Wichtige Informationen (18.12.2014)

Liebe User, Mitstreiter und Freunde,

sicher ist es Euch aufgefallen, dass  ich auf dieser Seite nichts mehr poste. Man hat mich in eine andere Haftanstalt verschult und mir damit auch alle Möglichkeiten einer ordentlichen Verteidigung genommen. Insofern bleibt mir vorerst nichts anderes übrig, als die Revisionsentscheidung des Bundesverfassungsgerichtes abzuwarten.

Ab und zu werde ich ab sofort versuchen, wichtige Informationen zum Verlauf hier einzubringen. Auf Eure E-Mails kann ich leider im öffentlichen Teil dieser Webseite nicht mehr eingehen, was nicht heissen soll, dass ich diese nicht beantworte. Wer in seiner E-Mail an mich seine Anschrift hinterlässt, wird von mir zukünftig mit einem handschriftlichen Brief bedacht. Oder noch besser, sie schreiben mir einfach an die folgende Adresse:

Horst Kirsten
JVA Bayreuth
Markgrafenallee 49
95448 Bayreuth

Im Übrigen sicher ich einen erfahrenen Ghostwriter. Meiner über 1300 Seiten lange Aufarbeitung des Falles liegt schon seit Monaten bereit. Diese möchte ich nun gerne als Buch auflegen. Entsprechend versierte und vertrauensvolle Ghostwriter können sich gerne per E-Mail oder postalisch an mich wenden. Nennen Sie hierbei bitte Ihre Bedingungen.

Für heute soll es das gewesen sein. Ich hoffe, dass Sie mit Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest feiern konnten und wünsche Ihnen allen einen guten Start ins neue Jahr, auf dass dieses uns allen die uns zustehende Gerechtigkeit bringe.

Ihr / Euer Horst Kirsten

Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 11.11.2014)

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

manchmal ist es wirklich schwierig sich in der Welt der Justiz zurecht zu finden. Es gibt Vorschriften, die wohl kein Mensch versteht. Kurz zur Lage: Am 17.09.2014 läuft It. Mitteilung der Gefängnisleitung der JVA Nürnberg meine Revisionsbegründungszeit ab. Die Bayerische Vollzugsordnung sieht in diesen Fällen vor, dass ein U-Häftling (obwohl er nach wie vor als unschuldig angesehen werden muss) zu diesem Zeitpunkt in die Strafanstalt verlegt wird, in der er bei Ablehnung der Revision seine Strafhaft abzusitzen hat. Das Wort „verlegt” wird in der offiziellen Anstaltssprache mit „verschubt” ersetzt, was dieser Maßnahme wohl wirklich näher kommt. Ausnahmen lässt diese Vorschrift nur dann zu, wenn Leib und Leben insofern als gefährdet angesehen werden muss, wenn in der zukünftigen Anstalt Mittäter „zuhause” sind, die einem gefährlich werden könnten. Da dies bei mir nicht der Fall ist, wird man mich also nach der o.a. Frist in die JVA Bayreuth verschuben. Im Grunde genommen wäre dagegen nichts einzuwenden, wenn man die menschliche Seite völlig außer Acht lässt. Mir geht es in erster Linie logischerweise um meine Verteidigung, die für mich erst dann als abgeschlossen angesehen werden kann, wenn der Bundesgerichtshof eine diesbezügliche Entscheidung trifft – und das kann noch locker 1 bis 1 1/2 Jahre andauern. In dieser Sache habe ich mich dann mit einem Schreiben an die Gefängnisleitung der JVA Nürnberg gewandt und man bat mich, auf meinen Antrag hin, auch zu einem persönlichen Gespräch. Dieses Schreiben hatte folgenden Text:

[...] heute wende ich mich mit einer Bitte an Sie, die für meine Person und dem damit einhergehenden Freiheitsentzug von

elementarer Wichtigkeit

ist. Seit dem 30.11.2010 befinde ich mich ohne Unterbrechungen als U-Häftling in der JVA Nürnberg und bin bis dato auch niemals negativ in Erscheinung getreten. Im Gegenteil: Bis vor kurzer Zeit war ich über diese lange Dauer als Hausarbeiter in verschiedenen Bereichen tätig, solange bis man mir die Arbeit nicht mehr zugestand. Ehrenamtlich bin ich Sonntag für Sonntag seit fast 3 Jahren als Lektor für die ev. Seelsorge der JVA Nürnberg beim Gottesdienst anzutreffen.

Zwar bin ich zwischenzeitlich am 27.02.2014 zu 9 Jahren Haft verurteilt worden, jedoch ist dieses Urteil nicht rechtskräftig, da mit Frist vom 07.09.2014 mittlerweile 19 Anwälte Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt und begründet haben. Insofern gelte ich nach wie vor als U-Häftling und gerade deshalb liegt mir sehr viel daran, mich gegen dieses Urteil verteidigen zu können. Bezüglich meiner Verteidigungsarbeit habe ich bereits in früheren Anträgen an das Landgericht Nürnberg-Fürth sowie an die JVA Nürnberg die mir zur Verfügung gestellten und machbaren Möglichkeiten beantragt und man hat mir diese  auch mit  erheblicher Zeitverzögerung zur Verfügung gestellt, wobei die Schuld für diese Verzögerung beim Landgericht Nürnberg-Fürth lag, indem es die erforderlichen Akten auf einem Datenträger mir erst mit 2-monatiger Verspätung an die IT-Abteilung der JVA lieferte.

Meine Verteidigungsarbeit ist erst dann zu Ende, bis sich der BGH zu den eingereichten Revisionsanträgen äußert und hierüber eine Entscheidung trifft. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es mir und meinen Anwälten jederzeit möglich, dem BGH weitere Umstände zu melden, die seitens der Richterschaft fehlerhaft begangen wurden und It. Meinung zahlreicher Anwälte und vermeintlich Beschuldigter ein falsches Urteil fällten. Diese Fehler sind in ausreichender Zahl vorhanden und die gilt es nun, u.a. auch von mir, mit Beweisen, die größtenteils aus den Akten zu entnehmen sind, zu untermauern.

Mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräften werde ich mich gegen dieses Urteil zur Wehr setzen und insofern benötige ich bis zum Abschluss des Revisionsverfahrens alle mir zur Verfügung gestellten Materialien, die da sind ein PC, bestehend aus einer Tastatur, einem Bildschirm, einem Tower, einer Maus und einem Drucker, den ich mir auf eigene Kosten zugelegt habe. Hier ist zu berücksichtigen, dass sich mittlerweile mehr als 200 Ermittlungsordner mit einem Gesamtvolumen von weit mehr als 150.000 Seiten als Dateien auf dem PC befinden, die in keinster Weise eine Selektion zulassen, was eine immense Mehrarbeit mit sich bringt. Weiter befinden sich weitere 26 Leitz-Ordner in physischer Form in meinem Besitz.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass ich, bedingt durch das fälschlich erteilte Urteil und auch schon im Vorfeld mit zumindest 30 weiteren Gerichten in Zivilsachen kommuniziere bzw. streite. Auch hier erhalte ich sehr häufig erneute Schreiben, die sich schon über drei gefüllte Umzugkartons erstrecken und bearbeitet werden müssen. Eine Ablage in Ordner würde keinen Sinn ergeben, da die Kapazität der zweiten Zelle dafür nicht ausreichen würde.

Weiter verweise ich darauf, dass mir derzeit auch auf eigene Kosten zugelegte Fachliteratur vorliegt, die aus mehreren Büchern besteht. Ein großer Teil dieser Literatur ist ausschließlich für meine Verteidigung bestimmt. Die Bücher, die ich nicht mehr benötige, habe ich in der Vergangenheit der JVA zur allgemeinen Verwendung überlassen.

Grundsätzlich ist gegen eine Verschubung meiner Person in die JVA Bayreuth nichts einzuwenden. Als Voraussetzung hierfür sollten jedoch meine Verteidigungsmöglichkeiten in der gleichen Form bestehen bleiben. Es ist mir gleich, ob mir dies in einer etwas größeren Zelle oder aber in einer extra hierfür mir zur Verfügung gestellten zweiten Zelle ermöglicht wird. Oft arbeite ich mehr als 8 Stunden täglich an meiner Verteidigung. Erst kürzlich habe ich meinen Anwälten eine über 1300 Seiten umfassende Aufarbeitung meines Falles für den BGH zukommen lassen, die ich innerhalb von 5 Monaten erstellt habe. Dies wäre ohne die mir zur Verfügung gestellten Materialien überhaupt nicht möglich gewesen. Derzeit arbeite ich an einer umfangreichen Stellungnahme zum ergangenen schriftlichen Urteil, welches mir erst nach Fristablauf Mitte August zugestellt wurde. Diese vom Gericht verfasste Urteilsbegründung umfasst 297 Seiten, die es zu analysieren gilt.

Fakt ist, dass ich auf meine weitere Verteidigung in der mir bisher gestatteten Form bestehen werde und eine Behinderung, selbst wenn sie nur kurzzeitig sein sollte, nicht akzeptieren kann und nicht akzeptieren werde.

Es geht bei mir immerhin um bereits schon fast 4 Jahre unschuldig erlittenem Freiheitsentzug.

Insgesamt habe ich im Gegensatz zu meinen vermeintlichen Mittätern, die sich, trotz Urteil, noch draußen befinden, mehrere Nachteile hinzunehmen, die ich bis zum heutigen Tage akzeptieren musste – wie beispielsweise der Zugang zu allgemein zugänglichen öffentlichen Informationsquellen (bspw. Internet), welche mir als Bundesbürger per Grundgesetz zustehen würden. Hätte ich diese Möglichkeit vor Urteilsverkündung gehabt, dann wäre es niemals zu einer Verurteilung gekommen.

Weiter bitte ich auch zu berücksichtigen, dass ich mittlerweile schon 62 Jahre alt bin (mit 58 wurde ich hier eingeliefert) und will sie auch auf meine gesundheitlichen Erschwernisse hinweisen, die eine Verschubung für mich zu einem Stressfaktor ohnegleichen werden lassen. Seit meinem 40. Lebensjahr hatte ich bereits schon drei Herzinfarkte und einen Schlaganfall, die allesamt nur auf einen negativen Stress zurückzuführen sind. Aktuell habe ich keine Beschwerden und wünsche mir auch keine mehr herbei.

In Anbetracht all dieser Faktoren, erwarte ich eine

schriftliche Erklärung seitens der JVA Bayreuth,

dass man mir ohne irgendwelche zeitliche Unterbrechungen meine weitere Verteidigungsarbeit ermöglichen wird und man mir gleich bei Eintreffen in der JVA Bayreuth meine o.a. Materialien zur Verfügung stellen wird.

Ich wähle absichtlich diesen Weg der Kommunikation, weil ich keinen meiner Anwälte damit konfrontieren möchte, die dies sicher auf dem rechtlichen Wege klären könnten. Vielmehr ist mir an einer einvernehmlichen Lösung gelegen, da ich nicht die JVA, sondern die Justiz im Gerichtsgebäude für meine missliche Situation verantwortlich mache. Um ganz ehrlich zu sein, wäre es am Besten, wenn ich bis zu einer Entscheidung des BGH hier in der JVA Nürnberg verbleiben könnte. Sehen Sie dies bitte als einen diesbezüglichen Antrag an.

In der Hoffnung auf Ihr Verständnis verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Horst Kirsten    Gefangenen-Nr. 3180/10 – Block D /Abteilung 1/Zelle 27

PS: Ich beziehe mich hier im Wesentlichen auf die UVollzO Nr. 1 Abs. 1 und 3, Nr. 18 Abs. 1 und 2, Nr. 20, Nr. 28

Im Übrigen möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie bei einem Verbleib meiner Person in der JVA Nürnberg gerne auf mich als Arbeitskraft (Hausarbeiter) - auch aushilfsweise zurückgreifen können. (..)

