Macht oder Profit zu erzielen. Ich musste jedoch schmerzlich erfahren, dass die Werte in diesem Leben völlig andere sind – dennoch ist die Menschheit in der Mehrzahl immer noch auf Profit und Macht ausgerichtet. Dies geschieht derzeit jedoch in dem Wissen, unsere Nachwelt derart zu schädigen, dass es nicht mehr lange dauert, bis wir diese Schäden nicht wieder gut machen können. Wir sollten allesamt einen Umdenkungsprozess in uns selbst vornehmen, denn wir alle tragen eine Verantwortung für diese Welt. Es wäre schön, wieder einmal von Ihnen zu hören.

Von E.T. aus der Wagnerstadt Bayreuth erhielt ich unter dem Codenamen Barry White eine Email mit dem Betreff “Website allgemein” datiert vom 25.11.2012. Hallo E., es tat richtig gut, von Dir über dieses Medium etwas zu hören. Du hast zwischenzeitig meine Website in Augenschein ge­nommen und bist nun über alles informiert. Es würde mich freuen, wenn Du dieser Website treu bleibst – und ich bin mir auch sicher, wir werden anderweitig noch voneinander hören. Ich gebe Deine Grüße gerne an meine Frau weiter – dafür vielen Dank. Übrigens: Diese Mail kam nur deshalb so spät bei mir an (wie viele andere auch), weil mein Sohn umgezogen ist und für ca. vier Wochen keinen Internetzugang hatte.