Frohe Weihnachten

Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Usern, Lesern und Freunden für die Unterstützung und die zahlrieche Post bedanken.

Meine Ehefrau Silvia und ich wünschen Ihnen allen ein frohes und vor allem besinnliches Weihnachtsfest.

Seine Sie versichert, dass ich weiterhin für Gerechtigkeit kämpfen werde und beten Sie mit mir, dass dieses (das 3. Weihnachtsfest in U-Haft) das Letzte sein wird.

Anmerkung: Meine Ehefrau Silvia wurde endlich am Mittwoch, dem 12.12.2012 aus der U-Haft entlassen und kann das Weihnachtsfest mit der Familie, den Kindern und Enkeln feiern!

Zeitungsartikel und Büchersendungen

Liebe Leser, liebe Brieffreunde,

seit geraumer Zeit erhalte ich hier in der JVA keine Zeitung mehr und bin daher oftmals nicht über die Berichterstattungen der Presse informiert. Daher würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Sie mir Zeitungsartikel, die sich mit der GFE bzw. der Verhandlung beschäftigen per Post oder E-Mail zusenden könnten.
Des weiteren wurde nun meinem Antrag stattgegeben Büchersendungen (von Verlagen) in jedem Falle anzunehmen. Das bedeutet, dass ich mich nun umso mehr über Büchersendungen freuen würde und Sie versichert sein können, dass mich diese nun auch erreichen. Hier nochmal meine Adresse:

Horst Kirsten
JVA Nürmberg
Mannertstraße 6
90429 Nürnberg

Vielen Dank und beste Grüße
Ihr Horst Kirsten

 

Antworten auf mir zugegangene Briefe und E-Mails (Stand 18.11.2012)

Liebe User und Briefkontakte, liebe Freunde,

gerade eben habe ich in “Schiller für Zeitgenossen” einige Verse ge­funden, die nach wie vor Gültigkeit in unserem Zeitalter haben. Ich will diese Ihnen nicht vorenthalten:

-  Will einer in der Welt was erjagen, mag er sich rühren und mag sich plagen. (Wallenstein. Wallensteins Lager 1,11)

-  Was Hände bauten, können Hände stürzen. (Wilhelm Tell I,3)

-  Tausend Ideen schlafen in mir und warten auf die Magnetnadel, die sie zieht. (Brief an W.F.H. Reinwald, 09.06.1783)

Oft bin ich mir beim Lesen solcher Literatur nicht ganz sicher, ob wir wirklich in einer besseren Zeit leben oder aber ob wir nach wie vor, wie damals die gleichen Ziele haben und im Endefeffekt die gleichen Hindernisse überwinden müssen. Uns sind heutzutage nur weitaus mehr Möglichkeiten gegeben – allerdings auch den Gegnern, die das alles in irgendeiner Form verhindern wollen. Das sollte jedoch niemals ein Grund sein, an seinen Idealen zu zweifeln und den Kampf für die Realisierung vorzeitig aufzugeben. Sicher ist niemand von uns umsonst auf dieser Welt – irgendwo haben wir alle eine Aufgabe zu erfüllen. Verharren wir also nicht in Resignation. Wie Schiller schon ausdrückte, wir müssen uns rühren und plagen, auch wenn wir das was wir erschaffen haben von anderen nicht gewollt ist – und diese es mit ihren Händen wieder zer­stören. Unser Hirn ist fähig tausend Ideen zu entwickeln. Geben wir unter Mithilfe anderer Sinnesgenossen diesen Ideen das Recht auf Ver­wirklichung. Sie, liebe Leser dieser Website, sehe ich als diese Magnet­nadel, welche mich zieht. Vielen Dank hierfür.