Schon bei diesem Gespräch musste ich erkennen, dass man in keinster Weise am Text meines Schreibens interessiert war. Man hat dieses Schreiben, zumindest in meinem Beisein, nicht einmal gelesen. Die Sprecherin der Gefängnisleitung setzte lediglich eine handschriftliche Notiz unter dieses Schreiben, welches aussagt, dass ich mit einer Weiterleitung an die JVA Bayreuth einverstanden sei. Insofern gehe ich sehr stark davon aus, dass man hier nur die Verantwortung für meine Bitte an eine andere JVA übertragen will, zumal man mir in diesem Gespräch offenbarte, dass man zwar schon mit der Gefängnisleitung der JVA Bayreuth gesprochen habe und die werden mal zusehen, inwiefern sie überhaupt dieser meiner Bitte nachkommen können und im Übrigen würde ich sicherlich keine schriftliche Stellungnahme der JVA Bayreuth erhalten. Das sei unüblich und würde auch in meinem Falle nicht passieren. Ich empfinde dies als starke Beeinträchtigung wenn nicht sogar als Behinderung meiner Verteidigung und werde, falls mir dennoch ein Verschubungstermin mitgeteilt wird, meinen Anwalt diesbezüglich konsultieren.

Einen Tag später teilte man mir mit, dass ich voraussichtlich am 22.09.2014, vielleicht auch erst ein paar Tage später, in die JVA Bayreuth verschubt werde. Nun ist damit genau das eingetreten, was ich mit aller Vehemenz zu verhindern versuchte und bei der Beamtin der JVA Nürnberg eindringlich zum Ausdruck brachte. Mir bleibt als vom Gesetz als unschuldig anzusehender Mensch nun nichts weiter übrig, als dieser Weisung Folge zu leisten. Wieder eine Erfahrung mehr für mich, wie man in unserem sogenannten Rechtsstaat auf menschliche Schicksale achtet. Im Grunde genommen ist zu befürchten, dass keinem der hierfür zuständigen JVA-Beamten am Wohl eines in U-Haft befindlichen Menschen liegt. Vorschriften sind eben Vorschriften – Regeln sind eben Regeln – und davon wird nicht abgewichen, ungeachtet dessen, welche Folgen das für einen Einzelnen hat. Ich werde mich jedoch zu wehren wissen.

Ab der letzten Septemberwoche bin ich dann für Euch unter folgender Anschrift zu erreichen:

JVA Bayreuth
Markgrafenallee 49
95448 Bayreuth

Meinen inneren Frieden werde ich wohl erst dann wieder finden, wenn man mich aus den Klauen der Justiz entlässt. Nur wenn wir Frieden in uns finden, kann unser Leben glücklich sein.

Heute liegt mir nur eine Email vor, die es zu beantworten gilt:

Absender:                     H.M. aus dem Erzgebirge
Betreff:                         Hallo Herr Kirsten
Email vom:                    02. September 2014-11:49
Eingang hier am:           11. September 2014

Text der Email:              [...] ich möchte Sie darauf hinweisen, das auch nach sog. BRD-Recht (wenn es das überhaupt noch ansatzweise geben sollte) es auch bei Ihnen kein rechtskräftiges Urteil geben wird bzw. gibt – weil diese nicht unterschrieben sind – auch Ihr sog. Haftbefehl ist nicht unterschrieben. Was sagen Ihre Anwälte dazu? Wenn Ihre Anwälte wirkliche Anwälte wären und wirklich für Sie arbeiten würden – wäre dieses Thema längst angesprochen worden. Ist es das? Wahrscheinlich nicht – weil diese auch diesem System zuarbeiten, Anwälte arbeiten dem Gericht zu - darüber sollte man mal nachdenken. Es heißt immer das Originalurteil liegt unterschrieben in der Akte – dies ist eine Lüge – lassen Sie es sich zeigen!

Wenn es anders wäre in Ihrem Fall – würde mich das sehr wundern. Anwälte verlieren ihre Zulassung, wenn diese wirkliches Recht einfordern – das sagt doch schon alles – oder?

Herr Kirsten, dokumentieren Sie alles – ALLES! Jeden einzelnen, jede Person, welche an diesem Fall zu tun hat. Stellen Sie Anklage beim internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, erklären Sie sich zur nat. Person, geben Sie Ihren Ausweis ab, unterschreiben Sie nichts.

Staatsanwaltschaft, Richter, Gefängnisdirektor, Polizisten,… alle, einfach alle sind privat haftbar zu machen, beschäftigen Sie sich mit Schadensersatzforderungen usw. – diese Leute (von Menschen rede ich bewusst nicht) sind bis in die 3. Generation haftbar, weil es keine Staatshaftung gibt - deswegen die fehlenden Unterschriften – aber das wird diese Personen nicht retten. Ihre Kinder, Herr Kirsten werden diese Ansprüche durchsetzen – wenn hier wieder rechtsstaatliche Verhältnisse eingezogen sind – ich hoffe, dass das deutsche Schlafschaf es schafft und dies einfordert.

Und veröffentlichen Sie Ihre Konstruktionsunterlagen – so nützen sie auch keinem etwas -Freie Energie für Freie Menschen – möge es Nachbauten über Nachbauten geben - mögen Menschen zusammenfinden und aufbauen - so kippt das System auch. Wachen Sie auf – Sie werden in diesem System nie recht bekommen. Und konfrontieren Sie Ihre Anwälte mit dem Thema Unterschriften, 1., 2., 3. Bereinigungsgesetz usw. [...]

Herr M., starker Tobak, den Sie mir hier in Ihrer Email zusenden. Ich will versuchen, Ihnen meine Lage so darzustellen, damit Sie verstehen, weshalb ich so handele wie ich derzeit handele und nicht anders. Es mag sein, dass es die BRD in einer hoheitlichen Form gar nicht gibt und somit kann diese als Privatfirma deklarierte BRD auch keine hoheitlichen Aufgaben übernehmen, wie es beispielsweise das Rechtssystem ausweist. In diesem Falle wäre nicht nur das gegen mich gefällte Urteil hinfällig, sondern tausend andere Urteile auch.

Der gegen mich am 30.11.2010 erwirkte Haftbefehl vom 19.11.2010 wurde vom Richter am Amtsgericht Pucher unterschrieben. Das schriftlich mir zugegangene Urteil ist allerdings nicht persönlich von den drei Richtern unterschrieben worden, wobei hier eine Justizangestellte die Richtigkeit bestätigt. Ich werde es mir erlauben, diese Gerichtsbarkeit nochmals anzuschreiben und um ein Urteil zu bitten, welches von den drei verantwortlichen Richtern unterschrieben ist. Entweder werde ich überhaupt keine Antwort darauf erhalten oder aber man wird mir zu verstehen geben, weshalb diese Unterschriften nicht erforderlich sind. Auf alle Fälle werde ich hier an dieser Stelle nochmals darauf zurück kommen, sobald mir eine Reaktion des Landgerichtes Nürnberg-Fürth vorliegt.

Herr M., ich würde definitiv nicht so weit gehen und alle Anwälte in Frage stellen. Wenn dem so ist, wie Sie es schildern, dann bleibt immer noch abzuklären, ob denn ein jeder Jurist hierüber Bescheid weiß oder aber, ob er dies nicht aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Immerhin hat er in diesem System sein Studium abgelegt und bis dato ist mir keiner von vielen tausend Anwälten über den Weg gelaufen, der in irgendeiner Weise Zweifel an diesem System geäußert hat. Wenn dem so wäre, dann könnte sich ja genau dieser Anwalt einen Namen machen.

Weiter können Sie versichert sein, dass ich sehr wohl alles dokumentiere. Gleich zu Beginn meiner Inhaftierung machte ich schon Äußerungen, die ich auch veröffentlichte, dass ich für all die entstandenen Schäden, wobei ich nicht nur die meinigen, sondern auch der von tausenden von anderen Menschen den Freistaat Bayern oder die BRD haftbar machen werde. Dieser Schaden ist aufgrund der langen Zeit mittlerweile schon in einem Maße angewachsen, sodass es den Haushalt entweder der bayerischen oder der bundesdeutschen Regierung empfindlich treffen würde. All die in diesem Justizskandal beteiligten sog. behördlichen Personen sind überhaupt nicht in der Lage, diesen Schaden jemals wieder gut machen zu können. Herr M., besorgen Sie mir und den anderen tausenden in diesem Fall Geschädigten einen Anwalt, der sich dieser Schadensersatzforderungen annehmen wird und ich werde ihn sofort in alle Geschehnisse einweihen. Das Unrecht, welches die Justiz der BRD diesem Personenkreis angetan hat, wird ihm innerhalb kürzester Zeit offenbar. Das Problem: Weder ich noch andere können einen solchen Anwalt bezahlen. Leider haben wir hier in Deutschland nicht das amerikanische System, weiches eine Bezahlung bei Erfolg zulässt. Ein einziger Anwalt könnte sich in diesem Fall mindestens einen zweistelligen Millionenbetrag verdienen. Besorgen Sie mir einen und ich werde sofort eine Schadensersatzklage anstrengen. Parallel dazu würde ich dann auch eine Strafanzeige gegen einige Personen innerhalb der deutschen Justiz erstatten, die maßgeblich an der Vernichtung unserer Firma beteiligt waren.

Die Konstruktionspläne sind mittlerweile schon in meiner über 1300 Seiten starken Aufarbeitung verewigt. Über die Patente und die entsprechenden Offenlegungsschriften habe ich an dieser Stelle schon des öfteren geschrieben. Sie sind jedermann zugänglich. Meine hier erwähnte Aufarbeitung, die im pdf-Format meinem Anwalt vorliegt, werde ich erst dann veröffentlichten, wenn selbst der Bundesgerichtshof keine Veranlassung sehen sollte, das hier gefällte Urteil aufzuheben. Spätestens dann sehe ich nur noch die Chance auf Veröffentlichung, denn das deutsche Volk soll wissen, wie man hier mit „ungewollten” Energieerzeugungstechnologien verfährt, die nur dem Wohle der Bürger gegolten haben, nicht aber der Politik und den Großindustriellen. Für mich ist dieses Thema noch lange nicht abgehakt.

Noch ein Wort zum Schluss an alle, die mir in diesen fast vier Haftjahren zur Seite standen und mich immer wieder darauf hinwiesen, dass es die Bundesrepublik Deutschland in dieser Form, wie sie sich nach außen darstellt, gar nicht gibt. Es ist ein Riesenunterschied, ob man von draußen oder hier drinnen agiert. Ohne entsprechenden Rechtsbeistand, der mir genau in diesem Punkte mit allen Mitteln zur Verfügung stehen würde, kann ich hier keinen einzigen Schritt in diese Richtung tun. Ich würde dann mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Einweisung in die forensische Psychiatrie erhalten – und darauf habe ich, bei Gott, keine Lust. Mir reicht das, was man mir hier schon angetan hat. Verstehen Sie bitte, dass mir all diese womöglich wertvollen Informationen hier nichts nutzen, wenn nicht außer schönen und evtl. auch wertvollen Sätzen nicht Handlungen werden, die mir weiterhelfen können.

Ich grüße Sie/Euch wie immer in der Erwartung weiterer Zuschriften.
Ihr Horst Kirsten

Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 04.09.2014)

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

vor wenigen Wochen habe ich auch die Stellungnahme zum schriftlichen Urteil fertig gestellt. Das Urteil wurde mir nämlich am 14.08.2014 in schriftlicher Form zugestellt. Es umfasst 297 Seiten, meine Stellungnahme hierzu jedoch nur 40 Seiten, da sich in diesem Urteil alles wiederholt. Der Text und die uns unterstellten Vorwürfe unterscheiden sich nicht von dem gleich Ende 2010 erstellten Polizeibericht, worauf die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft dann einen ähnlichen Charakter auswies. Nun ist selbst dieses Urteil in ähnlicher Form verfasst. Da soll noch einmal einer sagen, das Urteil wäre nicht von vornherein klar gewesen. Eine Vorverurteilung fand bereits vor 4 Jahren durch die ermittelnde Polizeibehörde statt – die Staatsanwaltschaft und selbst das Landgericht Nürnberg-Fürth bliesen dann in das selbe Horn und keine dieser Behörden hat sich jemals damit beschäftigt, dass der Sachverhalt auch ein anderer gewesen sein könnte. Mit Vehemenz hat man seitens der Behörden Beweismaterial unterdrückt, verschwiegen oder gar nicht akzeptiert. Alle Beweise der Unschuld aller Beschuldigten wurden samt und sonders verworfen und selbst das Gericht hat dementsprechende Beweisanträge mit einem Handstreich zurückgewiesen. Diesen Behörden lag es niemals an der Wahrheit. Meine Stellungnahme zum Urteil werde ich in Kürze hier auf dieser Seite veröffentlichen.

