Offener Brief von H.-U. Strunk an Horst Kirsten

H.U.-Strunk schreibt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

haben Sie sich schon einmal die Fotos auf dieser Homepage angesehen, insbesondere die Fotos aus dem Bereich “Production” ?

Die ” schweren, bandenmässigen Betrüger ” müssen doch wohl etwas verrückt gewesen sein oder …

… würden Sie extra einen Containerlift für über 300.000 EUR kaufen, Gabelstapler für über 100.000 EUR erwerben und Material in Hülle und Fülle lagern, wenn Sie vorhätten Ihre Kunden wie eine Weihnachtsgans auszunehmen?

… würden Sie dann auch noch eine große Menge fertig bestückter Container vor der Halle aufbauen, von denen in der Halle ganz zu schweigen?

… würden Sie für viele Millionen Gensets und Umrüstmaterial bestellen, was Sie dann auch noch in erheblicher Größenordnung anzahlen?

… würden Sie Aufträge von ca. 400 Mio. EUR ablehnen, wenn Sie so ein Betrüger wären?

Wie überall zu lesen ist, soll in Kürze ” Anklage ??? ” erhoben werden – zumindest für einen Teil der nunmehr 52 Beschuldigten. Damit Sie all dies im richtigen Licht sehen, habe ich Horst Kirsten einen offenen Brief geschrieben, dem ein weiterer Offener Brief an den Bundespräsidenten beigefügt ist:

Offener Brief von Hans-Ullrich Strunk an Horst Kirsten
Offener Brief von Hans-Ullrich Strunk an den Bundespräsidenten

Ich habe den Sohn von Herrn Kirsten darum gebeten, diese beiden Offenen Briefe zusammen mit diesem Anschreiben auf diese Webseite hochzuladen, denn das Verfahren der Staatsanwaltschaft und der Gerichte gegen die GFE-Group wird nur noch aus dem Grund betrieben, dass sich der Freistaat Bayern aus der Verantwortung ziehen kann, für das, was seine Justiz den eigenen Bürgern und den Bürgern anderer Bundesländer und Staaten angetan hat.

Weiterhin bitte ich darum, einen Hinweis auf diese Veröffentlichung in alle betreffenden Mail-Verteiler zu geben.

Hans – Ullrich Strunk

E-Mail von Th. F. vom 23.02.2012 – 20:18 Uhr

Herr F., Sie sind der erste meiner bisherigen Briefkontakte, die mir jetzt über diesen Weg eine Email haben zukommen lassen. So wie ich das sehe, funktioniert dies eigentlich ganz gut und es erspart mir sehr sehr viel Zeit, die ich an anderer Stelle dringend benötige. Es freut mich sehr, dass sie ebenfalls zu meinen Mitstreitern gehören und den Kampf um die Gerechtigkeit nicht aufgeben. Es sollte viel mehr Menschen wie Sie geben – dann könnte man der Gerechtigkeit auch zu ihrer Daseinsberechtigung verhelfen. Aber um einen Berg abzutragen muss man auch erst einmal mit einer kleinen Schaufel die ersten kleinen Steine beiseite räumen. Insofern bin ich sehr zuversichtlich und schaue mit viel Optimismus in die Zukunft. Das fällt mir hier “drinnen” zwar mit jedem Tag ein wenig schwerer, aber solange ich meinen Atem verspüre, werde ich nicht aufgeben.

Was mich auch besonders gefreut hat, war die Tatsache, dass Sie sich den laufenden Verfahren des Herrn Dipl.-Ing. St. anschliessen wollen. Er, ein unerbittlicher Kämpfer, wird sicher froh um jede Mithilfe sein, die er sicher auf Dauer auch dringend benötigt.

Leider ist mit dem Bein meiner Frau (Sie fragten danach) nicht alles so in Ordnung. Wenn ich den Inhalt ihrer Briefe an mich richtig interpretiere, so werden noch einige OP’s  erforderlich sein und die Behandlung soll sich wohl bis zum Ende dieses Jahres hinziehen, wobei deren behandelnder Arzt zu bedenken gab, ob sie jemals wieder richtig laufen können (ohne zu hinken). Das fällt meiner Frau sicher sehr schwer, denn sie liebt die Natur und walkt und wandert gerne unter freiem Himmel. Aber auch sie ist eine Kämpfernatur. Insofern wird sie sich sicher alle Mühe geben all das zu tun, was ihre Lauffähigkeit wieder herstellen könnte. Ihre Genesungswünsche, Herr F., gebe ich gerne an meine Frau weiter. Auch Ihnen wünsche ich noch eine schöne Zeit und freue mich schon heute auf Ihre nächste E-Mail.