Ch.R. aus Rohr hat mir mit Datum vom 27.10.2012 (FW: Frei Energie Generatoren sollen Ende 2012 verfügbar sein!) eine E-Mail zukommen lassen, die so einiges hoffen lässt. Ch., dafür herzlichen Dank. Was die Keshe-Foundation hier in Gang setzen will ist schon sehr bemerkenswert. Du wirst sicher verstehen, dass ich auch an deren Realisierung zweifle, da auf dieser Welt, solche und ähnliche “Erfindungen” schon vielzählig unterdrückt und vernichtet wurden. Da ich hier nicht über das Internet verfüge und auch weiter keine glaubhaften Informationen beziehen kann, kann ich die Ziele der Foundation nicht bewerten. Hier sollte sich ein jeder ein eigenes Bild davon machen und wenn er davon überzeugt ist, dann sollte man im Sinne der Allgemeinheit auch dafür eintreten. Wenn jedoch diese Technologie (Stromgeneratoren) ab Dezember 2012 erhältlich sind und schon Vorbestellungen von über 10.000 Stück vorliegen, dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass man dieser Technologie nicht den Boden unter den Füssen wegziehen kann. Ich kann nur den interessierten Usern wiederholt raten die entsprechende Website der Keshe-Foundation aufzusuchen. Evtl. ist der ein oder andere dann in der Lage, mir darüber zu berichten, was mich sehr freuen würde. Ich jedenfalls wünsche niemandem, dass es ihm so ergeht, wie es der GFE ergangen ist. Aber vielleicht musste es so kommen, damit diese Thematik bzgl. der erneuerbaren Energien endlich mal in der wahren Form die Öffentlichkeit erreicht. Die Medien sollten anfangen umzudenken und sich wieder auf die wahren Werte einer eigenen Meinungsbildung besinnen.

Derzeit sind die Medien ja nur noch das Sprachrohr von Politik, Wirt­schaftsmächten und Lobbyisten, was dazu führt, dass die gesamte Medien­welt nur noch eine Sprache spricht, was sie letztendlich auch lang­weilig und nicht informativ macht. Man braucht sich nicht zu wundern, dass so nach und nach die einzelnen Verlage in finanzielle Schwierigkeiten kommen – was oft zur Insolvenz führt – denn auf eine sogenannte “Volksverdummung” und auf “Hetzkampagnen” haben die Bürger keine Lust mehr. Ich glaube das wirklich sagen zu können, denn bis zum heutigen Tage hat sich die Medienlandschaft im Falle der GFE nur auf Pressemitteilungen der einseitig ermittelnden Staatsanwaltschaft ver­lassen und hat somit genau diese Meinung unters Volk gebracht. Das mag vor dem Internet-Zeitalter noch funktioniert haben, denn es konnte sich kein einziger der “Verfolgten” und “Verhöhnten” wirklich ernsthaft zur Wehr setzen. Heute sind wir alle viel kritischer, recherchieren selbst und bilden uns oft eine eigene Meinung, die manchmal oder besser gesagt immer häufiger, nicht der von den Medien initiierten Massenmeinung ent­spricht. Mittlerweile machen sich gewisse Medienanstaiten mit ihren Berichterstattungen lächerlich und nicht zuletzt abhängig von ihren sogenannten Quellen. Meines Erachtens ist dies eine sehr kurzfristige und naive Einstellung zum Weltgeschehen, die mittel- und langfristig die Medienlandschaft in sich erlahmen lässt.

Ch., halte mich bitte mit der Keshe-Foundation auf dem Laufenden. Ich hoffe, nein ich weiß es, bald wieder von Dir zu hören.