Bei mir stellt sich mittlerweile auch sehr stark das Gefühl ein, dass es der Gerichtsbarkeit nicht nur darum geht, Urteile zu fällen, sondern uns komplett fertig zu machen. Das zeigt wieder einmal ein Beispiel, dass meiner Frau derzeit widerfahren ist. Ich habe diesbezüglich einen Brief an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth verfasst, den ich hiermit als offenen Brief erkläre:

Nürnberg, den 23.08.2014

Betr.: Ihre Rechnung Nr. 822903088587 vom 12.08.2014 (Geschäftsnummer: 507 VRs 1147/13-a-01) an meine Ehefrau Silvia Martina Kirsten unter Bezugnahme der §§ 465, Abs. 1, 2 + 467, Abs. 1 StPO

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit wende ich mich im Auftrag meiner Frau an Sie bzgl. der im Betreff genannten Rechnung über 61.688,28 Euro. Ich will hier in erster Linie bemerken, dass man meine Ehefrau für 2 Jahre und 2 Wochen unschuldig inhaftiert hat und ihr dann erbärmliche 11.025,00 Euro als Haftentschädigung zugestanden hat, was all das ertragene Leid und die Qualen dieser Inhaftierung nicht wieder gut machen kann. Meine Frau verzichtete darauf, den ihr erlittenen Schaden auch mit dem ihr zuvor zustehenden monatlichen Gehalt von 2.500 Euro geltend zu machen, wobei sie dies aus Unwissenheit tat und evtl. nachholen wird. Dass man dann meine Frau wegen Beihilfe zum Bankrott verurteilt hat, war mehr oder weniger eine Folge dessen, weil man ihr nichts anderes hätte vorwerfen können.

Während der Haft musste meine Frau mit ansehen, wie sich draußen in Freiheit alles aufgrund dieser Haft verflüchtigte. So konnte die angemietete Wohnung nicht mehr gehalten werden, das Sparguthaben wurde seitens der Justiz beschlagnahmt und last but not least nahmen auch sozial bestehende Kontakte nach draußen einen großen Schaden. Ich spreche hier weiter die erlittene Haft und die daraus körperlich und seelischen Schäden an, die man im Einzelnen nicht beziffern kann, jedoch erheblich sind.

Am 12.12.2012 musste man endlich meine Frau aus der Haft entlassen, da man ihr in keiner Weise eine Schuld im GFE-Fall zumessen konnte. Man verbrachte sie vor die Tür der Haftanstalt und nun sollte sie zusehen, wie sie da draußen, ohne Wohnung und ohne Geld, klar kommen würde. Jedem entlassenen Strafgefangenen werden in diesem Falle mehr Sozialdienste zur Verfügung gestellt, als einer Person, die lange Zeit unschuldig diese Haft über sich ergehen lassen musste. Weitere Schwierigkeiten machte ihr daraufhin das Jobcenter, was dazu führte, dass meine Frau fast über ein Jahr nach einer Wohnung suchte, die den Richtlinien des Jobcenters entsprachen. Meine Frau muss nun von Hartz IV ihren Lebensunterhalt bestreiten und ist aufgrund der in der Haft körperlich erlittenen Schäden derzeit nicht imstande, einer regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen. Ich erinnere hier an den Beinbruch, den sie während der Haft erlitt und welcher nicht richtig behandelt wurde, was nun dazu führt, dass meine Ehefrau einen nicht wiedergutzumachenden Schaden auf alle Zeiten in Kauf nehmen muss.

Nun zu Ihrer o.a. Rechnung. Ungeachtet dessen, dass Sie die erbärmliche Haftentschädigung mit den Gerichtskosten verrechnen, empfinde ich die Gesamtrechnung als unbegründet. Da meine Frau unschuldig war, dürften doch wohl die immensen Gerichtskosten dem Staat zuzurechnen sein. Wenn man bedenkt, dass sie wegen Beihilfe zum Bankrott verurteilt wurde und die hierfür in Anspruch genommenen Verhandlungstage aufrechnet, so kommen hier lediglich maximal 5 Prozesstage in Frage, die ihr berechnet werden könnten.

Insofern gehe ich davon aus, dass hier ein Irrtum vorliegt und bitte Sie deshalb, meiner Ehefrau die mehr als notwendige Haftentschädigung auszuzahlen und ihr ggf. die wirklich hierfür erforderlichen Kosten für die wenigen Prozesstage in Rechnung zu stellen. Ich beziehe mich diesbezüglich auf den § 465 Abs. 1 und 2, § 467 Abs. 1 StPO. Sollte meine Ehefrau oder ich dies zuerst beim Landgericht beantragen müssen, so bitte ich darum, mir das unter o.a. Anschrift mitzuteilen, damit ich die entsprechenden Schritte einleiten kann. Weiter bitte ich um Stundung dieses Betrages auf unbestimmte Zeit, da meine Frau sich durch die ihr zu Unrecht vorgeworfenen Taten ebenfalls den Zivilklagen ausgesetzt sieht und dadurch ebenfalls zu Unrecht teilweise schon zu Schadensersatzleistungen verurteilt wurde. In Erwartung Ihrer hoffentlich nicht zu lange dauernden Antwort verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
Horst Kirsten

Nun bin ich ehrlich darauf gespannt, wie sich die Justiz wieder aufstellen wird und mit welchen Paragraphen sie ihre Handlungsweise rechtfertigen will. Bis zum heutigen Tage war es ja schon immer so, dass sich die Verantwortlichen in der Justiz hinter irgendwelchen Paragraphen zurückziehen konnten. Aber ich übe mich in Geduld und warte erstmal erneut auf Antwort einer Behörde, was ich ja mittlerweile schon seit fast 4 Jahren tue.

Nun will ich auf Eure Emails eingehen, wobei ich, wie beim letzten Mal versprochen, den kompletten Text der bei mir eingegangenen Mails wiedergebe. Vorab möchte ich mich bei allen Facebook-Freunden für die vielen Geburtstagsgrüße bedanken. Diese haben mich sehr gefreut und sie gaben mir erneut Kraft, diesen Kampf um die Gerechtigkeit weiterzuführen.

Absender:                 K.H.Sch.
Betreff;                     Grundlagenwissen zu Ihrer verkauften Technik
Email vom:               08. August 2014 – 14:28
Eingang hier am:      30. August 2014

Text der Email: [...] das Gerichtsurteil wird auch auf die Aussage begründet, dass Sie nicht darlegen konnten, wie ihre Technik grundlegend funktioniert. Nach Stand der heutigen Technik kann ich es auch nicht erklären. Vielleicht helfen Ihnen aber meine Beispiele zur Erklärung weiter. Einzusehen unter www.inwaauarz.de [...]

Herr Sch., zugegeben, es wäre ja so einfach gewesen, dem Richter und den Sachverständigen diese Technologie zu erklären. Wir haben es ja getan – aber mit dieser Technologie waren diese Herrschaften entweder überfordert oder aber man wollte uns nicht hören, weil wir als Beschuldigte schon von vornherein als unglaubwürdig gelten. Um dem zu entgehen, habe ich diesbezüglich mehrere Beweisanträge gestellt, man solle doch die von mir genannten namhaften Professoren als Zeugen laden, die sich mit dieser Materie schon seit Jahrzehnten beschäftigen. Dem hat allerdings das Gericht nicht zugestimmt und somit konnte die Wahrheit über diese Technik nie vor Gericht erörtert werden. Da man uns schon von Beginn an als Betrüger vorverurteilt hatte, wäre eine solche Wahrheit, der Justiz nicht nur unangenehm, sie wäre für sie selbst ein vernichtendes Urteil gewesen.

Ich danke Ihnen dennoch für die Ausdrucke der o.a. Website und hoffe, dass weitere Leser dieser Zeilen ebenfalls diese Seite anklicken, damit sie erkennen, was alles noch so mit Wasser zu machen wäre, wenn man die Menschen nur lassen würde und nicht von staatlicher Seite behindert.

Absender:                   G.B. aus Berlin
Betreff:                       Dein Brief vom 10.08.2014 – Eingang am 19.08.2014
Email vom:                 24. August 2014 – 17:40
Eingang hier am:        31. August 2014

Text der Email: [...] vielen herzlichen Dank für Deinen lieben Brief, den ich einige mal gelesen habe und der

mich sehr nachdenklich machte. Ich selbst habe mich schon in der ganzen Zeit, in der ab Ende 2010 die GFE zerstört wurde und was alles danach geschah, gefragt, warum Dinge, die für die Allgemeinheit nur von Nutzen sein könnten, verworfen und die Menschen, die lange Zeit mit ihrer ganzen Kraft an der neuen Technik gearbeitet haben, eingesperrt werden. Wie die Beiträge im Internet zeigen, sind die Meinungen aller Beteiligten dahingehend, dass hier kein Betrug geplant war.

Meine Erfahrungen mit der Justiz als Geschädigter sind auch eine Katastrophe. Ich bekam eine Mitteilung, dass vom Gericht und der Staatsanwaltschaft ein Fonds über diverse Millionen Euro zugunsten der Geschädigten gebildet wurde und man sollte mit Hilfe eines Anwaltes sein Geld zurück bekommen. Natürlich meldete sich dabei gleich ein Anwalt an, der von mir den Auftrag bekam, sich für mich um den Fonds zu kümmern.

Durch Dich erfuhr ich, dass er Dir einen Mahnbescheid geschickt hatte, sofort rief ich ihn an und er meinte, es wäre notwendig, weil Du der Chef bist. Ich hatte keine Ahnung wie alles so laufen muss, sagte aber zu ihm, wenn er noch einen weiteren Mahnbescheid abschicken würde, wäre er gefeuert. Er bekam diese, am Telefon gegebene Anweisung, auch am nächsten Tag schriftlich von mir.

Lange Zeit hörte ich nichts, bis ich im Frühjahr nach Berlin kam und mich hier 1 Kilo Papier erwartete. Nun stellte ich fest, dass alle Inhaftierten der Firma ebenfalls solche Mahnschreiben erhalten.

Meine Anfragen bei den Mahngerichten Coburg und Berlin, sowie der Aussage, dass der Anwalt diese Schreiben gegen meinen Willen verschickte und somit schon lange entlassen war, brachte große Bestürzung hervor und man gab mir den Rat, die mit den Mahnschreiben gestellten Forderungen zurück zu nehmen, was ich auch tat. Auch das Gericht und das Oberlandesgericht bekamen von mir schriftlich, wie sich alles zugetragen hat. Das Ende vom Lied: Der Richter fasste den Beschluss, ich hätte die Kosten für die Fehler des von mir lange Zeit vor den angefallenen Kosten entlassenen Anwalts zu tragen. So einfach ist die Ausübung der Macht.

Ich weiß nicht, wie es den anderen Geschädigten geht, aber bestimmt auch nicht viel besser. Wo sind nun die gekauften BHKW und der Millionenfonds geblieben ??? Es lebe die Gerechtigkeit, aber wo ???

Wenn ich so über alles nachdenke und weiß, was Du noch alles zu tun hast, kann ich Dir nur von ganzem Herzen alles Glück der Erde wünschen.