E-Mail von Th. M. aus Griechenland vom 23.02.2012 – 01:13 Uhr

Vielen vielen Dank für Ihre mir energiespendenden Zeilen. Ihre Einladung nach Griechenland nehme ich gerne an, wobei ich mich derzeit leider nicht in der Lage sehe, einen festen Termin zu vereinbaren. Schon allein die Vorstellung bei Ihnen am Strand einen schönen Grillabend verbringen zu können, lässt bei mir die Freudentränen kommen. In den Nachrichten habe ich vernommen, dass Griechenland erstmal “gerettet” wurde. Schon alleine für Ihre Existenz hoffe ich, dass sich das alles positiv für Sie, Ihr Land und auch für Europa entwickeln wird. Eines habe ich hier in meiner nicht allzu üppigen Behausung gelernt. Man braucht im Leben sehr viel Geduld und Ausdauer. Man darf niemals aufgeben – und wenn man einmal glaubt, wirklich am Ende zu sein, so ergibt sich meist am nächsten Tag eine erneute Chance. Es wäre super, wieder von Ihnen zu hören. Senden Sie mir doch bitte einmal ein paar Bilder von sich und Ihrem Hotel. In diesem Sinne auch herzliche Grüße von Deutschland nach Griechenland.

E-Mail von R. M. vom 22.02.2012 – 21:36 Uhr

Herr R., Ihr Angebot empfinde ich als sehr verlockend. Der Betreff Ihrer Email: “Möchte gern für Frontal21 oder Monitor vermitteln” ist sehr einladend. Sie sprechen in Ihrer Email Parallelen mit der Sache Alphakat des Herrn Ch .K. an. Das sagt mir leider adhoc nichts. Es wäre daher nett, wenn Sie mir diesbezüglich weitere Infos zukommen lassen würden. Was die Sache Frontal21 angeht, so haben diese bereits Anfang Dezember 2010 in einem mehr als schlecht recherchierten Filmbeitrag über uns berichtet. Natürlich wäre mir sehr daran gelegen uns dort auch zu rehabilitieren. Sie wollten wissen, ob die von uns angegebenen Leistungswerte der Maschinen von den beworbenen abweichen. Ja, sie weichen voneinander ab. Jedoch im positiven Sinne: die wirklich erzielten Leistungswerte waren besser als die prospektierten Werte. Hierfür gibt es auch Gutachten der DEKRA und des TÜV-Süd. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an Dipl.-Ing. St. (www.gfe-skandal.de). Ich, von hier aus, tue mich da etwas schwer. Inwiefern mit den Fernsehsendern ARD und ZDF von seiner Seite schon Aktionen eingeleitet wurden, kann ich leider nicht sagen. Eine Frage habe ich jedoch an Sie, womit ich Sie auch bitte, diese zu beantworten. Weshalb gaben Sie im Abschluss statt der bekannten “freundlichen Grüßen” ein “Hochachtungsvoll” an?

Karte inkl. Zeitungsausschnitte von 0. G. aus Nürnberg vom 08.03.2012

Frau G., bei Ihnen möchte ich mich recht herzlich für die Zusendung der beiden Artikel aus der Nürnberger Zeitung sowie der Süddeutschen Zeitung bedanken. Auf den Artikel der SZ werde ich in bald auf dieser Website Stellung beziehen. Ich beabsichtige jedoch erstmal den Journalisten anzuschreiben und ihm einen Interview-Termin hier in der JVA anzubieten, um die von ihm geschilderte Sachlage ein für allemal richtig zu stellen. Mit meinem Anwalt hat dieser Journalist bereits Kontakt aufgenommen. Auch vielen Dank Frau G., für die meiner Frau und mir ausgesprochenen guten Wünsche. Ihnen wünsche ich auch nur das, was Sie sich selbst wünschen.

Diesen Brief möchte ich hiermit auch zum Anlass nehmen, Sie, sprich alle User dieser Website, zu bitten, mir alles was in den Printmedien über die GFE-Group oder meine Person veröffentlicht wird, zuzusenden. Dafür möchte ich mich auf diesem Wege bereits im Voraus bedanken.