Herr F.H. aus Obertshausen, Sie haben mir mit Ihrer Mail vom 17.10.2012 gleich die ganze Ausarbeitung der Firma “Lichtblick”, die von “VW” ge­stützt wird zugesandt. Bei richtiger Lektüre dessen, kann ich nur fest­stellen, dass man dort gleichartige Gedanken bzgl. des Konzeptes hat, wie es die GFE-Group schon vor ca. 2 Jahren unter Beweis stellte. Leider hatten wir keinen Großkonzern, oder sollte ich besser sagen keinen wirtschaftlich Mächtigen wie “VW” hinter uns. Wir haben uns alles selbst erarbeitet und waren auch berechtigt stolz auf das, was wir geleistet haben. Im Gegensatz zu der hier aufgeführten Firma haben wir jedoch dem Endkunden weitaus mehr Zugeständnisse angeboten, die ihm die Zukunft auf Dauer gesichert hätten. Die Rendite bei der Fa. “Lichtblick” ist weit entfernt von dem, was wir unseren Kunden geboten haben. Übrigens war auch bei uns das “Wohnhaus-Kraftwerk” für 2011 geplant. Wir haben in diesem Bereich jedoch nicht mit einem Gas-Motor sondern mit einem Motor gearbeitet, der in der Hauptsache, sprich zu Dreiviertel, mit Wasser fährt, was die Rendite von Natur aus steigert. Ihre Frage, ob sich die Teilnahme als Zuschauer bzw. -hörer überhaupt lohne, da man damit der Justiz eine Aufmerksamkeit zukommen lässt, die sie nicht ver­dient, kann ich nicht bestätigen. Ich finde, jeder, der an diesem Prozess als Zuschauer teilnimmt wird relativ schnell erkennen, was hier in diesem Staat wirklich passiert. Ich gebe damit nicht den bei­sitzenden Richtern die Schuld, denn diese haben nichts anderes im Sinn, als Gerechtigkeit, so wie sie sie kennen, auszuüben. Das Verwerfliche passiert doch schon weit früher vor dem Prozess – und das ist inner­halb des Prozesses zu erfahren. Ein Boykott dieser Veranstaltung wurde zwischenzeitlich doch schon selbst vom Gericht erlassen, wenn auch nur indirekt, denn die Menschen, die sich für den Verlauf des Prozesses interessieren wurden allesamt ausgeschlossen, da sie als evtl. Zeuge in Frage kommen könnten. Hier geht es in erster Linie um 4800 Ver­mittler und um ca. 1.500 Kunden der GFE-Group. All diesen Geschädigten hat man somit die Informationsmöglichkeit genommen, sich selbst über das Geschehen ein Bild zu machen. Eine öffentliche Hauptverhandlung, die somit als inoffiziell “nicht öffentlich” anzusehen ist. Dass sich der “normale” Menschenverstand nicht immer mit der von der Justiz vollziehenden Auslegung von Recht und Gesetz in Einklang bringen lassen kann, liegt wie gesagt, an der miserablen Vorarbeit der zuständigen

Behörden, wie beispielsweise die Kripo und die Staatsanwaltschaft. Wenn ich, wie ich mittlerweile feststellen musste, von einer amateurhaften Gutachtenerstellung ausgehen muss, so kann ich an dieser Arbeits­weise erkennen, mit wie viel “Schlamperei” hier ermittelt wurde. Man hat einfach alles ausser Acht gelassen und wollte anscheinend nur mal schnell einen “großen Fisch” an der Angel haben. So lange solche Be­hörden nur auf Kosten der Steuerzahler ihre Ermittlungen führen und nicht selbst für ihre Fehltaten belangt werden können, wird sich an dieser Systematik nicht viel verändern.

Was Ihre Bitte angeht, doch auch die Anklageschrift der Staatsanwalt­schaft auf meiner Website zu veröffentlichen, so kann ich dieser Bitte nicht nachkommen, wobei ich an dieser Stelle gerne eine Erklärung dafür abgebe. Die Anklageschrift verfügt über 316 Seiten, wobei auf vielen dieser Seiten Sachverhalte zu Beschuldigten beschrieben werden, die mit dem Fall der GFE nichts zu tun haben. Schon allein die Intimsphäre dieser Mitbeschuldigten zu schützen, kann ich die Anklageschrift nicht veröffentlichen. Was meine Person angeht, so habe ich unverblümt Stellung bezogen – siehe meine Verteidigungsschrift. Ich habe jedoch vor, über diesen Fall ein Buch zu schreiben. In diesem Buch werde ich dann auch die Passagen der Anklageschrift zitieren, auf die ich im Einzelnen Bezug nehme. Ich hoffe, Sie können meine Entscheidung ver­stehen. Ausführen möchte ich jedoch, dass ich in meiner Verteidigungs­schrift keinen mir vorgeworfenen Punkt unterschlagen oder vergessen habe. Insofern können Sie sicher selbst nachvollziehen, was man mir bzw. den Beschuldigten vorwirft.

Auch Ihnen wünsche ich viel Gesundheit und bleiben Sie mir bitte als Briefkontakt erhalten. Ich lege sehr viel Wert darauf.