PS: Die Lösung mit Deiner Frau ist auch nicht zufassen. – Ich wollte noch sagen, wie sehr die Angelegenheit mit Deiner Frau mir an die Nieren geht.

Lieber G. vielen Dank für diese Worte, die einmal mehr beweisen, was hier alles noch im Argen liegt. Den Lesern meiner Website sollte ich noch erklären, dass wir beide uns erst durch einen regen Briefwechsel nach meiner Inhaftierung kennen gelernt haben – und wir beide uns noch nie persönlich begegnet sind, was ich jedoch gerne nachhole, sobald es meine Situation wieder zulässt. Ich finde es gut, dass Du diese Thematik nun auch hier in einem öffentlichen Forum ansprichst. Du bist wie alle anderen Geschädigten vollkommen falsch beraten worden und zum großen Teil in die Irre geführt worden. Gleich zu Anbeginn, nachdem die von der GFE-Group immer pünktlich bezahlten Pachtzinsen nicht mehr eingingen, hätte ein jeder der Geschädigten sein gekauftes Handelsgut, das BHKW einfordern können, was das Normalste auf der Welt gewesen wäre, um den eingetretenen Schaden so gering wie irgend möglich zu halten. Statt dessen ließen sich viele der Geschädigten von Anwälten einlullen, indem sie mit Anwalts Hilfe ihre Kaufpreise zurück forderten. Eigenartig schon alleine deshalb, weil das Handelsgeschäft zu diesem Zeitpunkt schon für alle Seiten zufriedenstellend abgeschlossen war.

Einige Anwälte konnten sich damit eine richtig goldene Nase verdienen. Wenn sie dementsprechend viele Geschädigte für sich vereinnahmen konnten, dann waren Serienbriefe angesagt und er konnte mit jedem einzelnen Mandanten abrechnen. In einem Fall ist es mir bekannt, dass der Anwalt hierdurch mehr als eine Million Euro vereinnahmte. Das ist It. Gesetz jedoch kein Betrug – und das obwohl diese Anwälte hätten wissen müssen, dass zuallererst ein Eigentumsvorbehalt beim eingesetzten Insolvenzverwalter gemeldet werden muss – was in den meisten Fällen völlig unterblieb, denn dann hätte sich das Honorar des Anwalts auf ein Minimum bezogen. Also musste geklagt werden, was das Zeug hielt. Bundesweit finden schon seit geraumer Zeit Prozesse statt, die meines Erachtens jeder Grundlage entbehren und dennoch ergehen Urteile, die niemals vollzogen werden dürften – mit Wissen dieser Anwälte.

Die hier zivilrechtlich Verurteilten sind ja schließlich auch die Beschuldigten im Strafprozess und seitens der Justiz hat man bereits im Vorfeld unrechtmäßig beschlagnahmt, was man in die Hände bekam. Alle Beschuldigten wurden sozusagen fast nackt gemacht und sind überhaupt nicht mehr in der Lage, einen einzigen Cent zu zahlen. Und dennoch finden zahlreiche Verfahren statt. Die Geschädigten haben am Ende die Anwaltsgebühren am Hals und sehen niemals einen einzigen Cent. Dieses von ihnen geforderte Geld wurde bereits vorher durch einen ordentlichen Kaufvertrag übereignet und dafür erhielt der Geschädigte auch seine von ihm bestellte Ware, die zum Zeitpunkt unserer Verhaftung auch noch physisch vorhanden war. Seitens der Justiz scherte man sich keinen Deut darum, dass diese Ware sichergestellt wird. So ließ sie es zu, dass aus dem Hamburger Zollhafen 100 mit bereits bezahlter Kundenware (BHKWs) entwendet wurden und auf unserem Firmengelände drei Einbrüche erfolgten, die nur dem Zweck dienten, die dort befindlichen mehrere hundert BHKWs durch Befüllung von Zucker in die Tanks zu vernichten. All diese BHKWs, einschließlich derer, die in Hamburg angeliefert wurden (und seitens der GFE-Group schon vollständig bezahlt waren) waren sofort betriebsbereit. All das mussten die Anwälte wissen – aber denen ging es nur um den eigenen Profit.

Es mag sein, dass ich dem ein oder anderen Anwalt damit Unrecht tue. Es mag auch sein, dass die Informationen seitens der Staatsanwaltschaft und der Insolvenzverwalter mit großen Wissenslücken behaftet waren – aber auch das ist keine Entschuldigung, denn eine sorgfältige Ermittlung und Recherche stelle ich mir anders vor, auf alle Fälle nicht so stümperhaft – gerade dann, wenn es um ca. 60 Millionen Euro Kaufpreise geht.

Der von Dir erwähnte Fonds war nicht mehr und nicht weniger als eine Wunschvorstellung Deines Anwalts. Zumindest sagen das die mir zur Verfügung gestellten Ermittlungsakten aus. Hier will ich mal kurz einen Abschnitt daraus verlesen, wobei ich jedoch keine Namen benenne, es geht hier um ein Schreiben an den vorsitzenden Richter im Strafprozess (Nürnberg):

Des weiteren haben wir Ihnen einen Vorgang im Zusammenhang mit dem GFE-Entschädigungsfonds beigelegt mit der Bitte um Prüfung strafrechtlicher Relevanz:

Unsere Einschätzung:

Herr RA [...] hat den Entschädigungsfonds nur gegründet, um Mandate für seine Kanzlei zu sammeln. Dabei bediente er sich dem Verfahren von Prof. [...] Aus Klärschlamm Diesel oder Gas zu produzieren”! Er übernahm die Geschäftsführung für den  Exkluisiv-Vertrieb [EMG] der neu gegründeten  Genossenschaft [...].Mit halbfertigen Unterlagen schaffte er es mit alten GFE-Vermittlern ca. 4 Millionen Euro Genossenschaftskapital einzuwerben. Kalkulierte Innenprovision 12,5 %! Mit Herrn Prof. [...j vereinbarte er mit einem Konstrukt, dass die Genossenschaft angeblich  nicht belasten  würde,   dass  von  den  an  den  Professor überwiesenen Genossenschaftsgeldern zusätzlich 12,5 % zurück auf ein Treuhandkonto seiner Kanzlei zu zahlen sei. Bei Kenntnis einer solchen Kostenbelastung hätten wir nie eine Verkaufsempfehlung gegeben.  Wir haben daraufhin den Vertrag mit der Vertriebsgesellschaft gekündigt. Diese Kündigung erkennt der RA [...] nicht an und kündigt uns fristlos, mit der Folge, weder Abschluss- noch Folgeprovisionen bezahlen zu wollen. Unser Schaden ca. 11.000 Euro (Berechnung basiert auf 10 Jahre). Er hat seit Mai 2012 von Unregelmäßigkeiten gewusst, aber trotzdem weiter vermitteln lassen. Unsere [...] Kunden mit einem Volumen von 108.000 Euro haben einen noch nicht bezifferbaren Verlust erlitten. Herr RA [...] betonte uns gegenüber, dass man mal auf seiner Spielwiese der Juristerei kommen möge, da kenne er sich aus.

Ich will es damit mal bewenden lassen und es soll sich ein jeder selbst ein Bild darüber machen, wie einige Zivilanwälte die Not ihrer Mandanten ausnutzen, um sich selbst zu bereichern. Ich empfinde das als Betrug, zumal sich diese Anwälte bereits im Vorfeld ein Bild darüber machen konnten, dass es bei der GFE-Group immer rechtmäßig zuging. Diese Infos hätten sie sich von vielen Seiten beschaffen können. Damit dürfte ich Dir die Frage beantwortet haben, wo denn die vielen BHKWs geblieben sind. Allerdings kann ich Dir nicht sagen, was aus diesem sogenannten Entschädigungsfonds geworden ist. Ich bin mir fast sicher, dass sich der ein oder andere Geschädigte hat dazu verleiten lassen, hier Genossenschaftsanteile zu erwerben. Aber ich glaube nicht, dass hier nur ein einziger einen Cent zurück erhalten hat. Hoffentlich täusche ich mich mit dieser letzten Behauptung. Dir und Deiner Frau wünsche ich ebenfalls nur das Beste und lass bitte wieder von Dir hören.

Ich grüße Sie/Euch wie immer in der Erwartung weiterer Zuschriften.

Ihr/Euer Horst Kirsten

Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 27.08.2014)

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

zuerst möchte ich mich bei vielen von Euch bedanken, die mir zum Geburtstag gratuliert haben. Auch wenn mir hier im Knast nicht nach „Geburtstag feiern” zumute ist, so habe ich am Vormittag des 30.07. den mich hier drinnen betreuenden Pfarrer (ich empfinde ihn schon als Freund) zum Kaffee eingeladen und nachmittags kam meine geliebte Silvia zu Besuch. So war dieser Tag für mich ein Besonderer und man vermag es fast nicht zu glauben: An diesem und den folgenden Tagen erhielt ich zahlreiche Glückwunschkarten, wobei eine davon einen Text hatte, der mich trotz der hiesigen Situation richtig zum Lachen brachte:

Hast Du an Deinem Geburtstag nichts zu lachen, lass es auf dem Lokus richtig krachen!

Wie gesagt, mit dieser Karte hatte ich was zum Lachen, womit ich den zweiten Teil dieser Nachricht vernachlässigen konnte.

Vor einigen Wochen habe ich sie fertiggestellt: Mein Aufarbeitung des Falles der GFE-Group. Sie umfasst derzeit etwa 1300 Seiten und wird nach der schriftlichen Urteilsbegründung um die dazugehörige Stellungnahme erweitert. Diese Arbeit hat mich in den letzten Monaten sehr beansprucht und ich musste immer mehr an mir halten, gerade deshalb, weil ich bei dieser Aufarbeitung hautnah alles wieder durchlief, was in den vergangenen Monaten bzw. Jahren hier passiert ist. Ich wurde sozusagen aus einem Dornröschenschlaf herausgeholt in die Realität, die immer mehr zum Vorschein bringt, wie fehlerhaft die Nürnberger Justiz an gewisse Fälle herangeht.

Gerade vor ein paar Tagen fiel mir ein erneutes Gutachten in die Hände, was zum Ausdruck bringt, dass hier in unserem Fall durch das Landgericht Nürnberg-Fürth eindeutig ein Fehlurteil gefällt wurde.

Kern der Anklage ist, dass unsere BHKWs nicht funktionieren, weil wir den von uns prospektierten Verbrauch niemals erreichen können, und somit bescheinigt man uns eine technische Unmöglichkeit dieser Technologie.

Leider hat das Landgericht es nicht zugelassen, dass wir den Gegenbeweis antreten konnten. Mittlerweile liegt mir jedoch ein erneuterBeweis vor, der diese sogenannte technische Unmöglichkeit bis ins Detail entkräftet, und somit

… stimmt wohl auch die betriebswirtschaftliche Darstellung in unseren Prospekten, da diese in einem kausalen Zusammenhang mit der technischen Machbarkeit steht, dann ist logischerweise auch keiner der Kunden getäuscht oder gar betrogen worden.

Von Betrug kann somit nicht mehr ausgegangen werden, was ich im Folgenden erkläre:

In vielen vom Landgericht Nürnberg-Fürth abgegebenen Ablehnungen von Beweisanträgen ist folgender Satz zu finden, was sicher auch in der schriftlichen Urteilsbegründung einen breiten Raum einnehmen wird:

Zu Möglichkeiten von Wirkungsgraden, wie sie sich aus den von der GFE-Group angegebenen Verbrauchs­zahlen ergeben, sowie zu den Wirkungsgraden der von der GFE-Group verkauften Blockheizkraftwerke hat die Kammer bereits ausführlich Beweis erhoben, und zwar durch die Sachverständigen Dipl.-tng. Stüber und Prof. Dr.   Wensing,  Es wurde im Rahmen dessen mehrfach detailliert und nachvollziehbar begründet,  dass Verbrauchswerte, die so niedrig sind, wie die von der GFE-Group angegebenen, gegen physikalische Natur­gesetze, insbesondere den Energieerhaltungssatz und den Cano-Grundsatz, verstoßen würden. An der Gültigkeit dieser Naturgesetze hat die Kammer keine Zweifel. Im Rahmen dessen wurde auch dargelegt, dass derartige Verbrauchswerte sich auch durch die Beimischung von Wasser nicht erreichen lassen, und zwar unabhängig von der Stabilität und Homogenität der Mischung.

Hierzu ist folgendes auszuführen:

1.    Am 70. Verhandlungstag (24.10.2014) brachte der, per Beweisantrag von RAin Koller, geladene Zeuge Herr Dr. Wilfried Pöhner (Patentanwalt) in Bezug auf das von Herrn Karl Meier eingereichte Patent dem Gericht zu Gehör – ich zitiere aus meiner Aufarbeitung:

Prüfungen seitens der Genehmingungsbehörden ergaben kein negatives Bild.

Vielmehr gaben diese zu erkennen, dass die durch dieses Patent angemeldete Treibstoffreduzierung nicht gegen übliche Naturgesetze verstößt.

 

Auf die Frage eines Richters, gab der Zeuge an, dass es hier doch nicht darum gehe, einfach Wasser dem Rapsöl beizumischen. Es gehe darum, mit was und wie man dies bewerkstellige.

Im Übrigen gab er noch an, dass eine Patentanmeldung auf die Machbarkeit überprüft werde. Eine unsinnige, nicht durchführbare Idee wird seitens der Behörden abgelehnt. In diesem Falle ist die Anmeldung angenommen worden.

Anmerkung: In dieser Behörde sind mit großer Wahrscheinlichkeit weitaus bessere und fachkundigere Experten zu Gange, als es ein Herr Prof. Dr. Wensing in diesem Fall sein könnte.

2.    In meiner Verteidigungsschrift gab ich bereits zu Anfang des Prozesses folgende Fakten bekannt:

a.          Das favorisierte Rapsöl-Wasser-Gemisch 1:3 wurde mehrmals erprobt und hat
sich im 
Übrigen auch schon anderweitig auf dem Weltmarkt bewahrt. Eine Emulsion, genau in diesem Mischungsverhältnis, für den Betrieb von BHKWs, kann man schon seit Jahren auf dem Weltmarkt erwerben.

b.          Im Augenblick läge der Fokus, It. Herr Gesen, des Unternehmens EGM jedoch bei einem Großprojekt in Malaysia. Dort sollen täglich mehrere Millionen Liter Kraftstoff mit Wasser gestreckt werden, der dann problemlos in üblichen Motoren verbraucht werden könne.

c.          Dieser Herr, der hierfür viele Auszeichnungen erhielt, wurde hier in Deutschland jedoch derart behindert, dass er mit seiner Idee” ins Ausland abwandern musste. So stellt er heute in Malaysia Millionen Liter dieser Emulsion bzw. dieses Treibstoffs her und betreibt damit u.a. auch in Dubai mehrere große Blockheizkraftwerke.

3.    In meinem Schlusswort am 93. Verhandlungstag (19.02.2014) gab ich dem Landgericht wiederholt folgendes zu verstehen:

a.          Wenn ich also mein diesbezügliches Wissen also jedermann zugänglich gemacht hätte, dann wäre von heute auf morgen die GFE-Group ohne ein Alleinstellungsmerkmal dagestanden. Jedem Mitarbeiter und Kunden wäre es möglich gewesen, Dieselmotoren und den entsprechenden Treibstoff anderweitig einzukaufen. Diesen Marktvorteil wollte ich in keinem Falle aufgeben und aus diesem Grund gab es bei uns eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Diese Abteilung hat innerhalb von gerade mal 5-6 Monaten beachtliche Ergebnisse eingefahren, die hier vor Gericht mit Vehemenz bestritten werden.

b.         Zum anderen kann ich dem hohen Gericht nur versichern, dass die Vermittler allesamt – bis auf unser bereits hier im Gericht angesprochenes Betriebsgeheimnis – aufgeklärt wurden. Sie wussten also, dass wir mit Wasserbeimischung arbeiten, jedoch nicht, wie wir dies bewerkstelligen. Auch dass dieser Rapsöl-Wasser-Treibstoff anderweitig besorgt werden kann, wurde ihnen aus den bereits erwähnten Gründen nicht mitgeteilt.

c.          Inzwischen sei die Technik auch soweit gediehen, dass es sich nicht mehr um eine Emulsion handeln soll, sondern um normal flüssigen Kraftstoff, der auch problemlos in allen Diesel­motoren eingesetzt werden kann. Man hätte mehrere PKWs damit am Laufen.

Übrigens: Die GFE-Group verwendete ausschließlich Dieselmotoren. [...]

d.         Hohes Gericht, gleichgültig, welchen handelsüblichen Dieselmotor sie auch erwerben, er wird die technischen Voraussetzungen erfüllen, die wir in unseren Prospekten angeboten haben. Die einzige Frage, die sich Ihnen stellen wird, ist die Frage nach dem Treibstoff. Wenn Sie sich den schon damals in Malaysia hergestellten Treibstoff besorgen und ganz normal in Ihren Tank einfüllen, dann läuft dieser Motor. Die Zeugen Herr Dipl.-Ing. Ahlers und Herr Dipl.-Ing. Ritter bejahten am 01.10.2013 meine Frage, ob denn mit diesem Treibstoff (Gemisch 25% Rapsöl und 75% Wasser) jedweder Dieselmotor laufen könne. Sie bestätigten weiter, dass der Motor für einen solchen Betrieb nicht einmal umgerüstet werden muss.

e.          Einem neueren Presse-Artikel vom Oktober 2013 ist zu entnehmen, dass dieser bzw. ein ähnlicher Treibstoff mittlerweile auch hier in Deutschland hergestellt wird. (…} Derzeit werden alleine in Deutschland täglich zig-tausend Liter dieses Treibstoffes hergestellt, wobei schon weitere Produktionsstätten in Planung sind oder sogar schon aufgebaut werden. Natürlich können Sie jetzt sagen, es handele sich hier um Diesel, nicht um Rapsöl. Viele der gehörten Zeugen und auch die vom Gericht bestellten Sachverständigen haben bestätigt, dass Diesel ohne weiteres durch Rapsöl ersetzt werden kann, was auch dem hier erwähnten Artikel in der Presse zu entnehmen ist. Im Übrigen ist dieser Treibstoff nicht mehr als Emulsion anzusehen, es ist definitiv schon ein Treibstoff, der sich auch auf Dauer nicht mehr entmischt.

4.    Am 67. Verhandlungstag (01.10.2013) ist meiner Aufarbeitung in Bezug auf Herrn Prof. Wensing folgendes zu entnehmen, was im Endeffekt zum Befangenheitsantrag gegen den Richter Leuzinger führte:

Er leitete dies daraus ab, weil man die Treibstoffbehälter, aus denen der Motor gespeist wurde, nicht vollkommen leer werden ließ und womöglich nur den Kraftstoff nutzte, der sich an der Oberfläche dieser Emulsion befand und dieser hatte, seiner Meinung nach, weitaus mehr Rapsölanteile als Wasseranteile. Somit könne auch dieses Gutachten angezweifelt werden.

Muss ich nun die Welt verstehen? Man erinnere sich: Beide Zeugen bestätigten, dass sie der Herstellung dieser Emulsion beigewohnt haben, die durch einen von der Firma egm gmbh” selbst hergestellten Wirbelwandler” gemischt wurde. Beide Zeugen sprachen von einer konstanten und stabilen Emulsion, die dem Motor des BHKWs anschließend zugeführt wurde. Der Gerichts­professor, der nicht an diesem Test teilnahm, stellt nun derartige Behauptungen auf.

Ich veranschaulichte dann dem Professor, dass die Kraftstoffentnahme durch eine Lanze” (Anm.: stählernes Wasserrohrstück) aus dem Tank durchgeführt wurde, denn so haben die beiden Zeugen dies geschildert, und somit würde der Kraftstoff ja vom unteren Teil des Kraftstoffbehälters entnommen worden sein. Auch diese Tatsache wurde von ihm bestritten, denn diese Lanze” wäre ja fest montiert gewesen.

Totaler Quatsch, was Herr Prof. Dr. Wensing hier zum Besten gibt. Es gibt doch überhaupt keine Logik, eine derartige Lanze nur im oberen Bereich absaugen zu lassen.

Um es vorweg zu sagen: Mir liegt derzeit ein Gutachten vom 15.03.2012 vor, welches die EGM-Wirbelwandler-Technologie analysierte. Dieses Gutachten wurde von den Herren Prof. Dr. rer. nat. habil Karl Kautz und Harald Kautz-Vella erstellt. Im großen Ganzen geht es hier um die technische Beschreibung und die Funktionsweise des o.a. Wirbelwandlers. Wer sich dieses Gutachten zu Gemüte führt, wird relativ leicht nachvollziehen, warum Herr Prof. Dr. Wensing mit seinem Küchenmixer (Handrührgerät der Fa. Krupps 3-Mix 8000) nicht die gleichen Ergebnisse erzielen konnte, wie es dieser Wirbelwandler zustande bringt.

Die von mir gestellten Beweisanträge zur Ladung entsprechender Zeugen, die genau dieses hätten bestätigen können, wurden allesamt seitens des Landgerichtes abgelehnt.

Die Vorgehensweise des Prof. Dr. Wensing ist nicht nur naiv, sie ist eines vom Gericht bestellten Sachverständigen einfach nicht würdig. Ich will hier nur ein Resümee aus dem von mir hier angesprochenen Gutachten ziehen:

Auf Seite 10 (Punkt 4) dieses Gutachtens ist zu lesen, dass die Auswertung der chemischen Analysen des Treibstoffes nur augenscheinlich im Widerspruch zu den Energieerhaltungs­grundsätzen steht.

Auf Seite 27 (Punkt 6} findet man Folgendes:

Die Begutachtung des naturwissenschaftlichen Hintergrundes und die externen chemischen und physikalischen Laboranalysen der EGM-Produkte haben gezeigt, dass durch die EGM-Wirbelwandler-Technologie Gemische von Diesel und dieselähnlichem Kraftstoff mit Wasser im Verhältnis 1:1 durch Kernprozesse in Kavitationsbläschen in einen 100%igen Kraftstoff umgewandelt werden (können), mit der im Wesentlichen gleichen Zusammensetzung sowie den gleichen Eigenschaften wie der Ausgangsbrennstoff. (Anmerkung:… was auch die Abgaswerte im Zech-Gutachten erklärt, die angeblich nicht erklärbar waren.)

Die Vorbehalte gegenüber der hier offensichtlich vorliegenden Transmutation und der augenscheinlich vorliegenden Verletzung der Energieerhaltung können bei Einsicht in die wissenschaftlichen Grundlagen sinnhaltig entkräftet werden, die in dem EGM-Wirbelwandler aktiven Prozesse sind zwar noch nicht wissenschaftlich beschrieben und untersucht, stehen aber soweit man den Prozess mit gesicherter Grundlagenforschung verstehen kann nicht im Widerspruch zur gültigen Lehrmeinunq.

(Anmerkung:… was jedoch von Herrn Prof. Wensing und vom Landgericht bestritten wird.)

Auf Seite 29 (Punkt 7) ist der Beweis zu finden:

Der EGM-Wirbelwandler verwandelt Wasser in Öl, die CO2 Emissionen werden dadurch nicht geringer.

Es mag sein, dass dieses Gutachten auf folgender Website zu finden ist:

www.eem-international.com/wp-content/uploads/2012/06/Gutachten8.pdf

Mir sagt das, dass sich hier das Landgericht bewusst der Wahrheitsfindung entzogen hat, denn mit diesem Treibstoff hätten wir, ungeachtet der eigenen Ergebnisse all unsere Versprechungen den Kunden gegenüber einhalten können. Ich habe das Gericht schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt darauf hingewiesen, was jedoch immer wieder abgeschmettert wurde oder ungehört blieb. So habe ich beispielsweise die Anhörung des Zeugen Herr Gesen beantragt, was vom Gericht abgelehnt wurde. Das Gleiche geschah mit dem von mir beantragten Zeugen Witte, der ein mit diesem Treibstoff betriebenes BHKW über einen langen Zeitraum betrieb.