H.J.A. aus Celle, Du lässt nicht locker – das bewundere ich an Dir. Mir liegt sehr viel daran, immer wieder von Dir mit neuen Informationen “gefüttert” zu werden. In Deiner Mail (GFE im Zukunftsdialog bei Frau Merkel – Ein neuer Kommentar wurde veröffentlicht) vom 23.10.2012 gibst Du einen Blog-Eintrag auf der Seite von Frau Merkel preis, den ich hier gerne unkommentiert wiedergeben möchte:

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,
Ein neuer Kommentar zu dem von Ihnen beobachteten Vorschlag ”Freie Energie für Alle” wurde hinzugefügt:

Datum: 18.10.2012 – 11.56 Uhr

Sehr geehrter Herr A.,
Sie sprechen mir aus der Seele. Die BHKW der Firma GFE aus
Nürnberg wurden permanent von einem Herrn G. attackiert, als das nicht half wurde der von der Energiemafia korruptierte Staat aktiv. Die Blockheizkraftwerke funktionierten in der Tat mit einem 75% niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Ich kann das bestätigen.

Viele Grüße – Ein Opfer

Ich will an dieser Stelle auch die Website bekannt geben, aus der solche Blog-Einträge zu entnehmen sind:

www.dialog-ueber-deutschland.de

H.J., vielen Dank für die Übersendung dieses Blog-Eintrages, dem sich sicher fast alle der GFE-Kunden anschliessen könnten.

Auch Ihre Email, Frau R.Sch. habe ich erhalten. Sie schrieben mir unter dem Betreff (BHKW) am 24.10.2012. Ich kann sehr wohl nachvollziehen, dass Sie Zweifel an der Funktionsfähigkeit unserer Blockheizkraftwerke und damit auch an Herrn M. haben. Seien Sie bitte auch versichert, dass egal, ob wir es selbst erreicht hätten oder nicht, immer noch ein Plan B in der Schublade lag, der die gleichen Messergebnisse mit sich gebracht hätte.

Unseren Kunden wäre in jedem Falle ein BHKW geliefert worden mit den im Prospekt angegebenen Werten. Dass wir mit Herrn M. und mit weiteren an der Technologie arbeitenden Ingenieuren im Geheimen forschten, ist der Tatsache zu entnehmen, dass wir über unsere Kraftstoffmischung keine Aussendarstellung wünschten, um wenigstens für einen gewissen Zeitraum konkurrenzlos zu bleiben. Hätten unsere Forschungen nicht die geplanten Ziele erreicht, so hätten wir eine Alternative in Anspruch genommen, die ich in meiner Verteidigungsschrift zum Ausdruck brachte. Dabei hätte jedoch unser Marktvorsprung auf dem Spiel gestanden.

Insofern können Sie versichert sein, dass es wirklich niemals, auch nicht zu Beginn der GFE, irgendwelche Betrugsgedanken gab. Wir haben nicht nur an die Vision geglaubt – diese Vision wurde schon vor unserer Zeit zur Realität. Unser Bestreben war es lediglich, den einzelnen Bürger an dieser Vision teilhaben zu lassen.

Eine Verwirklichung dieser Vision fand bereits im Jahre 2009 statt. Immerhin hat der damalige Bundespräsident den “Erfinder” dafür ausge­zeichnet. Aber selbst dieser Erfinder hat sich aus Deutschland verzogen, da man ihm in der Folgezeit ebenfalls das Leben sehr schwer machte. Er produziert seinen Treibstoff (Wasser-Rapsöl-Emulsion) jetzt in Malaysia und baut große BHKWs in Dubai. Im eigenen Lande, sprich hier in Deutschland, hätte er keine Zukunft gehabt.

Soweit es meine Gesundheit zulässt, werde ich alles tun, um diese Unge­rechtigkeit psychisch gut zu verkraften. Nur Gott weiß, ob mir das ge­lingen wird – ich hoffe das jedoch inständig.