In dem hier beschriebenen Gutachten wird auf Seite 9 (Punkt 3) auch wieder die Uni Köln zur Sprache gebracht. Hier bat ich das Gericht um Zeugeneinvernahme des Herrn Prof. Dr. Strey, der bekanntermaßen ebenfalls vom Gericht abgelehnt wurde. Herr Prof. Dr. Strey arbeitete auch eng mit dem TÜV Rheinland zusammen, worauf ich das Gericht ebenfalls hinwies.

Folgende Eintragungen in meiner Aufarbeitung bestätigen, dass mit diesem Treibstoff jedweder Dieselmotor betriebsfähig ist. Hier in Bezug auf die Zeugen Dipl.-Ing. Ahlers und Dipl. Ing. Ritter der Zech-Ingenieursgesellschaft, die am 67. Verhandlungstag (01.10.2013) zugegen waren:

Beide Zeugen bestätigten, dass sie der Herstellung dieser Emulsion beigewohnt haben, die durch einen von der Firma egm selbst hergestellten Wirbelwandler” gemischt wurde. Beide Zeugen sprachen von einer konstanten und stabilen Emulsion, die dem Motor des BHKWs anschließend zugeführt wurde. Es handelte sich wieder um die gleichen Mischungsverhältnisse wie beim ersten Test Der Vorgang dieser Emulsionsherstellung dauerte ca. 30 Minuten. Das Rapsöl entnahm man dort aus einem Vorratsbehälter, das Wasser aus einer ganz normalen Wasserleitung. Die damit erzielten Ergebnisse deckten sich mit der ersten vorgenommenen Begutachtung. Das BHKW lief mit diesen Mischungen einwandfrei und ohne irgendwelche Leistungsverluste.

Auf meine Frage, ob der Motor dieses BHKWs irgendwelche Anbauten hatte oder etwa ein besonderer Motor gewesen sei, wurde die Frage verneint. Ich fragte weiter:

Kann mit dieser Emulsion jeder beliebige Dieselmotor betrieben werden ?”

Die Antwort war ein klares Ja!”

Selbst einer der kritischsten Zeugen Thomas Mayer von der N-Ergie-Netz GmbH gab am 27. Verhandlungstag (17.01.2013) folgende Antwort zu Protokoll:

Auf meine Frage, ob sich ein BHKW dann rechnen würde, wenn für den Rapsöleinkauf nur ein Viertel des normal Üblichen aufgewendet werden müsse, antwortete er:

Ja, auf alle Fälle würde sich das rechnen, selbst dann, wenn man nur den erzeugten Strom veräußere.”

Ich will es mal alles auf den Punkt bringen:

  1. Die Blockheizkraftwerke wurden nachweislich schon in betriebsbereitem Zustand bei uns angeliefert.
  2. Wir hätten uns zu jeder Zeit den Treibstoff (Emulsion 25% Wasser-75% Rapsöl) in ausreichender Menge besorgen können, womit nachweislich jeder herkömmliche Dieselmotor betrieben werden kann. Auch das wurde durch Zeugen bestätigt und nachgewiesen.
  3. Der dadurch zustande kommende Treibstoffverbrauch entspricht den Prospektangaben der GFE-Group.
  4. Somit hätte auch jeder einzelne Kunde genau das von ihm bestellte und meist schon angelieferte Produkt erhalten – mitsamt der versprochenen technischen Gegebenheiten.
  5. Es ändert nichts an diesen, schon in meiner Verteidigung angegebenen Fakten, dass wir, die GFE-Group in erster Linie darauf ausgerichtet waren, diese Technologie bzgl. der hier angesprochenen Emulsion, selbst herzustellen, wofür wir uns eine Frist bis zum Ende des Jahres 2010 setzten.
  6. Den Verpflichtungen unserer Kunden gegenüber sind wir in dieser Forschungs- und Entwicklungszeit stets nachgekommen.
  7. Letztendlich haben wir unser gestecktes Ziel auch erreicht, was bis dato vom TÜV (mehrmals) und von der DEKRA bestätigt wurde. Ein für Mitte Dezember 2010 anberaumtes Langzeitgutachten bei der DEKRA wurde durch den Eingriff der Staatsanwaltschaft am 30.11.2010 bewusst verhindert, zumal sie über die TKÜ hierüber informiert war.
  8. Das Gericht hier öffnet sich in keinster Weise und ist völlig immun für diese nachgewiesenen und faktisch vorhandenen Beweise und versucht mit zahlreichen Ablehnungen der gestellten Beweisanträge sich dieser Wahrheit zu entziehen.
  9. Ergo: Das BHKW war nachweislich in betriebsfähigem Zustand vorhanden-der Treibstoff (25% : 75% Rapsöl: Wasser) war nachweislich vorhanden. Nur weil ich diese beiden vorhandenen Komponenten aus geschäftspolitischen Gründen nicht von Anbeginn an zusammenbrachte – erhielt ich 9 Jahre Haft.

Womit hat das Gericht nun ein Problem? Bereits in meiner Verteidigungsschrift gab ich an, dass wir anfangs selbst an dieser Emulsion arbeiten werden – und wenn dies nicht funktioniert hätte, hätten wir uns den Treibstoff, bestehend aus 25% Rapsöl und 75% Wasser auf dem Markt besorgt. Dass ein jeder Dieselmotor damit läuft, wurde von vielen fachkundigen Zeugen bereits bestätigt. Ausgestattet mit diesem Wissen haben wir das Produkt BHKW erst auf den Markt gebracht. Diesem Gericht hier ging es vermeintlich nur um eine Abstrafung der Beschuldigten, denn sonst würde es sich selbst bloßstellen. Übrigens: Jeder, der ein Auto kauft, kauft im Nachhinein auch den entsprechenden Treibstoff, denn sonst würde der Kauf eines Fahrzeuges überhaupt keinen Sinn ergeben. In zahlreichen schriftlichen Erklärungen brachte ich dies dem Gericht zum Ausdruck. Wir waren jedoch in der Lage, die Emulsion (Treibstoff) selbst herzustellen, was auch TÜV und DEKRA bestätigten. Das Gericht und die bestellten Sachverständigen Herr Stüber und Herr Prof. Dr. Wensing waren mit dieser Technologie ganz klar überfordert.

Aus diesem Grund kann das gesprochene Urteil Im Namen des Volkes” von mir nicht hingenommen werden.

Ich hoffe, Ihr habt dafür Verständnis und versteht auch, weshalb ich mich in den letzten Tagen und Wochen mit Einträgen auf dieser Website etwas zurück gehalten habe.

Nun will ich auf Eure Emaiis eingehen, wobei ich ab heute den kompletten Text der bei mir eingegangenen Mails wiedergebe:

Absender:                    T.K.
Betreff:                         Energien
Email vom:                   24. Juli 2014-11:25      
Eingang hier am:          31. Juli 2014

Text der Email:              [...] ich bin über eine Diskussion zum QEG zu Ihrem Fall/Prozess und Ihrer Internetseite gekommen und bin erschaudert über das Ausmaß und möchte meinen Respekt vor Ihnen aussprechen.

Auch wenn ich mir der prekären Lage derzeit (wahrscheinlich nur in sehr geringem Maße) in Sachen erneuerbare Energien und Lobbyismus bewusst bin, kommen solche Wahrheiten wie ein Schlag ins Gesicht, viel mehr ins Herz (das der Allgemeinheit beiwohnende und wohlwollende)…

Weiter frage ich mich, was der richtige Weg ist, die Machenschaften auszuhebeln und vor allem Errungenschaften wie die Ihre in die Welt zu bringen (bekannt zu machen) und für Jedermann nutzbar zu machen.

Auch breitet sich eine gewisse Vorsicht und Angst vor dem Thema aus, da ich mir nicht ausmalen kann, wie mächtig und skrupellos der Apparat ist, wenn es darum geht, solche Errungenschaften verdeckt zu halten (ich erinnere mich an die Dokumentation über die Economic Hitman).

Beim QEG verfolge ich eine mehr oder weniger virale Verbreitung der Schaltpläne und Errungenschaften über das Internet. Bei anderen Dingen bekomme ich (noch) nichts mit, da ich mich anscheinend nicht genügend informiere…

Natürlich gehört zu der Annahme solcher Technologien aus eine gewisse geistige Erkenntnis, welche ich persönlich vorrangig aus Studien der Kampfkunst, der traditionellen chinesischen Medizin und des Taosimus bekomme.

Sie erzählen von einem angemeldeten Patent… aber ist nicht gerade das die Richtung, die wir” nicht anstreben sollten, sondern alle Errungenschaften offen der Welt gegenüber zur Vervielfältigung und Verbesserung zur Verfügung stellen? Geht es nicht mit einem Patent darum, eine Erkenntnis davor zu schützen, dass sie im kommerziellen Sinne nicht dupliziert werden darf?

Wenn man kommerzielle Absichten mit einem Welt/Natur (und damit uns) hilfreichen Energiekonzept hat, ist man dann nicht schon dem kapitalistischen System verfallen? Und gehört nicht gerade der Ausstieg aus diesem mit zur Lösung oder anfänglichen Aushebelung der Probleme dieses Systems (z.B. Unterdrückung und Einengung des Volkes)?

Ich arbeite unter anderem im Software-Bereich, hauptsächlich mit OpenSource-Software, entwickle daran mit. Der Grundgedanke ist edel, oft wird neben OpenSource auch eine Enterprise”-Version angeboten, was anscheinend zum Überleben von Nöten ist.

Natürlich ist das bei Hardware” wie einem Kraftwerk nicht wirklich machbar. Es müssen immer Rohstoffe verarbeitet werden und bestimmte Teile hergestellt werden, was mich an die Ökobilanz eines solchen Kraftwerks erinnert – auch das muss natürlich stimmen …

Wie Sie sehen, man kann sich leicht verlieren in Gedanken über eine nachhaltige Zukunft.

Wussten Sie, dass das amerikanische Unternehmen Tesla (Automobilindustrie!!) all ihre Patente der Welt offengelegt und sie ermuntert hat, sie zu verwenden und beliebig weiterzuentwickeln ?

Ich bin über Ihre Gedanken dazu gespannt und würde mich sehr freuen, eine Antwort lesen zu dürfen. [...]

Herr K., ich antworte Ihnen gerne auf diese Email. Sie werden es wohl kaum glauben, aber nicht wir, die GFE-Group, haben diese „Erfindung” in die Welt gebracht, dies geschah bereits ca. ein Jahr zuvor, was uns veranlasste, dieses Produkt so schnell als möglich für Jedermann nutzbar auf den Markt zu bringen. Logischerweise haben wir uns auch eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung geleistet, um nicht eine Firma hochzuziehen, deren Geschäftsmodell für Jedermann sofort erkennbar ist. Unter diesen Umständen hätten wir keine Chance gehabt, das Produkt für Jedermann gewinnbringend (auch für den Endverbraucher) herzustellen. Nun hat unser Entwicklerteam jedoch eine eigene Methode gefunden (siehe hierzu mein o.a. Vorwort an alle User und Mitstreiter), mit einem Großteil Wasser Motoren zu betreiben. Es ist also nicht meine Errungenschaft, sondern die Errungenschaft eines einmaligen Teams, allen zuvor die Entwickler der GFE-Group. Dies betone ich ausdrücklich, denn in vielen Zuschriften an mich wird immer nur von meiner Person gesprochen, was ich hier nicht so stehen lassen will.

Zu Geschäftszeiten der GFE-Group hatten wir niemals vor, unsere Technologie zum Patent anzumelden, da uns sehr wohl daran gelegen war, diese revolutionäre Technik Jedermann zugänglich zu machen. Wir wollten nur einen gewissen zeitlichen Vorsprung, um die Vorlauf- und Betriebskosten decken zu können. Das dürfte doch wohl als legitim angesehen werden. Patente mussten erst dann vom Entwicklerteam angemeldet werden, als die Staatsanwaltschaft die komplette GFE-Group zerschlagen und ausgehoben wurde. Die Patente wurden also erst nach dem Eingriff der Justiz angemeldet, um dem Gericht im Nachhinein einen Beweis von der Ernsthaftig- und Funktionsfähigkeit zu liefern. Keiner konnte zu diesem Zeitpunkt auch nur im Ansatz erahnen, dass es der Justiz in unserem Falle gar nicht um die Wahrheitsfindung ging, sondern nur um Aburteilung der angeklagten Personen. Ich bin mir heute noch sicher, dass es in diesem Falle nur darum ging, dass das Produkt den Markt nicht erreichen wird.

Es wäre, um ehrlich zu sein, fatal, wenn dieses Produkt nicht auch noch im Nachhinein den Markt erreicht. Ein Jeder könnte damit seinen Eigenbedarf an Strom und Wärme (Heizung) zu einem Preis erzeugen, der weit unter 10, wenn nicht sogar unter 5 Cent pro kWh liegt. Weiter wäre durch unsere Technologie eine autarke Versorgung von einzelnen Häusern oder gar Kommunen machbar und somit würden sich die auf den Verbraucher zukommenden Riesenkosten von Überlandtrassen erübrigen. Auf der anderen Seite stehen wir mit unserem Produkt auf der Seite des Volkes und nicht der Lobbyisten, was uns wohl auch zum Verhängnis wurde. Wir sind den Energieriesen, den Mineralölkonzernen und nicht zuletzt dem Staat zu fest auf die Füße getreten. Hier geht es nunmal nicht nur um Kleingeld, es geht um Milltardengewinne, die mit einem Schlag sukzessive wegfallen würden. Wenn man die Geschichte weiterdenkt, dann erkannt man daran auch, dass ein jeder Dieselmotor mit dieser Treibstoffmischung, die hauptsächlich aus Wasser besteht, auch Fahrzeuge betrieben werden können. Die Bundesrepublik Deutschland hat derzeit ca. 40 Milliarden Euro Einnahmen nur aus der Mineralölsteuer. Das wird sie sich doch sicher nicht von einem kleinen Unternehmen streitig machen lassen.

Sie sehen schon alleine in unserem Auftragseingang, dass der mündige Bürger sehr schnell bemerkt hat, welche Möglichkeiten unser Produkt mit sich bringt. Wir wurde geradezu überschüttet mit einem Bestellvolumen von knapp einer halben Milliarde Euro, wovon wir „nur” 60 Millionen annehmen konnten, weil es ansonsten unsere Herstellungskapazitäten überschritten hätte. In den folgenden Jahren hätten wir ein solches Bestellvolumen stemmen können und andere Firmen hätten sich gerne uns anschließen können, ohne dass sie uns eine Lizenzgebühr hätten abführen müssen – wir hätten unter normalen Umständen überhaupt kein Patent gehabt und waren auch nicht so vermessen, zu glauben, wir alleine hätten die Welt mit unseren Blockheizkraftwerken versorgen können.

Ich gebe Ihnen jedoch recht, wenn Sie meinen, dass sich nun eine gewisse Vorsicht und nicht zuletzt auch Angst durchsetzt. Keiner traut sich noch so recht an diese Technologie, weil man sicher nicht das gleiche Schicksal, wie unseres, über sich ergehen lassen will. Tausende von Menschen wurden in unserem Fall geschädigt, in einem mir bekannten Fall hat dies sogar zu einem Suizid geführt. Viele mussten Haus und Hof verkaufen, um nach dem Justiz-Skandal überleben zu können. Die staatliche Macht in Deutschland ist wirklich nicht zu unterschätzen, selbst dann, wenn es um die Interessen der Industrie und nicht um die Bürger geht.

Ich hoffe, Ihnen hier mit ausreichend Auskunft gegeben zu haben und würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören.

Absender:                   A.K.
Betreff:                        Warum verstecken sich alle hier hinter siehe
Freilassungsantrag Horst Kirsten
Email vom:                  19. Juli 2014-22.47
Eingang hier am:         31. Juli 2014

Bemerkung:                Diese Email ging an den Bundestag und in Cc: an mich, an Angela Merkel, Gregor Gysi, Wolfgang Schäuble, an das Bundespräsidialamt und an die „Grünen”

Text der Email:              [...] also der Deutschen Regierung, hier meine freie Meinungsäußerung, (die ja noch erlaubt ist),ich, A.K., werde im August 2014 68 Jahre alt und kann es nicht mehr nichts tuend stehen lassen, ich bitte um Aufklärung der Deutschen Menschen, warum sagen Sie es nicht öffentlich, dass Sie alle als Firmen fungieren und warum? (siehe www, upik. de und andere Registraturen, die vermeintlichen Behörden, die als Firma gar keine sein können!

Mit welchen Gewinn-Interessen? Firmen sind Gewerbe-Betrieb, sind gewinnorientiert. Wo hat das Jobcenter” Gewinn zu machen ?

Es ist einfach unglaublich, wie die Menschen hinters Licht geführt werden. Wo habt Ihr Euer liebendes Herz gelassen? Verloren? Unterdrückt? Die Seele verkauft?

Mir erhebt sich die Frage, dürfen Sie es nicht preisgeben oder sind Alliierte Ihre Befehlsgeber, (wir sind besetztes Kriegsgebiet ohne Friedensvertrag – offensichtlich will die Regierung gar keinen) deswegen Sie öffentlich schweigen müssen?

Wie zum Beispiel in der Sache Bad Aibling (Bayern ), wo ca. 1992 die NSA dem BND die Abhöranlage übergeben hatte, und Sie im Bundestag tun so als wüssten Sie nichts (Merkel-Handy-Abhörung, nur ein Beispiel), jedenfalls den zensierten Zwangs-Medien in Deutschland nach wird das Volk nicht offen, zur besten Sendezeit, informiert, als verdummt. Diese alte Masche (Propaganda) ist wohl bekannt. Wer wird Ihnen noch glauben, dass Sie die Wahrheit sagen ? (Wer einmal lügt…)

Die übelsten Schikanen gegen sogenannte Hartz IV Empfänger sprechen Bände über das Nicht-Wohlwollen Eurer Riege, sozial sein ist etwas anderes! Die Agentur für Arbeit (ehemals Arbeitsamt) wurde aus gezielten Gründen umbenannt, die treten jetzt auch als Firma auf! Gewinnorientiert wie jede Firma! Auf Kosten der armen Menschen, die in Not geraten sind. Das ist das versaute korrupte Deutschland. Ich habe ein Leben lang gearbeitet und muss mit ca. 680 Euro Rente auskommen! Musste damals 7 Jahre klagen, um BU-Rente gewährt zu bekommen! Das seid IHR das oben, dort sitzen die Verantwortlichen! Grundeinkommen, um das Notwendigste mtl. zahlen zu können, (was sich bekanntlich ohne echte Mehrkosten rechnet) lehnt Ihr ab, warum? Ihr habt Eure Schäfchen”im Trockenen.

Der Nürnberger Horst Kirsten, siehe Prozessverlauf GFE www.horstkirsten.de wurde für 9 Jahre hinter Gitter gebracht, (durch Eure ordentlichen” Nazigerichte und Staatsanwälte) weil er Maschinen für erneuerbare Energien gebaut hat und weitere bauen wollte, die mit Deutz Dieselmotoren 75 % Wassereinspritzung ermöglichten, als durch erneuerbare Energie 75% den Strom verbilligen konnten! (Deutsches Patent)! So macht man Existenzen kaputt, was sollen solche Intrigen? Der deutsche WAHNSINN von denen da oben! Dafür laufen solche Dieselmotoren in Arabien mit 75% Wassereinspritzung!

Warum fördert Ihr die Lobby der großen Energieversorger? Warum werden Erfinder der freien Energie ermordet, weggesperrt, anstatt diese öffentlich zu würdigen und auch zu fördern ? Seid Ihr denn alle blind, überhaupt noch zu retten, für die Wahrheit? Ich hatte damals 19 Kunden für diese tollen Energiemaschinen, alle Aufträge gingen ins Storno wegen der DEUTSCHEN KORRUPTION! (Provisionsverlust!) Die Maschinen wurden von der Staatsanwaltschaft auf Tiefladern der Firma GFE Nürnberg gestohlen! Das ist Euer Deutschland, unglaublich. Es sieht wirklich so aus: Das NAZISYSTEM LEBT; OB MAN ES G LAUBT ODER NICHT? Solche Menschen leben mit gut ausgestatteten Gehältern, belohnt für ihr übles Treiben (vom Steuerzahler), um Existenzen zu vernichten! Wer gibt denen den Auftrag? Der kann nur von oben kommen, durch immense Korruption.

Hiermit stelle ich den Antrag, Horst Kirsten UNVERZÜGLICH FREIZULASSEN! Oder habt Ihr gar kein Gewissen, gar keine Macht da oben”, um gerecht zu sein??? Regiert Ihr gar für die Unterwelt? Wenn Sie mir fundiert und sachlich, ohne der gestörten Beamtensprache antworten würden, was Sie definitiv verantwortungsvoll zur Abhilfe der vorhandenen argen Missstände zu tun gedenken, wäre ich Ihnen dankbar, wenn auch die Hoffnung gering ist, von natürlichen Menschen ohne juristische Verdorbenheiten Abhilfe zu bekommen.

Ein weiterer himmelschreiender Verstoß gegen die Menschenrechte ist die Betreuungs-Psychiatrie, ein Grauen der Bürokratie gegen jegliche Menschenrechte, Nazigesetze der Moderne, doch Ihr habt offensichtlich keine Ahnung oder kein Interesse, was Ihr mit Euren Schand-Gesetzen den Menschen alles antut. Ich kenne einen Fall persönlich und weiß wovon ich rede, es ist nicht Gustl Moilath. Ich kann nur sagen, wo gibt es perversere Gesetze als bei uns? Korrupt über korrupt! Wenn Sie dessen Freilassung zusichern können, gebe ich seine Namen an. Oder sind Euch deutsche Menschen gar schon egal?

Offiziell sind OWIG, StPO, ZPO aufgehoben (2006 laut Buzer), doch kein Schwein” Eurer Juristen hält sich daran! Warum duldet Ihr das?

Ein Sprichwort sagt: Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht! Ihr habt den Krug in der Hand! Falls Ihr überhaupt über diese übelsten Missstände Bescheid wisst, könnt Ihr denn überhaupt noch friedlich schlafen ? Oder wollt Ihr weiter in Verleugnung regieren ?

Erbitte konstruktive Antwort, ohne bla bla und Schutzbehauptungen, Ihr da oben seid gewählt und habt Missstände sofort zu beseitigen – IM NAMEN DES VOLKES!

Es könnte ja sein, das einige von Euch ein liebendes Herz haben, um zu helfen, den von den Knechten der Justiz geschundenen Menschen Abhilfe zu schaffen. Geld ist da in Hülle und Fülle, Milliarden werden nicht öffentlich angegeben, leider leider, um den Druck auf uns Menschen noch weiter zu erhöhen!?

Die Gerichte als Firmen verschaffen sich mit immer mehr (von Staatsanwaltschaft und Verfahrensverschleppung) produzierten Fällen nur mehr Einkommen, wo führt das denn hin? Ich kann nur sagen, die Figur Justitia ist absichtlich als blind dargestellt, wissend, dass sie unverblümt unfreundlich agiert, meist ohne Ansehen der Sache, weil ein Lobbyinteresse existiert. Richter Fahsel aus Stuttgart lässt grüßen. Die Wahrheit kommt an Licht, es gibt kein Entkommen. [...]