Frau G.R., Ihre Email vom 17.10.2012 mit dem Betreff “Terminabsage” er­reichte mich als Cc. Sie gehen hier auf den Fall Mollath ein, den ich in meiner Verteidigungsschrift ebenfalls zum Anlass nahm, das Unrecht innerhalb des Justizapperates aufzuzeigen. Ich finde es bewundernswert, wie Sie sich und andere für Herrn Mollath einsetzen. Es ist beruhigend zu wissen, dass selbst nach einer Verurteilung “im Namen des Volkes” es immer noch Menschen gibt, die an die Unschuld der/des Verurteilten glauben und sich dafür vehement einsetzen – ich nenne das Zivilcourage. Mittlerweile haben Menschen wie Sie es geschafft, dass ein solcher Fall wieder aufgerollt wird. Alle Medien berichten darüber, so zum Beispiel auch die Nürnberger Zeitung am 15.11.2012 mit dem Titel: “Ministerin Merk wehrt sich gegen Anschuldigung”. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Ministerin kurz vor ihrem Rücktritt steht. Ich selbst habe diese Ministerin auch schon angeschrieben und ihr meinen Fall in Form einer Strafanzeige gegen diverse Justizbeamte geschildert. Ich machte sie auch darauf aufmerksam, dass ich Angst um Leib und Leben habe und ausserdem Furcht habe, weiteren Repressalien ausgesetzt zu sein. Was ich von dort erhielt können Sie meiner Verteidigungsschrift ent­nehmen. Traurig aber wahr, was hier in Deutschland passiert. Wahrheiten wie im Falle Mollath will man seitens der Justiz und der Politik einfach nicht akzeptieren, da diese die Interessen von Lobbyisten und Mächtigen der Wirtschaft nicht dienlich sind. Frau G., kämpfen Sie weiter – Sie sind ein Vorbild für all jene, die einfach den Kopf in den Sand stecken und sich der Gesetzgebung und deren Auslegung wehrlos hingeben.Sollten Sie mit Herrn Mollath Kontakt haben, so richten Sie ihm bitte viele Grüße von mir aus – ich verfolge seinen Fall schon seit geraumer Zeit.

Aus dem Allgäu erreichte mich ein Brief von A.R. - Ebersbach, datiert am 01.11.2012. Herr R., es ist richtig, wir haben lange nichts mehr von­einander gehört. Dennoch ist mir richtig wohl dabei gewesen, in Ihrem Brief zu lesen, dass Sie es trotz des finanziellen Verlustes endlich wieder geschafft haben – auch wenn Sie dies mit einem weinenden Auge zum Ausdruck bringen. Sie haben die ganze Zeit bis heute immer hinter GFE gestanden, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin. Sie haben Briefe an Politiker geschrieben und haben sich einer Petition beim Landtag an­geschlossen. Auch Ihre Gebete gingen nicht spurlos an mir vorbei. Das versichere ich Ihnen.

Sie stellten die Frage, warum wir nach der Verhaftungswelle nicht doch noch irgendwo einen Container aufgestellt haben, um für das Gericht einen Beweis zu liefern. Herr R., es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn wir dies hätten machen können. Da hat man uns jedoch jedwede Möglichkeit seitens der Justiz genommen. Ich kann es bis heute auch nicht verstehen, weshalb man uns nach dem 30.11.2010 nicht wenigstens einen Container belassen hätte, den wir mit den prospektierten Werten hätten anschliessen könnten. Es wurde alles, aber auch alles, was nicht niet- und nagelfest war beschlagnahmt. Unbestätigten Aussagen ist zu ent­nehmen, dass die meisten der verbliebenen BHKWs vernichtet wurden. Von wem auch immer, wird sich sicher im Prozess noch klären. Ausserdem hat unser Motorentwickler ein BHKW in der Zeit danach mit den ent­sprechenden Werten fertig gestellt (in einer geheim gehaltenen Garage). Aufgrund dessen konnte er auch ein diesbezügliches Patent anmelden. Diese Garage ist dem Feuerteufel zum Opfer gefallen. Auch wer hierfür verantwortlich ist, vermag ich nicht zu sagen und hoffe auch hier, im Laufe des Prozesses mehr zu erfahren. Sie sehen also, man hindert uns mit allen Mitteln an der Realisierung unseres Produktes. Ich vermag an dieser Stelle auch nicht zu sagen, ob irgendwo einer der Beteiligten noch ein BHKW besitzt und dieses entsprechend umgebaut hat. Für mich sind das alles derzeit Merkwürdigkeiten, wobei ich hoffe, bald alles in Erfahrung zu bringen.

Ich hoffe, dass wenigstens meine Ehefrau bald Ihrem Wunsche entsprechen kann und ihr Leben in Freiheit wieder genießen darf. Ich selbst werde wohl einer der Letzten (aller Beschuldigten) sein, der diese unliebsame Behausung verlassen wird. Auch Ihnen liebe Grüße aus der “Stadt der Menschenrechte”.

Ihr Horst Kirsten

Antworten auf mir zugegangene Briefe und E-Mails (Stand 28.10.2012)

Liebe User und Briefkontakte, liebe Freunde,

wie Sie/Ihr aus dem Prozesstagebuch entnehmen könnt, läuft es bis­her gar nicht so schlecht. Man wird früher oder später auch seitens der Gerichtsbarkeit erkennen müssen, dass es sich bei der GFE-Group um einen ganz normalen Geschäftsbetrieb handelte. Die bis dato ver­hörten Zeugen sprechen nunmal eine andere Sprache, als die, die sich die Staatsanwaltschaft erwünscht hätte. Wir werden noch einige Ver­handlungstage mit sogenannten “Belastungszeugen” der Staatsanwalt­schaft zu tun haben – ich bin jedoch auch in dieser Beziehung sehr zuversichtlich, denn wenn sich die Justiz auch noch so sehr anstrengt uns einen bandenmäßigen Betrug nachzuweisen – sie werden und können keinen Betrugstatbestand finden, denn wo nichts ist, kann man auch nichts finden. Ich möchte gar nicht daran denken, was dieser Prozess den Steuerzahler kostet – und das alles nur wegen eines “dummen” Vermittlers, der sich damals irgendwie auf den Schlips getreten fühlte und meinte eine Strafanzeige erstatten zu müssen. Selbst dieser Ver­mittler gab anläßlich seiner Anzeige zu verstehen, dass er niemanden kenne, der geschädigt wurde. Die bisherigen Aussagen der Zeugen, die vormals bei der GFE-Group tätig waren, bringen sehr stark zum Ausdruck, dass auch sie (allesamt) fest an das Konzept und die Funktionsfähig­keit glaubten und sie mit Leib und Seele bei der GFE waren. Nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass für die meisten Arbeitnehmer der GFE-Group das nicht nur eine Arbeitsstelle war – die GFE-Group war für viele ein Bestandteil ihres Lebens.

Ich kann derzeit auch nicht mehr nachvollziehen, weshalb die Gerichts­barkeit meine Ehefrau nach wie vor in U-Haft belässt, zumal fast jeder der Zeugen bestätigte, dass sie nur eine “gute Fee” innerhalb der Firma war und in keinster Weise irgendwelche geschäftspolitischen Entscheidungen traf. Man benannte meine Frau nur deshalb als Chefin, weil sie eben die Frau vom “Chef” war. Sollte das ein Grund sein und bleiben, weshalb meine Ehefrau nun schon seit fast 2 Jahren in U-Haft ist? Nun steht uns schon das dritte Weihnachtsfest und das dritte Silvester in U-Haft bevor. Nichts wäre mir wichtiger, als dass man meine Frau spätestens zu diesem Termin wieder zu ihren Kindern und Enkelkindern lässt. Aber auf Menschlichkeit innerhalb der Justiz zu hoffen – ist fast gleichzusetzen mit der Hoffnung zwei Erdteile wieder zu verbinden. Man hat sich derart in die Meinung versetzt, fest daran zu glauben, dass es sich hier um eine kriminelle Vereinigung mit der Absicht des Betruges handelt, dass man einfach nicht daran glauben kann und womöglich mag, dass man sich hier komplett “verannt” hat. Nicht zuletzt wirken die Medien hier ein großes Stück mit, denn, ob­wohl man bei den Zeugenvernehmungen anderes hört, werden die wenigen negativen Aussagen populistisch aufgearbeitet und so wie immer in die Öffentlichkeit verbracht, dass somit ein falsches Bild der Vorkommnisse produziert wird. Statt über Fakten zu berichten, wird wieder unterhalb der Gürtellinie berichtet.

Ch.R. aus Rohr, Du hast dies erkannt, wie Du mir in einer Email vom 25.09.2012 – 22.24 h mit dem Betreff “GFE-Berichterstattung-Kommentar” mitteilst. Es hat mich sehr berührt, dass Du als eine von Wenigen, die Presse angeschrieben hast und Deinem Unmut freien Lauf gelassen hast. Da die meisten User Deine E-Mail nicht kennen, erlaubst Du mir ja sicher, dass ich diese hier zitiere:

“Als intensiver Leser der gesamten möglichen Veröffentlichungen in diesem Vorgang habe ich mir in den letzten Jahren einen recht umfangreichen Kenntnisstand auf dem Gebiet der alternativen Energien aneignen können. Ich habe mir alles was möglich war, auch die offenen Briefe und den gesamten Schriftverkehr von H. Kirsten, gelesen und mir eine Meinung gebildet zu den gesamten Vorgängen. Jeder, der nur einigermaßen vernunftbegabt ist, weiß um was es hier genau geht.