Wow, jetzt muss erst einmal tief durchatmen. Es steckt viel „Sprengstoff” in Ihrer Email Herr K. – sicher mussten Sie Ihren Frust mal von der Seele schreiben, was ich voll und ganz nachvollziehen kann. Mit diesen Zeilen will ich einmal versuchen, Ihre Email von meiner Seite zu beantworten, denn vom Empfänger „Bundestag” werden Sie ganz sicher keine Antwort erhalten. Ich selbst habe schon sehr viele Politiker angeschrieben und die Reaktion derer war „Nicht”-Reaktion. So einfach ist das im politischen Leben. Unbequeme Fragen werden schlichtweg ignoriert, denn eine diesbezügliche Antwort auf Ihre Email könnte im schlimmsten Falle veröffentlicht werden und dann käme eine Maschinerie ins Laufen, was man sich von politischer Seite aus nicht erlauben kann – denn es könnte auf deutsch gesagt, das Ende der heute Regierenden bedeuten.

Selbst Sie, Herr K., würden unter diesen Umständen nicht Ihren Job und Ihr gutes Leben aufgeben wollen – oder? Das heißt für uns, dass es andere Wege bedarf, um die Öffentlichkeit wachzurütteln. Das wiederum dürfte sich jedoch als sehr schwierig erweisen, da es dem größten Teil der Bevölkerung noch sehr gut geht. Da dreht sich der Hund mit dem Schwanz. Ich bin schon seit geraumer Zeit darüber informiert, dass die Bundesrepublik Deutschland sowie auch viele, wenn nicht gar alle, Behörden als GmbH eingetragen sind und somit als Firmen agieren. Selbst das Landgericht Nürnberg-Fürth ist in diesem Verzeichnis zu finden – und mir stellt sich da nur eine Frage: Inwiefern kann eine Firma, die als privatwirtschaftlich angesehen werden muss, hoheitliche Aufgaben übernehmen? In unserem Prozess war ein Zeuge zugegen, der von den Richtern die Legitimation sehen wollte und auch darauf beharrte. Keiner der anwesenden Richter war bereit, noch nicht einmal im Ansatz, dieser Forderung nachzukommen. Im Gegenteil: Man drohte diesem Zeugen an, wenn er weiter darauf beharre, dann werde er mit der JVA Bekanntschaft machen. Wenn dem aber so sein sollte, dass die Richter keinen hoheitlichen Aufgaben nachgehen, dann würde sich so manches unrechtmäßig erteiltes Urteil erklären lassen. Es wäre aber auch hinfällig, weil mir ist bis dato nicht bekannt, dass Mitarbeiter einer Firma, wie es wohl die Richter sind, Urteile aussprechen und verhängen können. Ist da irgendwas an mir vorbei gegangen?

Ich würde nicht so weit gehen, dies alles mit den Nazis zu vergleichen. Mit Sicherheit ist dieses hier in der Bundesrepublik Deutschland praktizierte Vorgehen so nach und nach aus dem Viermächteabkommen entstanden. Meines Wissens ist bis zum Jahre 1990 alles real abgelaufen, da die Bundesrepublik Deutschland eine Übergangsregierung darstellen sollte für das Deutsche Reich, welches nicht mehr in der Lage war, im Nachkriegsdeutschland Recht und Ordnung wieder herzustellen. Das Deutsche Reich darf hier nicht mit dem dritten Reich verwechselt werden, welches vollkommen zu verurteilen ist. Das Deutsche Reich ist also bis zum heutigen Tag nicht aufgelöst und existiert nach wie vor.

Wir sollten nicht so weit gehen, zumindest ist das meine Meinung, (da ich nicht über alles informiert bin und nur geringe Möglichkeiten habe mich umfassend zu informieren), uns dem Deutschen Reich zuzuwenden, denn es existieren ja auch noch die alten Grenzen. Wir hätten dann sicher sehr große Probleme mit unseren Nachbarländern, da wir unsere Gebietsansprüche geltend machen würden. Wir sollten vielmehr mit der privatrechtlichen Bundesrepublik Deutschland GmbH versuchen eine rechtsgültige Regierung aufzubauen und uns aus der Knechtschaft anderer Mächte, wie beispielsweise der USA, zu lösen.

Ich gebe Ihnen vollkommen recht, dass die derzeitige Regierung zumindest als korrupt angesehen werden kann und muss. Sie haben sich in Ihrer Email schon selbst die Frage beantwortet. Natürlich steht unsere Regierung unter Zugzwang, wenn die Befehlsgeber irgendwelche Anordnungen geben. Unsere Regierung kann nicht so handeln wie sie es will und das bestätigt sich auch immer öfter. Es gibt selbst Medienverträge, die bis in das Jahr 2099 vereinbart sind. Die Medien können nicht, sie dürfen nicht über alles berichten. Auch dass unsere Bundeskanzler vor Amtsantritt einen Unterwerfungsvertrag unterzeichnen müssen, bleibt dem Volk verborgen. Darin ist geregelt, dass die USA sehr wohl die Bundesrepublik Deutschland und deren Personal bespitzeln kann. Sie können dies im Internet auf der Seite des Kopp-Verlages selbst einsehen. Das Theater um die Bespitzelung der Kanzlerin und aller Bürger ist reine Makulatur, um den wahren Hintergrund zu verbergen. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, wenn es denn überhaupt jemand kann. Weiter ist die Bundesrepublik Deutschland nicht unbedingt dazu da, für das Wohlergehen seiner Bürger, dem Volk, Sorge zu tragen. Auch eine Bundesrepublik Deutschland ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und da lässt man sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Derzeit boomt die Wirtschaft in Deutschland und die Lobbyisten sind für die Regierenden ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, denn woher sonst sollten die Regierenden ihr wirtschaftliches Wissen haben. Die meisten der Aktiven in der Regierung haben eine Beamtenlaufbahn hinter sich und haben vom wirklichen wirtschaftlichen Geschehen keine große Ahnung.

Ähnlich war es in unserem Prozess. Die uns einen Betrug vorwerfende Staatsanwaltschaft hat schon alleine im Gerichtssaal mehrfach (durch unsinnige Fragestellungen und Anmerkungen) durchblicken lassen, dass sie von den wirklichen Geschehnissen da draußen am Markt so gut wie keine Ahnung hat. Man konnte sich am Ende nur noch insofern aus der Affäre retten, dass man dann auch noch fachunkundige Sachverständige als Zeugen lud und alle ßeweisanträge auf Ladung wirklich sachkundiger Professoren mit Ablehnungen reagierte. Das Gericht, die Staatsanwaltschaft und selbst die gehörten „Nichf’-Sachverständigen waren der Sache nicht gewachsen, nicht zuletzt weil das wirtschaftliche und technische Fachwissen nicht vorhanden war – man war vermeintlich schlichtweg überfordert mit unserem Fall. So, wie dieser Prozess ablief, lässt er nur eine Schlussfolgerung zu: Man hatte den Auftrag die GFE-Group zu vernichten und lange Urteile auszusprechen, damit ja keiner mehr auf die Idee kommt, eine solche Energieerzeugungstechnologie auf den Markt zu bringen. Im Gegenzug hat die Regierung dann gleich ein paar Monate nach unserer Inhaftierung das EEG bzgl. der rapsölbetriebenen BHKWs derart minimiert, dass ein rentabler Betrieb gar nicht mehr ermöglicht wird.

Dennoch danke ich Ihnen, dass Sie meine Freilassung beantragt haben. Außer mir stecken in diesem Fall auch noch einige andere in Haft, die nicht vergessen werden sollten. Nur, Ihr Antrag ist für die Herrschaften da oben in unserer Regierung nur Schall und Rauch. Ihre Email landet zumindest in der Ablage „P” im Bundestag (P steht für Papierkorb). Nachdem ich mich schon seit geraumer Zeit in U-Haft befinde (am 30.11.2014 werden es 4 volle Jahre sein), konnte ich schon so einiges erleben und habe mit vielen „Wirtschaftssträflingen” gesprochen. Was hier in diesem Lande geschieht, ist wirklich nicht mehr normal. Und lassen Sie sich von mir zum Schluss noch eines sagen: Seien Sie vorsichtig mit derartigen Emails – ganz schnell ist einem mal ein Satz herausgerutscht, der eine Beleidigung darstellen kann. Ich möchte nicht, dass Sie ein ähnliches Schicksal ereilt, wie Sie es angesprochen haben.

Gerne würde ich wieder von Ihnen hören.

Absender:                   G.D.
Betreff:                        Anfrage Interview
Email vom:                  15. Juli 2014-03:18
Eingang hier am:         31. Juli 2014

Text der Email:              [...] um es kurz zu machen, ich bin ein Grafiker und unterstütze mit meiner Arbeit verschiedenste Ideen und Organisationen die alternative Lösungen für die Zukunft und unser Zusammenleben zeigen, leben, präsentieren.

Mehr auf meinem You Tube-Kanal: https:www. voutube. com/user/NaBoR2punktO

Durch diverse Umstände bin ich auf Dein Schicksal, bzw. Deinen Biog gestoßen. Danach habe ich angefangen nach Beiträgen und eventuellen Interviews von Dir zu suchen und habe mich gewundert so gut wie nichts zu finden. Ein paar Sachen habe ich zwar gefunden, aber muss sich schon sehr viel zusammenreimen um daraus schlau zu werden.

Jetzt habe ich die alles entscheidende Frage an Dich:

Wie sinnvoll ist es, Dich zu besuchen, um mit Dir ein vollständiges aufklärendes Interview zuführen?

Falls Du es für sinnvoll hältst, würde ich auf eigene Kosten aus Österreich anreisen, um mit Dir zu drehen. Dies würde ich unzensiert auf meinem Kanal veröffentlichen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.[...]

Nichts würde ich lieber tun, als das, was Du mir hier vorschlägst. Mein erklärtes Ziel ist es ja, die Öffentlichkeit so weit wie möglich zu erreichen und dieser die wirklich wahre Geschichte zu erzählen. Ich habe nach der Urteilsverkündung einige Monate dazu verwendet den ganzen Fall von A-Z aufzuarbeiten, woraus ein Ebook mit derzeit 1300 Seiten entstanden ist. Wer dieses gelesen hat, der kennt die Wahrheit und diese ist mit den beigefügten Anlagen leicht zu erkennen. Es wird der Tag kommen, da muss selbst diese Justiz mich wieder freien Fußes diese Anstalt hinaus gehen lassen – hinaus in die Freiheit. Spätestens dann werde ich es mir nicht nehmen lassen, jedwede Möglichkeit zu nutzen, die Öffentlichkeit über alles zu informieren. Durch die eingereichte Revision kann ich zum heutigen Tage noch nicht sagen, wann dieser Tag sein wird. Eine Haftbeschwerde liegt zwar derzeit beim Bundesverfassungsgericht – aber ich muss abwarten, denn bis zum heutigen Tage war mir die Justiz nie wohl gesonnen – vielleicht auch deshalb, weil ich mich deren Beschuldige erwehre und zu keinem „Deal” {Zugeständnis) bereit bin.

Lieber G., es mag sein, dass Du nun ein wenig enttäuscht bist (ich bin es auch). Der einzig mögliche Weg wäre der, dass Du Deinen Wunsch dem Landgericht Nürnberg-Fürth in schriftlicher Form vorträgst und einen entsprechenden Antrag formulierst. Wenn Du es schaffen solltest einen Interviewtermin zu erhalten, dann stehe ich selbstverständlich bereit und habe auch nichts dagegen, dass Du mit einem Filmteam anrückst. Gebe mir in diesem Falle bitte rechtzeitig Bescheid, denn ich möchte nicht in Gefangenenklamotten interviewt werden. Im anderen Falle kannst Du mir gerne auch Deine Fragen schicken – ich beantworte sie gerne.

Ich hoffe, bald wieder von Dir zu hören.

Ich grüße Sie/Euch wie immer in der Erwartung weiterer Zuschriften.
Ihr/Euer Horst Kirsten

Veröffentlicht unter Briefe