Ich hoffe nur, dass die bisherigen Vorverurteilungen in Ihrer Zeitung doch endlich mal aufhören zugunsten einer neutralen Berichterstattung. Es ist eine Schande, wie in der Stadt der Menschenrechte eine regel­rechte Hetze in Ihrem Blättchen angeschürt wird. Können Sie sich selbst eigentlich noch im Spiegel ansehen? Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing, daran muß ich denken, bei diesen oberflächlichen und reisserischen Texten.

Die Leute lassen sich sowieso nicht mehr länger verdummen oder weshalb glaubt Ihr, lesen immer weniger Leute eine Zeitung?

Ihr grabt doch damit Euer eigenes Grab. Vielleicht ist ja wenigstens noch ein Aufrechter bei Euch dabei, der den Pops in der Hose hat, auch zu schreiben, was er denkt.

Ihr seid in der gleichen Situation wie die GFE, nur Ihr glaubt Ihr seid frei, Ihr seht nur die Gitter nicht. Wacht endlich auf !!!”

Soweit Ch, Dein Text. Ich habe hier absichtlich nicht die Zeitung be­nannt, die Du angeschrieben hast, denn eigentlich gilt es fast für alle Printmedien, die über uns berichten. Allerdings ist Deiner Prognose, dass man sich mit derlei Berichten sein eigenes Grab gräbt, die Real­ität vorausgegangen. Die AZ (Abendzeitung Nürnberg) musste bereits Konkurs anmelden. Diese Zeitung war, vornehm ausgedrückt, nichts anderes als das Sprachrohr der Staatsanwaltschaft. Sie hat ja nicht nur über unseren Fall, sondern über fast alles, was hier im Gericht passiert, berichtet – und das auf ihre reisserische Art und Weise. Letztendlich musste sie wohl erkennen, dass es der Bevölkerung nicht mehr darum ging, sensationsgestaltete Artikel zu lesen, sondern vielmehr geht es den Lesern mittlerweile mehr um eine ehrliche und neutrale Berichterstattung. Davon war diese Zeitung meilenweit weg.

Nochmals Dir Ch., ein herzliches Dankeschön, dass Du diese Zivilcourage an den Tag gelegt hast und nicht wie Millionen anderer Leser alles ein­fach so hinnimmst.

Auch Dir, H.J.A. aus Celle, wieder ein Dankeschön. Du hast mir mit Deiner Email vom 16.10.2012 – 13.05 h und mit Deinem Brief vom 17.10.12 wieder einige Infos zukommen lassen. Gratuliere, Du hast es tatsächlich geschafft, meine Verteidigungsschrift innerhalb von 2 Tagen zu lesen, auch wenn Du Dir dabei eine Nacht um die “Ohren” schlagen musstest. Du schreibst u.a., ich hätte damit Mut bewiesen. H.J., so sehe ich das nicht, denn es gehört doch wirklich kein Mut dazu, wenn man die Wahr­heit ausspricht. Du wirst innerhalb meiner Verteidigungsschrift sicher auch bemerkt haben, dass ich mich auch mit meinen “negativen” Seiten geoutet habe – dies fiel mir sicher schwer – aber im Grunde genommen sind diese auch Bestandteil der Wahrheitsfindung. Ich werde gerne Deiner Empfehlung nachkommen und die User dieser Seite auf einen Link im Internet hin­weisen, der sich auf eine “Fettexplosion” bezieht:

http://www.youtube.com/watch?v=HnGdvjUF3uw

Meinen Sohn werde ich bitten, dieses kleine Filmchen auf die Website zu stellen, wobei ich jedoch zu bedenken gebe, dass er erst die Urheber­rechte prüfen soll, so wie mir es vom Richter aufgegeben wurde zu be­achten, hinsichtlich des im Prozesstagebuch erwähnten Films. Auch Deine Argumentation bezüglich der Wasserstoff-Explosion will ich an dieser Stelle zitieren:

“Es gibt eine sehr teure Form der Wasserstoff-Explosion: Die Zerlegung von H20 in Wasserstoff und Sauerstoff mit der Elektrolyse. Mit dieser Technik konnte Neil Armstrong vor über 40 Jahren mit der Saturn V von Wernher von Braun (Entwickler der deutschen V2) zum Mond fliegen. Die Fettexplosion ist sehr viel billiger. Ihr habt sie mit Euren BHKWs im Container weiterentwickelt. 99,9% aller Deutschen werden Euch eines Tages dafür sehr dankbar sein. Wenn die “Grünen” Dich nicht unter­stützen, wünsche ich denen bei der nächsten Wahl 4,9%. Bitte Deine Freunde darum, Ihren Freunden und Bekannten eine Mail mit einem Link zu Deiner Website zu senden. Mit der Bitte, die 358 Seiten lange PDF-Datei anzuklicken. Ich habe es geschafft, sie in zwei Tagen zu lesen, davon viele Stunden in den Nächten.”

H.J. – für diese Worte bin ich Dir sehr dankbar, wobei ich davon über­zeugt bin, dass eine Weiterleitung meiner Web-Adresse sicher schon in großem Format stattfindet. Du wolltest noch wissen, wie die Richter auf meine Verteidigungsschrift reagiert haben und ob die Medien schon über den Prozess berichteten. Nun ja, die Medien haben reagiert – allerdings in der schon bekannten Vorgehensweise, die einer Vorverurteilung gleich­kommt. Man muss sich echt fragen, ob der einzelne Beschuldigte heutzu­tage überhaupt noch von einem Gericht oder ob nicht die Medien die vermuteten Täter aburteilen. Wenn ich verurteilt werden sollte, so schreibe ich dies nur den Medien und deren Quelle zu. H.J. – auch ich bin stolz darauf, Dich als einen meiner neuen Freunde gewonnen zu haben. Deine Emails an den BDA, an MdL Olaf Lies und an HAZ Hannover zeigen einmal mehr, wie sehr Du Dich in dieser Sache engagierst, was mich persönlich sehr ehrt.

F.M. aus Obertshausen - auch Ihr/Dein (ich darf Sie doch Duzen – ich biete Ihnen gerne das “Du” an, da Du Dich bis dato als ein sehr zuver­lässiger Briefkontakt und als Freund hervorgetan hast) Schreiben/Email vom 27.09.2012 hat mir weitere Erkenntnisse gebracht. Es ist doch eigen­artig, wie sehr sich hier die Gerichtsbarkeit Mühe gibt, eine Unmöglich­keit der Wasserverbrennung beweisen zu wollen und auf der anderen Seite wurde bereits eine Doktorarbeit zu dieser Thematik im Jahre 2007 bei einer deutschen TU (Technische Universität) eingereicht. Ich werde mir über meinen Anwalt diese Doktorarbeit besorgen und diese dann dem Richter als weiteres Beweismaterial übergeben. Diese Dissertation, die durch die Fakultät für Maschinenwesen im Jahre 2007 angenommen wurde, müsste dann wohl auch die letzten Zweifel ausräumen. Sowie H.J., wolltest auch Du wissen, wie der oder die Richter die Verteidigungsschrift ange­nommen haben. Nun, sie haben keine Regung gezeigt – jedoch hat man auf­grund meiner Erörterungen (Kapitel: Die Existens des Motors) gleich einen Professor der Uni Erlangen als Zeugen geladen, der sich speziell zum Thema Thermodynamik äusserte. Nun habe ich zwischenzeitlich schon eine Stellungnahme, die all das von ihm bzgl. unserer Technologie Gesagte wieder ins Abseits stellt. Das ist nunmal die Problematik von Lehrstuhlinhabern – oft verpassen diese Personen den Fortgang der Technologien, die das alte Lehrwissen in Abrede stellen. Das werde ich jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt vor Gericht bringen, wobei mir dabei sicher die o.a. Dissertation eine zusätzliche Hilfe sein kann.

K.St. aus Günzburg - Dir vielen Dank für die Informationen bzgl der “Bundesrepublik Deutschland bzw. dem “Vereinten Deutschland”. Sicher wirst Du verstehen, dass ich mich mit dieser Materie viel zu wenig aus­einandergesetzt habe, um diese vollständig zu beherrschen. Dennoch bin ich Dir für jede Info dankbar.

Bis demnächst – Ihr/Euer Horst Kirsten